Die Europäische Kommission lädt zur Veranstaltung „Demografie und Arbeitsmarkt“ ein

am Donnerstag, 19. Oktober 2017, von 16:00 bis 19:00 Uhr im Europäischen Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin: „Demografie und Arbeitsmarkt: Wie setzen wir die richtigen Anreize für eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Geringverdienern?“

Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor gewaltigen demographischen Herausforderungen. Schon jetzt wird vielerorts über Fachkräftemangel geklagt. Mit dem Eintreten der geburtenstarken Jahrgänge in die Rente werden diese Probleme in der Zukunft noch zunehmen. Umso wichtiger ist es, dass Steuer-, Abgaben und Transfersysteme so gestaltet werden, dass zumindest das vorhandene Arbeitskräftepotential voll ausgeschöpft wird.

Die Europäische Kommission und die OECD kritisieren regelmäßig die hohe Belastung von Zweitverdienern (insbesondere Frauen) sowie Beziehern von kleinen und mittleren Einkommen mit Steuern und Sozialversicherungsbeträgen.  Bietet unser Steuer- und Abgabensystem genügend Anreize, Arbeit aufzunehmen, oder belohnt es sogar Beschäftigung in Teilzeit und Minijobs? Wie wirken sich Ehegattensplitting und andere steuerliche Regelungen auf die Erwerbsbeteiligung aus? Welche Reformmöglichkeiten gibt es, um das Potential an Arbeitskräften zu erhöhen?

Diese Fragen möchten wir mit hochrangigen Experten und Vertretern der Europäischen Kommission diskutieren. Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen und bitten um Anmeldung bis zum 16.10.2017.

Aufgrund der erhöhten Sicherheitsstandards ist die Teilnahme nur nach Anmeldung möglich. Bitte beachten Sie, dass bei der Registrierung die Vorlage des Personalausweises erforderlich ist.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

„CNTS Data Archive“ ab sofort abrufbar

Ab sofort steht über das FU-Campusnetz das Cross-National Time-Series Data Archive (CNTS Data Archive) zur Verfügung.

Das CNTS Data Archive, Version 2016, des israelischen Anbieters Databanks International enthält als Excel-Datei (via OpenOffice einsehbar) wirtschafts- und länderkundliche Daten von ca. 200 Ländern ab 1815 ff. Nicht berücksichtigt werden Daten aus der  Zeit der Weltkriege (1914-18, 1940-45).

Die 194 Variablen umfassen u. a. Themen wie staatliche Ausgaben und Einnahmen, Import und Export, Verteidigungsausgaben, Energieerzeugung und -verbrauch, Ausgaben für Bildung, politische Systeme, Gesetzgebung, Pressefreiheit, Bürgerrechte, innere Sicherheit und Verteidigung, und demographische Daten. Die Daten sind kodiert, ein entsprechendes Codebook zur Aufschlüsselung liegt der Anwendung bei.

Die elektronischen Dateien sind auf den FU-eigenen Servern abgelegt. Für die Nutzung sind wie auch bei CD-ROMs oder DVDs ein HTML5-fähiger Browser (alternativ: Citrix Resceiver 3.x.) nötig, es können nicht mehrere Nutzer gleichzeitig die Ressource nutzen. Der Anbieter Databanks International hat verfügt, dass die Rohdaten weder veröffentlicht noch weitergegeben werden dürfen (dies beinhaltet auch kleinere Ausschnitte der Excel-Tabelle). Die Rohdaten dürfen zu Analysezwecken benutzt und temporär auf einem eigenen Rechner bearbeitet werden, um beispielsweise Ländervergleiche oder Diagramme zu erstellen. Die erstellten Sekundärdaten dürfen mit einem entsprechenden Quellenhinweis in eigenen Werken veröffentlicht werden. Dies gilt natürlich auch bei Weiterverwendung bzw. Zitierung der in der Datenbank enthaltenen Werte, Zahlen und Variablen.

UNECE statistical database neu in der Digitalen Bibliothek

Die lizenzfreie UNECE statistical database enthält statistische Daten aus den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereichen europäischer, nordamerikanischer und zentralasiatischer Staaten. Diese werden von der Statistik-Abteilung des Sekretariats der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (United Nations Economic Commission for Europe) erstellt.

Schwerpunkte sind:

  • makroökonomische Statistiken
  • Genderstatistiken
  • Verkehrsstatistiken

Statistiken können aus der Datenbank heraus als Excel File, Text File oder auch Pc-Axis File für die Weiterverarbeitung gespeichert werden.

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Juliane Brosowsky, Azubine zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.