Bewegungsprofil via Handy-Ortung

Schon ein wenig gruselig, wenn man sich anschaut, welche Daten verfügbar sind und wie daraus recht anschaulich ein Bewegungsprofil erstellt werden kann. ZEIT Online veröffentlicht jetzt ein visualisiertes Profil des Politikers Malte Spitz. 181 Tage seines Lebens wurden anhand seiner Handydaten ausgewertet und lassen sich in Verbindung mit GoogleMaps sehr gut nachvollziehen!

Der Grünenpolitiker Malte Spitz ist viel unterwegs. Er nutzt soziale Netzwerke, um über sich und seine Arbeit beim Bundesvorstand der Partei zu berichten, und er schaltet selten sein Mobiltelefon aus. Die sechs Monate Vorratsdaten, die er ZEIT ONLINE  zur Verfügung gestellt hat, bedeuteten daher 35.830 aufgezeichneten Verbindungen – ein eindeutiges Bewegungsprofil.
(via ZEIT ONLINE)

Zum Bewegungsprofil

3 Gedanken zu „Bewegungsprofil via Handy-Ortung“

  1. Ja abartig was man alles orten kann. Gibt es das Werkzeug auch für private? Würde bei sowas gern mal mitmachen

  2. Die Problematik besteht darin, dass sich die meisten Personen nicht darüber im klaren sind, welche Informationen sie Dritten gegenüber bereitstellen und vor allen Dingen, wie diese dann kombiniert genutzt werden können. Erschreckend!

  3. Die Nutzung sogenannter Ortungs-Apps wird auch immer beliebter und niemand weiß, was die Anbieter mit, den Daten anstellen. Wenn man sich eine einfache Übersicht der Apps ansieht und anschließend ein paar kleine Nachforschungen anstellt, wird man feststellen, dass keiner der Anbieter den Sitz in Deutschland hat. In diesem Fall könnte das Profil noch wesentlich genauer sein, denn das Handy kann ja zu jederzeit getracked werden, sobald es angeschaltet ist.

    Ich halt nicht viel von den GPS-Modulen in den Handys, das Potenzial für den Missbrauch der Technik ist viel zu hoch. Einige werden in ein paar Jahren ein böses Erwachen haben.

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