Informationen über Terrorismus im Jahr 2016

TE-SAT 2016 CoverDer European Union terrorism situation and trend report, kurz TE-SAT, wird jedes Jahr erneut von Europol herausgegeben und stellt einen Überblick bezüglich des Terrorismus in Europa dar.

In diesem Report sind alle Daten über den Terrorismus in Europa für das Jahr 2016 zusammengestellt. Er ist ein Werkzeug für die Planung von politischen Entscheidungsträgern und Strafverfolgungsbeamten.

Der TE-SAT wird von Experten bei Europol erstellt und basiert auf Informationen, die von den EU-Mitgliedstaaten und von den Partnern von Europol bereitgestellt und überprüft werden. Sie stützt sich auch auf quantitative und qualitative Daten, die Eurojust und die Mitgliedstaaten vorsehen.

Der aktuell TE-SAT kann eingesehen hier online eingesehen werden.

Weitere Informationen zur Europäischen Union finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Kostenloses WLAN für alle in der EU

WiFi4EU-GrafikIst man in Berlin unterwegs und braucht dringend Zugang zum Internet, ohne das eigene Datenvolumen des Smartphones zu belasten oder um mit dem Notebook zu surfen, kann man mit dem richtigen Wissen schnell fündig werden. Hochschulangehörige, deren Hochschule am eduraom-Netzwerk teilnimmt, haben in allen Berliner Hochschulgebäuden über dieses WLAN-Zugang. Als Nicht-Hochschulangehöriger schaut man aber auch nicht in die Röhre, sondern kann dank der Initiative „Free WiFi Berlin“ in vielen öffentlichen Gebäuden der Stadt Berlin bereits mobil im Netz surfen. Die BVG trägt ebenfalls ihren Teil zum Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes bei und hat das Ziel, alle 173 U-Bahnhöfe in Berlin bis Ende 2018 mit WLAN auszustatten. Das ist vor allem bei unterirdischen Bahnhöfen mit wenig Empfang wie dem Heidelberger Platz von Vorteil, um die Wartezeit etwas zu verkürzen.

Aber nicht nur in Berlin schreitet der Ausbau von freien WLAN-Netzen voran. In der gesamten EU soll der Ausbau vorangetrieben werden. Die EU plant mit der Initiative WiFi4EU bis zu 8000 Gemeinden der Europäischen Union mit freiem WLAN auszustatten. Die Initiative erhält dafür bis 2019 ein Budget von 120 Millionen Euro. Damit werden die Kosten für Ausrüstung und Installation abgedeckt, die Netzanbindung und die Instandhaltung der Anlagen zahlt die jeweilige öffentliche Einrichtung, die beschließt sich daran zu beteiligen. Weitere Informationen zur Initiative WiFi4EU finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Europäischen Union finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Transparenz beim Brexit

Die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten haben der EU-Kommission am 22. Mai das Mandat erteilt, im Namen der EU27 mit dem Vereinten Königreich zu verhandeln.

Da die Kommission dabei viel Wert auf Transparenz legt, werden alle Verhandlungspapiere, die mit dem EU-Mitgliedsstaaten, dem Rat der Europäischen Union, dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat, den nationalen Parlamenten und dem Vereinigten Königreich geteilt werden der Öffentlichkeit auf dieser Seite zugänglich gemacht.

Durch die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland gibt es auch eine deutschsprachige Website, auf der die wichtigsten Dokumente und Reden über die Brexit-Verhandlungen in chronologischer Reihenfolge eingestellt werden.

Weitere Informationen zur Europäischen Union und auch zum Brexit finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Think Tank Repository online

EC_Symbol(POS)_QNeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist die freie Online-Ressource Think Tank Repository.

Das Think Tank Repository des Rats der Europäischen Union weist Online-Artikel ab dem Frühjahr 2013 nach, die thematisch die Europäische Union betreffen. Diese stammen von sogenannten Denkfabriken (engl. „Think Tanks“), Instituten, die durch Erforschung, Entwicklung und Bewerbung von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konzepten und Strategien Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen. Die nachgewiesenen Dokumente, die monatlich online in der Think Tank Review (TTR) veröffentlicht und besprochen werden, stammen von 250 Denkfabriken weltweit. Aus Deutschland sind u.a. folgende Institutionen mit Inhalten vertreten:

Bertelsmann Stiftung
Centrum für Europäische Politik (CEP)
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Hanns-Seidel-Stiftung
Institut für Europäische Politik (IEP)
Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
Stiftung Mercator
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Noch mehr Informationen zu UN und EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

9. Mai – Europatag

Am 9. Mai ist Europatag! An diesem Tag im Jahre 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – sie gilt als Grundstein der europäischen Integration.

Seit 1985 wird der Europatag offiziell begangen und ist inzwischen zu einer Europa-Woche geworden. Um diesen Tag herum, öffnen die EU-Institutionen ihre Türen für die Bürger. In diesem Jahr: am 6. Mai in Brüssel, am 13./14. Mai in Luxemburg und am 14. Mai in Straßburg.

Im übrigen Europa und weltweit gibt es in den EU-Vertretungen ein Programm für jede Altersgruppe. In Berlin eröffnet am 14. Mai im Europäischen Haus eine neue Ausstellung „Erlebnis Europa“ ihre Türen. Das Europäische Parlament und die Europäische Kommission laden gemeinsam zu einer Reise durch die Geschichte, die Institutionen und das Leben in der Europäischen Union ein.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Factsheet zum Brexit

Großbritannien ist aus der Europäischen Union raus. Also zumindest ist es gerade auf dem Weg dahin. Der Antrag auf Austritt wurde am 29.3. gestellt. Somit ist jetzt der Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union ausgelöst. Der Zeitplan sieht vor, dass Großbritannien im März 2019 kein Mitglied der Europäischen Union mehr ist, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

Der Zeitplan des Austrittsverfahrens sowie eine genaue Beschreibung der einzelnen Stufen, die nach Artikel 50 durchgeführt werden und weiteres rund um das Austrittsverfahren hat die Europäische Kommission in einem Factsheet zusammengestellt.

Weitere Informationen zur Europäischen Union und auch zum Brexit finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Wanderausstellung „60 Jahre Römische Verträge“ an der UB

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Die Universitätsbibliothek zeigt vom 18. April bis einschließlich 28. April 2017 eine Wanderausstellung des „Europäischen Hochschulinstituts“ und seines „Historischen Archivs der Europäischen Union“ zum Thema 60 Jahre Römische Verträge: „Immer Engerer Zusammenschluss. Das Vermächtnis der Römischen Verträge für das Europa von heute“.

Auf 14 Stellwänden, die sich auf  5 Themenkomplexe aufteilen, können sich Besucher über die Geschichte der Europäischen Integration von der Unterzeichnung der Römischen Verträge bis hin zu den heutigen Herausforderungen informieren.

Im ersten Abschnitt werden Schlüsseldokumente z.B. aus  der Gründungszeit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gezeigt. Die  Entwicklungen des gemeinsamen Marktes  und der Europäischen Währungsunion sind Inhalt des zweiten Teils der Ausstellung. Im dritten Teil werden Dokumente aus den Politikbereichen Arbeit, Beschäftigung, Bildung, etc. sowie die Thematik der europäischen Identität auf EU-Ebene präsentiert. Im vierten Abschnitt der Ausstellung wird der Begriff der europäischen Identität auf internationaler Ebene vertieft. Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich den aktuellen Herausforderungen der EU – Migration, Wirtschaft, Finanzen und dem, was Europa im inneren Zusammenhält.

Am 26.4.2017 von 18:00 bis 19:45 Uhr wird es eine Midissage zum Thema „Ewiges Rom? Ein Blick auf 60 Jahre Integrationsgeschichte und Europas unsichere Zukunft geben. Es werden Dr. Andrea Tatai, stellvertretende Leiterin der Bibliothek, Sebastian Rösner, Leiter der Abteilung EU & Europa, Deutsche Gesellschaft e.V. sowie Dr. Cornelius Adebahr, Mitglied des Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen Kommission und Associate Fellow am Alfred von Oppenheim-Zentrum für europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sprechen.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek – Montag bis Freitag 9:00 -20:00 Uhr – im Foyer öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

60 Jahre Römische Verträge

#EU60 LogoMorgen jährt sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum 60. Mal. Am 25. März 1957 wurde in Rom durch die Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) beschlossen. Dieser Unterzeichnung gingen neun Monate Vertragsverhandlungen voraus. Die Römischen Verträge stellen einen Meilenstein in der Gründung der Europäischen Gemeinschaft dar, die sich von 1950 bis 1957 erstreckte. Eine Rekapitulation der vergangenen 60 Jahre gibt es im Video EU60 in 60 seconds von der Europäischen Kommission.

In der März-Ausgabe des Newsletters des Informationsbüros des Europäischen Parlaments findet sich zu den Römischen Verträgen ein Sonderteil, in dem auch Veranstaltungshinweise zu finden sind.

Die Europäische Union selbst hat eine Sonderseite zum Thema eingerichtet, über die sich die in ganz Europa verstreuten Veranstaltungen und die Aktivitäten der verschiedenen EU-Institutionen einsehen lassen.

Auf der Seite der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland  können 60 Gründe für die EU entdeckt werden.

TruLies-LogoWo in 60 Jahren 60 Gründe für Europa zusammengekommen sind, gab es natürlich auch zahlreiche Gründe gegen Europa. Gerade in den letzten Jahren und Monaten sind vermehrt europaskeptische und populistische Äußerungen von Politikern gemacht worden. Für diese gibt es zumindest für Deutschland nun ein Projekt, das diese Aussagen auf ihre Richtigkeit prüft. Dieses Projekt namens „The Truth about Lies on Europe„, kurz TruLies, wird vom Institut für Europäische Politik (IEP), dem Progressiven Zentrum und der Stiftung Mercator betrieben. Für den ersten Themenblock „Migration und Asyl“ konnten nun die Ergebnisse zu sechs Aussagen von Politikern nach einer genauen Recherche in jeweilligen Factsheets veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zur EU sowie die aktuelle Sonderausgabe der EU-Nachrichten zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU. Zudem können wir schon vorab verraten, dass im April die Wanderausstellung des EUI (European University Institute)Ever Closer Union – The legacy of the Treaties of Rome for Today’s Europe (1957-2017)“ im Haus zu Gast sein wird. Näheres wird hier und auf den Seiten des Dokumentationszentrums noch bekannt gegeben.

Internationaler Master in Florenz

Das internationale Bildungs- und Ausbildungsinstitut Pixel bietet Interessierten Studierenden an, ihren Masterabschluss als internationalen Master über die Europäische Projektplanung und-Management zu machen. Die Studierenden lernen hier Methoden und Techniken für die Planung und das Management von Projekten, die von der Europäischen Kommission gefördert werden.

Weiter Informationen zum Studiengang gibt es hier.

 

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Open Access bei der ESA

Der Mars aus Sicht der OSIRIS Kamera an Board von Rosetta (2007). Credit: ESA & MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/RSSD/INTA/UPM/DASP/IDA, 2007, CC BY-SA 3.0 IGO
Der Mars aus Sicht der OSIRIS Kamera an Board der Raumsonde Rosetta (2007). Credit: ESA & MPS für das OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/RSSD/INTA/UPM/DASP/IDA, 2007, CC BY-SA 3.0 IGO

Die European Space Agency (ESA) möchte den Mitgliedststaaten ein besseres Verständnis für ihre Arbeit geben. Daher veröffentlicht sie unter Verwendung der extra für die Nutzung durch zwischenstaatliche Organisationen geschaffenen, Open Access-kompatiblen Lizenz: „Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 IGO“ (CC BY-SA 3.0 IGO). Diese Lizenz ermöglicht es beispielsweise auch, Bildmaterial in der Mediendatenbank Wikimedia Commons zu verwenden. Die Veröffentlichung von Materialien mit dieser Lizenz wurde bereits in den vergangenen zwei Jahre bei der ESA getestet.

Die vereinfachte Möglichkeit der Weiterverwendung des Bildmaterials soll die Beziehung zwischen Öffentlichkeit und ESA verbessern. Dieser Schritt gehört zum ESA-Konzept Space 4.0. In der Anfangsphase von Open Access bei der ESA kann nur Material zur Verfügung gestellt werden, dass entweder zu 100% der ESA gehört. Ein Großteil der Inhalte, die bei der ESA enstehen, sind aber unter Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und Wissenschaft erstellt worden. Für diese müssen erst die Rechte Dritter geklärt werden. Dies ist bisher nur bei einem kleinen Teil der Fall.

Mehr Informationen zu dem Open Access-Programm gibt es hier.

Vielleicht sind auf den Bilder auch auch irgendwann die neuen Kolonien im System von TRAPPIST-1 zu sehen.

 

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