Universität Bern: Gender Campus sucht eine_n neue_n Projektleiter_in

Der Gender Campus der Universität Bern sucht ab 1. November oder früher eine_n neue_n Projektleiter_in (60-80%). Weitere Informationen zur Stelle finden Sie hier: Ausschreibung_2015_de

Workshop: Gender & Migration: Flucht/Migration – Care – Organisierung

Datum: 5./6. Juni 2015
Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung · Franz-Mehring-Platz 1 · 10243 Berlin

Veranstaltet von
Koray Yılmaz-Günay (Akademie für Politische Bildung): yilmaz-guenay@rosalux.de
Katharina Pühl (Institut für Gesellschaftsanalyse): puehl@rosalux.de

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Wegen Streik verschoben!! 2. Lise-Netzwerk-Tagung “Diversity-gerechtes Mentoring”

Achtung! Die Veranstaltung ist wegen des Bahnstreiks verschoben auf November!

Club Lise veranstaltet die 2. Lise-Netzwerk-Tagung des bundesweiten universitären Netzwerkes aus Mentoringprogrammen mit den Schwerpunkten Diversity und MINT-Förderung zum Thema “Diversity-gerechtes Mentoring”.

Club Lise ist das Mentoringprogramm für naturwissenschaftlich-interessierte Schülerinnen mit einer Einwanderungsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde im Oktober 2005 im Rahmen des EU-Projekts PROMISE (Promotion of Migrants in Science Education) von Tanja Tajmel gegründet. 2011 wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Förderers THINK ING. -der Initiative für den IngenieurInnennachwuchs des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL- das bundesweite Lise Mentoring Netzwerk initiiert.
Ziel der 2. Lise Mentoring Tagung ist es, den wissenschaftlichen Diskurs zu Diversity zu beleuchten und einen Austausch zur praktischen Umsetzung Diversity-gerechten Mentorings in hetererogenen Mentoringbeziehungen mittels der Posterpräsentation,  Workshops und des World-Cafés zu ermöglichen.

Wir laden alle Netzwerkmitglieder und Interessierte herzlich dazu ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und am Tagungsprogramm teilzunehmen!

Informationen zum Programm finden Sie unter: www.lise-mentoring-netzwerk.de

Ausschreibung Lehraufträge – GeStiK, Universität Köln

GeStiK, die zentrale Einrichtung der Gender und Queer Studies an der Universität
zu Köln, vergibt 8 Lehraufträge für das Wintersemester 2015/16

Seit dem Sommersemester 2013 gibt es an der Universität zu Köln für Studierende aller Fakultäten die Möglichkeit, ein Zertifikat Gender Studies im Rahmen des Studium Integrale zu erwerben.

Zur Ergänzung des Lehrangebotes werden für das Wintersemester 2015/16 acht Lehraufträge vergeben, die sich aus feministischer_queerer_postkolonialer_rassismuskritischer_…er Perspektive mit Geschlechterfragen, Mechanismen und Effekten von Ein- und Ausschlüssen, Diskriminierungen, Materialisierungen, Privilegierungen und deren Bedeutung für die Wissensproduktion in folgenden Bereichen beschäftigen:

− Rechtswissenschaften
− Wirtschaftswissenschaften
− Naturwissenschaften
− Mathematik
− Medizinische Wissenschaft
− Politikwissenschaften
− Geschichtswissenschaften
− Medien- und Kulturwissenschaften

Der Umfang der Lehraufträge beträgt 2 SWS (Semesterwochenstunden) bei einer Anzahl von 15 Semesterwochen und kann als wöchentliches oder als Blockseminar angeboten werden.
Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss (Magister, Diplom, M.A. oder höher), wobei der bisherige Arbeits- oder Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies liegen muss.
Lehrerfahrungen sind erwünscht!

Weitere Informationen

Workshop: Heterogenität und E-Learning

„Heterogenität und Flexibilität –
Was kann E-Learning leisten?“

CeDiS-Workshop-Reihe „Blended-Learning in Masterstudiengängen“

Datum: Fr., 08.05.2015, 09:30–16:00 Uhr
Veranstaltungsart: Vorträge und Diskussionen
Ort: Senatssaal im Henry Ford Bau

Eine heterogene Studierendenschaft ist heute Universitätsalltag. Neben unterschiedlich ausgeprägten Vorkenntnissen und Lernerfahrungen sind verschiedene Arten des Studiums (ERASMUS, Teilzeit/ Vollzeit), außeruniversitäre Verpflichtungen wie Beruf und Familie sowie finanzielle und körperliche Einschränkungen vorzufinden. Die Studierenden benötigen flexible Strukturen in der Studienorganisation, gleichzeitig aber auch eine gute Unterstützung während des Studiums.

Viele Universitäten begegnen den Herausforderungen mit dem Einsatz von Digitalen Medien und entwickeln zeit- und ortsunabhängige Lehr- und Lernformate. Können diese jedoch Benachteiligungen ausgleichen? Welche E-Learning Angebote haben sich in diesem Kontext bewährt? Welche didaktischen Aspekte sind für Online-Formate wichtig? Diese und weitere Fragen werden diskutiert.

Dozent/innen

Mitarbeiter/innen von CeDiS, Referent/innen der Freien Universität Berlin und anderer Hochschulen

Inhalte

  • Vorträge zum Einsatz von digitalen Medien in der Lehre
  • Good-Practice-Einsatzszenarien aus anderen Hochschulen

Ziele

  • Sie erkennen die Herausforderungen von heterogenen Zielgruppen
  • Sie bekommen didaktische Hinweise für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen

Zielgruppe

Angehörige der Freien Universität Berlin und anderer Hochschulen.

Termine und Informationen

Anmeldung und Link zum Online-Raum: http://www.cedis.fu-berlin.de/e-learning/Mai2015

Werkstattgespräch: Von der Mitte bis zum rechten Rand – aktuelle antifeministische Strömungen im Streit um Geschlechterverhältnisse

Zeit: 30.04.2015, 14:00 – 18:00
Ort: Freie Universität Berlin, Otto-von-Simson-Str. 26, Raum L 115

In letzter Zeit häufen sich anti-feministische Statements in Printmedien und im Fernsehen, im Netz und auf der Straße. Mühsam etablierte Mindeststandards, etwa, dass (Geschlechter-)Gleichstellung ein schützenwertes und anzustrebendes Gut ist, werden in Debatten und Talkshows zunehmend in Frage gestellt oder als längst erreicht inszeniert. „Gender“ wird zur undifferenzierten Chiffre für Angriffe gegen Gleichstellungarbeit und Geschlechterforschung. Von der Mitte bis zum rechten Rand haben einzelne Personen und Gruppen „Gender“ zum Feindbild erklärt, veröffentlichen Streitschriften gegen „Gender“ und schrecken teilweise auch nicht vor persönlichen Angriffen und Drohungen gegenüber feministischen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zurück. Die Angegriffenen, aber auch alle anderen, die in diesem Feld arbeiten, müssen zwangsläufig mit dem Phänomen umgehen. Daher bedarf es einer Positionsbestimmung.

Welche gesellschaftlichen Gruppen bringen sich in diesen Streit um Geschlechterverhältnisse ein? Wie sind sie untereinander vernetzt? Wie gehen sie vor und wie ist ihre Wirkungsmacht einzuschätzen? Welche Verbindungen gehen anti-feministische Positionen bspw. mit Rassismus ein? Mit welchen Strategien kann sich feministische Wissenschaft und Praxis aktiv zur Wehr setzen? Wie kann verhindert werden, anti-feministischen Strömungen dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen?

Wir wollen im Rahmen unseres Werkstattgesprächs aktuelle antifeministische Strömungen genauer analysieren, um eine feministische wissenschafts- wie praxisbezogene Kritik zu schärfen und Gegenstrategien zu diskutieren.

Vortragende und Diskutant*innen:

Regina Frey (genderbüro, Berlin ): „Gender + Ideologie“
accalmie (Mädchenmannschaft, Berlin): „Antifeminismus im Netz“
Beata Korzak (efka/Academia Feministyczna, Krakau/Polen): „Antifeminismus in Polen“
Robert Claus (KoFaS, Institut für Sportwissenschaft, Universität Hannover): „Maskulisten“

Moderation: Isabel Collien (HCU, Hamburg)

Alle an den oben aufgeführten Fragestellungen interessierten sind herzlich zur Teilnahme an dem Werkstattgespräch eingeladen

Ansprechpartner*innen: Heike Pantelmann & Inga Nüthen
Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung (ZEFG)

Wir bitten – falls möglich – um eine Anmeldung, um uns die Organisation zu erleichtern:
heike.pantelmann@fu-berlin.de

2. Lise-Netzwerk-Tagung “Diversity-gerechtes Mentoring”

Club Lise veranstaltet die 2. Lise-Netzwerk-Tagung des bundesweiten universitären Netzwerkes aus Mentoringprogrammen mit den Schwerpunkten Diversity und MINT-Förderung zum Thema “Diversity-gerechtes Mentoring”.

Club Lise ist das Mentoringprogramm für naturwissenschaftlich-interessierte Schülerinnen mit einer Einwanderungsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde im Oktober 2005 im Rahmen des EU-Projekts PROMISE (Promotion of Migrants in Science Education) von Tanja Tajmel gegründet. 2011 wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Förderers THINK ING. -der Initiative für den IngenieurInnennachwuchs des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL- das bundesweite Lise Mentoring Netzwerk initiiert.
Ziel der 2. Lise Mentoring Tagung ist es, den wissenschaftlichen Diskurs zu Diversity zu beleuchten und einen Austausch zur praktischen Umsetzung Diversity-gerechten Mentorings in hetererogenen Mentoringbeziehungen mittels der Posterpräsentation,  Workshops und des World-Cafés zu ermöglichen.

Wir laden alle Netzwerkmitglieder und Interessierte herzlich dazu ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und am Tagungsprogramm teilzunehmen!

Informationen zum Programm finden Sie unter: www.lise-mentoring-netzwerk.de

Neuerscheinung: an.schläge- Zehn Jahre Hartz IV: Angst, Armut, Ausgrenzung

Die Einführung von Hartz IV vor zehn Jahren war der drastischste Sozialabbau der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit dramatischen Folgen: Seither explodiert der Niedriglohnsektor und die Armut nimmt zu. Insbesondere Frauen werden durch prekäre Minijobs überdurchschnittlich oft zu unter der Armutsgrenze lebenden Working Poor und sind von Altersarmut bedroht. Dessen ungeachtet gilt Deutschland in der EU als Musterbeispiel für gelungene Budgetkonsolidierung. Sozialkürzungen bilden die Basis einer strengen Sparpolitik, die allerorten als neoliberales Allheilmittel verordnet wird. Doch von menschenunwürdigen Minimalstandards wie Hartz IV bis zum Verlust von Krankenversicherung und Arbeitslosenhilfe, von dem in Griechenland derzeit unzählige Menschen betroffen sind, ist es kein allzu weiter Weg mehr. Beides ist Ausdruck einer Politik, die sich vom Ziel sozialer Gerechtigkeit verabschiedet hat. Mit dem aktuellen Themenschwerpunkt zu Hartz IV wollen wir nicht nur deutlich machen, wie schlimm es um die sozialstaatliche Solidarität bestellt ist, sondern vor allem auch daran erinnern: Es geht auch ganz anders. Für ein gutes Leben für alle!
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Workshop: “Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist”, 5.05. Berlin

„Was macht Lebensqualität in Deutschland aus? Was bedeutet es, gut zu leben?“ Die Bundesregierung hat einen deutschlandweit stattfindenden Bürger/innendialog initiiert, an dem sich der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) mit Unterstützung durch das Forum Menschenrechte beteiligt. Wir möchten den beiden gestellten Fragen ganz allgemein nachgehen, gleichzeitig aber einen besonderen Fokus auf die Wünsche und Erwartungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen legen. Dazu laden wir sehr herzlich zu einem Workshop ein.
Wann: 05. Mai 2015, 18.00 – 21.00 Uhr
Wo: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 BerlinMehr Informationen

Veranstaltung: Merseburg, 16. April 2015, Vortrag von Peggy Piesche “Aktivismus in Bewegung: Die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland”

*Aktivismus in Bewegung: Die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland*
# Zeit: 16. April, ab 19:30 Uhr # Ort: Theater am Campus (Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 Merseburg)

“Eine Schwarze, Kriegerin und Dichterin, die ihre Arbeit tut und gekommen ist, euch zu fragen, ob ihr die Eure tut.” Dieser Aufruf zum politischen Handeln zeigte in Deutschland eine großartige Wirkung: das Erwachen einer Bewegung. Audre Lorde´s Einfluss auf die US-amerikanische Frauenbewegung, ihre aufrüttelnden Texte und ihr brillantes Beleuchten von Sexismus, Rassismus und Homophobie wurden Mitte der achtziger Jahre allmählich auch in der deutschen Frauenbewegung bekannt. Es gelang ihr tatsächlich in Deutschland Schweigen in Sprache und Handeln zu verwandeln. Peggy Piesche stellt den zu Audre Lorde´s zwanzigstem Todestag erschienenen Band „‚Euer Schweigen schützt euch nicht‘ – Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland“ vor. Der Band vereinigt bereits erschienene Texte Lordes mit Beiträgen, Interviews und Gedichten afrodeutscher Frauen.
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