Schiet Wetter

Regenschirme vor dem UB-Lesesaal (Bildquelle: Marc Spieseke)Diese lebendige Kunstinstallation aus Holz, Metall, Plastik bzw. Nylon und anderen Polyamiden ist wettertechnisch hoffentlich nur noch bis morgen Mittag vor dem Lesesaal der Universitätsbibliothek zu besichtigen 😉.

Auf das der Sommer bald wieder zu uns zurückfindet (und sich der vorläufige Berliner Wetterbericht zum Wochenende bewahrheitet)!

Libraryspotting

Zur Uraufführung des Films T2 Trainspotting von Danny Boyle hat Phil Bradley Ende Januar via Flickr die bekannte „Choose Life“-Rede von Erzähler Mark Renton (gespielt von Ewan McGregor) kurzerhand für Bibliotheken umgeschrieben ?:

Libraryspotting

(Creator: Phily Bradley, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)

In Deutschland wird der Film außer Konkurrenz bei den gestern gestarteten Internationalen Filmfestspielen Berlin erstmals gezeigt.

„Geisterbenutzer“ in Bibliotheken!?

Dass es in Nigeria sogenannte „Geisterbeamte“ gibt, die nur auf dem Papier als Staatsbedienstete geführt und bezahlt wurden, konnte man jüngst den Nachrichten entnehmen. Dass es nun auch „Geisterbenutzer“ in der Bibliothekswelt gibt, vermeldet nun Heise Online (gesehen via Archivalia). Mitarbeiter einer Gemeindebibliothek im US-Bundesstaat Florida erschufen einen fiktiven Kunden namens „Chuck Finley“ und liehen in neun Monaten über 2300 Bücher auf dessen Konto aus. Die Kollegen wollten sich aber im konkreten Fall angeblich keine finanziellen Vorteile erschleichen – Ziel war es Bücher, die lange nicht mehr benutzt wurden, vor der Aussonderung durch eine neue Bibliothekssoftware zu bewahren und spätere Neukäufe zu vermeiden. Dennoch flog „Chuck Finley“, immerhin mit einer fiktiven Adresse und Führerscheinnummer versehen, durch einen anonymen Hinweis auf.

Wer nun Sorge hat, ähnliches könnte sich auch an der FU mit der neu eingeführten Bibliothekssoftware Alma zutragen, den können wir beruhigen – wir richten den Bestand auf das wissenschaftliche Studium und die Forschung aus und neu angeschaffte Bücher sollen dauerhaft den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stehen, ohne zwanghaften Blick auf die Ausleihzahlen.

Die schönsten Büchertempel

Unter dem Titel Die schönsten Bibliotheken der Welt präsentiert Spiegel Online eine Auswahl von Aufnahmen von Olivier Martel Savoie. Der kanadische Fotograf besucht u. a. Bibliotheken rund um die Welt und lichtet seine Eindrücke mit dem iPhone ab. Auch auf dem FU-Campus ist Savoie bereits gewesen und hat die Philologische Bibliothek von innen fotografiert. Mehr Bilder bieten sein Instagram-Konto une_olive bzw. der Hashtag #olive_libraries.

Bibliotheken in Kinofilmen

Das englischsprachige Blog bookriot.com präsentiert eine Liste der „16 Great Library Scenes in Film“. Vertreten sind solche Klassiker wie Frühstück bei Tiffany, Indiana Jones und Die Verurteilten aber auch neuere Kinostreifen wie der Thriller Sieben oder Harry Potter. Findet jemand noch weitere Filme, in denen zumindest ein paar Szenen in einer Bibliothek spielen?

Gesehen via VÖBBLOG

Zombies werben für Bibliothek

Passend zu Halloween hat sich die US-amerikanische Massillon Public Library in Ohio ein nettes unheimliches Werbevideo ausgedacht – George A. Romero und The Walking Dead lassen grüßen. Vor der Bibliothek wird in der Nacht vor Allerheiligen dann noch eine Version von Michael Jacksons Thriller zelebriert.

Auch die australischen Bibliothekare aus dem letzten Jahr haben für 2012 eine Neuauflage ihres Zombie-Kalenders angekündigt. Happy Halloween!

Bild: Toby Ord (CC-BY-SA-2.5)

Zombies in der Bibliothek

Auch australische Bibliothekare scheinen Halloween gut leiden zu können. So hat das Komitee des South Australian Library & Information Network (SALIN) für 2011 die Veröffentlichung eines Kalenders bekanntgegeben, der Horror- bzw. Splatterfans das Herz sicherlich höher schlagen lässt. Hier dürfen Bibliothekare ganz ungezwungen ihre dämonische Seite ausleben – ob beim hilfreichen Gang ins Magazin, bei der Literaturrecherche an der Auskunft oder beim entspannten Verbuchen von Medien an der Leihstelle :shock: … (Gesehen bei LISNews)

Danke für das Bild an WikiCommons!

Lang lebe das „Buch 1.0“

Der Tod des herkömmlichen Buches wurde schon mehrmals vorhergesagt. In den USA nehmen die E-Book-Verkäufe rasant zu. Nun erscheinen auch in Deutschland Lesegeräte und elektronische Bücher zu erschwinglicheren Preisen. Und während in Amsterdam gerade über die „Bibliothek ohne Bücher“ nachgedacht wird, lässt die entsprechende Gegenbewegung nicht lange auf sich warten. So bricht Welt-Feuilletonist Peter Praschl heute in seiner Glosse „He, du! Raus aus meinem Buch!“ eine Lanze für das gute, alte gedruckte „Buch 1.0“. Skurriler muten da diverse Videos an, die schon seit längerer Zeit in der internationalen BiblioBlogosphäre zirkulieren. Neben Lane Smiths „It’s a Book“ wird u. a. in folgendem spanischsprachigen Youtube-Video (mit deutschen Untertiteln) mit Schmunzeln das Digitale Zeitalter aufs Korn genommen:

Danke für die Anregung an Luisa Kegel aus der Bereichsbibliothek Chemie!