Jüdisch-christlicher Sonderbestand in die UB umgezogen

Bis vor kurzer Zeit war die 8400 Medien umfassende Privatbibliothek aus dem Nachlass des Theologen und Religionswissenschaftlers Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007) noch in der Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft aufgestellt. Im Zuge der Sanierung des Gebäudes ab diesem Sommer hat sich die Universitätsbibliothek bereiterklärt, dem monografischen Teil vorübergehend ein neues „Zuhause“ zu bieten.

Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Bibliotheksneubaus „24 in 1“ findet man die Monografien aus der Sammlung Ehrlich nun im Zeitschriftenfreihandmagazin der Universitätsbibliothek aufgestellt (3. Stock, Eingang über den Lesesaal im 2. Stock). Nicht mitgezogen in die UB sind die Zeitschriftenbände bzw. –hefte sowie der geschützte Magazinbestand. Diese verbleiben weiterhin in der Erziehungswissenschaftlichen Bibliothek, wo sie eingesehen bzw. in den dortigen Lesesaal bestellt werden können.

Standorthinweis eines in der UB aufgestellten Exemplars im Bibliotheksportal | Primo:

 

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Privatbibliothek des Historikers und Judaisten Ernst Ludwig Ehrlich eingearbeitet

Rund 8400 Bücher und Zeitschriften aus dem Nachlass des Judaisten und Historikers Ernst Ludwig Ehrlich vermachte seine Witwe Sylvia Ehrlich der Bibliothek des Seminars für Katholische Theologie der Freien Universität.

Nach einem Jahr bibliothekarischer Erfassung der umfangreichen Werksammlung zum jüdisch-christlichen Dialog wurde Sylvia Ehrlich symbolisch eine Bibliografie überreicht, die Interessierte kostenlos vom Dokumentenserver der Freien Universität Berlin heruntergeladen werden kann:

Bibliografie der nachgelassenen Privatbibliothek von Ernst Ludwig Ehrlich. – Elektronische Ressource / Rainer Kampling, Michael Franke … (Hrsg.). – August 2011. – Berlin : Freie Univ. Berlin, 2011. – 707 S.

Mehr Information über die Sammlung und über Ernst Ludwig Ehrlich, der 2003 die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin zugesprochen bekam, vermittelt der Artikel von Gisela Gross im Online-Journal campus.leben von 31. August 2011.