FU Blogs für alle!

4. Juni 2009 von Stefan Cordes

Das Blogsystem der Freien Universität Berlin steht im Regelbetrieb zur Verfügung. Nach umfangreichen Tests und der Befragung unserer ersten „Testnutzer“ ist das Blogsystem erweitert, angepasst und den Publikationsregeln der Freien Universität Berlin entsprechend implementiert.

Alle Mitglieder und Angehörigen der Freien Universität können sich nun automatisiert ein Weblog einrichten. Benötigt wird lediglich ein FU Account (ZEDAT Benutzeraccount). Mit diesem können Sie Ihr Blog registrieren und sofort loslegen.

Studierende finden den Zugang zum inoffiziellen Blogsystem der FU unter:

http://userblogs.fu-berlin.de

Lehrende und Mitarbeiter der FU, die ein offizielles Blog einrichten möchten (etwa im Rahmen einer Lehrveranstaltung) starten unter:

http://blogs.fu-berlin.de

Los gehts!

  1. Durch Klicken des ANMELDEN Buttons können Sie Ihr Blog einrichten.
  2. Ein kurzes Video-Tutorial hilft Ihnen bei der Einrichtung/Anmeldung Ihres Blogs!
  3. Weitere Hilfe finden Sie in der Rubrik “Tutorials“.

Web 2.0: Politische Bildung in 140 Zeichen?

8. Februar 2010 von Stefan Cordes

140 Zeichen stehen dem Nutzer beim Internet-Dienst Twitter zur Verfügung. Zur Erklärung eines komplexen politischen Sachverhaltes sicher zu wenig, aber die Möglichkeiten zum „Re-tweeten“ und kommentieren ermöglichen neue Formen der unmittelbaren Kommunikation. Formen, die auch für die politische Bildung Gewinn bringend sein könnten. Um diese kennen zu lernen und zu diskutieren, lädt die Bundeszentrale für politischen Bildung/bpb zusammen mit dem „Runden Tisch“, einem Zusammenschluss von bei der bpb anerkannten Bildungseinrichtungen, zur Fachtagung „Web 2.0: Potentiale, Akteure, Methoden“ vom 8. bis 10. Februar 2010 in das DGB Bildungswerk Hattingen ein. In Vorträgen und zehn verschiedenen Workshops zu Twitter, Podcasts, Blogs, Communities, Youtube oder Wikis sollen Vertreter der politischen Bildung gemeinsam mit wichtigen Web 2.0 Protagonisten diskutieren und ausprobieren, in wie weit die neuen Kommunikationsformen des Internets eine Möglichkeit sind, Partizipation und gesellschaftliches Engagement zu befördern. Offline durch Workshops, Seminare und Diskussionen, online in dem Blog zur Konferenz pb21.de oder via Twitter unter twitter.com/pb_21 bzw. dem Hashtag #p21.
(Quelle: bildungsklick)

Blogs about: Blogstatistik erfassen

3. Februar 2010 von Stefan Cordes

Das FU Blogsystem verfügt nun über eine umfangreiche Statistikprotokollierung.
Nunmehr ist es Blogbetreiber/innen möglich, sich einen Überblick über Seitenaufrufe, Keywords, Browsertyp und Herkunft der Besucher/innen zu machen. In diesem kurzen Videotutorial zeigen wir Ihnen, wie Sie das Plugin über Ihr Dashboard aktivieren.

educamp 2010 Tweets

3. Februar 2010 von Stefan Cordes

Am 5.+6. Februar 2010 wird das Gebäude Von-Melle-Park 8 der Fakultät EPB an der Uni Hamburg Treffpunkt für Bildungsinteressierte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Schule, Hochschule, Volkshochschule, Corporate Learning, Erwachsenenbildung etc. Dabei werden neue Techniken und Methoden in der Bildungsarbeit die Themen des EduCamps bestimmen. Die Veranstaltung ist nach dem BarCamp-Prinzip organisiert. Es wird also keine Zuschauer geben, sondern nur Teilnehmer/innen.
Am 05.02.2010 wird das Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Jeder kann (und sollte) eine Session vorbereiten.
Für Interessierte haben wir die Tweets zum educmap 2010 in Hamburg in unser Blog aufgenommen.

Blogs about: Twitter Widget

1. Februar 2010 von Stefan Cordes

Mit Hilfe sogenannter Widgets läßt sich das Aussehen und die Funktion Ihres Blogs auf vielfältige Weise anpassen. In diesem kurzen Videotutorial, möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie in wenigen Schritten Ihre Twitter-Nachrichten in die Navigation Ihres Blogs integrieren können.

Bill Gates: About E-Learning

30. Januar 2010 von Stefan Cordes

In seinem Annual Letter 2010 widmet sich der Microsoft Gründer u.a dem Thema Online Lernen. Neben klassischen face-to-face Lernarrangements werden interaktive und videounterstützte Lern-Formate zukünftig die Menschen von den Möglichkeiten des Internets überzeugen und begeistern.

Most of us have had a teacher whose lectures made a subject seem fascinating even though we didn’t expect that it would be. If you are going to take the time to listen to a lecture, you should hear it from the very best. Now that finding and watching videos is a standard part of the Internet experience, we can put great teachers’ lectures online.

Und Bill bildet sich selbst gerne und regelmäßig online weiter…

I particularly like the physics courses by Walter Lewin and the solid-state chemistry course by Donald Sadoway, both from MIT. When I want to learn a new concept like the Carnot limit on getting usable energy out of heat, I often will watch lectures from different courses to see how it is explained and test my understanding.

Oft genug sei in der Vergangenheit schon viel Material interaktiv aufbereitet worden. Dennoch ist dieses Material unstrukturiert verteilt und nur schwer auffindbar. Hier gilt es, Mechanismen zu finden, das Material zu organisieren, zu sichten, zu bewerten und auffindbar zu machen.

Once we have this material in place, it can be used in many different ways. A teacher can watch and learn how to make a subject more interesting. A teacher can assign subsets of the material to students who are behind and finding something difficult. A teacher can suggest online material to a student who is ahead and wants to learn more. A teacher can assign an interactive session to diagnose where a student is weak and make sure they get practice on the areas that are difficult for them. Self-motivated students can take entire courses on their own. If they want to prove they learned the material to help qualify for a job, a trusted accreditation service independent from any school should be able to verify their abilities.

Projekte wie “Academic Earth” schaffen nach Gates Meinung Abhilfe. Die Plattform versammelt renommierte Wissenschafter/innen im Netz und bietet ähnlich wie iTunes U interessierten Zugang zu zahllosen Video-Lectures. “Academic Earth” ist 2009 zu einer der 50 besten Websites weltweit gewählt worden.

Die Vorschläge sind nicht wirklich überraschend neu, allerdings in der Person des reichsten und einflußreichen Unternehmers und stiftungsvorsitzenden Gates mit Sicherheit nachhaltig verankert und beachtet.

Web2practice: Online Guides Web 2.0 in der Lehre

26. Januar 2010 von Stefan Cordes

Nachdem die Videos von commoncraft sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit im Netz erfreuen hat nun das JISC – das Joint Information Systems Committee – eine eigene kleine Videotutorial Reihe produziert. Die „web2practice guides“ von JISC, geben in kurzen animierten Videos eine Einführung zu Web 2.0 Anwedungen, deren Hintergründe in ausführlicheren Beschreibungen nachgelesen werden können. JICS ist eine Organisation, die Leitlinien zum strategischen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Hochschule – in Lehre, Forschung und Verwaltung entwickelt.

Die Videos stehen unter der Creative Commons License und können im Kontext von Lehre und Forschung frei genutzt werden.

Bisher gibt es „web2practice guides“ zu den Themen

  • Social Media
  • RSS
  • Collaborative Writing
  • Podcasting
  • Microblogging

Weitere Themen sind geplant und in Vorbereitung.

Wenn Unternehmen mit Anlegern “zwitschern”

25. Januar 2010 von Stefan Cordes

ard_twitterHip, Hype, Hop oder Humbug… Der Microblogging Dienst Twitter ist populär. Und neben allerlei wenig sinnvollem Inhalt, scheint zumindest die Geschwindigkeit mit der Informationen getwittert werden unschlagbar. Die ARD widmet sich in einem aktuellen Online-Beitrag dem Thema, wie, was und ob Unternehmen twittern. Erstaunlich die These eines Experten, daß offenbar die überwiegende Zahl der DAX notierten Unternehmen den Microblogging Dienst nutzen, um Kontakt und Austausch mit Anlegern und Interessenten zu halten.

Die Macht des “Echtzeit-Internet” erkennen zunehmend auch die Unternehmen: Nach Studien der Kölner Kommunikationsagentur Net Federation stieg die Zahl der Dax-Firmen, die Twitter-Accounts hätten, von 17 im März des vergangenen Jahres auf 24 im August. Inzwischen dürften fast alle Dax-Konzerne “zwitschern”, meinte Geschäftsführer Christian Berens gegenüber boerse.ARD.de.
(Quelle: ARD-Online)

The Ultimate Google Wave Guide for Students: 100 Tips, Tools, and Tricks

18. Januar 2010 von Stefan Cordes

Google WaveWer gleichzeitig mit anderen an Texten und Dateien arbeiten will, dem helfen Online-Groupware-Anwendungen: Mit diesen lassen sich Dokumente verwalten und bearbeiten, Termine koordinieren Foren zum Gedankenaustausch einrichten, alles komplett im Browser. Neuartige Teamwork-Dienste wie Google Wave wollen sogar E-Mail und Instant Messaging ablösen. Wie aber funktioniert Google-Wave?

Ein Blogbeitrag hat versucht die wichtigsten Aspekte für Lernende zusammengestellt:
=>The Ultimate Google Wave Guide for Students: 100 Tips, Tools, and Tricks

Bundesamt (BSI) warnt vor Benutzung von Internet Explorer

15. Januar 2010 von Stefan Cordes

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor der Benutzung des Microsoft-Browsers. Die Experten raten, bis zur Behebung des Problems alternative Browser zu nutzen, die zum kostenlosen Download bereitstehen.

Hier die Download-Adressen der populärsten Alternativ-Browser:

Wegen einer Sicherheitslücke sollten Computernutzer nach Einschätzung staatlicher Experten den Internet Explorer von Microsoft nicht mehr benutzen. “Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Website Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten”, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Freitag in Bonn mit. Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers auf den Windows-Systemen XP, Vista und 7.
(Quelle SPON)

Sennet: Die Stasi war eine Organisation wie Google

15. Januar 2010 von Stefan Cordes

Die Sammel- und Speicherwut von Google scheint vielen immer bedrohlicher und beängstigend. In einem sehr interessanten Interwiew, erläutert der US-Soziologe Richard Sennet die Rolle des Staates im Kontext dieses Auflösens von Privatheit.

Ich glaube, dass die Privatsphäre immer größer wird, weil die Leute gern Dinge öffentlich machen, die sie vorher für sich behalten haben. Das erleichtert es, noch mehr Daten anzuhäufen: Aber die treibende Kraft hinter der Datensammelwut ist nicht das Internet oder Google, sondern der Staat. Dahinter steckt eine neue Art von Regierungsmentalität. Dieser Staat übt Macht durch Partikularismus aus, in dem er so viel wie möglich über die Individuen weiß, die er regiert.

Google und Staat sind in seiner Analyse nicht zu trennen. Google ist nicht die Ursache, Google ist das Werkzeug.
Dabei ist der Kultursoziologe nicht grundsätzlich gegen das Internet. Tatsächlich beschreibt er das Netz als “unsere Zukunft”. Teenager schaffen sich dort sozialen Raum, Mensch-Maschine-Kommunikation eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Wir müssen nur lernen damit umzugehen.

Ich bin grundsätzlich optimistisch, was die zukünftige Nutzung des Internets angeht. In der Technikgeschichte gibt es immer eine Krise, wenn eine neue Maschine kommt. Denn die Maschine existiert, bevor die Menschen wissen, wie man sie gut nutzt. Mit den Computern geht es uns so, wie unseren Vorfahren in der Renaissance, die auf den gerade erfundenen doppelten Sextanten schauten. Mit dem kann man im Himmel navigieren, aber die Leute brauchten lange, um das herauszufinden.
(Quelle: SPON)

 
 

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