„Deutsches Literatur-Lexikon Online“ lizenziert

Deutsches Literatur-Lexikon OnlineNach einem Test im letzten Monat ist die Datenbank Deutsches Literatur-Lexikon Online lizenziert worden und nun dauerhaft über das FU-Campusnetz abrufbar.

Die Datenbank deckt die renommierten Nachschlagewerke Deutsches Literatur-Lexikon und die flankierenden Reihen (Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert, Deutsches Literatur Lexikon. Das Mittelalter) ab. Über 70.000 Lexikonartikel zu Autoren der deutschen Literatur vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart sind in der Datenbank miteinander vernetzt und lassen sich mit differenzierten Suchkriterien gezielt inhaltlich erschließen. Bis zum Abschluss der Lexikon-Reihe werden laut Anbieter jährliche zwei Bände ergänzt, zusätzlich von 2018 bis 2022 ca. fünf Ergänzungsbände.

Die Artikel enthalten neben Informationen zu Leben und Werk der Autoren ausführliche Hinweise auf Forschungsbeiträge zu einzelnen Werken. Geografisch abgedeckt werden dabei die BRD, die frühere DDR, die Schweiz, Österreich sowie zahlreiche auf Deutsch schreibende Autoren aus anderen europäischen Ländern. Die Bände zum Mittelalter verzeichnen das deutschsprachige Schrifttum vom 8. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert und bilden die Literatur des Mittelalters systematisch aufgefächert in Gattungen und Themenkreisen ab und können als Ergänzung zur ebenfalls von der FU lizenzierten Verfasser-Datenbank betrachtet werden.

Der Datenbestand soll kontinuierlich durch bibliographische Daten der im FU-Campusnetz verfügbaren Germanistik Online-Datenbank aktualisiert und erweitert werden.

„Anorganik Online“ kostenfrei testen

Anorganik OnlineDer Verlag De Gruyter macht bis zum 23. April 2017 mit Anorganik Online eine weitere Datenbank für alle Interessierten kostenfrei zugänglich (es handelt sich ebenfalls um keinen auf das FU-Campusnetz bezogenen Testzugriff).

Die Datenbank enthält umfassende Lehrbuchinhalte zu allen Aspekten der anorganischen Chemie, angefangen bei den Grundlagen wie Säure-Base Chemie oder Stöchiometrie, bis hin zu aktuellen Forschungsthemen aus der bioanorganischen Chemie, den Materialwissenschaften oder der Organometallchemie. Enthalten sind insgesamt 22.000 Stichwörter, auf die u. a. durch einen speziell entworfenen Thesaurus zugegriffen werden kann. Ein interaktives Periodensystem der Elemente ermöglicht einen schnellen Zugriff auf spezifische Informationen zu jedem Element.

Anorganik Online richtet sich an Studenten der anorganischen Chemie im Haupt- oder Nebenfach. Die Datenbank soll jährlich aktualisiert werden.

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Testzugriff für „Deutsches Literatur-Lexikon Online“

Die Datenbank wurde nach dem Test dauerhaft lizenziert.

Deutsches Literatur-Lexikon Online
Nach einen kostenfreien Test für alle Interessierten seitens des Verlags De Gruyter (bis 23. April) kann die Datenbank Deutsches Literatur-Lexikon Online darüber hinaus bis 3. Mai 2017 auf Weiteres über das FU-Campusnetz abgerufen werden (Update: 11. Mai 2017).

Die Datenbank deckt die renommierten Nachschlagewerke Deutsches Literatur-Lexikon und die flankierenden Reihen (Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert, Deutsches Literatur Lexikon. Das Mittelalter) ab. Über 70.000 Lexikonartikel zu Autoren der deutschen Literatur vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart sind in der Datenbank miteinander vernetzt und lassen sich mit differenzierten Suchkriterien gezielt inhaltlich erschließen. Bis zum Abschluss der Lexikon-Reihe werden laut Anbieter jährliche zwei Bände ergänzt, zusätzlich von 2018 bis 2022 ca. fünf Ergänzungsbände.

Die Artikel enthalten neben Informationen zu Leben und Werk der Autoren ausführliche Hinweise auf Forschungsbeiträge zu einzelnen Werken. Geografisch abgedeckt werden dabei die BRD, die frühere DDR, die Schweiz, Österreich sowie zahlreiche auf Deutsch schreibende Autoren aus anderen europäischen Ländern. Die Bände zum Mittelalter verzeichnen das deutschsprachige Schrifttum vom 8. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert und bilden die Literatur des Mittelalters systematisch aufgefächert in Gattungen und Themenkreisen ab und können als Ergänzung zur bereits von der FU lizenzierten Verfasser-Datenbank betrachtet werden.

Der Datenbestand soll kontinuierlich durch bibliographische Daten der im FU-Campusnetz verfügbaren Germanistik Online-Datenbank aktualisiert und erweitert werden.

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2017 mehr Inhalte bei EBSCO, JSTOR und Springer, Scopus-Zugang fällt weg

Zum Jahreswechsel 2016/17 werden die Datenbanken der FU Berlin künftig im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen  (s. Biblioblog, 21.11.2016). Aber auch beim Datenbankangebot selbst gab es Änderungen, darunter viele Neuzugänge. Einen erheblichen Zuwachs gibt es bei den Volltextarchiven, aber auch den deutschen und internationalen E-Book-Markt haben wir verfolgt und für deutliche Erweiterung im FU-Angebot gesorgt.

Neuzugänge

Wie bereits im Biblioblog berichtet, ist Academic Search Ultimate lizenziert worden. Die multidisziplinäre, umfangreiche EBSCOhost-Datenbank soll bei ihrer Fertigstellung mehr als 16.000 wissenschaftliche Zeitschriften, Magazine, Berichte, Bücher und Videos aller Fachgebiete auswerten. Bis Ende Juni 2017 sollen laut Anbieter 11.000 dieser Zeitschriften im Volltext zugänglich sein und die bisher lizenzierte Datenbank Academic Search Premier bei Abdeckung von Themengebieten und der globalen Reichweite um Längen überholt haben.

JSTORViele Studierende werden JSTOR bereits kennen. Das Online-Archiv hält hochauflösende Scans von wissenschaftlichen Zeitschriften bereit, wobei die aktuellen Jahrgänge (je nach Titel 2 – 5 Jahre vor dem aktuellen Jahrgang) durch eine sogenannte „moving wall“ gesperrt sind. 2017 wird das bisher schon große Angebot an Zeitschriften aus den Geistes- und Sozialwissenschaften durch folgende JSTOR-Kollektionen ergänzt:

  • Arts & Sciences XI (138 Titel, darunter wichtige Zeitschriften aus der Klassischen Altertumswissenschaft, Architektur und Architekturgeschichte sowie der Musik)
  • Arts & Sciences XII (130 Titel aus den Bereichen Recht, Politik und Erziehungswissenschaft, darunter die Zeitschrift für Rechtspolitik)
  • Arts & Sciences XIII (140 Titel aus Sprache und Literatur, Kunst und Kunstgeschichte, Philosophie und Religion, darunter die Philosophische Rundschau)
  • Arts & Sciences XIV (140 Titel aus Kultur und Kommunikationswissenschaften)
  • Arts & Sciences XV (bis 2018 Freischaltung von 150 Titel aus Literatur, Film, Kunst, Musik, Religion, Altertumswissenschaft, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Wirtschaft, Politikwissenschaft und Soziologie sowie 20 neue Titel zu Mathematik/Statistik und 21 Titel zur Judaistik)

Die JSTOR-Journal-Archive sind damit abgeschlossen und für den geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich komplett für FU-Angehörige zugänglich.

springerIn Sachen E-Books werden auf SpringerLink neue englischsprachige Titel aus sämtlichen Wissenschaftsbereichen freigeschaltet. Auch auf den E-Book-Plattformen von C.H. Beck, Duncker & Humblot sowie Wiley wird sich das Titelangebot enorm erweitern. Bereits zuvor hatten wir im Blog auf neue Online-Referenzwerke von De Gruyter (Deutsch-jüdische Quellen aus Palästina/Israel, Treasury of Linguistic Maps Online, Enzyklopädie des Märchens Online, IUPAC Standards Online) und Elsevier hingewiesen. Bei Elsevier erworben werden konnten darüber hinaus zwei umfangreiche E-Book-Archive (Agricultural and Biological Sciences – Legacy 1 sowie Chemistry – Legacy 1). Die betreffenden Monografien können über die ScienceDirect-Plattform oder in Kürze über die Suche in Primo gefunden werden.

Die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek bietet zum neuen Jahr in ihren Räumlichkeiten eine Einzelplatzlizenz für die Datenbank Thomson Reuters Eikon an. Finanzexperten erhalten mit verschiedensten Tools umfassende Informationen zu Rohstoffen, Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Hedge Fonds, zum Devisen & Geldmarkt und zum Wealth Management.

Testdatenbanken
Auch im Jahr 2017 werden wir weiterhin Datenbanken anbieten, die für einen bestimmten Zeitraum kostenfrei getestet werden können. Gegenwärtig sind bis Ende Januar auf der Online Plattform des Verlags Peter Lang die E-Zeitschriften Mediaevistik, Neue Politische Literatur (NPL) und Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) freigeschaltet.

Ebenfalls bis Ende Januar gibt es mit Kluwer Arbitration Zugriff auf eine der führenden weltweiten Ressourcen im Bereich Internationale Schiedsgerichtsbarkeit. Dort können zahlreiche Zeitschriften, Monographien, Kommentare und Rechtsquellen im Volltext getestet werden (Biblioblog, 03.01.17).

Bei Testdatenbanken freuen wir uns generell auch über Feedback von Studierenden und WissenschaftlerInnen, das wir dann bei der Entscheidung zur weiteren Lizenzierung mitberücksichtigen können. Dazu reicht einfach eine E-Mail an digibib@ub.fu-berlin.de aus.

Abgänge

ScopusWie in jedem Jahr sind natürlich auch Abgänge von Datenbanken zu verzeichnen. Einigen ist bereits der Wegfall von Scopus aufgefallen. Eine gleichzeitige Finanzierung von Scopus und Web of Science war leider nur temporär und über zusätzliche zentrale Mittel möglich, die jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Lizenz zur UN iLibrary wurde ebenfalls nicht verlängert. Diese hat Auswirkungen auf den Zugang zu Volltexten im PDF-Format. Der Lesezugriff zu Publikationen der Vereinten Nationen im HTML-Volltextformat ist weiterhin nutzbar.

Vergleichsweise wenig genutzt wurde leider die World Bank e-Library mit Zugriff auf Online-Publikationen der Weltbank. Ab 2017 stehen via Nationallizenz daher nur noch die Archivinhalte (bis einschließlich Erscheinungs Jahr 2014) zur Verfügung.

Deutsch-jüdische Quellen aus Palästina/Israel online

107820c0101Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Datenbank Deutsch-jüdische Quellen aus Palästina / Israel.

Palästina bzw. nach 1948 Israel nimmt eine singuläre Rolle unter den Zielorten der deutsch-jüdischen Immigration ein. In Ansätzen seit den Anfängen der zionistischen Siedlung um 1900, vor allem aber nach 1933 erschienen hier zahlreiche deutschsprachige Texte von bedeutenden Schriftstellern. Die Datenbank von De Gruyter erfasst über Genregrenzen hinweg Schriften deutsch-jüdischer Immigranten, die zwischen 1890 und 2000 in Palästina bzw. Israel veröffentlicht wurden. Sie enthält ca. 1500 Einträge, von denen über 250 zu ihren Volltexten verlinkt werden. Zu den Volltexten zählen Werke von u. a. Schalom Ben-Chorin (Jerusalem Blackout), David Ben-Gurion, Max Brod, Constantin Brunner, Sammy Gronemann (Autor von Der Weise und der Narr, dem ersten hebräischen Musical in Israel), Theodor Herzl, Georg Landauer oder Else Lasker-Schüler (Mein blaues Klavier). Die Volltexte liegen als PDF-Dateien vor und können für den eigenen Gebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

Daneben weist die Datenbank

  • Schriften zu Palästina und Israel im politischen Kontext (z.B. britische Mandatspolitik, Einwanderung, ökonomische Fragen)
  • Vereinszeitschriften und Schriften politischer und kultureller Organisationen, wie z.B. Broschüren der Arbeiterpartei (MAPAI), der Organisation für Einwanderer aus Deutschland oder des Jüdischen Nationalfonds
  • Texte des literarischen Kanons, etwa aus dem Umfeld des „Literarischen Salons“ in Tel Aviv (Ernst F. und Nadja Taussig)
  • Wiederzuentdeckende Schriften aus dem Umfeld des „Verbands deutschsprachiger Schriftsteller Israels“
  • Hektographien und Privatdrucke, die nur in Kleinstauflagen erschienen sind (etwa die Gedichtbände des Jerusalemer Peter Freund Verlags, darunter von Manfred Sturmann oder Paul Mühsam)
  • Seltene und vom Zerfall bedrohte Schriften

nach. Mit Hilfe der Suchkategorie „Sachgebiete“ können gezielt Texte aus den Bereichen der Politik, Religion oder Literatur u. a. gefunden werden. Dazu kommen chronologische Recherchemöglichkeiten, die es dem Nutzer erlauben, einen Überblick etwa über die politischen und kulturhistorischen Debatten spezieller Zeitabschnitte zu erarbeiten, Werke bestimmter Autoren zu recherchieren und Themen der Zeit anhand der Quellen zu studieren (z. B. zum Thema Einwanderung oder Verhältnis zur arabischen Bevölkerung).

Der Infotext ist überwiegend der Anbieterseite entnommen.

Enzyklopädie des Märchens Online

EMONeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Enzyklopädie des Märchens Online.

Die Datenbank bündelt in ca. 4.000 Artikeln der 15-bändigen Printausgabe die Ergebnisse von fast 200 Jahren internationaler Forschung im Bereich volkstümlicher Erzähltradition (die im FU-Bereich nachgewiesene Print-Ausgabe erschien in 15 Bänden mit insgesamt ca. 10.800 Seiten). Sie berücksichtigt neben Märchen alle Gattungen und Medien schriftlichen und mündlichen Erzählguts, erschließt Typen, Stoffe und Motive, behandelt Theorien, Methoden und Stilfragen und stellt verschiedenste Länder und Regionen, aber auch einzelne Erzähler, Sammler und Forscher vor.

Der Titel Enzyklopädie des Märchens bedeutet keine gattungsmäßige Eingrenzung im Sinne neuerer Definitionen. Es geht in diesem Werk um alle Kategorien, die die Brüder Grimm seinerzeit in den „Kinder- und Hausmärchen“ unter ihrem weit gefassten Begriff zusammengenommen haben, also auch Tiergeschichten, Fabeln, Legenden, Ätiologien, Sagen, Novellenstoffe, Schwänke, Kettenmärchen etc.–; dies entspricht der Katalogisierung im Typenverzeichnis Aarne/Thompson und Aarne/Thompson/Uther.

In der EMO werden die reichen Sammelbestände mündlich und schriftlich überlieferten Erzählguts aus den verschiedenen Ethnien verglichen und ihre sozialen, historischen, psychischen und religiösen Hintergründe aufgezeigt. Das Werk erfasst schwerpunktmäßig die oralen und literalen Erzählformen Europas und der europäisch beeinflussten Kulturen wie auch die des mediterranen und asiatischen Raums. Das Erzählgut der bis vor kurzem schriftlosen Völker ist in den zuständigen regionalen Forschungsberichten berücksichtigt.

Der Beschreibungstext ist der Anbieterseite entnommen.

Datenbank für chemische Normen lizenziert

IUPACNeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Datenbank IUPAC Standards Online.

Die von De Gruyter angebotene Datenbank enthält die IUPAC-Normen und -Empfehlungen, die aus der Fachzeitschrift Pure and Applied Chemistry (PAC) entnommen wurden. Die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) ist für die Festlegung von chemischen Normen zuständig, die auf internationaler Ebene für Industrie und Wissenschaft, für Patentanwälte, Toxikologen, Umweltwissenschaftler, die Gesetzgebung usw. verbindlich sind. Diese Normen umfassen Definitionen für Begriffe, Standardwerte, Verfahren, Regeln für die Bezeichnung von Stoffen und Werkstoffen, Namen und Eigenschaften von Elementen im Periodensystem und viele mehr.

IUPAC Standards Online ist momentan die einzige Möglichkeit, mit der sich die Normen und Empfehlungen der IUPAC schnell und einfach suchen und abrufen lassen. Bislang liegen diese Informationen lediglich unsortiert im umfangreichen Archiv von Pure and Applied Chemistry vor. Für die Datenbank wurden alle relevanten Standards aus den Artikeln herausgetrennt und mit Metadaten angereichert. Sie versammelt alle Standards, die jemals publiziert wurden. Über 22.000 Seiten wurden aus Pure and Applied Chemistry weiterverarbeitet. Es sind alle publizierten Normen seit 1960 enthalten.

Der Beschreibungstext ist der Anbieterseite und dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Zugriff auf „Treasury of Linguistic Maps Online“

TLMNeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Online-Datenbank Treasury of Linguistic Maps (TLM).

Die Datenbank präsentiert linguistisches Kartenmaterial aus den zahlreichen Sprachatlanten und anderen sprachwissenschaftlichen Publikationen, die bei De Gruyter Mouton und anderen De Gruyter-Imprints erschienen sind. Diese hochwertigen und für linguistische Forschung zentralen Inhalte werden nun erstmalig an einem Ort durchsuchbar gemacht und in neuem, verbessertem Format präsentiert.

Alle Karten wurden hochauflösend eingescannt und mit detaillierten Metadaten angereichert. Dank spezifischer Suchoptionen (z.B. Sachgruppe/Teildisziplin, behandelte Sprache(n), geographischer Ort, beschriebenes Jahr etc.) ist Treasury of Linguistic Maps eine interessante Quelle für visualisierte Daten und Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen der Linguistik. Viele der enthaltenen Karten waren bislang nicht digital verfügbar, und einige sind selbst in gedruckter Form nur schwer zugänglich. Über die Benutzeroberfläche lassen sich Kartendetails vergrößern und Karten ausdrucken sowie im PDF-Format exportieren.

Bei Veröffentlichung enthält die Datenbank ca. 2000 Karten sowie die dazugehörigen Metadaten. Im Anschluss an das Einführungsjahr wird sie in jährlich zwei Updates um etwa 1200 Karten pro Jahr erweitert. Die Aktualisierungen, die durch die FU-Lizenz gedeckt sind, werden sowohl Wiederentdecktes aus den De-Gruyter-Archiven enthalten als auch Material aus neuen Publikationen.

Die Beschreibungstext ist der Seite des Anbieters entnommen.

Enhanced Electronic Grammars im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

EEG OnlineBis Ende des Jahres können FU-Angehörige aus dem Campus-Netz heraus kostenfrei die Datenbank Enhanced Electronic Grammars (EEG) testen.

Die Datenbank von De Gruyter Mouton enthält umfassende Beschreibungen verschiedener Einzelsprachen aus zahlreichen Sprachfamilien und Regionen der Welt. Geboten wird der gleichzeitige Zugriff auf verschiedene vollständige Grammatikwerke (Hup, Jamsay, Lao, Madurese, Mapuche), die untereinander verlinkt sind. Das mit semantischen Annotationen versehene Format ermöglicht eine gezielte Abfrage von grammatikalischen Informationen und die gleichzeitige Erforschung von mehreren Grammatiken verschiedener Sprachen.

Zusätzlich zur sprachübergreifenden Nutzung kann jede Grammatik auch einzeln gelesen und untersucht werden. Die Sprachbeschreibungen werden multimodal ergänzt, zum Beispiel durch Audio- und Videodateien sowie Karten. Die Datenbank soll zweimal im Jahr um mehrere neue Grammatiken erweitert werden.

Gegenwärtig wird laut Anbieter noch an der „Feinjustierung“ der Datenbank gearbeitet.

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Vier juristische Grosskommentare im Test

Leipziger Kommentar StGB Online und Löwe-Rosenberg StPO Online wurden ab November 2014 dauerhaft für FU-Angehörige lizenziert.

Bis zum 07. November 2014 sind die unten aufgeführten Großkommentare aus dem Verlag De Gruyter im Test verfügbar:

  • Leipziger Kommentar StGB Online
    Der „Leipziger Kommentar“ bietet als der traditionelle Großkommentar zum Strafgesetzbuch die umfassendste Darstellung des geltenden Strafrechts. Die Onlineausgabe enthält sämtliche bisher erschienenen Bände der aktuellen Auflage und ist mit den im Kommentar zitierten Entscheidungen und Normen verlinkt.
  • Löwe-Rosenberg StPO Online
    Der Löwe-Rosenberg enthält die umfassendste und grundlegendste Kommentierung des deutschen Strafprozessrechts und gibt dem Benutzer eine Hilfe zur Lösung nicht nur häufig auftauchender, sondern auch entlegener Sachfragen. Der Großkommentar erläutert die StPO, das GVG, das EGGVG sowie die das Strafverfahren betreffenden Vorschriften der MRK und des IPBPR.
  • Staub HGB Online
    Der „Staub“ ist der umfassendste, vollständigste und bedeutendste Großkommentar zum Handelsrecht einschließlich zahlreicher Nebengebiete.
  • Großkommentar AktG Online
    Der Großkommentar zum AktG bietet die umfassendste und vollständigste Darstellung des geltenden Aktienrechts, die in deutscher Sprache erhältlich ist.

An einem Votum hinsichtlich einer möglichen Lizenzierung ist die Universitätsbibliothek sehr interessiert: digibib@ub.fu-berlin.de