Lesetipp: HRK Publikation „Digitales Lehren und Lernen“

Quelle: hrk-nexus.de
Quelle: hrk-nexus.de

Die aktuelle Ausgabe der nexus-Impulse der HRK widmet sich dem Thema „Digitales Lehren und Lernen.

Die steigende Zahl und die damit einhergehende Heterogenität der Studierenden stellt die Hochschulen vor die Herausforderung, sowohl die Studienpläne als auch die Veranstaltungen stärker auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Multimediaanwendungen und E-Learning sind elementare Bausteine, die dazu beitragen können, die akademische Lehre weiter zu flexibilisieren und qualitativ zu verbessern. Die neue Ausgabe der nexus impulse für die Praxis „Digitales Lehren und Lernen“ zeigt mit vielen Beispielen aus der Hochschulpraxis, welche Möglichkeiten die Digitalisierung der Lehre bietet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem gelungenen Mix zwischen Online- und Präsenzphasen, dem sogenannten Blended Learning. (Quelle: hrk-nexus.de)

Das Heft kann als PDF heruntergeladen bzw. die Printausgabe per mail bestellt werden: https://www.hrk-nexus.de/aktuelles/news/detailansicht/meldung/12-ausgabe-der-nexus-impulse-digitales-lehren-und-lernen-4076/

Preisträger Lehrpreis 2016: Digital Open Science

Mit dem zentralen Lehrpreis 2016 wird  das Lehrvorhaben „Digital Open Science“ von Prof. Dr. Dirk Ostwald und Dr. Ulf Tölch vom Center for Cognitive Neuroscience Berlin der Freien Universität ausgezeichnet. Die Verleihung des Presies findet im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die digitale Zukunft der Universität: Perspektiven aus Forschung, Lehre und Governance“ am Donnerstag, 9. Februar 2017, 18-20 Uhr Seminarzentrum in der Silberlaube (Raum L 113 im Erdgeschoß), Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin, statt.

Das Lehrvorhaben „Open Digital Science“ richtet sich an Studierende im Master und in der Promotionsphase aus allen Wissenschaftsbereichen, die sich komputationaler Methoden bedienen, das heißt, Informationen rechnergestützt erstellen, weiterverarbeiten und interpretieren.

Im Fokus stehen digitale Forschungsdaten und deren Verarbeitung und Veröffentlichung. Das Projekt gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Teile, wobei zuerst theoretische und praktische Grundlagen ausgewählter digitaler Methoden der Open Science in einem Seminar behandelt werden. Im Anschluss folgt ein Research Workshop mit eigenen Projekten, die im abschließenden Kolloquium von den Studierenden vorgestellt werden
(via FU Berlin)

Neu: Themenspecial „Bildungspolitik im Digitalen Zeitalter“ bei e-teaching.org

Mal was ganz anderes, das neue Themenspecial von e-teaching.org vom 10.10.2016 – 31.12.2016. Gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung (HFD) richtet e-teaching.org das Themenspecial „Bildungspolitik im digitalen Zeitalter“ aus, und hier geht es laut e-teaching.org um

bildungspolitik
Quelle: https://www.e-teaching.org

„Politik“ auf allen Ebenen: auf der Ebene des Bundes und der Länder, aber auch auf der Ebene einzelner Hochschulen. Es wird zum einen darüber einen Bilanz gezogen, welche Förderprojekte und Maßnahmen in der Vergangenheit erfolgreich waren – und aus welchen Gründen. Zum anderen geht es darum zu diskutieren, wie die ver­schiedenen Akteuren der Digitalisierung an Hochschulen heute effektiv und nachhaltig unterstützt werden können, wer die treibenden Kräfte sind, was sich derzeit tut und wie konstruktiv zusammengearbeitet werden kann. (vgl. https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/bildungspolitik-im-digitalen-zeitalter)

In zahlreichen Online-Events diskutieren Vertreter aus Hochschulen, Wirtschaft und der Politik u.a. über politische und strategische Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Lehre und überErfahrungen aus der Praxis. Im ersten Online-Event „E-Learning an deutschen Hochschulen – der Weg zum heutigen Status quo“ am 10.10.2016 wurde erst einmal ein wenig Rückschau betrieben sowie der State of the Art beschrieben. Nachzulesen und nachzusehen ist das Online-Event hier:  https://www.e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/e-learning-an-deutschen-hochschulen-der-weg-zum-heutigen-status-quo

Verschiedene Artikel zum Thema ergänzen die Online-Events.

Alles Wichtige zum Themenspecial und sämtliche Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/bildungspolitik-im-digitalen-zeitalter

Fortbildungstipp: Online-Schulung „Erklärvideos erstellen“

Quelle: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/lehren-und-lernen-mit-videos
Quelle: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/lehren-und-lernen-mit-videos

Sie möchten ein Video erstellen, in dem Sie eine bestimmte Methode erklären? Sie möchten ein Vorgehen illustrieren, oder einen Ablauf anschaulich beschreiben?  Die letzte Veranstaltung des Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ von e-teaching.org widmet sich am kommenden Montag (29.02., 14:00 Uhr) der Erstellung von genau solchen Lehr-/Lernvideos.  In der Online-Schulung mit Birte Svea Philippi (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt) geht es u.a. um folgende Fragen: Wie erstellt man ein „gutes” Lehr- bzw. Lernvideo? Welche Möglichkeiten und Techniken gibt es? Was brauche ich, was muss ich beachten, und was kostet das Ganze? Die Referentin zeigt anhand von Beispielen von YouTube und Vimeo aktuelle Techniken aund erläutert die Produktion eines Erklärvideos mit Hilfe der Legetechnik.

Eckdaten

Diversity Dynamics – Ein Handbuch für Trainer

diversitätDas Handbuch unterstützt Trainer dabei, Diversitätsbewusstsein in ihrer Arbeit mit Gruppen in vielen Bereichen der non-formalen Bildung zu entwickeln und Diversität als Potenzial zu nutzen. Wir denken, dass Diversität ein immer wichtigerer Aspekt wird – nicht allein in der Jugendbildung. Hier steht das Handbuch zum Download bereit.

Viel Spaß beim Lesen

 

Neues zum §52a UrhG

Sicher für „uns“ alle interessant…
In einer gemeinsamen Pressemeldung gaben die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) bekannt, dass die Pflicht zur Einzelerfassung und
-abrechnung von e-Learning Materialen, die in hochschulischen Lernmanagementsystemen genutzt werden, erst 2017 beginnen soll. In der Mitteilung wurde über den Stand der Vertragsverhandlungen zu §52a UrhG informiert. Ziel der Verhandlungen war der Abschluss eines sogenannten Rahmenvertrages, der künftig für die Einstellung von Materialien in Lernmanagementsystemen eine Einzelfallerhebung und -abrechnung vorsieht. Diese wird derzeit an der Universität Osnabrück erprobt.

Somit bleibt die aktuelle rechtliche Situation ein weiteres Jahr bestehen und die Einstellung von Lehrmaterialein noch einmal pauschal über die Länder vergütet.

Programmieren und helfen

Integreat LogoApp-Programmieren einmal anders!

Dass man Smartphone Apps auch in sinnvolleren Szenarien nutzen kann als bunte Süßigkeiten in einer Reihe zu sortieren, haben Studierende der TU München gezeigt. Innherhalb von nur 8 Monaten entwickelten sie eine App, die Flüchtlingen die Ankunft in Deutschland erleichtern soll.

Die Idee zur kostenlose App „Integreat“ entstand zusammen mit dem Verein „Tür an Tür“ in Augsburg, der seit Jahren wichtige Informationen für Flüchtlinge zusammenstellt und aktuelle Änderungen von Adressen, Formularen oder Ansprechpartnern zeitnah anpasst. Das Besondere an „Integreat“ ist nach Angaben des Initiators der lokale Bezug der Anwendung. In jeder Kommune könnten zukünftig die jeweiligen Behörden und Hilfsorganisationen ihre Angebote einspeisen und zur Verfügung stellen.

Die App steht bislang in fünf Sprachen zur Verfügung und kann für Android Handys (da offenbar ca. 70 Prozent der Flüchtlinge ein Android-Handy haben) heruntergeladen werden.

=> „Integraet“ im Google Play Store

=> weitere Infos

Was die „Pioniere“ über Videos in der Lehre berichten …

specialvideo
Quelle: e-teaching.org

Am Montag dieser Woche gaben Jürgen Handke und Jörn Loviscach in einem Online-Event (Teil des aktuellen Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ bei e-teaching.org) Einblicke in ihre videogestützte Lehrpraxis. Beiden gemeinsam ist, dass sie „Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand“ erstellen und diese über YouTube bereitstellen. Bei Jürgen Handke ist dieses der YouTube-Kanal „Virtual Linguistics Campus“ mit mehreren hundert frei zugänglichen selbst-produzierten Lehrvideos, bei Jörn Loviscach sind dieses ca. 3000 Videos von Lehrveranstaltungen der Mathematik und Informatik.

Wer mehr über bewährte Techniken, Tipps zu Produktion und Veröffentlichung, und zu ihren Erfahrungen wissen möchte, dem/r empfehlen wir die Aufzeichnung des Online-Events.

TOP 100 Learning Tools für 2015

Alle Jahre wieder im Herbst veröffentlich Jane Hart die Liste der 100 beliebtesten Learning Tools, so auch in diesem Jahr. Die Liste für 2015 ist das Ergebnis von

votes of over 2,000 learning professionals (from education and enterprises) worldwide (vgl. http://c4lpt.co.uk/top100tools/).

Sieger 2015 ist, wie bereits in den letzten 6 Jahren, Twitter, gefolgt von YouTube und Google Search auf den Plätzen zwei und drei. Das erste originäre E-Learning-Tool ist mit Moodle erst auf Platz 15 zu finden. Die vollständige Liste und eine Kurzvorstellung der einzelnen Tools gibt es hier.

Lesetipp: MOOCs an deutschen Universitäten: Ergebnisse und Perspektiven

Vor zwei Jahren hatte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft das MOOCs Fellowship Programme aufgelegt, und verschiedene MOOCs-Projekte gefördert. Nun wurden auf dem Konferenztag MOOCs and Beyond, einer gemeinsamen Veranstaltung der oncampus GmbH, des Hochschulforums Digitalisierung und des Stifterverbandes, Erfahrungen und Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre diskutiert:

Welche Formen und Formate haben sich ausprobieren, bewähren oder verwerfen lassen? Welche institutionellen Strategien wurden entwickelt und haben sich etabliert? Und welche Rolle können und sollen MOOCs in der Zukunft der deutschen Hochschullandschaft spielen?
Quelle: http://hochschulforumdigitalisierung.de/moocs-and-beyond-%E2%80%93-eindr%C3%BCcke-und-ergebnisse-eines-experiments-8-september-2015

Die Vorträge dieser Tagung können Sie hier ansehen.