Aus ebrary wird „Ebook Central“

Ebook CentralNachdem der Umstieg im Februar vorerst zurückgestellt wurde, sind letzte Woche die von der FU Berlin lizenzierten E-Book-Titel von der Online-Plattform ebrary auf die neue Plattform ProQuest Ebook Central migriert. Für die veralteten Links wurden automatische Weiterleitungen angelegt, so dass es z. B. bei der Suche nach Einzeltiteln im Bibliotheksportal Primo keine Benutzungseinschränkungen geben dürfte. Nutzer, die bereits bei ebrary ein kostenfreies Login besaßen und Funktionen wie das virtuelle Bücherregal nutzten, können sich auch bei Ebook Central unter der alten Kennung anmelden und individuelle Markierungen, Notizen oder Lesezeichen verwenden und abspeichern.

4773487-lAktuell befinden sich damit gut 2500 lizenzierte E-Bücher auf „Ebook Central“. Der überwiegende Teil davon ist ab den 2000er-Jahren erschienen und englischsprachig (2242 Titel), gefolgt von Deutsch (270 Titel). Fachlich überwiegen E-Books aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Titel können ja nach Lizenz über das FU-Campusnetz unbeschränkt online gelesen werden. Die Möglichkeit, Teile des E-Books zu Kopieren bzw. Seiten zu Drucken oder herunterzuladen, variiert je nach E-Book bzw. erworbener Lizenz. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (Citavi/EndNote, RefWorks) ist möglich.

Für die Zukunft ist auch die Integration der E-Book-Plattform MyiLibrary in ProQuest Ebook Central geplant.

Bild: nur einer von zahlreichen Titeln – The Works of Elena Ferrante: Reconfiguring the Margins, hrsg. von Grace Russo Bullaro und Stephanie V. Love (Palgrave Macmillan, 2016).

Die EU im Vergleich zum Rest der Welt

Cover "The EU in the world"
Foto: Melanie Kleist

Wie schneidet die EU im Vergleich zu anderen Mächten in der Welt statistisch ab? Wie sind die Zahlen zu den Lebensbedingungen, der Agrarwirtschaft  oder dem internationalen Handel? Als ein guter Einstieg in die Statistiken der EU kann die Neuerscheinung „The EU in the world“ hier Wissenslücken füllen und Aufschluss geben. Aktuell ist die Ausgabe für 2016 erschienen und bei uns als Printexemplar im Präsenzbereich des Dokumentationszentrums UN-EU einsehbar (Signatur edz 1400 E89 S7-2016) . Optional gibt es die Ausgabe auch in digitaler Form.

Diese Publikation vereint Informationen aus den Publikationen Europe in figures — the Eurostat yearbook und Eurostat regional yearbook.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

Datenbank „wiso Statistiken“ lizenziert

wiso-statistiken_V3bNach einem mehrwöchigen Test ist über das FU-Campusnetz die Datenbank wiso Statistiken nun dauerhaft nutzbar.

Das in diesem Jahr online gegangene Ergänzungsmodul beinhaltet mehr als 3,5 Mio. Statistiken aus renommierten Quellen wie der UNO, Weltbank, dem EHI Retail Institute, Statistischen Bundesamt und aus den ca. 200 wichtigsten Wirtschaftspublikationen inkl. den Marktforschungsuntersuchungen von TNS Infratest. Wenn man über die gewohnte wiso-Oberfläche kommt, ist es als eigenständiges Portal (unterster Einstiegspunkt) integriert und muss direkt angesteuert werden. Eine Einbindung in die „normale Suche“ über „alle Medien“ erfolgt nicht!

Insgesamt decken die Statistiken laut Anbieter mehr als 30.000 Themen und alle Länder dieser Welt aber, darunter ca. 48.000 Statistiken zu deutschen Städten, Gemeinden, Bundesländern und Landkreisen. Neben einer Freitextsuche mit Suggestfunktion kann der Einstieg auch über folgende sieben Themenkataloge erfolgen:

  • Bevölkerung und Gesundheit
  • Bildung und Wissenschaft
  • Energie und Umwelt
  • Geographie und Landwirtschaft
  • Handel (mit den Daten des EHI Retail Institute)
  • Verkehr und Kommunikation
  • Wirtschaft

Die Statistiken selbst sind interaktiv, können je nach Verfügbarkeit als Tabelle, Landkarte (die Top 10 bzw. 20 werden in der Vorschau zuerst angezeigt) oder Diagramm ausgegeben werden. Über ein sogenanntes „Drilldown-Verfahren“ sind sämtliche Daten miteinander verknüpft bzw. stehen in einer hierarchischen Beziehung zueinander. Neben der Möglichkeit die Daten auszudrucken steht eine Exportfunktion für folgende Dateiformate zur Verfügung: SVG, PNG, JPEG, PDF, Excel, Powerpoint.

Tagesberichte des „Foreign Broadcast Information Service“ online testen

Die Datenbank wurden nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert (bis 06.12.2016 ist die Datenbank erneut als Test freigeschaltet).

ReadexBis zum 10. Juni 2016 können über das FU-Campusnetz die Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports kostenfrei getestet werden.

Die Tagesberichte des Foreign Broadcast Information Service (FBIS) stellen als Zusammenstellung frei zugänglicher Informationen für mehr als ein halbes Jahrhundert eine für die USA wichtige Geschichtsdokumentation dar. Sie gelten als erstrangige Sammlung von Quellen zu Jahrzehnten wechselvoller Weltgeschichte. Der 1941 gegründete FBIS hatte die Aufgabe, abgefangene Rundfunksendungen ausländischer Regierungen, offizielle Nachrichtenmedien, und geheime Sendungen in besetzten Gebieten aller Kontinente zu überwachen, aufzunehmen, zu transkribieren und aus bis zu über 70 Sprachen zu übersetzen. Später wurde der Nachrichtendienst dem War Department untergliedert, ab 1947 dem Auslandsgeheimdienst CIA.

Der vom Anbieter Readex im Volltext aufbereitete Datenbestand teilt sich in zwei chronologische Abschnitte – Berichte der Jahre 1941-1974 und von 1974-1996. Die FBIS-Tagesberichte der Jahre 1941 bis 1974 bestehen aus einem einzigen kumulativen oder gesammelten Report, der bis auf wenige Ausnahmen fünfmal in der Woche erschien. Später nach Regionen unterteilt, war dieser als „the White Book“ bekannt. Die Tagesberichte der Jahre 1974 bis 1996 sind dagegen in acht verschiedene regionale Reports unterteilt:

  • Part 1: Middle East, Africa, Near East and South Asia (MEA, NES)
  • Part 2: Sub-Saharan Africa & South Asia (SSA, SAF, AFR, SAS)
  • Part 3: China (CHI)
  • Part 4: Asia, Pacific and East Asia (APA, EAS)
  • Part 5: Latin America (LAT, LAM)
  • Part 6: Eastern Europe (EEU)
  • Part 7: Soviet Union and Central Eurasia (SOV)
  • Part 8: Western Europe (WEU).

Einfache Suchen können daher eine ziemlich hohe Trefferanzahl auslösen – es empfiehlt sich weitere Suchfelder (u. a. Recherche nach Titel, Quelle oder Sprache möglich) einzublenden oder seine Ergebnisliste nach Zeitraum einzugrenzen.

Die Berichte selbst liegen als Image-Dateien vor und können im Format PDF abgespeichert bzw. ausgedruckt werden. Literaturnachweise können als RIS-Datei heruntergeladen und in Literaturverwaltungsprogramme übertragen werden.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

beck-online.GROSSKOMMENTAR [BeckOGK] an der Freien Universität Berlin lizenziert

Rechtzeitig zum Start der Hausarbeiten am Fachbereich Rechtswissenschaft ist der beck-online.GROSSKOMMENTAR zum Zivilrecht (BeckOGK) für die Nutzung innerhalb der Datenbank beck-online freigeschaltet (Gesamtherausgeber: Beate Gsell/Wolfgang Krüger/Stephan Lorenz/Jörg Mayer).

Die Bibliothek Rechtswissenschaft trägt die Lizienzierung für die Freie Universität Berlin. Die Nutzung erfolgt im Rahmen der gleichen Nutzungsbedingungen wie für die Datenbank beck-online [hier]

Das Angebot ist dauerhaft verfügbar und wird durch updates aktualisiert.

Der Online-Kommentar liegt noch nicht in vollständiger Bearbeitung des Zivilrechts – auch nicht des BGB – vor, sondern befindet sich derzeit im Aufbau. Näheres zu den bereits bearbeiteten Rechtsvorschriften hier.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte lassen Sie uns auch gern Ihr Feedback hören, beides gern auch per E-Mail [hier].

Universitätsbibliothek veröffentlicht NS-Raub und Beutegutdatenbank

Seit 2014 beLCAmüht sich die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin im Rahmen ihrer NS-Raub- und Beutegutforschung um eine stärkere Vernetzung der Projekte in Berlin und Brandenburg. Unter dem Motto „Vier Institutionen unter einen Dach“ ist mit der Veröffentlichung der gemeinsamen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Die Datenbank führt die Ergebnisse der Recherchen nach NS-Raub- und Beutegut in den Beständen der Bibliothek der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, der Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammen und stellt sie einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die Besonderheit der Datenbank liegt darin, dass sie alle Vorbesitzermerkmale verzeichnet, die in den beteiligten Bibliotheken gefunden werden und Auskunft über die Rechercheergebnisse gibt. Intern werden die Informationen zu einzelnen Provenienzen aus den verschiedenen Projekten verknüpft und so eine gemeinsame Bearbeitung einzelner Fälle ermöglicht. Looted Cultural Assets bietet für Interessierte die Möglichkeit nach Provenienzen zu suchen, eigene Sammlungen anzulegen und Kommentare zu hinterlassen.
Interessierten öffentlichen Einrichtungen steht die Möglichkeit offen sich an der Kooperation zu beteiligen und so bei eigenen Projekten von der Erfahrung aller Kooperationsteilnehmer zu profitieren.
Mit dem Ansatz Rechercheergebnisse der beteiligten Projekte und die Erfahrung der Teams zusammenzubringen, Transparenz der eigenen Arbeit für eine interessierte Öffentlichkeit zu schaffen und Offenheit für die Mitarbeit anderer Projekte sowie interessierte Laien schließt Looted Cultural Assets eine Lücke in der Provenienzforschung in deutschen Bibliotheken.

Drei weitere EU-Datenbanken neu in der Digitalen Bibliothek

europa-flagAb sofort sind folgende freie EU-Datenbanken in der Digitalen Bibliothek zu finden:

Transparenz-Register
Um den EU-Beschlussfassungsprozess transparenter zu machen, haben das Europäische Parlament und die Europäische Kommission am 23. Juni 2011 ein gemeinsames öffentliches Transparenz-Register eingeführt.
Es setzt das von der Europäischen Kommission 2008 eingerichtete Register der Interessenvertreter (Lobbyisten-Register) fort, in das sich bereits über 4000 Organisationen hatten eintragen lassen. Das „neue“ Transparenz-Register enthält weit mehr als nur die herkömmlichen Interessenvertreter; es erfasst u.a. auch Anwaltskanzleien, Nichtregierungsorganisationen, Denkfabriken oder auch freiberuflich tätige Einzelpersonen, die Einfluss auf die EU-Politik und Entscheidungsprozesse der europäischen Institutionen zu nehmen suchen.
Das Transparenz-Register will Antworten geben auf Fragen wie: Welche Interessen werden verfolgt? Wer verfolgt diese Interessen? Welche Finanzmittel stehen diesen Personen zur Verfügung?
Die Organisationen und Personen, die sich registrieren lassen, müssen u.a. Angaben machen über die Anzahl der Personen, die beratend tätig sind, die wichtigsten Gesetzesvorhaben, an denen sie mitgewirkt haben, und die empfangenen EU-Mittel.

Eurostat
Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg. Es hat den Auftrag, die Union mit europäischen Statistiken zu versorgen, die Vergleiche zwischen Ländern und Regionen ermöglichen.
Die wichtigste Aufgabe Eurostats ist die Verarbeitung und Veröffentlichung vergleichbarer statistischer Daten auf europäischer Ebene.
Eurostat selbst erhebt keine Daten. Das tun die Statistikbehörden der Mitgliedstaaten. Sie prüfen und analysieren nationale Daten und übermitteln sie an Eurostat, dessen Aufgabe es ist, die Daten zu sichern und zu gewährleisten, dass sie vergleichbar sind, d.h. nach einer einheitlichen Methodik erstellt werden. Die statistischen Daten lassen sich in der Eurostat-Datenbank u.a. nach Themen abrufen.

Eurobarometer
Die Datenbank Eurobarometer bietet ein interaktives Suchsystem zu den Trend-Fragen der Länder der Europäischen Union.
Daten können für ein bestimmtes Land oder eine Gruppe von Ländern gesucht werden. Für eine bestimmte Frage können nicht nur die Ergebnisse mehrerer Länder miteinander verglichen werden, auch eine Analyse der Ländertrends ist möglich. Die Daten können als Graf, Kreisdiagramm, Excel-Tabelle oder in Spalten angezeigt werden.
Die Umfrageergebnisse lassen sich auch auf einer Karte der EU anzeigen. Mithilfe der Farbcodes sind Ländervergleiche rasch und einfach möglich.

Die Beschreibungstexte sind weitgehend den Anbieterseiten entnommen.

Datenbanken und Zeitzeugenarchive zum Thema Holocaust

193px-Auschwitz-birkenau-main_trackAnläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau möchte die Universitätsbibliothek auf Datenbanken zu dem Themenkomplex Nationalsozialismus, Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden und anderer Opfergruppen hinweisen, die die Freie Universität Berlin lizenziert hat oder die frei im Netz zur Verfügung stehen.

Neben Online-Katalogen und Enzyklopädien sind es besonders die Zeitzeugen-Archive, die beeindrucken, denn hier erzählen Menschen aus persönlicher Perspektive von dem Grauen des Erlebten. Hervorzuheben ist hier das von Steven Spielberg initiierte Visual History Archive (VHA), zu dem nur wenige Institutionen in Europa einen Zugang anbieten können.

Bitte beachten Sie die Zugangsberechtigungen für lizenzierte Datenbanken.

Foto: „Auschwitz-birkenau-main track“. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Schulung: Psychologie-Datenbanken von EBSCO

logoEhostLgAm Donnerstag, den 4.12.2014 findet in der Universitätsbibliothek (Raum 163) um 14.00 Uhr eine Schulung zu Datenbanken für das Fachgebiet Psychologie statt. Durchgeführt wird die Schulung von einem Trainer des Datenbankanbieters EBSCO, der sich in seiner Präsentation vor allem auf die Datenbanken PSYNDEX und PsycINFO konzentrieren wird. Interessierte sind herzlich eingeladen.

ESO European Sources Online steht seit Dezember 2013 kostenfrei zur Verfügung

ESODie Datenbank ESO European Sources Online steht seit Dezember 2013 weltweit kostenfrei zur Verfügung.

ESO ist ein umfassender, internetbasierter Informationsdienst in englischer Sprache mit bibliographischen und Volltextinformationen über die Europäische Union, ihre Institutionen, politischen Prozesse und Mitgliedsstaaten. ESO beinhaltet sowohl eigene redaktionelle Angebote als auch Inhalte aus externen Quellen (vgl.: About ESO).

Bisher wurde die Datenbank von der UB lizenziert.

Inzwischen konnte sich der Informationsdienst, der von dem Europäischen Dokumentationszentrum (EDZ) Cardiff herausgegeben wird, als Gemeinschaftsprojekt des internationalen EDZ-Netzwerkes etablieren und somit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die besonders hilfreichen Informationsführer zu den Politikbereichen, den Mitgliedsstaaten und Institutionen der EU sind fast alle 2013 aktualisiert worden.

Unterstützung bei der Recherche in dieser Datenbank bietet das Dokumentationszentrum UN-EU.