Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Tagung: „Körperbilder – Körperpraktiken“, 29.–30.09.2016, Universität Hamburg

Die unlängst entfachten, hitzig geführten Debatten um Sexismus in der Olympia-Berichterstattung oder das Burkini-Verbot machen eines deutlich: Die Darstellung von Körpern und Körperlichkeit in den Medien und unser Umgang mit diesen „gendered images“ sind umstritten. Doch nicht nur Journalismus oder Werbung tragen zur Konstituierung von geschlechterbezogenen Körper-Bildern und -Identitäten bei. Bild-zentrierte Social Media-Dienste wie Instagram, Plattformen wie YouTube oder auch Blogs eröffnen den User*innen völlig neue Räume für die Darstellung und Aushandlung von Körpern und Körperlichkeit. Einerseits tragen diese neuen „usergenerated“ Diskurse zur Reproduktion bzw. Verstärkung (teils problematischer) stereotyper Körper-Normen bei.
Sie stehen aber auch im Besonderen für den Protest gegen sexistische Bilder(sprache), für den Kampf um Akzeptanz und Anerkennung ‚anderer Körper‘ und Selbstbestimmung. All dies verändert – im positiven, wie negativen – die Möglichkeiten und Spielräume für die Aushandlung dessen, was wir in Bezug auf Körper/ Körperlichkeit als ‚normal‘, ‚anders‘ oder ‚schön‘ empfinden. Einmal mehr stellt sich die Frage: ‚was machen mediale Körper-Bilder mit uns – und was machen wir mit ihnen?‘

Weitere Informationen finden Sie hier.

2. Berliner Buchmesse „Queeres Verlegen“, 26.11.2016, Berlin

Am 26. November 2016 präsentieren unabhängige, queer-feministische Verlage und Publizierende ihre Arbeit. Vertreten sind neben deutschen Verlagen, Teilnehmer_innen aus Brasilien, Österreich, der Türkei und Kurdistan. Es finden ganztägig Veranstaltungen statt: Lesungen stellen die Vielfalt der aktuellen Veröffentlichungen vor. Diskussionsrunden und Fachgespräche behandeln politische, inhaltliche und alltagspraktische Themen rund ums queer-feministische Publizieren. Es wird einen Kinderbuchbereich geben. Am Abend findet eine Party innerhalb der Reihe „Queerblock“ nebenan im Südblock statt.

Selbstbestimmte, queere Lebensrealitäten sind zu einem sichtbaren Teil unserer Gesellschaft geworden. Dies ist einem jahrzehntelangen emanzipatorischen Kampf vieler engagierter Menschen zu verdanken. Auch wenn in vielen Teilen der Gesellschaft queere Menschen zum gewohnten, akzeptierten Gegenüber gehören, gibt es jedoch noch immer unzählige Formen von Diskriminierung und gewaltvollen Übergriffen.
Als Kulturschaffende in künstlerischen oder publizistischen Bereichen sowie als politisch Engagierte in Berliner queeren, feministischen und antirassistischen Projekten ist es für uns dringend notwendig, dass es für die politisch wichtige, aber finanziell prekäre Arbeit queeren Verlegens den Raum einer Messe gibt, auf der unterstützende, starke, inspirierende und Mut machende Haltungen zum Ausdruck kommen.

CfP: Panel “Cross movement mobilisation of women’s movements/gender movements and progressive social movements“, 04/2017, Bochum

Call for contributions

International Conference on Cross-movement Mobilization

April 5-7, 2017, Ruhr-University Bochum (Germany)

Organized by the Institute for Social Movements (ISB), Bochum in cooperation with the Institute for Protest and Social Movement Research Berlin (IPB), and the ISA’s Research Committee on Social Classes and Social Movements (RC47).

Panel XVIII. Cross movement mobilisation of women’s movements/gender movements and progressive social movements  

Women’s and gender movements have engaged deeply in social and ecological issues such as work, environment, migration and sexual rights. They have developed independent feminist analyses and strategies on these issues. On this basis, they reach out to public debate and to other social movements. However, women also make up a large portion of the membership of other social movements and many of these women are open or interested to develop gender discourses and strategies inside these movements. Due to various obstacles, women or queers may be in subordinate positions within these movements and may aim to change them. In such endeavours, they may rely on feminist and intra-movement discourses.

Therefore, cross movement mobilisations around women and gender issues show tensions, mutual receptions and translations between the movements with diverse trajectories. The panels will discuss questions such as:

– Mutual exchange, tensions and changes in cross movement mobilisation of women’s movements/gender movements and progressive social movements (taking up gender perspectives, balanced gender composition of leadership etc.)

– Blockades and internal clashes around gender, class and migration in cross movement mobilisations in an intersectional perspective

– Cross-movement mobilization and multilevel dynamics along the local, national and global

Please mail an abstract (250 words) including the name of the panel until  October 1, 2016 to: cross-movement-mobilization@ruhr-uni-bochum.de

Fachtag „Antidiskriminierung in der Arbeitswelt – Wege zu einer inklusiven Gesellschaft“, 18.10.2016, München

  • Datum/Zeit: 18.10.2016, 10–18h
  • Ort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München

Beim Zugang zu und auf dem Arbeitsmarkt stoßen Menschen aus Einwanderungsfamilien und Geflüchtete vielfach auf Barrieren und Diskriminierungen. Diese werden beim Fachtag der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung identifiziert und es werden Strategien zum Abbau von Hindernissen sowie für die Gestaltung eines inklusiven Arbeitsmarkts diskutiert.
Die Beiträge und Workshops aus Wissenschaft und Praxis richten sich an Mitglieder aus dem Förderprogramm IQ sowie an Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Unternehmen, Verbänden und an Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft.

Das Programm finden Sie hier.

Universität Erfurt veröffentlicht neue Gender- und Diversity-Toolbox für den Schulunterricht

//

// <![CDATA[
function set_search_fields(field1, field2)
{
document.getElementById(field1).value = document.getElementById(field2).value;
}

function toggle_checkboxes(source, id) {
checkboxes = $('input[name="'+id+'"]');
for(var i in checkboxes) {
if(checkboxes[i].type == "checkbox"){
checkboxes[i].checked = source.checked;
}
}
}

check_field_length = function(field_id, notarea_id, lower_limit, upper_limit, max_limit)
{
strlen = document.getElementById(field_id).value.length;

if (strlen<lower_limit)
{
color = "";
}
else if (strlen<upper_limit)
{
color = "#FFFF80";
}
else if (strlen 0) {
document.getElementById(notarea_id).innerHTML = strlen + “ / “ +upper_limit;
}
};

// ]]>

Mit einer neuen Gender- und Diversity-Toolbox für Lehramtsstudierende und Lehrpersonen leistet die Universität Erfurt einen weiteren Beitrag zur Integration und Reflexion von Gender und Diversity im Schulunterricht und möchte gleichzeitig die Gender- und Diversity-Kompetenz ihrer Lehramtsstudierenden fördern. Die neue Broschüre ist soeben druckfrisch erschienen, Autorinnen sind Lisa Hartmann und Anne-Kathrin Schiel aus der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Uni Erfurt.

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Thema der Geschlechtergerechtigkeit und der gelingende Umgang mit Diversität stehen seit Jahrzehnten im politischen wie auch gesellschaftlichen Fokus. Bildungseinrichtungen haben sich den Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechterbezogenen Arbeit und der Berücksichtigung vielfältiger Lebenshintergründe zu stellen. Das Eintreten für eine geschlechtergerechte Unterrichts- und Lehrpraxis, die die Verschiedenheiten der Lernenden berücksichtigt, steht dabei im Mittelpunkt. Die nun vorliegende Handreichung möchte dazu beitragen, diesen Auftrag einzulösen. Adressiert an Studierende, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Dozentinnen und Dozenten gibt sie vielfältige Anregungen und liefert umfangreiche Informationen, Medienhinweise, praktische Übungen für eine gendergerechte und -sensible Unterrichts- und Lehrpraxis. „Das Ziel unserer Handreichung ist es, Gender- und Diversitykompetenz von Lehrenden an Schule und Universität zu fördern und zu stärken“, erklären die Autorinnen. „Im Fokus stehen dabei die bewusste Wahrnehmung von Geschlechterstereotypen, die Reflexion von Sprache und Geschlecht sowie eine genderbewusste Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen.“

Geleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Sandra Tänzer vom Fachbereich Sachunterricht / Schulgarten an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät und dem Gleichstellungs- und Familienbüro der Universität Erfurt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Thüringer Kompetenznetzwerks Gleichstellung (TKG) wurden Entwicklung und Druck der Handreichung mit Mitteln des Freistaats Thüringen gefördert. Sie steht ab sofort zum Download bereit.

Weitere Informationen:https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/public-docs/Hochschulkommunikation/Presse/Pr…

job advertisment: Assistant Professor in International History (History of Gender), LSE, London

Salary is competitive with Departments at our peer institutions worldwide and not less than £53,004 pa inclusive

This appointment is due to commence on 1 September 2017

The Department of International History is seeking to make an appointment in the history of gender since c. 1800 with a transnational or comparative perspective.  We are seeking exceptional candidates with outstanding research potential and a developing record of publications in gender history with a transnational or comparative perspective.

You will have a completed PhD, or be close to obtaining a PhD, in history by 1 September 2017. You will also have a track record of internationally excellent publications, or a trajectory of internationally excellent writings in history and proven ability, as evidenced by existing publications in refereed international journals or with leading book publishers based on research that is, or has the potential to be, internationally excellent and, ideally, world-leading in terms of originality, significance and rigour. Candidates should have a proven ability to teach at undergraduate level.

Deadline: 07.11.2016

Please find further information here.

job advertisment: Assistant Professor in Gender and Security, LSE Gender Institute, London

Salary is competitive with Departments at our peer institutions worldwide and not less than £53,004 pa inclusive

The Gender Institute was established in 1993 to address the major intellectual challenges posed by contemporary changes in gender relations. This remains a central aim of the Institute today, which is the largest research and teaching unit of its kind in Europe. The Gender Institute is interested in analysing and intervening in the gendered character of social processes, and believes that an integrated interdisciplinary and global approach is needed to do so. In our research and teaching we aim to combine theory and practice with an interdisciplinary and transnational perspective.

In order to extend our existing range of expertise we are looking to recruit a candidate at the level of Assistant Professor in Gender & Security to teach on and convene our MSc programme in Women, Peace and Security as well as contribute to our core course in gender theory or gender research.

Deadline: 31.10.2016

Please find further information here.

CfP: “Critical Events Studies and the Politics of Gender”, 06/2017, University of Lausanne, Switzerland

Call for Abstracts: Critical Events Studies and the Politics of Gender, 5th European Conference on Politics and Gender (ECPG)

  • Dates: 08.–10.06.2017
  • Location: University of Lausanne, Switzerland

This call may be of interest to those doing gender within events frameworks / doing events within gender frameworks. Please consider submitting a paper to the proposed interdisciplinary panel focusing on critical events studies and the politics of gender.

Critical events research has been a developing field for over two decades, and many scholars have focused political, social, and economic studies by framing them around planned events and their impacts on communities and places. Convergences of gender, sexuality, and intersectional analyses and events, sport, leisure, and tourism studies have driven new critical understanding of the impacts of events in cities, countries, and worldwide. This panel explores the political aspects of gender as it relates to researching the events environment. Papers can focus on any size and type of event from festivals and conferences to community and international events. Papers can be theoretical or theoretically informed empirical work.

Deadline for submission: 15.11.2016

Please find further information here.

Tagung: „Ist Gender eine Ideologie? Zur Debatte um die Deutung der Geschlechtlichkeit“, 05.–06.10.2016, Stuttgart

  • Daten: 05.–06.10.2016
  • Ort: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Hohenheim, Paracelcusstraße 91, 70599 Stuttgart

Die Genderdebatte und die Genderforschung nehmen seit den 90er Jahren in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit einen zunehmend breiten Raum ein. Frauen in Führungsetagen und Männer in Elternzeit zeigen, dass Rollenzuschreibungen pragmatisiert und offener geworden sind. Die anhaltende Kontroverse
um das Thema „Sexuelle Vielfalt“ im Bildungsplan Baden-Württemberg macht aber auch deutlich, dass nicht nur Kirchen, sondern Teile der Bevölkerung sich hier in einer hochemotionalisierten Wertedebatte engagieren.

Die Tagung möchte bewusst nicht die breite Debatte zur Genderthematik abbilden, sondern große Linien an ausgewählten theologischen und lehramtlichen Diskussionsfeldern herausarbeiten, an denen deutlich werden kann, wo Chancen, Risiken oder auch Kritik angesagt sind. Immer wieder werden wir hierfür
auf die Familiensynode 2015 und das Synodalschreiben „Amoris Laetitia“ zurückgreifen sowie die eigentliche berufliche Tätigkeit in Arbeitsgruppen als Anwendungsfeld in den Blick nehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Beschäftigte_r als Referent_in 75%, TV-L 13, Zentrale Frauenbeauftragte, FU Berlin

Stellenausschreibung: Personalvertretungen – Zentrale Frauenbeauftragte

Beschäftigte / Beschäftigter als Referentin / Referent mit 75%-Teilzeitbeschäftigung befristet bis 15.04.2019, Entgeltgruppe 13 TV-L FU

Aufgabengebiet:

Unterstützung der zentralen Frauenbeauftragten als persönliche Referentin / Referent; konzeptionelle Tätigkeiten in den Bereichen Hochschulsteuerung, Wissenschafts-management und Diversity an Hochschulen (Leitung einzelner Teilprojekte), auch auf Bundes- und Landesebene; Begleitung von landes- und bundesweiten Förderprogrammen im Bereich Gleichstellung; Akquise von Drittmitteln im Bereich Gleichstellungspolitik an Hochschulen.

Einstellungsvoraussetzungen:Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium.

Erwünscht: Kenntnisse von Konzepten der Gleichstellungspolitik an Hochschulen sowie Erfahrung in ihrer Umsetzung; Kenntnisse des Diskurses zu Diversity an Hochschulen; Kenntnisse universitärer Strukturen; Fähigkeit zur selbständigen konzeptionellen Arbeit; ausgezeichnete Kommunikations-, Team- und Organisationsfähigkeiten; Projektleitungserfahrung.

neue Deadline: 03.10.2016

Weitere Informationen finden Sie hier.