Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Veranstaltung: „Aus dem Netz und auf die Straße! Kämpfer*innen unite!“, FES-Barcamp Frauen, 03/17, Berlin

  • Datum/Uhrzeit: 11. März 2017, 11:00 – 18.00 Uhr
  • Ort: Kalkscheune Berlin, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Feminismus, Vernetzung, Debatte – das Barcamp Frauen will diskutieren und verbinden. Es ist eine Debattenplattform für alle Fragen, die junge Frauen und Männer heute bewegen: Wie sieht feministische Politik für alle aus? Wofür kämpfen wir? Wie kann ich mich nachhaltig engagieren? Und wie kann ich all das mit meinem Job, meiner Familie und meinen Freunden_innen vereinbaren? Ist Angela Merkel Feministin? Wer sind unsere weiblichen Vorbilder? Wie sehen eigentlich moderne Lebensentwürfe für morgen aus?

Diese Fragen treiben uns um. Mit Euch wollen wir dazu diskutieren, Antworten finden, Initiativen starten und die politische Debatte in Gang zu bringen. Mit dem Barcamp Frauen haben wir dafür eine offene, von Vielfalt geprägte Ideen- und Debattenplattform etabliert. Wir sind auf der Suche nach progressiven Ideen für unser Zusammenleben, nach Strategien und Initiativen zur Gestaltung unseres Privat- und Berufslebens. Wir wollen Impulse geben für feministische Vernetzung untereinander. Wir bringen Frauen und Männer aus unterschiedlichen Lebenssituationen und in verschiedenen Lebensphasen, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Wir bieten einen Raum für Eure Ideen und Visionen. Keine großen Podien, keine steifen Reden, sondern viele kleine Workshops bieten den Rahmen für eine kreative Atmosphäre. Alle gestalten gemeinsam das Programm und entscheiden über die Themen.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Frauenrat, Edition F, Aviva und den Initiativen Pinks stinks und Wer braucht Feminismus?.

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Workshop & Lesung: „Elfriede Jelinek: GENDER REVISITED“, 03/17, Literaturhaus Wien

  • Datum/Uhrzeit: 21.3.2017, 18:30 Uhr
  • Ort: Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, A-1070 Wien

TeilnehmerInnen:
Anna Babka (Universität Wien, Österreich)
María do Mar Castro Varela (Alice Solomon Hochschule Berlin, Deutschland)
Maria Mesner (Universität Wien, Österreich)
Gabriele Michalitsch (Universität Wien, Österreich)
Andrea Geier (Universität Trier, Deutschland)
Artur Pełka (Uniwersytet Łódzki, Polen)

& LESUNG mit Gerhild Steinbuch

Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse in den jüngeren Texten von Jelinek? Wie werden diese mit der Thematisierung von Globalisierung und Finanzkapitalismus verschränkt? Welche sind die Schnittstellen von Ökonomie, Sexismus und Politik? Wie ist Gender auf ästhetischer Ebene umsetzbar? Welche Konzepte verwendet die Autorin, den performativen Charakter von Geschlecht zu betonen?

Mit diesen Fragen werden sich die sechs Jelinek-ExpertInnen und Gender-TheoretikerInnen im Rahmen des Workshops auseinandersetzen und dabei das Spannungsfeld von Geschlecht, Körper und Gewalt in Elfriede Jelineks jüngeren Texten untersuchen.­ Anliegen ist es, die feministische Forschung zur Autorin um neue Theorien der Gender Studies zu erweitern und mit intersektional motivierten Ansätzen und Methoden der Queer Studies zu ergänzen.

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CfP: „‚Queer‘ Asia 2017: Desire, Decolonisation, and Decriminalisation“, 06/17, London

  • Date: June 16–17, 2017
  • Venue: SOAS, University of London
  • Deadline: February 26, 2017

In celebrating the drive towards decolonisation at SOAS and the 50th anniversary of the decriminalisation of homosexuality in Britain, ‚Queer‘ Asia is interested in diverse and new ways of representing, negotiating and mediating queer desires. With a focus on desire and its intersections with decolonisation and decriminalisation in postcolonial global societies the conference aims to examine what desire implies for queer Asians.

What do queers want? How do queers mediate their desires in the face of social opposition, legal persecution, colonial and neo-colonial impositions as well as accelerating globalisation? How is queer desire negotiated and represented both within Asia and in Asian diasporas? Does decriminalisation necessarily emancipate desire? Under what conditions can decolonisation imagine desire?

We would like to invite all those working on facets of queerness in/on Asia to submit an abstract on any of these or related areas.

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Gender-Kongress: „Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin“, 08.03.17, Essen

  • Datum/Uhrzeit: 08.03.2017, 10–16:15 Uhr
  • Ort: SANAA-Gebäude, Gelände Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 209, 45309 Essen
  • Anmeldeschluss: 07.03.2017

Es bewegt sich etwas in puncto Geschlechtergerechtigkeit an den nordrhein-westfälischen Hochschulen. Das machen die Daten und Analysen des Gender-Reports 2016 deutlich. Insbesondere die Gleichstellungsquote für die Besetzung von Professuren im neuen Hochschulgesetz hat eine Verbindlichkeit geschaffen, die ihre ersten positiven Wirkungen zeigt. Dennoch weisen die Ergebnisse des Reports auch darauf hin, dass es mit Blick auf die Gleichstellung von Frau und Mann in Lehre und Forschung weiterhin großen Handlungsbedarf gibt. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Hochschulmedizin. Unter den AbsolventInnen, die erfolgreich ein Medizinstudium abschließen, sind Frauen seit Längerem in der Mehrheit, von den Professuren der Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten ist dagegen nur jede sechste mit einer Frau besetzt – der Gender Gap ist in der Hochschulmedizin somit besonders stark ausgeprägt.

Der Gender-Kongress des Wissenschaftsministeriums soll einen Raum bieten, um im gemeinsamen Austausch Forschungsergebnisse und Handlungsperspektiven für mehr Chancengerechtigkeit zu diskutieren.

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Ausschreibung: „I_Professional Graduate Programm (I_Pro Mitte)“, HU Berlin

Das I_Professional Graduate Programm (I_Pro Mitte)  ist eine neue intersektionale Frauenfördermaßnahme und bietet in ihrer Pilotphase ab dem Sommersemester 2017 sechs Teilnahmeplätze für Promovendinnen und Postdoktorandinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

I_Pro Mitte ist ein Qualifizierungsprogramm für Akademikerinnen der Humboldt-Universität, die sich in ihrer Promotions- oder Postdocphase befinden. Das I_Pro Mitte beabsichtigt hochqualifizierte Frauen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zu stärken und sie durch eine gezielte Qualifizierung für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Programm verfolgt einen p3-Ansatz (persönlich, partizipativ und proaktiv) und stellt die individuelle Person und die Verwirklichung ihrer Potenziale in den Mittelpunkt. Die Gestaltung ihrer Karriere innerhalb und außerhalb der Universität wird so effektiv unterstützt.

Grundsätzlich werden die Ziele der Frauen- und Diversitätsförderung miteinander verzahnt, indem durch die Einbettung eines Intersektionalitätsansatzes vor allem Frauen aus unterrepräsentierten Gruppen gestärkt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 12. März 2017.

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International Summer School: “Critical Approaches to the Study of Religion and Gender: Postcolonial, Post-secular and Queer Perspectives”, 05/17, Maastricht

  • Date: 17–21 May 2017
  • Location: Maastricht University, the Netherlands

In contemporary multicultural societies, religious subjectivities, conflicts and contestations often focus on the themes of sexual difference, gender and sexuality. It is evident that in our postcolonial world and in (post)secular ‘Western’ as well as in ‘Non-Western’ societies, the confrontations, profiling and ‘identity’ politics of, and over and against religion[s] are often shaped by issues directly related to gender and sexuality (e.g. the recurrent heated debates over women’s veiling, abortion, or homosexuality). The expanding academic field of religion and gender provides critical tools to analyse these issues, and we wish to continue developing critical approaches to the study of religion and gender in the upcoming IARG advanced summer school.

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CfP: „Literature, Translation, and Mediation by and for Children: Gender, Diversity, and Stereotype“, 10/17, University of Bologna at Forlì

  • Date: 25-27 October 2017
  • Location: University of Bologna at Forlì
  • Deadline: 15 March 2017

Children’s literature is a key carrier of social and cultural models, values, and roles. Gender difference and gender models available to children have recently acquired particular relevance in many Western societies, and the way they are represented has an impact on the evolution of younger generations’ gender identities. In a globalized world where diversity tends to be flattened out in favour of stereotyping, the conference looks at the role of writing and literature-making with a view to exploring the latest trends in the international publishing industry and future developments that may contribute to more open, sustainable societies. Looking at the translation of children’s literature can contribute to shedding light on how diversity, various roles, and stereotypes are carried across languages and cultures.

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CfP: „Époque Émilienne. Philosophy and Science 1700-1750“, 04/17, Paderborn

  • Date: April 5th-7th, 2017
  • Location: Paderborn University, Campus L-Building
  • Deadline: March 5th, 2017

International and interdisciplinary conference presented by the Center for the History of Women Philosophers and Scientists in Cooperation with the Deutsche Gesellschaft für französischsprachige Philosophie e.V.

The conference Époque Émilienne focuses on the multi-faceted interactions in early 18th century philosophy and science. Leibniz’ appointment as a corresponding member of the Académie Royale des Sciences (1700) and Maupertuis’ appointment as president of the Sozietät der Wissenschaften at Berlin (1740) are two striking historical events which underline the lively intellectual exchanges between Paris and Berlin, significantly shaping the early history of the European Enlightenment. During the past few years, the importance of Émilie Du Châtelet as one of the central figures in this context has been increasingly recognized. The conference aims to reconstruct central themes of the Époque Émilienne and to contextualize the philosophical and scientific works of Émilie du Châtelet, their reception, their place in the history of ideas and their biographical and institutional networks.

The conference languages are English, French and German.

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Podiumsdiskussion: „Gottes devote Töchter//Gottes starke Söhne, Gender und Religion: Rollenbilder – Körperbilder – Symbolpolitik“, 02/17, Berlin

  • Datum/Uhrzeit: 23.02.2017, 19 Uhr
  • Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin
  • Anmeldung bis zum 20.02.2017

Am 23. Februar 2017 findet in der Villa Elisabeth in Berlin die dritte Podiumsdiskussion im Rahmen des Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch statt.

Anlässlich dieser Podiumsdiskussionen kommen renommierte Expert_innen des interreligiösen Dialogs mit Dialogperspektiven-Teilnehmer_innen zu aktuellen Themen ins Gespräch.

Es diskutieren folgende Expert_innen:

  • Kübra Gümüşay, Publizistin und Aktivistin
  • Michael Daxner, Sozialwissenschaftler und Autor
  • Edith Franke, Religionswissenschaftlerin

Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

 

Postdoc fellowship for women, Economics and Business University Vienna, Austria

WU Vi­enna in­tends to of­fer a post-­doc fel­low­ship for wo­men to be posi­tioned at the In­sti­tute for Strategy, Tech­no­logy and Or­gan­iz­a­tion. We in­vite ex­pres­sions of in­terest for the fel­low­ship with a start­ing date around Septem­ber 2017. Terms of em­ploy­ment in­clude a dur­a­tion of six years and re­duced teach­ing load.

Pro­spect­ive can­did­ates should hold or be very close to re­ceiv­ing their PhD de­gree, with demon­strated po­ten­tial and will­ing­ness to pub­lish top-­level re­search and achieve teach­ing ex­cel­lence. Pro­fi­ciency in Eng­lish and Ger­man is re­quired. Re­spons­ib­il­it­ies in­clude teach­ing at the un­der­gradu­ate and gradu­ate level, con­duct­ing and pub­lish­ing re­search in top tier journ­als, and ser­vice to the In­sti­tute’s aca­demic activ­it­ies.

The re­search and teach­ing area at the In­sti­tute for Strategy, Tech­no­logy and Or­gan­iz­a­tion is fo­cused on tech­no­logy (man­age­ment) and in­nov­a­tion (man­age­ment) at the in­ter­face with strategy and or­gan­iz­a­tion design. This in­cludes for example themes like new or­gan­iz­a­tional forms for in­nov­a­tion, open in­nov­a­tion, in­cent­ives and in­nov­a­tion, crowd­sourcing, di­gital in­nov­a­tion and in­nov­a­tion plat­forms, or busi­ness model in­nov­a­tion.

Closing date for applications is Monday, Feb­ru­ary 27th, 2017.

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