Relaunch des Fachportals Pädagogik

Seit heute erscheint das Fachportal Pädagogik in neuem Design, wie im neu geschaffenen Twitter-Kanal bekanntgegeben wurde. Neben einem übersichtlicheren Layout soll sich das kostenfreie Online-Angebot zu den Bereichen Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik nun auch an alle gängigen Endgeräte anpassen (vgl. offizielle Meldung).

Auch einige Services wurden umstrukturiert bzw. neu ausgerichtet. Inhaltlich konzentriert sich die Startseite nun auf die drei Bereiche Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Die Literaturrecherche basiert wie zuvor auf der Literaturdatenbank FIS Bildung (zuletzt über 800.000 Literaturnachweise), allerdings wurden Datenbestände laut Anbieter um aktuelle englischsprachige Monografien aus der Library of Congress und italienischsprachige Publikationen des Verlags Casalini Libri ergänzt. Die ursprünglich angebotene Metasuche entfällt dadurch.

In den kommenden Monaten soll das Fachportal Pädagogik weiterentwickelt werden. U. a. sind eine englischsprachige Oberfläche und die Integration weitere Datenbanken (u. a. ERIC) im neu geschaffenen „Such- und Nachweisraum“ vorgesehen.

Das Portal gilt als zentraler Einstieg in die erziehungswissenschaftliche Fachinformation für Pädagogen aus Forschung und Praxis und wird vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) betrieben.

Anbieterwechsel bei L’Année philologique

Im Herbst 2017 kommt es zu einem Anbieterwechsel der Datenbank L’Année philologique (APh). Die von der FU lizenzierte internationale fachbibliografische Datenbank zu den Altertumswissenschaften war bislang von der französischen Société internationale de bibliographie classique (SIBC) betreut worden. Ab 1. Oktober 2017 ist das belgische Verlagshaus Brepols einziger Anbieter. Mittels eines Tests kann bereits jetzt die neue Rechercheoberfläche von Brepols bis 30. September 2017 ausprobiert und mit der alten von SIBC verglichen werden. Die alte APh-Oberfläche des französischen Anbieters wird voraussichtlich Ende September 2018 eingestellt.

L’Année philologique enthält über 860.000 annotierte Nachweise aus den Bereichen Literatur, Sprachwissenschaft, Textgeschichte, Archäologie, Epigraphik, Numismatik, Papyrologie, Geschichte (einschließlich Wirtschafts-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte), Religionsgeschichte, Rechtsgeschichte, Philosophie, Geschichte der Naturwissenschaften sowie Wissenschaftsgeschichte.

Die internationale Fachbibliografie mit Arbeitsstellen in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und den USA deckt den Zeitraum von ca. 2.000 v. Chr. (Mykene, Kreta) bis um 800 n. Chr. (Frühchristentum, Frühmittelalter und frühes Byzanz) ab.

Verzeichnet werden Monografien sowie Rezensionen zu Monografien. Darüber hinaus werden regelmäßig ca. 1.000 Fachzeitschriften und Festschriften sowie rund 500 Sammelwerke und Kongressberichte ausgewertet. Der jährliche Zuwachs beläuft sich auf ca 14.000 Nachweise.

(Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.)

Weltgrößte Datenbank zu jüdischen Kunstobjekten

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist der Bezalel Narkiss Index of Jewish Art.

Die Datenbank wurde offiziell am 9. August 2017, im Rahmen des jährlich stattfindenden World Congress of Jewish Studies, vorgestellt. Der Bezalel Narkiss Index of Jewish Art, benannt nach dem Begründer des herausgebenden Center for Jewish Art (CJA), weist Abbildungen und Informationen über jüdische Kunstartefakte auf der ganzen Welt nach. Die Datenbank enthält über 260.000 Bilder (mit Wasserzeichen versehen) von Objekten und Artefakten aus 700 Museen, Synagogen und privaten Sammlungen aus 41 verschiedenen Ländern. Ebenfalls enthalten sind Architekturzeichnungen von 1500 Synagogen und rituellen Bauwerken von der Antike bis zur Gegenwart.

Die Datenbank gilt laut Anbieter als umfassendste ihrer Art. Über 30 Jahre nahm die Erstellung des Index in Anspruch, weitere sechs Jahre dessen Digitalisierung. Einige der eingetragenen Objekte existieren heute nicht mehr. 2012 setzte die israelische Regierung den Bezalel Narkiss Index of Jewish Art auf die Liste des immateriellen nationalen Kulturerbes (vgl. Artikel bei breakingnewsisrael.com, 11. August 2017).

Die Digitalisierung der Archive des Center for Jewish Art (CJA) an der Hebrew University of Jerusalem erfolgte in Zusammenarbeit mit der National Library of Israel und der Judaica-Abteilung der Harvard University Library.

Frankfurter Allgemeine Archiv überarbeitet

Fünf Jahre nach dem letzten Upgrade hat die Benutzeroberfläche des Frankfurter Allgemeine Archivs eine Überarbeitung erfahren. Das neu gestaltete F.A.Z.-Bibliotheksportal 4.0 ist seit letzter Woche nutzbar.

Blick auf das neue Portal (Ausschnitt)
Blick auf das neue Portal (Ausschnitt)

Die F.A.Z. verspricht  eine neue, zeitgemäßere Benutzeroberfläche für mehr Übersichtlichkeit. Neben der vorgeschalteten Einfachen Suche nach Stichwort oder Zeitraum kann auch die Erweiterte Suche rein nach Themen oder Formalkriterien (Rubrik, Ressort, Quelle, Sachgebiet, Person, Firma, Land, Branche) oder eine Expertensuche („Expertenmodus“) genutzt werden.

Inhaltlich neu dazugekommen sind die F.A.Z.-Woche, Frankfurter Allgemeine Quarterly und Metropol, womit nun alle Publikationen der Frankfurter Allgemeine Zeitung durchsucht werden können, darunter natürlich auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung ab der Erstausgabe 1949 ff. sowie der Sonntagsausgabe. Konnte man auf der alten Benutzeroberfläche „nur“ in den Ausgaben der letzten Woche zu stöbern, bietet die neue Funktion F.A.Z.-Seiten nun die Möglichkeit in allen Ausgaben der F.A.Z., Sonntagszeitung, Frankfurter Allgemeinen Woche und des F.A.Z.-Magazins zu blättern. Die persönlichen Nutzerkonten der alten Plattform wurden migriert und können nach E-Mail- und Passwort-Update z. B. für individuelle Merklisten oder E-Mail-Alerts weitergenutzt werden.

Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Nutzung des Frankfurter Allgemeine Archivs ähnlich wie bei den juristischen Datenbanken beck-online oder Juris auf das lokale Netzwerk der FU Berlin (Rechner in den PC-Pools der Bibliotheken bzw. der ZEDAT) beschränkt. Ein Zugriff über WLAN/LAN und VPN von privaten Rechnern ist nicht erlaubt!

Online-Bibliografien zu Anthropologie und Internationalem Recht lizenziert

Ab sofort können über das FU-Campusnetz die Datenbanken Oxford Bibliographies / Anthropology und -International Law dauerhaft genutzt werden.

Beide Datenbanken verbinden Eigenschaften einer annotierten Bibliografie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? Oxford Bibliographies bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen englischsprachigen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen.

Das Modul Anthropology enthält von A wie „Agriculture“ bis Y wie „Youth Culture“ z. Zt. 176 Artikel zu den Bereichen Sozial- und Kulturanthropologie, Archäologie, linguistische und biologische Anthropologie. International Law umfasst ausgewählte Themenbereiche aus dem Gebiet des Völkerrechts. Gegenwärtig stehen in diesen Modul über 150 Einträge bereit – von „African Commission on Human and Peoples‘ Rights…“ bis hin zu „Western Sahara“. Pro Jahr folgen laut Anbieter fortlaufend neue Einträge (ca. 50-75). Jeder Beitrag wird regelmäßig um Hinweise auf verwandte Lexikoneinträge und ähnliche Themenfelder ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten kommentierten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Konferenz- und Festschriften, aber auch Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments (wenn dieses verfügbar ist), außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Neben Oxford Bibliographies / Anthropology und International Law hat die FU Berlin gegenwärtig die Online-Bibliografien zu den Bereichen African Studies, Chinese Studies, Classics, International Relations und Political Science fest lizenziert.

Neue Zeitzeugen-Datenbank gestartet

Gestern wurde im Berliner Tränenpalast im Beisein von Kulturstaatsministerin Monika Grütters die neue Online-Datenbank Zeitzeugenportal vorgestellt. Die multimediale, kostenfreie Plattform mit Zeitzeugeninterviews aus über 100 Jahren deutscher Geschichte ging aus dem Bestand des Vereins „Gedächtnis der Nation“ und dessen gleichnamiger Datenbank hervor, der sich in Liquidation befindet.

Ursprünglich von Steven Spielbergs Visual History Archive (von der FU lizenziert) inspiriert, enthält das Zeitzeugenportal ca. 1000 Interviews zur deutschen Geschichte, die in rund 8000 einzelne Clips aufgegliedert sind. Hinzu kommt Material aus dem Archivbestand des ZDF, darunter etwa 40 Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Zeitgeschichte, darunter Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Simon Wiesenthal, Marcel Reich-Ranicki, Katarina Witt, aber auch Interviews von vielen „normalen“ Bürgern. Die Inhalte sind über die drei Zugänge „Zeiträume“, „Themen“ oder „Personen“ erschließbar und umspannen die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart.

Der Bestand vom Zeitzeugenportal soll sukzessive ergänzt werden. Gegenwärtig sind bei verschiedenen Institutionen ca. 13.000 Zeitzeugen-Interviews aus dem 20. Jahrhundert gesammelt worden, die nun für die Datenbank aufbereitet werden sollen (vgl. deutschlandfunk.de). Als neuer Träger und Servicestelle für Digitalisierung fungiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv in Koblenz. Ein detaillierteres Interview zum Projekt mit Harald Biermann, Leiter der Kommunikation am HdG, ist beim WDR nachzulesen.

Encyclopedia of Private International Law lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf die Encyclopedia of Private International Law zugegriffen werden.

Die Encyclopedia of Private International Law, die voraussichtlich im Juli 2017 auch als vierbändig Printausgabe erscheint, ist ein globales Nachschlagewerk für das Internationale Privatrecht.

Die Online-Ausgabe befindet sich zurzeit noch im Aufbau und soll nach Fertigstellung ca. 500 Beiträge von fast 200 Autoren aus 57 Ländern beinhalten. Sie ist unterteilt in:
– 247 Stichwortartikel (A-Z)
– 80 Länderberichte
– Zusammenstellung wichtiger nationaler Gesetzestexte und Bestimmungen des Privatrechts in der Ursprungssprache und – sofern vorhanden – in amtlicher englischer Übersetzung

Die Volltexte liegen auf der Plattform Elgaronline des Anbieters Edward Elgar Publishing jeweils auch als PDF-Dateien vor und können ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

„Encyclopedia of Atmospheric Sciences“ online lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf die Encyclopedia of Atmospheric Sciences zugegriffen werden.

Das umfassende Online-Referenzwerk enthält über 320 Beiträge zu den Atmosphärenwissenschaften. Von A wie „Aerosol–Cloud Interactions“ bis W wie „Wildfire Weather“ wird thematisch u. a. auf die Atmosphärenchemie, Klimatologie, Ozeanographie und Meteorologie eingegangen. Behandelt werden atmosphärische Prozesse und deren Wechselwirkungen mit Land, Ozeanen, Eis und Biosphäre von der molekularen bis globalen Skala und von kurzlebigen Phänomenen wie Turbulenz und Gewittern bis zu langfristigen Klimaänderungen. Sämtliche Beiträge sind mit Grafiken und Bildern versehen und enthalten ausführliche Literaturhinweise.

Der Online-Ausgabe liegt die 2014 in 2. erweiterter und überarbeiteter Auflage erschienene, 6-bändige Printausgabe zugrunde.

Die Volltexte liegen auf der Online-Plattform ScienceDirect des Anbieters Elsevier jeweils als PDF-Dateien vor und können in Auswahl für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

(Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.)

Fachinformationsdienst Romanistik ersetzt „Vifarom“ und „cibera“

Vor kurzer Zeit ging der Fachinformationsdienst Romanistik online. Das neue Suchportal richtet sich an ein wissenschaftliches Zielpublikum und löst die beiden bisherigen virtuellen Fachbibliotheken Vifarom (Virtuelle Fachbibliothek Romanischer Kulturkreis) und cibera ab. Die Inhalte der früheren Internetportale waren nicht nach Disziplinen, sondern nach Regionen ausgerichtet.

Der neue FID Romanistik befindet sich noch in der Beta-Version. Der Suchraum erstreckt sich gegenwärtig über die Bestände der federführenden FID-Bibliotheken, den Bibliothekskatalog des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) Berlin, die Online-Contents-Datenbanken Romanischer Kulturkreis und Ibero-Amerika, Spanien und Portugal sowie den Fachausschnitt des Directory of Open Access Journals. Neben Aufsätzen werden auch Inhaltsverzeichnisse und Rezensionen ausgewertet. Darüber hinaus sollen Services im Umgang mit Forschungsdaten und das Publizieren im Open-Access-Verfahren aufgebaut werden.

Nachdem die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jahrzehntelang ein System der Sondersammelgebiete (SSG) an wissenschaftlichen Bibliotheken gefördert hatte, wurde dieses seit 2013 sukzessive durch sogenannte Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) abgelöst. Der Fachinformationsdienst Romanistik wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betreut. Beide waren bereits von 1949 bis 2015 für die romanistischen Sondersammelgebiete zuständig. Als Kooperationspartner für das neue Online-Portal fungieren u. a. die AG Digitale Romanistik, die Bayerische Staatsbibliothek München (für die Balkanromanistik), romanistik.de und die Universitätsbibliothek Mainz (Forum Interkulturelle Frankreichforschung). Gegenwärtig noch in Planung befindet sich ein Online-Portal für die Geschichtswissenschaft, das von der Bayerischen Staatsbibliothek aufgebaut wird.

Wir werden die Entwicklungen in diesem Bereich weiterverfolgen und darüber im Biblioblog berichten.

Neue Datenbanken via „Brill Primary Sources“

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei über die Plattform BrillOnline Primary Sources auf sechs Datenbanken zugegriffen werden:

logo_brill.png;jsessionid=D9C8A3197E1D72A434D38F6935CE9835Anti-Calvin Online
Die Sammlung Anti-Calvin Online: The Catholic Response to Calvin’s Writings in Sixteenth-Century France enthält 94 Titel (ca. 34.000 Seiten) mit Schwerpunkt katholischer Schriften gegen Calvin in Frankreich. Die im Wesentlichen in Frankreich überlieferten Texte wurden von Malcolm Walsby von der Unversity of St. Andrews ausgewählt.

Conrad Gessner’s Private Library Online
Conrad Gessner’s Private Library Online stellt keine reformationsgeschichtliche Sammlung im engeren Sinne dar, sondern bildet die 78 Titel (ca. 26.000 Seiten) der rekonstruierten Privatbibliothek des Schweizer Universalgelehrten und Zeitgenossen der Reformation Conrad Gessner (1515-1565) ab, die von ihm mit handschriftlichen Annotationen intensiv bearbeitet wurden. Die Sammlung ist damit von unikalem Wert und von großer wissenschaftshistorischer Bedeutung.

Huguenots
In der Kollektion Huguenots sind 121 Originalschriften (ca. 22.000 Seiten) der französischen Hugenotten von den Anfängen in den 1530er Jahren bis zum Ende des 16. Jahrhunderts enthalten, die sich vornehmlich an Leser in Frankreich selbst richteten. Enthalten sind auch anonyme Werke, denen für die Entwicklung der Bewegung in den 1560er Jahren eine besondere Bedeutung zukommt. Die Kollektion wurde von Andrew Pettegree von der University of St. Andrews zusammengestellt.

Hungarian Reformation Online
Die Sammlung Hungarian Reformation enthält 98 in Deutschland kaum verbreitete Titel zur Reformation in Ungarn mit insgesamt ca. 35.000 Seiten. Die Zusammenstellung erfolgte durch Graeme Murdock von Trinity College Dublin. Die Kollektion dokumentiert die vielfältigen reformatorischen Strömungen im frühneuzeitlichen Ungarn in der Zeit der 1540er Jahre bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Diese Originalschriften beleuchten eine noch wenig erforschte Facette des Reformationszeitalters.

The Italian Reformation Online
Die Kollektion The Italian Reformation Online enthält 145 in Deutschland wenig verbreitete Titel mit ca. 34.000 Seiten zur Reformation in Italien. Ein zweiter Teil ist nicht erschienen. Die Werke, deren Zusammenstellung von Emidio Campi von der Universität Zürich betreut wurde, entstammen dem Fondo Guicciardini der Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze. Die Sammlung bietet insbesondere Quellenmaterial für die wenig erforschte theologische Diversität der Reformation in Italien an.

Cold War Intelligence
Die Sammlung Cold War Intelligence von 2.360 ehemals geheimen US-Regierungsdokumenten (die meisten davon als “Top Secret” oder höher klassifiziert) ermöglicht erstmalig einen Einblick in die freigegebene Dokumentation zu den Erfolgen und Fehlschlägen des amerikanischen Geheimdiensts beim Ausspionieren der Sowjetunion in der Zeit des „Kalten Krieges“.

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.