Tipp: QR Codes & Mobile Tagging

Sie sind kaum sichtbar und versteckt auf Plakaten oder in Zeitungen zu finden. Kleine kryptische Quadrate, die einladen sie mit dem Mobiltelefon zu scannen, um ggf. Preise zu gewinnen oder Zusatzinformationen abzurufen. Die sog. QR-Tags („Quick-Response“) werden aber inzwischen auch vereinzelt in Schule und Hochschule genutzt bzw. erprobt.

Einen Eindruck, in welchem Kontext sich diese 2-D Barcodes in Lehre und Ausbildung nutzen lassen, bietet eine Info-Seite der Technischen Universität Graz, die bereits seit längerem mit diesem neuen Mobile Learning Tool experimentiert.

Kollegen/Innen von hessischen Berufsschulen berichten schon von Interessenten aus Schulbuchverlagen, die den Einsatz von QR-Tags testen möchten.

Allerdings scheint mit der Entwicklung der sog. Near Field Communication (NFC) bereits ein effektiveres Tool „am Start“. Warten wir es ab!

Weitere Informationen:
Wie benutze ich QR-Codes?
Wie generiere ich eigene QR-Codes?
Wikipedia zum Begriff QR-Tag

P.S. Testen Sie doch mal das QR Tag dieses Beitrages!

E-Mail: Wer sortiert, verliert.

Hab ich es doch gewusst…
Der Versuch, Mails durch ausgefuchste Systeme zu sortieren, macht nur Scherereien. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von IBM.

Die Mitarbeiter des IBM-Forschungsinstituts in San José (Kalifornien) beobachteten 345 erfahrene Nutzer bei insgesamt 85.000 Mail-Zugriffen. Das Ergebnis ist eindeutig, das Modell Sickergrube überlegen: Die Mails schlicht im Eingang zu belassen und bei Bedarf zu suchen, ist effizienter und spart Zeit. Wer sich dagegen ein ausgeklügeltes System aneignet, scheitert häufiger daran, wichtige Informationen zügig zu finden.
(via SPON)

Tipp: Sprachoptionen anpassen

Für den Administrationsbereich des Blogs (Dashboard) lassen sich inzwischen eine Vielzahl von Sprachoptionen einstellen. Neben deutsch stehen zur Zeit englisch, französisch und spanisch zur Verfügung. Weitere Sprachen werden sukzessive folgen.

Sie können die Sprachoptionen jederzeit über die Menüpunkte „Einstellungen“ – „Blogsprache“ bestimmen.

Bitte beachten Sie, dass jeweils nur die Menüpunkte des Dashboards und systemeigene Begriffe (Kategorie, Kalender, Kommentare etc.) angepasst werden. Eine Anpassung der Sprachoptionen übersetzt nicht auch die von Ihnen verfassten Artikel.
Zudem sind die Sprachpakete und die damit verwendeten Übersetzungen z.Zt. als Open-Source-Module verfügbar, so dass es im Einzelfall zu ungenauen Übersetzungen kommen kann. Bitte informieren Sie uns, wenn Ihnen eine solche fehlerhafte“ Übersetzung auffällt.

Sicherheitslücke in Android (et al.)

Wer eine Verbindung zu einem offenen WLAN herstellt und seine persönliche Daten unverschlüsselt überträgt, geht ein großes Sicherheitsrisiko ein. Das ist eigentlich nichts Neues, oder?
Drei Forscher der Universität Ulm haben dieses Phänomen nun auch in dem mobilen Google Betriebssystem Android identifiziert und publik gemacht. Sie fanden heraus, dass sich Android-Systeme (Smartphones & Tablets) automatisch mit einem WLAN verbinden, das der Anwender in der Vergangenheit schon einmal registrierte. Ein potenzieller Angreifer kann dieses ausnutzen und ein eigenes WLAN einrichten, das den gleichen Namen nutzt, wie ein zuvor eingerichtetes Netzwerk. Das Android-Gerät würde sich dann automatisch damit verbinden.
Wenn also ein ein häufiger WLAN-Name (SSID) verwendet wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich einige Nutzer automatisch mit diesem „Hacker“ WLAN verbinden. Beispiele für häufig verwendete offen WLAN Namen sind: „T-Mobile“, „FreePublicWifi“ oder „starbucks“. Der Angreifer kann nun recht einfach den gesamten unverschlüsselten Datenverkehr des Handys mitlesen.  Doch obwohl diese dieses Verhalten weder neu ist, noch nur auf Android zutrifft (auch Facebook und Twitter übertragen unverschlüsselt Daten!), sei auf die entsprechenden Veröffentlichungen zu diesem Thema verwiesen.

Tipp – Generell gilt: Die automatische Anmeldung in bereits besuchten WLAN’s lässt sich nur unterbinden, indem man diese Netzwerke aus der im Handy oder Tablet gespeicherten Netzwerkliste löscht. Am Beispiel Android: Über Einstellungen -> WLAN-Einstellungen kann man sich die gespeicherten Netze anzeigen lassen. Wer alle gespeicherten offenen (WLAN-Symbol ohne Vorhängeschloss) WLAN’s löscht, sich vorerst in keinem offenen WLAN mehr anmeldet, und dann noch sein Google-Passwort ändert, ist auf der sicheren Seite.

Facebook: App geguckt…

Wieder eine Sicherheitslücke im großen Freunde-Freunde-Freundschaftsnetzwerk!

Bei Facebook konnten offenbar jahrelang Nutzerdaten durch Anbieter sog. Facebook Apps (kleine Zusatzprogramme, Spiele, Fragen etc.) eingesehen werden. Immer dann, wenn ein Facebooknutzer einer solchen App (Farmville etc.) den Zugriff aufs eigene Facebookkonto erlaubt (erlauben muss!), konnten persönliche Daten übertragen worden sein. Werbekunden hätten also über Jahre auf die Profile von Facebook-Anwendern zugreifen, Fotos ansehen, Chats mitlesen können.
Hätte, wäre, könnte… Die Entdecker des Lecks gehen davon aus, dass diese Möglichkeit den  Entwicklern der kleinen Zusatz-Apps gar nicht bewusst war. Das Leck ist wohl inzwischen gestopft, doch wird besorgten Facebookern/innen geraten, ggf. ihr Facebook Passwort zu ändern. Die Reaktion von Facebook zu der erneuten Sicherheitslücke fällt dennoch denkbar bemerkenswert aus:

In einer Stellungnahme beklagt sich Facebook zudem darüber, der Symantec-Bericht enthalte „einige Ungenauigkeiten“. Vor allem habe man „eine genaue Untersuchung durchgeführt, die keine Anhaltspunkte dafür lieferte, dass persönliche Informationen von Unbefugten genutzt wurden“. Auch ignoriere der Bericht, „die vertraglichen Verpflichtungen von Werbekunden und Entwicklern“. Die untersagen es, „persönliche Informationen von Facebook-Anwendern auf eine Weise zu beschaffen oder zu verbreiten, die den Facebook-Vorgaben widerspricht“. Mit anderen Worten: Es ist verboten, also dürfte es nicht passieren.
(via SPON)

Datenschutz: Smartphones senden Ortungsdaten

Ganz neu ist das Thema nicht, dennoch überrascht vor Ostern die Nachricht, dass die Smartphones von Apple und Android Handys offenbar im großen Stil Bewegungsdaten ihrer Nutzer/innen an die Konzernzentralen (Apple & Google) senden.

Apple wird […] die dauerhafte, unverschlüsselte Speicherung von Standort-Daten auf dem iPhone und iPad sowie einem synchronisierenden Rechner vorgeworfen. Zwar ist noch unklar, wofür diese Speicherung erfolgt, hieraus ergeben sich aber weitreichende Möglichkeiten zur Erstellung von Bewegungsprofilen. Google indes übermittelt kontinuierlich Standort-Daten von Android-Nutzern an den Konzern mit eindeutiger ID – und bezeichnet dies als anonyme Erhebung.
(Quelle teltarif.de)

Und obgleich viele Webseiten inzwischen Tipps und Hinweise veröffentliche, wie Nutzer/innen das Protokollieren – zumindest – eingrenzen können, bleibt die generelle Gewissheit, dass die Nutzung von Social Web und den damit verbundenen Diensten, einen sehr sensiblen Umgang mit eben diesen Diensten voraussetzt. Viele dieser Dienste – und Smartphones vor allem –  funktionieren eigentlich nur „richtig“, wenn solche Dienste aktiviert sind, aber:
Muss ich wirklich den aktuellen Wetterdienst abonnieren und dem Handy damit erlauben, meine Standortdaten an ferne Server zu senden? Wie groß ist der Nutzen, per foursquare oder Latitude Freundinnen und Freunden meinen aktuellen Standort anzuzeigen? Muss ich alle meine Daten nur bei einem Dienstanbieter hinterlegen oder verteile ich ggf. meine Daten auf verschiedene Dienste? Wähle ich u.U. Nicknames oder Phantasie-Emailadressen zur Registrierung bei den Diensten?

„Datenschutz: Smartphones senden Ortungsdaten“ weiterlesen

Tipp: Bildergalerie Plugin aktivieren

Für das „schicke“ Einbinden von Bildern und Videos, bietet das FU Blog eine Erweiterung an, mit der Sie Ihre Multimedia Dateien über einen ansehnlichen Effekt per Pop-up auf der Webseite erscheinen lassen können.

Um diese Erweiterung zu aktivieren, müssen Sie ledglich im Dashboard Ihres Blogs im Menü „Plugins“ die Ansicht „Inaktive Plugins“ wählen und dort die zwei Erweiterungen „Shadowbox JS“ aktivieren.
Nun werden verlinkte Medien (Bilder/Videos) über einen „Zoom-In“-Effekt in Ihrem Blog angezeigt. Mehrere Bilder in einem Blogbeitrag werden in einer Galerie präsentiert, so dass Sie in dem Pop-up-Fenster in Ihren Bildern blättern können.

Probieren Sie den Effekt doch einmal mit dem rechts eingefügten Bild aus.
Weitere Informationen zum Plugin finden Sie hier.

Tipp: Facebook „Like“ blockieren

„Gefällt mir“, „Like“ oder „Empfehlen“ wohin man auch klickt. Nicht nur, dass diese Facebook-Buttons mittlerweile auf  nahezu jeder Seite zu finden sind… Deren Verwendung ist darüber hinaus zudem noch aus Sicht des Datenschutzes bedenklich. Da Leserinnen und Leser ungefragt beim Aufrufen einer solchen Seite Daten an Facebook übermitteln, gehen Datenschutz-Besorgte auf die Barrikaden. Eine eindeutige Rechtsprechung scheint nicht in Sicht und so empfiehlt es sich, ggf. selbst tätig zu werden.

Für (fast) alle gängigen Webbrowser finden sich entsprechende Erweiterungen, die, einmal installiert, verhindern, dass Datenströme an Facebook gesendet werden. So z.B. das Plugin „Facebook Blocker„. Es ist für Firefox, Safari, Opera und Chrome verfügbar. Der Facebook Blocker blendet die Facebook-Elemente auf den Seiten einfach aus. Das funktioniert sogar mit “Gefällt mir”-Schaltflächen oder Empfehlungslisten, die per iFrame-Technik eingebunden werden.

Tipp: Denken vorm Drucken

Um Papier zu sparen, hat der WWF Deutschland ein (kostenloses) Dateiformat entwickelt, das sich nicht mehr ausdrucken lässt. Nach Angaben des WWF landen sechs Prozent aller Ausdrucke ungelesen im Papierkorb, der weltweite Papierverbrauch hat sich seit 1950 versiebenfacht – und die Wälder schwinden.

Täglich sterben ganze Wälder für Papier. Papier, mit dem überall auf der Welt sinnlos Dokumente ausgedruckt werden: Websites, E-Mails, sogar komplette Berichte werden ausgedruckt, obwohl nur wenige Seiten benötigt werden. Und das, obwohl man Dokumente, statt sie zu drucken, einfach als PDF speichern könnte. Aber auch ein PDF kann man oft noch drucken. Um das unnötige Ausdrucken zu stoppen und den bewussten Umgang mit Papier zu starten, haben wir ein neues, grünes Dateiformat erfunden: das WWF. Ein Dateiformat, das man nicht ausdrucken kann.
(via WWF)

Vorm Drucken Denken? Hier klicken!

Tipp: Facebook Privacy Einstellungen

Eine aktuelle und umfassende Übersicht zu den Möglich- und ggf. Notwendigkeiten den eigenen Facebook-Account „save“ zu schalten, findet sich sich unter mashable.com.

Facebook’s privacy settings are extremely detailed, giving you the ability to fine-tune the privacy aspects of almost every little part of your Facebook account. Unfortunately, for most users, this level of micromanagement makes Facebook’s privacy settings a convoluted mess.Even worse, these settings change often; you may think you know everything there is about them, only to be greeted with a completely different layout and a bunch of new options the next time you visit the dreaded Facebook Privacy Settings page.So, what do you do when you’ve got over 170 options to choose from? You focus on the most important ones. We’ve entered Facebook’s maze of privacy options and came out on the other side bruised, battered, but with 10 essential settings in our hands. Disregard them at your own peril!
(via mashable.com)

Anschauen und beherzigen: Hier !