Neues Sportinformationsportal online

SURFDieses Jahr ging mit SURF: Sport und Recherche im Fokus das neue Sportinformationsportal des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) online.

Hervorgegangen aus den Portalen BISp-Datenbanken und SPORTIF weist SURF (momentan noch im BETA-Test) als One-Stop-Shop u. a. fast 230.000 Literaturnachweisen, 5500 AV-Medien und qualitätsgeprüfte Internetquellen sowie 15.000 frei verfügbare Publikationen  und 7200 Projektdatensätze nach. Das BISp wertet dafür laut eigenen Angaben neben Monografien und Sammelbänden über 160 wissenschaftliche Zeitschriften systematisch und zeitnah aus.

Hinzu kommen in dem neuen Portal externe sportrelevante Quellen, z.B. aus der internationalen Medizindatenbank PubMed Central, dem Directory of Open Access Journals (DOAJ) oder den Kongressberichten der International Society of Biomechanics in Sports. Dieser Bestand soll sukzessive ausgebaut werden.

Enthalten in SURF sind die früheren BISp-Datenbanken:

  • Literatur (SPOLIT)
  • Projekte (SPOFOR)
  • AV-Medien (SPOMEDIA)
  • Internetquellen (Fachinformationsführer Sport / FIF)

Recherchen können gleichzeitig in allen Datenbanken oder auch jeweils einzeln erfolgen.

Der Infotext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Lizenz für JSTOR Global Plants

cgebtrg0467Nach einem Langzeittest von JSTOR Global Plants (ehem. JSTOR Plant Science) gibt es für die Datenbank jetzt eine FU-Lizenz.

JSTOR bietet mit „Global Plants“ eine kollaborative Plattform mit ausgefeilten Funktionalitäten, die Forschung und Lehre gleichermaßen unterstützen: Pflanzenbelege können vermessen und verzeichnet, Beobachtungen und Objekte können mit KollegInnen und KommilitonInnen ausgetauscht, die weltweite biologische Diversität kann erkundet werden.

Das botanische Webportal will regional verstreute wissenschaftliche Inhalte, die Werkzeuge zu ihrer Nutzung und die wissenschaftliche Fachwelt sowie die interessierte Öffentlichkeit auf der ganzen Welt zusammenbringen. Es bietet einen vereinheitlichten Zugriff auf grundlegende botanische Inhalte wie Typusbelege, taxonomische Strukturen, wissenschaftliche Literatur und anderes Material und enthält Beiträge von den mehr als 160 Partnern der Global Plants Initiative (GPI) aus 47 Ländern auf 5 Kontinenten.
Die Datenbank enthält knapp 2 Millionen digitalisierte Typusbelege aus Herbarien, Pflanzenabbildungen und -zeichnungen, Korrespondenzen, die bis 1841 zurückreichen, und weiteres Zusatzmaterial und ist damit die größte Kollektion ihrer Art weltweit.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

Qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Filme abrufen

tib-av-portalNeu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde das TIB|AV-Portal.

Die Datenbank bietet durch eine automatisierte Videoanalyse neue Formen der Suche in qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Filmen aus den Fächern Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Sie wurde von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik entwickelt.
Die verschiedenen Such- und Analysewerkzeuge ermöglichen es u. a. auch gesprochenen Text, Texteinblendungen oder Bildinformationen zu erkennen, zu indexieren und durchsuchbar zu machen. Alle Videos verfügen über den sogenannten Digital Object Identifier (DOI) und sind damit auch wissenschaftlich zitierbar. Der Großteil der Filme ist frei einsehbar.

FU-Angehörige, die gerne ihre wissenschaftlichen Filme veröffentlichen möchten, können als Plattform auch den FU-eigenen Dokumentenserver nutzen. Die Publikation ist schnell und kostenlos, die Dokumente sind weltweit über das Internet zugänglich und in verschiedenen verschiedenen regionalen und überregionalen Katalogen, Suchmaschinen und Nachweissystemen recherchierbar.

Neu in der Digitalen Bibliothek: e-Library of Evidence for Nutrition Actions (eLENA)

elenaDie WHO e-Library of Evidence for Nutrition Actions (eLENA) ist eine Online Bibliothek, die die neuesten Ernährungsrichtlinien und -empfehlungen enthält und die dazu gehörenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, Hintergrundmaterialien und Kommentare von eingeladenen Experten. Außerdem sind alle durchgeführten Ernährungsmaßnahmen aufgeführt.

Zusätzlich wird Zugriff auf folgende Datenbanken gewährt:

– Global database on the Implementation of Nutrition Action (GINA)
– Nutrition Landscape Information System (NLiS)
– International Clinical Trials Registry Platform (ICTRP)
– Evidence-informed policy-making
– Evidence-Informed Policy Network (EVIPNet)

Danke für dieses Posting an Anne Stegmann, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.

„Kriegssammlungen in Deutschland 1914-1918“ gestartet

Kriegssammlungen2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Neben Europeana 1914-1918 und dem Themenportal von Clio online ist nun ein weiteres Informationsangebot für den deutschsprachigen Raum dazugekommen: Kriegssammlungen in Deutschland 1914-1918, aufgebaut von der Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken des Deutschen Bibliotheksverbandes.

Das kostenfreie Portal beinhaltet detaillierte Informationen zu 235 Sammlungen des Ersten Weltkriegs und die ihnen bis heute verbliebenen Sammlungsmaterialien in Deutschland. Es basiert auf dem Verzeichnis Die Kriegssammlungen (1917) von Oberstleutnant Albert Buddecke, Chef der „Sichtungsstelle für Kriegsbeute und Bibliothekswesen“ beim Stellvertretenden Generalstab der Armee in Berlin. Neben Kriegsliteratur wurden Feld- und Schützengrabenzeitungen aus Frontgebieten, Drucksachen aus Lazaretten und Gefangenenlagern, Zeitungen der besetzten Gebiete, Landkarten, Maueranschläge, Flugblätter, Fotos, Soldatentagebücher, Feldpostbriefe, Militaria und Uniformen, Material der Kriegswirtschaft (z. B. Notgeld und Lebensmittelkarten), Vivatbänder, Postkarten, Gedenkmünzen oder Porzellangegenstände mit Kriegsmotiven gesammelt.

Recherchiert werden kann nach den Sammlungen bestimmter Regionen, Orte und Sammler sowie nach den Beständen verschiedener Materialgattungen, sofern sie noch heute erhalten sind. Auch eine Volltextsuche wird angeboten.

Nachweise weiterer Kriegssammlungen, die im Verzeichnis 1917 nicht enthalten sind, sollen von der Redaktion ergänzt werden.

Die Beschreibung ist weitgehend den Infotexten des Anbieters entnommen.

HeinOnline im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Rechtswissenschaftler aufgepasst – bis 13. Juni 2013 haben FU-Angehörige kostenfreien Zugriff auf die Datenbank HeinOnline – The Modern Link to Legal History.

Hinter dem vielleicht gewöhnungsbedürftigen Kurztitel verbirgt sich eine umfangreiche Sammlung juristischer Materialien, zu einem Großteil ab Mitte des 18. Jh. die Vereinigten Staaten von Amerika betreffend. Enthalten sind u.a. mehr als 1200 amerikanische Rechtszeitschriften ab Erscheinungsbeginn, alle US-amerikanischen Verträge und Abkommen, alle veröffentlichten U.S. Supreme Court Entscheidungen, das Federal Register (1936 ff.), die Sammlung U.S. Attorney General Opinions (Official Opinions of the Attorneys General of the United States (1791-1982) und Opinions of the Office of Legal Counsel of the United States Department of Justice (1977-1996). Weiterhin Zugriff gibt es auf rechtswissenschaftliche Monographien und „Klassiker“ von der Antike bis zur Gegenwart.

Ergänzt wird der Bestand an juristischem Material aus England (u. a. Statutes of the Realm, 1235-1713), vom Europäisches Zentrum für Minderheitenfragen (ECMI), den Hague Academy Collected Courses (ab 1923), Kanada (Supreme Court Reports und Revised Statutes), Schottland (u. a. Stair Society Main Series) und den Vereinten Nationen (United Nations Law Collection).

Das gesamte Material kann im Volltext durchsucht werden und es lassen sich einzelne Bild-Dateien oder Textdateien abspeichern bzw. kopieren. Der Ausdruck und die Speichermöglichkeit im PDF-Format über mehrere Seiten sind für den Testzeitraum leider deaktiviert.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Neu in der Digitalen Bibliothek: Archivportal Europa, Epigraphik-Datenbank

Ab sofort sind folgende freie Ressourcen in der Digitalen Bibliothek zu finden.

Archivportal Europa
Das Archivportal Europa ist eine Rechercheplattform mit archivischen Erschließungsinformationen aus 27 europäischen Ländern sowie allgemeinen Informationen zu Archiven aus ganz Europa. Durch die gemeinsame Präsentation des Archivmaterials bietet das Portal die Möglichkeit, in den Beständen europäischer Archive über nationale Grenzen hinweg gemeinsam zu recherchieren und so Zusammenhänge und historisch gewachsene Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern zu entdecken. Dabei werden gleichermaßen auch die Unterschiede der nationalen und regionalen Entwicklungen sichtbar. Beständeübersichten geben einen allgemeinen Überblick über die Bestände und Sammlungen eines Archivs. Sie sind mit detaillierteren, hierarchisch strukturierten Beschreibungen des Materials in den Findbüchern verlinkt. Von dort führen wiederum Links zu Digitalisaten des Archivguts in den Onlinepräsentationen der bereitstellenden Archive. Bisher kann über das Archivportal Europa bereits in fast 24 Millionen Akteneinheiten mit Links zu mehr als 40 Millionen Digitalisaten von 94 Archiven recherchiert werden.

Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby
In der kostenfreien Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby (Eichstätt) sind ein Großteil aller lateinischen Inschriften erfasst. Es sind fast 670.000 Datensätze zu etwa 452.000 Inschriften aus über 1.800 Publikationen für mehr als 21.600 Orte mit ca. 70.000 Fotos aufgenommen. Die Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die Präsentation der Texte ist so einfach wie möglich gestaltet.

(Quelle: Anbieter)
Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

Neuer b2i-Veranstaltungskalender

Wie der Webis-Blog Ende letzten Monats meldete, wartet das Fachportal b2i mit einem zusätzlichen Feature in seiner „News“-Rubrik auf.

Seit ein paar Wochen kann man sich mit Hilfe eines Veranstaltungskalenders („b2i-Event“) über vorwiegend wissenschaftliche Veranstaltungen aus den Bereichen Bibliothekswissenschaft, Informationswissenschaft und Buchwissenschaft (inkl. Archiv- und Dokumentationswesen sowie Museologie) auf dem Laufenden halten. Die Portal-Redaktion wählt passende Konferenzen, Workshops, Call for Papers usw. aus und stellte diese vor.
Über ein Formular kann man auch geeignete Veranstaltungen melden, die dann von der Redaktion bearbeitet und veröffentlicht werden.

Das Wissenschaftsportal b2i gilt als zentrales Internetportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die verstreuten Fachinformationen in den drei eng benachbarten Disziplinen zu bündeln und unter einer Suchoberfläche zusammenführen. Mit einer einzigen Suchanfrage recherchiert der Nutzer in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten für gedruckte und elektronische Materialien, Internetressourcen und Fakteninformationen.

„Up do date“ mit dem BiologyBrowser

Neu in der Digitalen Bibliothek der FU vertreten ist der BiologyBrowser. Dieser wird von der Firma Thomson Reuters als freie Ergänzung zu ihren Datenbanken angeboten.

Verzeichnet sind geprüfte Internetquellen zur Biologie und Randgebieten (inkl. Bilder, Videos usw.) sowie Einträge aus einigen Thomson-Reuters-Produkten wie BIOSIS Previews & Zoological Record, für die die FU auch eigene Lizenzen besitzt. Der Schwerpunkt beim BiologyBrowser liegt auf Nachrichten aus der Wissenschaftswelt. Ebenfalls wächst die Datenbank um Quellen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften an, um eine Disziplinen übergreifende Suche zu ermöglichen.

Europäisches Justizportal gestartet

Das Europäische Justizportal (engl. e-justice) ist als zentrale elektronische Anlaufstelle für den Justizbereich konzipiert. Es ist in 22 Sprachen verfügbar, enthält Informationen über die verschiedenen Justizsysteme und soll ganz allgemein den Zugang zum Recht in der EU erleichtern.

Über eine kostenfreie Anmeldung kann man Inhalte personalisieren. Der Benutzername kann zur Anmeldung mit ECAS (Authentifizierungsdienst der Europäischen Kommission) bei jedem System verwendet werden.