Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Ortsbegehung & Lesung „Barnimstraße 10. Das Berliner Frauengefängnis 1868-1974“, 03/2016, Berlin

Ortsbegehung & Lesung mit Claudia von Gélieu “Barnimstraße 10. Das Berliner Frauengefängnis 1868-1974″

Eine Kooperation des FFBIZ – das feministische Archiv und FRIEDA-Beratungszentrum für Frauen

Treffpunkt Ortsbegehung:

  • Datum/Zeit: 11. März 2016, 17h
  • Ort: Barnimstraße, Ecke Weinstraße, 10249 Berlin

Treffpunkt Lesung:

  • Datum/Zeit: 11. März 2016, 19h
  • Ort: FRIEDA-Beratungszentrum für Frauen, Proskauer Straße 7 – Vorderhaus, 10247 Berlin

Mit Claudia von Gélieu als Referentin gehen wir kurz nach dem Internationalen Frauentag auf eine abwechslungsreiche Spurensuche in Sachen Frauengeschichte(n).
Frau von Gélieu, die seit über 25 Jahren spannende Frauentouren (http://www.frauentouren.de/) anbietet, stellt uns mit einer Führung und einer Lesung ihr neues Buch vor: „Barnimstraße 10. Das Berliner Frauengefängnis 1868-1974“.
Bei einer Begehung des Ortes, an dem bis 1974 das Gebäude des Frauengefängnisses stand, schauen wir nach den noch sichtbaren Erinnerungen an das Frauengefängnis und die darin Inhaftierten.
Danach hören wir in einer Lesung von den Frauen und den Besonderheiten eines Frauengefängnisses. Es geht um Sittenmädchen, Mutter-Kind-Zellen, Aufseherinnen und die Veränderungen in mehr als hundert Jahren unter verschiedenen politischen Systemen, vom Kaiserreich bis zur DDR.

Führung und Lesung sind kostenlos und für alle Geschlechter offen. Wir freuen uns über eine Spende.

http://www.ffbiz.de
http://www.frieda-frauenzentrum.de

Grundkurs „Geschlechter, Sexualitäten & Gesellschaft(skritik)” […], 03/2016, Göttingen

Grundkurs „Geschlechter, Sexualitäten & Gesellschaft(skritik)”: Kritik der gesellschaftlichen Konstruktion von Normen, Vorurteilen und Diskriminierungen
Fortbildung für Schwule, Lesben, Trans*, Bi- und Intersexuelle, Queers (LSBT*IQ) und Interessierte

  • Daten: 04.–06.03.2016
  • Ort: Akademie Waldschlösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen

Der Grundkurs thematisiert die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlechtern und Sexualitäten, von Normen, von Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber Lebensweisen, die nicht der Heteronormativität oder dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entsprechen. Er thematisiert aber auch Strategien der politischen Emanzipation und gesellschaftlichen Teilhabe von Lesben und Schwulen sowie die von trans*- oder inter*geschlechtlichen Menschen bestrittenen Wege. Die Spannbreite reicht dabei vom Wunsch nach Teilhabe an einer “bürgerlichen Existenz” bis zur Forderung nach Akzeptanz queerer Lebensentwürfen.

Dr. Robin Bauer
derzeit Vertretungsprofessor an der DHBW Stuttgart, Fakultät Sozialwesen. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Queer Studies, Transgender Studies, Polyamorie, BDSM, queer-feministische Naturwissenschaftskritik, Geschlecht und Sexualität in der Sozialen Arbeit, Intersektionalität.

Dr. Uta Schirmer
Soziolog_in, hat zu queeren und transgeschlechtlichen Lebensweisen im Kontext der Drag King-Szene promoviert und arbeitet derzeit in der Geschlechterforschung an der Uni Göttingen.

Weitere Infos erhalten Sie hier.

CEWSwiki – Sichtbarkeit und Trends von Forschungsvorhagen im Bereich “Frauen in Wissenschaft und Forschung”, 03/2016, Köln

CEWSwiki – Sichtbarkeit und Trends von Forschungsvorhaben im Bereich „Frauen in Wissenschaft und Forschung“

  • Datum/Zeit: 17.03.2016, 10–17h
  • Ort: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS Unter Sachsenhausen 6-8, 50667 Köln

Anmeldung bis zum 06.03.2016 möglich.

Das CEWS stellt ein Wiki zu Forschungsvorhaben im Bereich „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ (CEWSwiki) vor und gibt einen Überblick über die deutschsprachige Forschungslandschaft zu Frauen in Wissenschaft und Forschung sowie die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch im Hinblick auf die weiteren inhaltlichen und methodischen Herausforderungen dieses Forschungsgebiets. Zwar gibt es zahlreiche Forschungsvorhaben zu diesem Themenfeld, die in einzelnen Datenbanken erfasst werden, aber bislang waren sie noch nicht gebündelt und zentral an einer Stelle abrufbar. Das CEWS hat diese Lücke geschlossen, indem es eine zentrale Plattform für die Veröffentlichung und
Sichtbarmachung aller Forschungsvorhaben zum Themenfeld im deutschsprachigen Raum geschaffen hat. Es wird als wichtiges Instrument für Innovation und Forschungskooperation dienen und die Netzwerktätigkeit im Förderbereich Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem stärken. Das CEWSwiki ermöglicht eine Selbstregistrierung für eigene Forschungsprojekte sowie die Bearbeitung bereits eingestellter Projekte.

Link zum CEWSwiki: https://cewswiki.gesis.org/

Konferenz: “Maskulinität(en) – Feminität(en) im Mittelalter”, Paris, 03/16

Konferenz: “Maskulinität(en) – Feminität(en) im Mittelalter”

Deutsches Historisches Institut Paris

  • Dates: 02.–04.03.2016
  • Location: Paris, DHIP, 8 rue du Parc-Royal, 75003 Paris

In den Gesellschaften des Mittelalters stellt Geschlecht ein eminentes Ordnungsprinzip dar, das soziale Verbindungen strukturierte und das gesellschaftliche Leben rhythmisierte. Dabei ist die Art und Weise, wie Männlichkeit und Weiblichkeit zu- und gegeneinander konstruiert wurden und die Lebenswirklichkeiten der Männer und Frauen ihrer Zeit beeinflussten, als Mechanismus zu begreifen, die Gesellschaft als ein auf binären Strukturen beruhendes Konzept zu denken.

Die Tagung »Maskulinität(en) – Feminität(en) im Mittelalter« will den Austausch zwischen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und den Experten und Expertinnen auf diesem Feld anregen. Sie hat zum Ziel, zu untersuchen, was männlich oder weiblich sein in mittelalterlichen Gesellschaften bedeutete und wie Geschlecht zur Strukturierung sozialer Konfigurationen beitrug.

Der Titel der Tagung will explizit auf Alteritäten, Zwischenräume, Uneindeutigkeiten oder Transgressionspotentiale aufmerksam machen, die sich in einem binären und scheinbar auf hegemonialen Entwürfen von Männlichkeit und Weiblichkeit basierenden Geschlechtermodell aufspannen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshop on Degrowth and Gender, 04/16, HU Berlin

The Berlin Workshop on Degrowth and Gender

  • Is a network of Berlin-based international scholars working on Feminist Political Ecology
  • Is a think-tank for the exploration of feminist perspectives on degrowth
  • Wants to encourage radical thinking about economic change

We are organizing a one-day workshop with Professor Wendy Harcourt on sustainable livelihoods on April 8, 2016.

The workshop is directed towards scholars who plan to do their doctoral thesis on degrowth in a feminist economics framework. In order to maintain a personal working atmosphere places in the workshop are limited.

Please send your application by February 29, 2016 to berlin.degrowth.gender@hu-berlin.de

Your application should include the description of your research project
(500 words maximum) and a letter of motivation.

We are looking forward to your application.

For more information please contact Prof. Dr. Christine Bauhardt:
christine.bauhardt@gender.hu-berlin.de

Neuerscheinung: GENDER-Sonderheft 3 “Bewegung/en. […]

Neu erschienen: GENDER-Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

HerausgeberInnen: Carola Bauschke-Urban, Göde Both, Sabine Grenz, Inka Greusing, Tomke König, Lisa Pfahl, Katja Sabisch, Monika Schröttle, Susanne Völker
Das Sonderheft versammelt unterschiedlichste Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e. V., welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen.

Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum. Die unterschiedlich situierten Texte verweisen sowohl auf die Inter- und Transdisziplinarität der Debatte als auch auf ein breites wissenschaftliches Engagement in den Gender und Queer Studies, das nicht zu trennen ist von Fragen der Kritik, der Ethik und egalitären Praxen. Die Autor_innen beschäftigen sich etwa mit dem Überschreiten von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität, bewegten/beweglichen Subjektpositionen, Affektpolitik, queerer Handlungsfähigkeit und Radikalität, der Artikulation von Differenzen und spezifischen Bewegungs- und Körperkonstellationen, Genderkompetenz und Diversity-Politik.
Sichtbar wird die Vielfältigkeit der in den Bewegungen artikulierten Perspektiven, die gerade nicht unter einem Dach zu versammeln sind, sondern auf unterschiedliche Bezüge und kontroverse, nicht konfliktfreie Positionierungen verweisen. Damit rückt auch die Frage veränderter Handlungsstrategien, neuer Bündnisdynamiken und Allianzen in den Vordergrund: Wie sind bzw. bleiben die Bewegungen „in Bewegung“ hinsichtlich ihrer – reflexiven und inklusiven – Praxis sowie ihrer Kritikfähigkeit am Bestehenden?

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Vortrag: Kritik der ››New Sicence of Race ‹‹ (Tino Plümecke), 10.02.2016, Berlin

Vortrag: Kritik der ››New Sicence of Race ‹‹ (Tino Plümecke), 10.02.2016, Berlin

  • Datum/Zeit: 10.02.2016, 18 Uhr
  • Ort: TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.013

Die im Rahmen des ZIFG-Forschungsschwerpunktes „Geschlechterforschung als kritische Ontologie der Gegenwart“ entstandenen Dissertationen stehen im Mittelpunkt der Ringvorlesung „Gender Goes Science“.

Im zweiwöchentlichen Rhythmus präsentieren Mitarbeiter_innen und ehemalige Promovierende am ZIFG ihre Forschung.

Der nächste Vortrag findet am 10.02.2016 um 18.00 Uhr statt.

Tino Plümecke spricht in Kritik der ››New Sicence of Race ‹‹ darüber, wie aktuelle biologische Rassenkonzepte sozialwissenschaftliche Analysen herausfordern.

Das gesamte Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Professur Gender Studies (3 Jahre), Universität Wien

Stellenausschreibung: Professur Gender Studies (3 Jahre), Universität Wien

An der Universität Wien ist die Stelle einer/eines Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor für Gender-Studies zu besetzen, § 99(1) Professur (privatrechtliches Dienstverhältnis, Vollbeschäftigung, befristet auf 3 Jahre, ehestmöglich) zu besetzen.

Die Aufgabe der dreijährigen Professur liegt im Themenfeld: „(Re-)Produktion von (Gender)Ordnungen: Sprachliche, kulturelle und soziale Faktoren der Stabilisierung von Differenz“ und wird an der Schnittstelle von Sozialwissenschaften, Philosophie, Bildungswissenschaft und Kulturwissenschaften eingerichtet. Wir erwarten ein international hervorragendes Forschungsprofil, das die Auseinandersetzung mit theoretischen Konzepten und deren kritische Durchleuchtung mit empirischen Forschungen in wenigstens einem der genannten Wissenschaftsfelder verknüpft. Die Lehrveranstaltungen der Professur werden sowohl für die Studierenden des interdisziplinären MA-Studiengangs Gender Studies zugänglich sein, als auch für BA-, MA- und Doktoratsstudierende aus unterschiedlichen sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern, sowie aus der Philosophie und der Bildungswissenschaft. Wir erwarten, dass die künftige Professorin/der zukünftige Professor genügend Deutsch kann, um deutschsprachige Arbeiten zu lesen und zu betreuen. Die Lehrveranstaltungen und die Kommunikation mit Studierenden und KollegInnen können auch in Englisch gehalten werden.

Bewerbungen sind bis spätestens 1. Mai 2016 in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Projektassistenz QUEERFORMAT (19,25 Wochenstunden, TV L E 8 S 1)

Stellenausschreibung: Projektassistenz QUEERFORMAT (19,25 Wochenstunden, TV L E 8  S 1)

Die Berliner Bildungsinitiative QUEERFORMAT sucht zum 01.04.2016 eine_n Projektassistent_in (19,25 Wochenstunden, TV L E 8 S 1) für die Mitarbeit bei der organisatorischen sowie administrativen Durchführung des Projektes.
Die Stelle ist vorerst befristet bis zum 31.12.2017, eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

Qualifikation:

  • Abgeschlossene Ausbildung zur_zum Verwaltungsfachangestellten oder Kauffrau_Kaufmann für Bürokommunikation oder vergleichbare Qualifikation
  • Mindestens 1- 2 Jahre Berufserfahrung in diesem Feld

Aufgabenbereich: Unterstützung des Vorstandes, der Projektleitung und der Fachteams

Bewerbungen bitte bis zum 28.02.2016.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ausschreibung: Lehraufträge am Marburger Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, 2016/2017

Ausschreibung: Lehraufträge am Marburger Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, 2016/2017

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in Marburg schreibt für das Wintersemester 2016/17 und das Sommersemester 2017 bezahlte Lehraufträge aus. Bewerben können sich Personen mit einem Hochschulabschluss (M.A./Magister/Diplom) aus allen Fachrichtungen. Der Bewerbungszeitraum ist vom 01.02.2016 bis zum 29.02.2016. Wenn Sie einen oder mehrere Vorschläge einreichen möchten, schicken Sie bitte das ausgefüllte Bewerbungsformular an: genderzukunft(at)uni-marburg.de
Der Lehrauftrag wird mit 31 € pro SWS vergütet, dies entspricht einem Höchstsatz von 930 Euro bei voller Auslastung der Stundenanzahl. Das ZGS übernimmt darüber hinaus Reisekosten in Höhe von max. 200 Euro.

Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie hier.