Lecture: Andrea Petö: The Haunting Ghost of „Gender Ideology”, 5.11.2014, 18 Uhr, Frankfurt am Main

Zur ersten Veranstaltung unserer Vortragsreihe Cornelia Goethe Colloquien im Wintersemester 2014/2015 möchten wir Sie recht herzlich einladen. Unter dem Titel „Facetten des Feminismus: Postsozialistische Begegnungen“ beschäftigen sich die Colloquien in diesem Semester mit dem Wandel der Geschlechterverhältnisse in den postsozialistischen Staaten (Ost-)Europas. Zum Auftakt der Reihe, am Mittwoch, den 5. November 2014, konnte das Cornelia Goethe Centrum Prof. Andrea Pető von der der Central European University in Budapest für einen Vortrag gewinnen. Mehr Informationen

Neuerscheinung: an.schläge SUIZID: Selbsttötung und Überleben haben ein Geschlecht

Eine neue ausgabe der an.schläge ist erschienen. Hier geht s zum Inhaltsverzeichnis.

Veranstaltung: Feministische Perspektiven auf Demokratie und soziale Gerechtigkeit 03.11.2014 Frankfurt/Main

Demokratiedefizit soziale Gerechtigkeit?
Ein feministischer und verteilungspolitischer Blick auf die Krise der repräsentativen Demokratie
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am Montag, den 03. November 2014 um 19.00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal), Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Podiumsdiskussion mit Nancy Fraser, New School for Social Research, New York City; Uta Ruppert, Goethe Universität, Frankfurt a.M.
deutsch/englische Simultanübersetzung, Eintritt frei
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Minister_innen-Beschluss: gegen Cybermobbing und Cybersexismus (der 24. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister)

Wir möchten Sie auf den *Beschluss der 24. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) gegen Cybermobbing und Cybersexismus* hinweisen. Darin heißt es u.a.: “Cybersexism betrifft dagegen nahezu ausschließlich Frauen und Mädchen. Frauen, die mit politischen, insbesondere geschlechterpolitischen bzw. feministischen Inhalten netzöffentlich in Erscheinung treten, also die rein private Internetkommunikation verlassen, sehen sich vielfach beleidigenden, sexistische Gewalt androhenden Online-Botschaften ausgesetzt (z.B. Vergewaltigungs-Drohungen). Dazu gehören Bloggerinnen, Aktivistinnen und Journalistinnen, deren hauptsächliches Betätigungsfeld das Internet darstellt, aber auch Gleichstellungsbeauftragte von Kommunen, die über das Internet auffindbar sind. Systematisch anonymen bzw. pseudonymen sexistischen Beleidigungen und Drohungen ausgesetzt zu sein, erschwert es Frauen und Mädchen, das Internet als weiblichen Raum zu erobern und damit eine Gegenöffentlichkeit im Netz herzustellen. Gewalt im Internet ausgesetzt zu sein, kann existenzbedrohend wirken, da viele der Opfer mit ihrem Engagement im Internet ganz oder teilweise ihren Lebensunterhalt verdienen.”
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Pressemitteilungen: Weitere Hilfe für schwangere Frauen in Not

Weitere Hilfe für schwangere Frauen in Not. Online-Beratung gestartet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erweitert das Hilfespektrum für schwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen: Neben dem Hilfetelefon “Schwangere in Not – anonym und sicher” kann auf der Internetseite www.geburt-vertraulich.de seit Oktober die
Beratung auch per E-Mail und Chat anonym in Anspruch genommen werden.ann auf der Internetseite www.geburt-vertraulich.de seit Oktober die Beratung auch per E-Mail und Chat anonym in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen

Konferenz: 7. Hohenschoenhausen-Forum- Krippe, Kueche, Kombinat – Frauen im Kommunismus – Berlin, 05.11.2014

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen; Konrad-Adenauer-Stiftung, 05.11.2014, Berlin, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

25 Jahre nach dem Sturz der SED-Diktatur trifft man immer noch auf die Meinung, den Frauen in der DDR sei es besser gegangen als in der Bundesrepublik. Zumindest bei der Gleichberechtigung der Frau sei der Kommunismus dem Westen überlegen gewesen. Die Wirklichkeit sah meistens weniger rosig aus: Frauen unterlagen de fakto nicht nur einem Arbeitszwang, sondern waren zusätzlich auch noch für die Organisation von Kindererziehung und Haushalt verantwortlich. Führungspositionen, zum Beispiel im Politbüro oder in der Regierung, bekleideten nahezu ausschließlich Männer.
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Kinostart des Dokumentarfilms VULVA 3.0 ab 30.10. im Kino Moviemento

Wir leben in hochsexualisierten Zeiten, in denen Presse, Werbung und Fernsehen jederzeit nackte Frauen mitsamt ihren Geschlechtsteilen zeigen. Doch der Umgang mit dem eigenen Körper ist für viele Frauen immer noch schambehaftet. In der Öffentlichkeit sehen wir eine retuschierte, entindividualisierte Anatomie, die die Attraktivitätsstandards der Pornoindustrie widerspiegelt. Das Idealbild der glatten, brötchenförmigen Vulva mit gleichmäßigen Labien hat jedoch wenig Ähnlichkeit mit der tatsächlichen Gestalt des weiblichen Geschlechtsteils. Die daraus resultierende Unsicherheit vieler Frauen über den eigenen Körper hat die Intimchirurgie als lukratives Geschäftsmodell entdeckt. Sie bietet normierte Scheiden, operativ erzeugt. Bei ihrer Recherche zur Geschichte dieses Teils der weiblichen Anatomie, richten die Regisseurinnen sämtliche Aspekte des Themas. Angefangen beim Aufklärungsunterricht bis zur Zensur, vom Retuschieren “unförmiger” Schamlippen in pornografischen Bildern bis zu der Arbeit von Aktivist_innen gegen Genitalverstümmelung.
»Vulva 3.0« – ab 30.10. im Kino Moviemento – Kottbusser Damm 22 – Berlin Kreuzberg

Geschichtssalon: historische Frauenbiografien aus dem Wegbereiterinnen-Kalender 2015 Berlin, am 6.11.2014

Geschichtssalon im Beginenhof, Erkelenzdamm 51 – 10999 Berlin
Am Donnerstag, 6. November 2013 um 19.30 Uhr geht es in unserem Geschichtssalon wieder einmal um historische Frauenbiografien aus dem Kalender 2015 – Wegbereiterinnen XIII
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Tagung: “Gerechtigkeit für Akademikerinnen”, 7.11.2014,

Gerechtigkeit für Akademikerinnen – Arbeitszeiten, Aufstiegschancen und Soziale Sicherheit
Datum : 7. November 2014, 14.30 – 18.30 Uhr
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Raum 21.03, 1.OG
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CfP: Femina Poltica- Geschlechterverhältnisse in Osteuropa – Das Dilemma der Ungleichzeitigkeit

Aktueller Call der Zeitschrift Femina Politica Heft 2/2015: Hier geht s zum Call