FU Blogs am Start!

4. Juni 2009 von Stefan Cordes

Das Blogsystem der Freien Universität Berlin steht im Regelbetrieb zur Verfügung. Nach umfangreichen Tests und der Befragung unserer ersten „Testnutzer“ ist das Blogsystem erweitert, angepasst und den Publikationsregeln der Freien Universität Berlin entsprechend implementiert.

Alle Mitglieder und Angehörigen der Freien Universität können sich nun automatisiert ein Weblog einrichten. Benötigt wird lediglich ein ZEDAT Benutzeraccount. Mit diesem können Sie Ihr Blog registrieren und sofort loslegen.

Studierende finden den Zugang zum inoffiziellen Blogsystem der FU unter:

http://userblogs.fu-berlin.de

Lehrende und Mitarbeiter der FU, die ein offizielles Blog einrichten möchten (etwa im Rahmen einer Lehrveranstaltung) starten unter:

http://blogs.fu-berlin.de

Durch Klicken des ANMELDEN Buttons können Sie Ihr Blog einrichten.

FU E-Learning im Tagesspiegel: Kanjikreativ

18. November 2009 von Stefan Cordes

Das prämierte E-Learning Projekt Kanjikreativ der Freien Universiät Berlin wird in der aktuellen Sonderbeilage des Tagesspiegel ausführlich erwähnt und gelobt.

1945 Schriftzeichen, die sogenannten Kanji, sind vom japanischen Kultusministerium zum täglichen Kommunikationsgebrauch festgelegt. Für Europäer gleichen sie einem chaotischen Labyrinth aus Strichen, Dreiecken und Quadraten. Und doch seien sie schnell erlernbar: Mithilfe eines Computerprogramms lasse sich das europäisch alphabetisierte Gehirn in kurzer Zeit und ohne japanische Sprachkenntnisse „kanji-ieren“. Das sagt Yoriko Yamada-Bochynek vom Ostasiatischen Seminar, Fachrichtung Japanologie an der Freien Universität. Die Wissenschaftlerin hat zusammen mit dem Programmierer Rainer Weihs und der Grafikerin Komatsu Natsumi das Programm zum elektronischen Lernen entwickelt.
(Quelle Tagesspiegel)

Bereits 2007 wurde das Kanji-Team mit dem E-Learning-Preis der Freien Universität in der Kategorie „Einsatz in der Lehre“ ausgezeichnet.  Seitdem können Studierende der Ostasienwissenschaften den Kurs „KanjiKreativ“ an der Freien Universität besuchen. Lehrende können und sollen durch das Programm nicht ersetzt werden. Der KanjiKreativ-Kurs setzt deshalb das sogenannte Blended Learning ein.

Interaktives GeschichtsWiki für Schulen

17. November 2009 von Stefan Cordes

LogoWikiStudierende historischer Lehramtsstudiengänge der Saar-Uni haben im Sommersemester 2009 im Rahmen eines fachdidaktischen Seminars ein neues Projekt initiiert: ein interaktives Geschichtsbuch für Schüler an erweiterten Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien im Saarland.

Es funktioniert in Form eines “Wikis”, bei dem Benutzer die Inhalte der Webseiten nicht nur lesen, sondern auch selber online ändern und ergänzen können. Die neuen Unterrichtsmaterialien sind in die Epochen Antike, Mittelalter und Neuzeit gegliedert. Wichtige historische Ereignisse und Themen – von der Varusschlacht über das Leben in Ritterburgen bis hin zum Frauenwahlrecht – wurden mithilfe von kurzen Animationsfilmen, zahlreichen Darstellungen und Schüler-Aufgaben multimedial aufbereitet. Bei Erarbeitung des “Geschichts-Wikis” haben sich die Studenten an den Lehrplänen für das Fach Geschichte an saarländischen Schulen orientiert. Die neuen Seiten sind aber nicht nur für Schüler gedacht, sondern richten sich an alle, die sich für Geschichte interessieren.
(Quelle: idw)

Das interaktive Geschichtsbuch ist unter folgendem Link zu finden: http://wikiag.uni-saarland.de

EduCamps Graz und Hamburg

5. November 2009 von Stefan Cordes

educampVom 6.-7. November 2009 findet das EduCamp in Graz statt. Durchgeführt wird es von der Interuniversitären Initiative für Neue Medien Graz.  Um die Entwicklung der Web-2.0-Technologien im Bildungsbereich umfassend diskutieren zu können, werden in Barcamp-Manier rund um das Thema “Lernende von morgen – Informationsjunkies?” Vorträge gestaltet. Dabei geht es vor allem um die Frage, was passiert, wenn die heutige Jugend, aufgewachsen in Sozialen Netzwerken, ausgestattet mit hochleistungsfähigen Endgeräten und breitem Wissen über Web-Anwendungen und Programmiertechnologie, Schule und Universitäten bevölkert. Über die Plattform mixxt (http://educamp.mixxt.de/) kann man sich kostenlos anmelden, mit anderen Teilnehmern und Interessenten diskutieren, Materialien austauschen und Kontakte knüpfen.
Über den Twitteraccount von Martin Ebner (http://twitter.com/mebner) gibt es updates zum Planungsstand des Grazer EduCamps sowie zu den flankierenden Online Round Tables.

Das kommende Hamburger EduCamp wird am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg stattfinden. Damit soll neben dem Lehrbetrieb auch im Rahmen des EduCamps ein Raum entstehen, um aktuelle pädagogische Fragestellungen zu diskutieren und zu bearbeiten. Wir möchten explizit auch Interessierte zur Teilnahme einladen, die sich bisher vielleicht (noch) nicht so intensiv mit dem Thema Medien & Bildung bzw. mit Bildung und Lernen im Web 2.0 auseinander gesetzt haben. Wir freuen uns daher über Themenvorschläge und Sessions zu Fragen der Mediendidaktik, Web 2.0, Lernen – Bildung – Wissenschaft im Netz, Workshops zum Einsatz digitaler Werkzeuge in Lehr- und Lernprozessen etc. aber auch über Ideen, die sich mit eher klassischen Fragen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen, auch jenseits von Wikis, Blogs, Twitter & Co.
(Quelle: EduCamp Hamburg)

Campus Management & Blackboard

7. Oktober 2009 von Stefan Cordes

Seit wenigen Tagen werden nun die Kurse, die über das Campus Management System registriert werden zugleich im LMS Blackboard angemeldet und die registrierten Nutzer übernommen. Damit entfällt zukünftig die doppelte Anmeldung/Registrierung.

Sehr geehrte Nutzer der Freien Universität,
ab sofort werden die Daten bezüglich Kursen und deren Einschreibungen, für Lehrende und Studierende (stehen ab 1.10.09 zur Verfügung), aus dem SAP SLCM System übernommen.
Dieses bedeutet für alle Lehrenden, dass Ihnen alle Kurse die sie halten, in Blackboard angezeigt werden. Zur Nutzung müssen sie diese nur aktivieren. Gleichzeitig werden alle Studierenden, die in Blackboard ihren FU-Account nutzen, und sich in SLCM für die Veranstaltung angemeldet haben, in diese Kurse automatisch eingeschrieben (und ggf. auch wieder entfernt).
Wichtiger Hinweis: Wenn sie in beiden Systemen nur die gleichen Benutzerdaten (Benutzerid und Passwort) verwenden, aber nicht auf den FU- Account umgestellt haben, erfolgt KEINE automatische Einschreibung. Deshalb nochmals der Hinweis, stellen Sie Ihren Account sofort auf den FU-Account um, wenn Sie das Umstellungsmodul auf Ihrer Startseite finden.
Achtung: Diese Änderungen erfolgen tagesgenau, d.h. die Änderungen sind erst am nächsten Tag in Blackboard verfügbar!
(Quelle: CeDiS)

Medida-Prix 2009 geht nach Bremen und Zürich

17. September 2009 von Stefan Cordes

Die mit dem mediendidaktischen Hochschulpreis Medida-Prix ausgezeichneten E-Learning-Projekte stehen fest: Es sind die beiden Projekte „eAssessment“ der Universität Bremen und „DOIT – Dermatology Online with Interactive Technology“ der Universität Zürich. Sie teilen sich das Preisgeld von 100.000 Euro, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestellt wird. Die Auszeichnung überreichte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, am Mittwochabend während einer Zeremonie im Botanischen Garten der Freien Universität Berlin bei der Konferenz „E-Learning 2009 – Lernen im Digitalen Zeitalter“.

Den Publikumspreis erhielt das Projekt „Von der kreativen Idee zur alltagstauglichen Lehr- und Lerninnovation: mediendidaktische Entwicklungsforschung am Augsburger Institut für Medien und Bildungstechnologie“ der Universität Augsburg.

E-Learning 2009 – Pre-Conference

3. September 2009 von Stefan Cordes

E-Learning 2009Nicht nur die bereits angekündigte Konferenz E-Learning 2009 verspricht viele spannende Ein- und Ansichten in aktuelle Diskussionen und Erfahrungen im und zum E-Learning. Auch die am Montag, 14.09.2009 stattfindende Pre-Conference ist hochkarätig und interessant besetzt. In zahlreichen Workshops und Tutorials präsentieren Expertinnen und Experten neueste Einsichten u.a. zum Game-based Learning, Web-MashupsComputergestützten Prüfungen in Hochschulen oder zu interaktiven Bildschirmexperimenten. Ein frühes Erscheinen lohnt sich also!

Podcast: Rechtsfragen im Internet und Web 2.0

24. August 2009 von Stefan Cordes

Bei der Nutzung von Internet und Web 2.0 ergibt sich eine Vielzahl von Rechtsfragen. Der Rechtexperte Till Kreutzer gibt anhand praktischer Beispiele einen Überblick über einige ausgewählte Rechtsfragen im Web und Web 2.0 . Dies dient zunächst der Orientierung und vermittelt darüberhinaus einen Eindruck für einige der wesentlichen Rechtsfragen, die bei der Nutzung des Web zu beachten sind:

  • Dürfen fremde Inhalte auf die eigene Webseite gestellt werden?
  • Ist die Nutzung von Tauschbörsen, sind Downloads von Musik aus dem Internet erlaubt?
  • Dürfen Personenabbildungen auf Plattformen eingestellt werden und was ist hierbei zu beachten?
  • Was muss ich im Umgang mit (vor allem meinen eigenen) personenbezogenen Daten im Web 2.0 berücksichtigen?

podcampus hat den sehr interessanten Vortrag an der Universität Hamburg bereitgestellt.

 
icon for podpress  Till Kreutzer: Rechtsfragen im Internet [86:05m]: Play Now | Play in Popup

Kostenloses eBook Internetrecht

17. August 2009 von Stefan Cordes

In der bereits dreizehnten Auflage hat Prof. Thomas Hoeren das von ihm bereits seit 2003 herausgegebene, kostenlose und halbjährlich aktualisierte eBook “Internetrecht” veröffentlicht. Das eBook, das in seinen Vorauflagen nach Angabe von Hoeren bereits über 100.000 Mal heruntergeladen wurde, ist in aktueller Fassung hier als PDF verfügbar.

Den Inhalt des eBooks beschreibt Prof. Hoeren im Vorwort wie folgt:

Der Aufbau dieses Buches richtet sich nach den Bedürfnissen der Internetanbieter. Diese brauchen, um im Internet auftreten zu können,

  • eine Kennung (dies verweist auf das Domainrecht),
  • Inhalte (ein Tummelplatz für das Immaterialgüterrecht),
  • Werbung und Marketing (hier kommen die Wettbewerbsrechtler zu Wort),
  • den Kontakt zum Kunden (was zu Ausführungen zum Vertragsschluss und zum E-Commerce-Recht führt)
  • sowie Daten der Kunden (hier kontrollieren die Experten des Datenschutzrechts).

Abschließend findet sich noch ein Abschnitt zu der Frage, wer für alle diese Rechtsanforderungen haftet. Schließlich wird auch noch auf das Problem der Vollstreckung von Gerichtsentscheidungen im Internet eingegangen. Gerade das Vollstreckungsrecht ist der archimedische Punkt der Internetdiskussion.

E-Learning 2009 – Fachkonferenz an der Freien Universität Berlin

13. August 2009 von Stefan Cordes

Unter dem gemeinsamen Konferenztitel „E-Learning 2009 – Lernen im Digitalen Zeitalter“ findet vom 14. bis 17. September 2009 an der Freien Universität Berlin die 14. europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW09), die 7. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik (DeLFI 2009) und zum zehnten Mal der Wettbewerb um sowie die Verleihung des mediendidaktischen Hochschulpreises Medida-Prix 2009 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der größten wissenschaftlichen E-Learning-Fachtagung im deutschsprachigen Raum erwarten mehr als 90 Vorträge über die didaktischen und technologischen Aspekte des E-Learning. Zu den Key-Note Speakern gehört beispielsweise Michail Bletsas vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), der das One-Laptop-Per-Child (OLPC) Projekt präsentieren wird.

Weitere Informationen zur Konferenz “E-Learning 2009″ »

Haftung für Video Embedding bei Youtube & Co

12. August 2009 von Stefan Cordes

Nicht erst seit der Novelle des Urheberrechts, stellt sich auf für Bloggerinnen und Blogger die Frage nach der Haftung für Inhalte oder Beiträge im eigenen Blog. Insbesondere die recht komfortable Lösung, z.B. Youtube-Videos mittels eines speziellen Codes in die eigene Webseite einzubinden (z.B. hier), verleitet allzu oft zu einem unbekümmerten Umgang mit Schutzrechten.
Der Frage nach der Haftung nimmt sich ein Beitrag des Internetjuristen Dr. Carsten Ulbricht an, der in seinem Text ein lesenswertes Fazit zieht:

Auch im Zusammenhang mit der Einbettung von urheberrechtswidrigen Videos liegt das Risiko Anspruch genommen zu werden zunächst einmal bei der jeweiligen Videoplattform, da die Videos auf deren Servern gespeichert sind. Eine Unterlassung könnte aber auch gegenüber dem Homepagebetreiber geltend gemacht werden, welcher die Videos einbettet (auch wenn diese Unterlassung dann nicht die Quelle der Verletzung beseitigen würde). Wichtig ist – wie immer bei User Generated Content – , dass die Kenntnis von rechtlich problematischen Inhalten zum Handeln verpflichtet. Es empfiehlt sich also nicht wahllos Videos einzubetten.

Das LG Köln hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass der Betreiber einer Internetseite jedenfalls ab Kenntnis von der Rechtsverletzung auch für eingebettete Videos handelt. Es ist für die Haftung nicht entscheidend, ob die Inhalte auf einem eigenen Server liegen oder von einem fremden Angebot stammen.
(AZ: 28 O 173/09)

 
 

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