Altiero Spinelli Prize for Outreach: Spreading Knowledge about Europe

Der Altiero Spinelli Preis belohnt hervorragende Beiträge, die die Gründungswerte, Geschichte, Handlungsweise und die entscheidenden Vorteile der EU, den Bürgern vermitteln und helfen, einer breiten Öffentlichkeit die EU verständlich zu machen und Vertrauen in die EU schaffen.

Preisgeld:

  • sechs 1. Preise: 50.000 EURO
  • sechs 2. Preise: 30.000 EUR
  • zehn 3. Preise: 17.000 EUR

Wer kann sich bewerben:

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Personengruppen (natürliche Personen). Die Einzelpersonen (oder der Gruppenleiter, im Falle von Gruppen) müssen mindestens einen Masterabschluss haben und zum Zeitpunkt der Bewerbung mit einer akademischen Forschungseinrichtung, einer z.B. zivilgesellschaftlichen Organisation, einer Firma oder einer anderen Rechtsform verbunden sein, die in einem EU-Mitgliedstaat ansässig ist. Zu den berechtigten Teilnehmern gehören Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Journalisten und alle anderen Akteure, die klar artikulieren können für was Europa heute und morgen steht und warum sich die europäischen Bürger trotz der Unvollkommenheiten „in Europa verlieben“ sollten.

Deadlines:

  • Registrierung und Absichtserklärung für eine Bewerbung: 16. August 2017
  • Deadline für die Bewerbung: 02. Oktober 2017
  • Bewertung der Beitrage: im Oktober 2017
  • Preisverleihung: im Frühjahr 2018

Für die Informationen zu den einzureichenden Papers siehe: https://ec.europa.eu/education/calls/altiero-spinelli-prize-contest-2017_en

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Reflexionspapier zur Zukunft der EU-Finanzen

Die Europäische Kommission hat ihr 5. Reflexionspapier in einer Serie zur Zukunft Europas veröffentlicht. Es geht darin, um das EU-Budget und die Optionen und Herausforderungen, mit immer weniger, immer mehr zu finanzieren.

Die EU soll eine größere Rollen in neuen Politikbereichen z.B. Migration, innere und äußere Sicherheit oder Verteidigung übernehmen. Auch auf globaler Ebene gilt es wichtige Positionen auszubauen: humanitäre Hilfe, Bekämpfung des Klimawandels, etc. Dies muss mit einem EU-Haushalt erreicht werden, der mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs weiter schrumpfen wird.

Das Reflexionspapier basiert auf den fünf Szenarien des Weißbuchs über die Zukunft Europas, das die Europäische Kommission am 1. März vorgelegt hat. Es präsentiert die verschiedenen Konsequenzen jedes Ansatzes, sowohl in Bezug auf wie viel aufzubringen ist, für welchen Zweck und wo die Finanzierung herkommen könnte.

Alle bisher erschienen Reflexionspapiere: „Die soziale Dimension Europas“, „Die Globalisierung meistern“, „Die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion“, „Zukunft der Europäischen Verteidigung“ und „Zukunft der EU-Finanzen“ finden Sie auch im Dokumentationszentrum UN-EU.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

7. Berliner Europa-Dialog am 04. Juli 2017: „Tour de Force – Mit Macron in ein anderes Europa?“

Der sozialliberale Proeuropäer Emmanuel Macron hat die französischen Präsidentschaftswahlen gewonnen. Europa atmete nach seinem Wahlsieg auf – die Mehrheit in der Nationalversammlung ist gesichert. Nun kommt es auf den Gestaltungswillen und die Durchsetzungskraft von Macron an, Reformen anzugehen. Diese Vorhaben stoßen in Deutschland teilweise auf Kritik, denn die Vertreter der finanzpolitischen harten Linie wollen keine finanziellen Spielräume eröffnen, auch wenn Macron die Einführung von Eurobonds ablehnt.
Welche Ursache hat der fundamentale Wandel des Wahlverhaltens in Frankreich? Bietet das Wahlergebnis Anlass zur Beruhigung oder bleibt der Front National auch weiterhin – gerade mit einer weiter auf die politische Mitte abzielenden Strategie – eine anhaltende Bedrohung? Wie sollten sich Deutschland und die EU gegenüber Präsident Macron verhalten, um die Reformvorhaben in Frankreich zu unterstützen?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und den weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Gesprächsrunde diskutieren:

4. Juli 2017 von 18:30–20:30 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Freie Universität, ehem. Thielplatz)

Moderation: Prof. Dr. Miriam Hartlapp (FU Berlin, OSI).

ReferentInnen:

  • E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Deutschland (angefragt)
  • Pascal Thibaut, Deutschland-Korrespondent Radio France International
  • Emmanuel Droit, Direktor des Centre Marc Bloch, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Felix Lennart Hake, Präsident des Deutsch-Französischen Jugendausschusses

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, dem Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e.V.) sowie der Europa-Union Berlin e.V

Weiter Informationen zur Europäischen Union finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU

Lange Nacht der Wissenschaften am 24. Juni 2017

Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union ist Mitorganisator einer Veranstaltung zur Langen Nacht der Wissenschaften in der Campusbibliothek:

  • Faktencheck: was Sie schon immer über EU und internationale Kooperation dachten … aber wissen sollten! Studierende werden im Format der „Minute Madness“ landläufige Ansichten zur Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen sowie internationalen Abkommen und politischer Kooperation herausfordern. (20:00 – 20:30 Uhr)
  • Postfaktische Politik? Ein fachkundiger Faktencheck. Auf dem Podium wird über das Phänomen des immer häufiger postulierten „postfaktischen Zeitalters“ und dessen Bedeutung für die Politik, die Analyse von Politik und die Politikwissenschaft diskutiert. (20:30 – 22:00 Uhr)

Weitere Organistoren der Veranstaltung sind:

Weiter Informationen zu den Vereinten Nationen und zur Europäischen Union finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU

World Development Indicators 2017

Die Weltbank veröffentlicht im Rahmen der World Development Indicators (WDI) Daten, die der Überprüfung  bzw. Beobachtung der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) dienen sollen.
Sie können länderweise, weltweit bzw. regional Daten vergleichen und Zielerreichungen prüfen. Die Daten werden regelmässig aktualisiert.
Noch mehr Informationen zur UN und EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Politische Visionen zur Nachhaltigkeit – Die Agenda 2030 und die Bundestagswahl

Am 1. Juni 2017 (9:00 bis 17:30 Uhr) lädt die Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen zu einer Tagung zum Thema „Politische Visionen zur Nachhaltigkeit – Die Agenda 2030 und die Bundestagswahl“ nach Berlin ein.

Welche Bedeutung haben Nachhaltigkeit und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen im Bundestagswahlkampf? Wie wollen die unterschiedlichen Parteien die Umsetzung der UN-Agenda mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung in Deutschland und weltweit vorantreiben? Welche Erwartungen hat die Zivilgesellschaft?

PolitikerInnen, MitarbeiterInnen der Parteien und VertreterInnen der Zivilgesellschaft diskutieren über die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland und weltweit.

Themen:

  • Panel I: Nachhaltigkeit in Deutschland: Vorreiterrolle oder Nachholbedarf?
  • Panel II: Deutscher Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 in der Welt
  • Panel III: Erwartungen der Zivilgesellschaft an eine zukünftige Bundesregierung
Veranstaltungsadresse:  Scandic Hotel Berlin Potsdamer Platz – Tagungszentrum, 3. Etage, Gabriele-Tergit-Promenade 19, 10963 Berlin.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Oliver Hasenkamp (hasenkamp@dgvn.de, 030 25 93 75-11)

Noch mehr Informationen zur UN und EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

 

9. Mai – Europatag

Am 9. Mai ist Europatag! An diesem Tag im Jahre 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – sie gilt als Grundstein der europäischen Integration.

Seit 1985 wird der Europatag offiziell begangen und ist inzwischen zu einer Europa-Woche geworden. Um diesen Tag herum, öffnen die EU-Institutionen ihre Türen für die Bürger. In diesem Jahr: am 6. Mai in Brüssel, am 13./14. Mai in Luxemburg und am 14. Mai in Straßburg.

Im übrigen Europa und weltweit gibt es in den EU-Vertretungen ein Programm für jede Altersgruppe. In Berlin eröffnet am 14. Mai im Europäischen Haus eine neue Ausstellung „Erlebnis Europa“ ihre Türen. Das Europäische Parlament und die Europäische Kommission laden gemeinsam zu einer Reise durch die Geschichte, die Institutionen und das Leben in der Europäischen Union ein.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Wanderausstellung „60 Jahre Römische Verträge“ an der UB

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Die Universitätsbibliothek zeigt vom 18. April bis einschließlich 28. April 2017 eine Wanderausstellung des „Europäischen Hochschulinstituts“ und seines „Historischen Archivs der Europäischen Union“ zum Thema 60 Jahre Römische Verträge: „Immer Engerer Zusammenschluss. Das Vermächtnis der Römischen Verträge für das Europa von heute“.

Auf 14 Stellwänden, die sich auf  5 Themenkomplexe aufteilen, können sich Besucher über die Geschichte der Europäischen Integration von der Unterzeichnung der Römischen Verträge bis hin zu den heutigen Herausforderungen informieren.

Im ersten Abschnitt werden Schlüsseldokumente z.B. aus  der Gründungszeit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gezeigt. Die  Entwicklungen des gemeinsamen Marktes  und der Europäischen Währungsunion sind Inhalt des zweiten Teils der Ausstellung. Im dritten Teil werden Dokumente aus den Politikbereichen Arbeit, Beschäftigung, Bildung, etc. sowie die Thematik der europäischen Identität auf EU-Ebene präsentiert. Im vierten Abschnitt der Ausstellung wird der Begriff der europäischen Identität auf internationaler Ebene vertieft. Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich den aktuellen Herausforderungen der EU – Migration, Wirtschaft, Finanzen und dem, was Europa im inneren Zusammenhält.

Am 26.4.2017 von 18:00 bis 19:45 Uhr wird es eine Midissage zum Thema „Ewiges Rom? Ein Blick auf 60 Jahre Integrationsgeschichte und Europas unsichere Zukunft geben. Es werden Dr. Andrea Tatai, stellvertretende Leiterin der Bibliothek, Sebastian Rösner, Leiter der Abteilung EU & Europa, Deutsche Gesellschaft e.V. sowie Dr. Cornelius Adebahr, Mitglied des Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen Kommission und Associate Fellow am Alfred von Oppenheim-Zentrum für europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sprechen.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek – Montag bis Freitag 9:00 -20:00 Uhr – im Foyer öffentlich und kostenfrei zugänglich.

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European Summer Course „A Continent in Troubled Times – EU’s Perspectives in a Changing World“

Vom 16. bis 27. August 2017 findet an der Europa-Akademie in Otzenhausen der  European Summer Course des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes in Kooperation mit der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und des Centre international de formation européenne (Cife) statt. Der European Summer Course 2017 wird unterstützt vom DAAD und dem Auswärtigen Amt.

Der European Summer Course richtet sich an Studierende, die ihr Wissen über die Europäische Union und Europäische Integration gemeinsam mit internationalen Studierenden aus aller Welt vertiefen möchten. Exkursionen zu den europäischen Institutionen in Brüssel und Straßburg runden das Programm ab.

Alle weiteren Informationen zu dem Summer Course entnehmen Sie bitte dem Flyer und unter www.europainstitut.de/esc2017.

Die Anmeldefrist für den Summer Course läuft bis 1. Mai 2017.

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Multimediatisch in der UB

Multimediatisch1Die Vertretung der Europäischen Kommission stellt in enger Absprache mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland so genannte Multimediatische zur Verfügung, die mit Texten, Spielen, Videos und Bildern zur Europäischen Union ausgestattet sind.

Seit heute bis Ende Mai steht ein solcher Multimediatisch im Informationszentrum der UB.

Was beinhaltet der Multimediatisch (in Deutsch und Englisch verfügbar):

  • Informationstexte, z.B.: Was die EU für mich tut!
  • Europas Hauptstädte – Spiel: Städte an richtige Stelle in Karte ziehen
  • Euro-Münzen – Spiel: Zuordnung zu den Ländern
  • Europäisches Haus – Text zu Vertretung und Informationsbüro Berlin
  • Videothek – z.B. Filme zu Notruf 112, Verkehrspolitik
  • Gesichter der Kommission – Foto/Text zu Kommissaren, Kontaktdaten
  • Deutsche Europa Abgeordnete – Text/Foto und Kontaktdaten
  • Länder der EU – Spiel: Umriss dem entsprechenden Land zuordnen
  • Europe Direct Informationszentren – Karte und Kontaktdaten
  • Puzzle – Spiel: z. B. 3 Fotos von EU Kommissaren, Abgeordneten