MISSY-Konferenz: Fantasies that matter. Images of Sexwork in Media and Art, Hamburg 8.-10.8.2014

Vom 8. bis 10. August interveniert MISSY erneut in die Debatte um die Modifikation des Prostitutionsgesetzes und die Adaption des Schwedischen Modells in Deutschland und Europa. Der Schwerpunkt diesmal: Repräsentationen – Bilder, Mythen, Projektionen. Der Rahmen: das Kampnagel Sommerfestival in Hamburg. Missy lädt herzlich ein die Debatte mit uns und historischen Figuren der Hurenbewegung zu führen.
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Neuerscheinung: querelles-net 15(2)

Die neue Ausgabe von querelles-net, der Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung, ist erschienen.

Einen Überblick über diese Ausgabe können Ihnen das unten aufgeführte Inhaltsverzeichnis sowie das Editorial zur aktuellen Ausgabe geben.

CfP: Tagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung DGFE zu Erziehung – Gewalt – Sexualität in der DGfE, 05.03.-06.03.2015 Paderborn

Pädagogische Erziehungsverhältnisse sind grundsätzlich durch strukturell ungleiche Machtverteilungen geprägt – sowohl aufgrund von generationalen Konstellationen als auch in institutionellen pädagogischen Kontexten. Sie tragen deshalb immer auch die Gefahr in sich, gewaltförmige Seiten und Strukturen hervorzubringen (wie Praxen der Beschämung, der Strafe oder Formen von Zwang), sei es durch explizite pädagogische Strategien (wie in der „Schwarzen Pädagogik“ (Rutschky)) oder durch subtile Arrangements (wie im Erziehungsverhalten von Jean-Jacques im „Emile“) oder durch reformpädagogisch verbrämte Formen der Selbstregierung. Diese Problematik betrifft die Ebenen der pädagogischen Theorien, Institutionen, Praxen und Arrangements ebenso wie die Ebene familialen Handelns. Weitere Informationen

Aufruf aus aktuellem Anlass: Gegen Schmähungen und Beleidigungen von Heinz-Jürgen Voß

*Gegen Schmähungen und Beleidigungen – wir brauchen strategische Konzepte, um eine offene und wertschätzende Diskussions- und Streitkultur zu stärken*

Vor einigen Tagen habe ich hier einen Solidaritätsaufruf gestartet, weil eine Kolleg_in auf eine krasse Art und Weise, wie sie mir noch vor ein paar Jahren undenkbar war, angegriffen wurde. Nun habe ich die Antwort erhalten. Der rechte Autor Akif Pirinçci überzieht nun auch mich mit Schmähungen und wüsten Beleidigungen. [...]
* Kommen wir Menschen zu Hilfe, die angegriffen werden! Wenn sich viele Menschen solidarisieren, funktionieren Angriffe und Mobbing nicht. Damit funktioniert es dann auch nicht, dass gesellschaftliche Richtungsfragen individualisiert und Andersdenkende eine_r nach der_dem anderen angegriffen werden.
* Schaffen wir in den Wissenschaften Strukturen, um uns solidarisieren zu können! Angriffe gegen soziologische, sexologische und gesellschaftswissenschaftliche Beiträge werden immer häufiger. Wir haben noch keine Struktur, um solche Angriffe gemeinsam zurückzuweisen und vernünftige gesellschaftliche Diskussion einzufordern. Daher müssen wir in gesellschaftlichen Organisationen und in allen wissenschaftlichen Fachorganisationen Strukturen etablieren, mit denen Angriffe, Schmähungen und Hass rasch zurückgewiesen werden können.
* Neben dem solidarischen Miteinander, auch über inhaltliche Streifragen hinweg, sollten wir Konzepte erarbeiten, wie wir eine offene und positive Diskussions- und Streitkultur stärken können, in der fachwissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten so geführt werden, dass die Persönlichkeitsrechte des_der Diskussionspartner_in gewahrt bleiben.

Den ganzen Aufruf finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: Geschlechterforschung und Geschlechterpolitik- Freiburg am 25. Juli 2014

Das Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg veranstaltet am 25. Juli um 18 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Titel “Geschlechterforschung und Geschlechterpolitik im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Vielfalt” im HS 1221.
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CfP: Nachwuchstagung “Sozialräumliche Forschungsperspektiven”, 17./18.10.2014 Magdeburg

EINLADUNG zur 6. ZSM-NachwuchsforscherInnentagung Sozialräumliche Forschungsperspektiven vom 17.-18.10.2014 in Magdeburg Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM): Gesundheit- Profession- Medien der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg führt vom 17. bis 18. Oktober 2014 eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte NachwuchsforscherInnentagung mit dem Titel: Sozialräumliche Forschungsperspektiven durch, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Tagung wird in der Experimentellen Fabrik (EXFA), Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg stattfinden.
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Vorlesung: Leila Papoli Yazdi auf die internationale Gastprofessur für Geschlechterforschung der FU Berlin berufen

Die iranische Archäologin verbindet Altertumsforschung mit feministischem Engagement / Antrittsvorlesung am 21. Oktober 2014
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Abschlussvorlesung: „Zur Zukunft des Wissenschaftssystems unter der Perspektive von Diversität“, 17. Juli Berlin

Vorlesung in der Reihe „Hat die Wissenschaft ein Geschlecht? Analysen und Reflexionen zu Geschlechterverhältnissen in der Wissenschaft.
Rednerin: Prof. Dr. Wintermantel, Präsidentin des DAAD und Mitglied des Kuratoriums der Freien Universität

Donnerstag, 17. Juli um 18.15 in TOPOI-Villa, Hittorfstraße 18
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Tagung: Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit 30.10.2014-01.11.2014, Stuttgart

as Thema der diesjährigen Tagung nimmt Bezug auf die frühneuzeitliche Debatte um die “Bewegungen der Seele”, die sich im Prinzip der menschlichen Kontrolle entziehen. Im Fokus steht die Frage nach geschlechtsspezifischen Vorannahmen in den Vorstellungen von der menschlichen Seele und ihrer “Natur” sowie deren alltagsrelevante Aktualisierungen und Anwendungen. Weiter lesen…

3. Bundeskongress Gender-Gesundheit, 21.+22.05.2015 Berlin

Der Bundeskongress Gender-Gesundheit möchte eine Plattform für den interdisziplinären Austausch der Akteurinnen und entsprechend sensibilisierter Akteure im Gesundheitswesen etablieren. Ziel ist es dabei ausdrücklich nicht, gegen ein bislang eher männlich ausgerichtetes Gesundheitssystem zu polemisieren, sondern Anspruch des Kongresses ist es vielmehr, die unterschiedlichen Zugänge und Versorgungsnotwendigkeiten beiderlei Geschlechter in den Fokus zu nehmen und damit eine möglichst zielgenaue Versorgungseffizienz der auf allen Ebenen knapper werdenden Ressourcen zu erreichen.

Themen 2015: Genderaspekt in der Ausbildung und Karriereentwicklung, Strukturansätze für eine geschlechterparitätische Besetzung von Führungspositionen, Männer im Pflegeberuf, geschlechtsspezifischen Ausprägungen in Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus
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