Online-Plattform „OffenesParlament.de“ gestartet

Zu Beginn dieses Monats ist die kostenfreie Online-Plattform OffenesParlament.de an den Start gegangen. Die Website setzt es sich zum Ziel, Informationen über die Arbeit des Deutschen Bundestages zu sammeln. Sie ermöglicht eine Suche nach Themen oder Schlagwörtern über 245 Plenarprotokolle der 18. Wahlperiode (2013 bis 2017), darunter zu gesellschaftspolitischen Debatten wie z. B. Griechenlandkrise, Abgasskandal und deutscher Außenpolitik.

Neben Zugang und Analyse der Plenarprotokolle bietet OffenesParlament.de weitere Datenanalysen, die zeigen, welche Abgeordneten und Fraktionen am häufigsten sprechen und welche Themen im Zentrum der parlamentarischen Arbeit stehen. Informationen gibt es auch zum Hintergrund der Abgeordneten (Alter, Bundesland, Geschlecht, Beruf).

OffenesParlament.de versteht sich als gemeinnützige und überparteiliche Informationsseite zur Arbeit der Parlamente auf Bundesebene. Das Projekt wird in einer gemeinsamen Kooperation von der Datenschule der Open Knowledge Foundation Deutschland und der Transparenzinitiative abgeordnetenwatch.de betrieben. Alle Daten können unter der Lizenz CC0 als Open Data heruntergeladen werden.

Tests für E-Zeitschriften aus der Geschichtswissenschaft

Bis Ende Januar 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die elektronischen Ausgaben folgender geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften des Verlags Peter Lang zugegriffen werden: Mediaevistik, Neue Politische Literatur und die Zeitschrift für Weltgeschichte.

medDie seit 1988 erscheinende Zeitschrift Mediaevistik berücksichtigt interdisziplinäre Forschungen zum europäischen Mittelalter. Der Fokus liegt auf der Veröffentlichung von Studien, die auf der kombinierten Auswertung von Quellen bzw. Anwendung von Methoden aus verschiedenen mediävistischen Fachrichtungen basieren, zum anderen die Internationalität der Forschung zu betonen und zu fördern. Als Grenzen werden zeitlich in etwa das 5. bis 16. Jahrhundert angesehen, räumlich in etwa die der lateinischen Christenheit im Hochmittelalter.
Die Mediaevistik enthält Aufsätze, Rezensionen und aktuelle Informationen. Einzelne Bände können vorrangig einem bestimmten Themenkomplex gewidmet sein. Elektronischer Zugang existiert für die Ausgaben von 1999 bis 2015.

nplDie Neue Politische Literatur (NPL) berichtet seit 1956 über Forschungen zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Geschichte der Moderne (19.-20. Jahrhundert) sowie über Forschungen aus der theoriegeleiteten und historisch orientierten Politikwissenschaft. Besondere Aufmerksamkeit gilt Macht und Herrschaft, Formen der Ungleichheit sowie autoritären beziehungsweise diktatorischen Regimen. Die Neue Politische Literatur beschäftigt sich mit Fragen der Demokratie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und identifiziert etablierte sowie im Entstehen befindliche Forschungsfelder.
Sie veröffentlicht Essaybesprechungen zentraler Werke. Einzelbesprechungen der aktuellen Literatur bilden die Vielfalt der Forschung ab. Markenzeichen der «Neuen Politischen Literatur» sind ausführliche Besprechungsaufsätze. Hinzu kommen Essays zu emerging fields. In lockerer Folge werden Interviews mit bedeutenden Forscherpersönlichkeiten veröffentlicht.
Elektronischer Zugang existiert für die Ausgaben ab 2000 ff.

zfwDie seit dem Jahr 2000 erscheinende Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) bietet ein deutschsprachiges Forum für die Internationale Debatte und Forschung über Global- bzw. Universalgeschichte. Sie sucht die Kooperation mit Regionalstudien, lädt Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit. Wichtige Beiträge aus der englischen, russischen, französischen, spanischen und chinesischen Diskussion sind für deutschsprachige Leser übersetzt worden. Es finden sich aber auch Forschungen und Beiträge aus der deutschen Debatte und gelegentlich die Publikation von Quellen.
Alle Nummern bieten außerdem Konferenzberichte, Rezensionen und bibliographische Notizen zur Geschichte der Welt und einzelner welthistorischer Themen.
Elektronischer Zugang existiert für die Ausgaben ab 2003 ff.

Die Volltexte liegen als PDF-Dateien auf der Online-Plattform Ingenta Connect bereit.

Sie möchten die E-Zeitschriften über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
(Die Beschreibungstexte sind den Anbieterseiten bzw. dem geschichtswissenschaftlichen Online-Portal H-Soz-Kult entnommen.)

Über 50 E-Books des Peter-Lang-Verlags abrufbar

9783035395136Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist das E-Book-Angebot von Peter Lang.

Auf der Plattform kann mittels Lizenz auf 41 elektronische Bücher zugegriffen werden. Zwölf weitere bietet der Schweizer Verlag im Open-Access-Verfahren an. Die Bücher sind in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfasst. Der Großteil der Titel stammt aus dem Bereich Geschichte und Politikwissenschaften (21 Titel), gefolgt von Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur 10) und Linguistik (7).
(Hinweis: Aufgrund einer irreführenden Ergebnisdarstellung auf der Peter-Lang-Plattform war ursprünglich von über „1000 E-Books“ die Rede)

Die Inhalten können kapitelweise als PDF-Datei für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. heruntergeladen werden. Die Einzeltitel sind auch über das Bibliotheksportal Primo auffindbar.

Bild: Nur eines von über 50 E-Books – Destination Italy: Representing Migration in Contemporary Media and Narrative von Emma Bond, Guido Bonsaver und Federico Faloppa (2015)

Neue Online-Handbücher zur Politik, Psychologie und Wirtschaft

HappinessAb sofort können FU-Angehörige via Oxford Handbooks Online (OHO) dauerhaft auf 117 Online-Handbücher des Verlages Oxford University Press zugreifen. Die Titel aus den Fachbereichen Politik, Psychologie sowie Wirtschaft und Finanzen haben einen Gesamtumfang von über 4000 Beiträgen und ergänzen das seit langem schon verfügbare Fachbereichsmodul Linguistics (23 Titel).

Die neuen Fachbereichsmodule nochmal im Überblick:

Auch besteht ein fester Zugriff auf die Collection Business and Management, die momentan „nur“ zwei Titel enthält.

Die einzelnen Handbücher wurden von anerkannten Wissenschaftlern geschrieben, die jeweils in eine Teildisziplin des Fachgebietes einführen. Kurze Abstracts und die umfangreiche Stichwortvergabe sollen eine komfortable Suche in den Online-Ausgaben ermöglichen. Einzelne Texte bzw. Kapitel lassen sich ausdrucken bzw. als PDF-Dateien abspeichern.

Zitate könnten mit wenig Aufwand direkt in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote, RefWorks oder Zotero übernommen werden.

Bild: Nur einer von zahlreichen Titeln – The Oxford Handbook of Happiness (2013)

Online-Bibliographien für Afrikanistik, Internationale Beziehungen und Politikwissenschaft freigeschaltet

Nach einem Test in diesem Jahr können FU-Angehörige nun dauerhaft auf ausgewählte Inhalte der Datenbank Oxford Bibliographies Online (OBO) zugreifen. Diese verbindet Eigenschaften einer annotierten Bibliographie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen zu Themen folgender Fachgebiete:

Die englischsprachigen Artikel werden von Experten verfasst und es folgen fortlaufend neue Einträge (50-75 Artikel/Jahr je Fachgebiet). Jeder Beitrag wird um Hinweise auf verwandte Lexikoneinträge und ähnliche Themenfelder ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Es wird zwischen Einführungsliteratur und weiterführender Literatur zu Einzelaspekten unterschieden.
Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments, außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Oxford Bibliographies Online erneut testen

Nach einem Test im letzten Jahr können FU-Angehörige nun bis zum 4. Juli 2013 noch einmal kostenfrei auf ausgewählte Inhalte der Datenbank Oxford Bibliographies Online (OBO) zugreifen. Diese verbindet Eigenschaften einer annotierten Bibliographie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen zu Themen folgender Fachgebiete:

  • African Studies
  • American Literature
  • Criminology
  • International Relations
  • Psychology
  • Management Studies
  • Medieval Studies
  • Political Science
  • Islamic Studies

Die englischsprachigen Artikel werden von Experten verfasst und es folgen fortlaufend neue Einträge (50-75 Artikel/Jahr je Fachgebiet). Jeder Beitrag wird um Hinweise auf verwandte Lexikoneinträge und ähnliche Themenfelder ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Es wird zwischen Einführungsliteratur und weiterführender Literatur zu Einzelaspekten unterschieden.
Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments, außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Lizenzfreie Fachbibliographie zur Politikwissenschaft

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde das kostenfreie pw-portal.de, als „Portal für Politikwissenschaft“ beworben. Hinter der Webseite verbirgt sich die (Aktuelle und) Annotierte Bibliographie zur Politikwissenschaft, die ursprünglich als Printversion konzipiert zwischen 1996 und Mitte 2010 als Teil der Zeitschrift für Politikwissenschaft veröffentlicht wurde.

Das Portal, das von der Hamburger Stiftung Wissenschaft und Demokratie betrieben wird, lädt u. a. zum Stöbern ein, z. B. nach aktuellen Rezensionen, Einträgen nach Rezensenten oder inhaltlich mit Hilfe einer eigenen „PW-Portal Systematik“. Auch lässt sich mittels Suchformular direkter nach Rezensionen (z. B. durch Eingabe des Titels oder Autors eines Buches, Verlag, Erscheinungsjahr, Rezensent oder Datum der Rezension) recherchieren. Darüber hinaus werden separat Auswahlbibliografien zu Themen wie Ägypten, Armut in Deutschland und Europa sowie zu Nordkorea oder zur Volksrepublik China angeboten.

Die Länge der Rezensionen ist nach 2007 von ursprünglich 1000 auf 2100 Zeichen angewachsen. Die Rezensenten sind namentlich benannt und es wird ein Scan des Inhaltsverzeichnisses angeboten. Ergebnislisten lassen sich im CSV-Format exportieren. Bei Akten- und Dokumenteneditionen, unverändert neu aufgelegten Büchern oder nur scheinbar vom Titel her politikwissenschaftlichen Werken werden „nur“ die bibliografischen Angaben aufgenommen.

Sozialwissenschaftliche Bibliothek im FU-Katalog

Politikwissenschaft (OSI), Politikwissenschaft (Ehem. ZI6), Ethnologie, Soziologie, Publizistik und Osteuropa-Institut – diese sechs Bibliotheken finden Sie zusammengelegt in der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek & Bibliothek des Osteuropa-Instituts in der Garystrasse 55. Damit diese Zusammengehörigkeit auch im FU-Katalog deutlich wird, haben wir die Anzeige im FU-Katalog geändert. Die Standortbezeichnungen lauten jetzt:

  • Sozialwissenschaften (vorher Politikwissenschaft (OSI) und Neuerwerbungen)
  • Sozialwiss.: Ehem. ZI6
  • Sozialwiss.: Ethnologie
  • Sozialwiss.: Soziologie
  • Sozialwiss.: Publizistik
  • Sozialwiss.: Osteuropa-Inst.

Hier ein Beispiel.

Unser Ziel ist, alle diese Bestände zusammengefasst unter dem Standort Sozialwissenschaften anzuzeigen. Damit sie dann mit einem Klick erreicht werden können, müssen jedoch noch umfangreiche Vorarbeiten geleistet werden – wir bitten deshalb um Geduld und hoffen, dass diese Zwischenlösung das Auffinden der sozialwissenschaftlichen Bestände erleichtert.