2. Lise-Netzwerk-Tagung “Diversity-gerechtes Mentoring”

Club Lise veranstaltet die 2. Lise-Netzwerk-Tagung des bundesweiten universitären Netzwerkes aus Mentoringprogrammen mit den Schwerpunkten Diversity und MINT-Förderung zum Thema “Diversity-gerechtes Mentoring”.

Club Lise ist das Mentoringprogramm für naturwissenschaftlich-interessierte Schülerinnen mit einer Einwanderungsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde im Oktober 2005 im Rahmen des EU-Projekts PROMISE (Promotion of Migrants in Science Education) von Tanja Tajmel gegründet. 2011 wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Förderers THINK ING. -der Initiative für den IngenieurInnennachwuchs des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL- das bundesweite Lise Mentoring Netzwerk initiiert.
Ziel der 2. Lise Mentoring Tagung ist es, den wissenschaftlichen Diskurs zu Diversity zu beleuchten und einen Austausch zur praktischen Umsetzung Diversity-gerechten Mentorings in hetererogenen Mentoringbeziehungen mittels der Posterpräsentation,  Workshops und des World-Cafés zu ermöglichen.

Wir laden alle Netzwerkmitglieder und Interessierte herzlich dazu ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und am Tagungsprogramm teilzunehmen!

Informationen zum Programm finden Sie unter: www.lise-mentoring-netzwerk.de

Neuerscheinung: an.schläge- Zehn Jahre Hartz IV: Angst, Armut, Ausgrenzung

Die Einführung von Hartz IV vor zehn Jahren war der drastischste Sozialabbau der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit dramatischen Folgen: Seither explodiert der Niedriglohnsektor und die Armut nimmt zu. Insbesondere Frauen werden durch prekäre Minijobs überdurchschnittlich oft zu unter der Armutsgrenze lebenden Working Poor und sind von Altersarmut bedroht. Dessen ungeachtet gilt Deutschland in der EU als Musterbeispiel für gelungene Budgetkonsolidierung. Sozialkürzungen bilden die Basis einer strengen Sparpolitik, die allerorten als neoliberales Allheilmittel verordnet wird. Doch von menschenunwürdigen Minimalstandards wie Hartz IV bis zum Verlust von Krankenversicherung und Arbeitslosenhilfe, von dem in Griechenland derzeit unzählige Menschen betroffen sind, ist es kein allzu weiter Weg mehr. Beides ist Ausdruck einer Politik, die sich vom Ziel sozialer Gerechtigkeit verabschiedet hat. Mit dem aktuellen Themenschwerpunkt zu Hartz IV wollen wir nicht nur deutlich machen, wie schlimm es um die sozialstaatliche Solidarität bestellt ist, sondern vor allem auch daran erinnern: Es geht auch ganz anders. Für ein gutes Leben für alle!
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Workshop: “Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist”, 5.05. Berlin

„Was macht Lebensqualität in Deutschland aus? Was bedeutet es, gut zu leben?“ Die Bundesregierung hat einen deutschlandweit stattfindenden Bürger/innendialog initiiert, an dem sich der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) mit Unterstützung durch das Forum Menschenrechte beteiligt. Wir möchten den beiden gestellten Fragen ganz allgemein nachgehen, gleichzeitig aber einen besonderen Fokus auf die Wünsche und Erwartungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen legen. Dazu laden wir sehr herzlich zu einem Workshop ein.
Wann: 05. Mai 2015, 18.00 – 21.00 Uhr
Wo: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 BerlinMehr Informationen

Veranstaltung: Merseburg, 16. April 2015, Vortrag von Peggy Piesche “Aktivismus in Bewegung: Die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland”

*Aktivismus in Bewegung: Die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland*
# Zeit: 16. April, ab 19:30 Uhr # Ort: Theater am Campus (Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 Merseburg)

“Eine Schwarze, Kriegerin und Dichterin, die ihre Arbeit tut und gekommen ist, euch zu fragen, ob ihr die Eure tut.” Dieser Aufruf zum politischen Handeln zeigte in Deutschland eine großartige Wirkung: das Erwachen einer Bewegung. Audre Lorde´s Einfluss auf die US-amerikanische Frauenbewegung, ihre aufrüttelnden Texte und ihr brillantes Beleuchten von Sexismus, Rassismus und Homophobie wurden Mitte der achtziger Jahre allmählich auch in der deutschen Frauenbewegung bekannt. Es gelang ihr tatsächlich in Deutschland Schweigen in Sprache und Handeln zu verwandeln. Peggy Piesche stellt den zu Audre Lorde´s zwanzigstem Todestag erschienenen Band „‚Euer Schweigen schützt euch nicht‘ – Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland“ vor. Der Band vereinigt bereits erschienene Texte Lordes mit Beiträgen, Interviews und Gedichten afrodeutscher Frauen.
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Veranstaltungsreihe: “Vielfalt statt Einfalt”, Köln, April-Juni

April-Juni: Veranstaltungsreihe der Initiative VIELFALT STATT EINFALT Köln
„Sichtbar machen – Sexuelle Vielfalt im Spannungsfeld zwischen emanzipatorischem Fortschritt und rechts-konservativem Rollback“
Das lesbisch-schwule Aufbegehren gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung und ihr Kampf um rechtliche Gleichstellung, Sichtbarkeit und Akzeptanz kann als eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen des vergangenen Jahrhunderts beschrieben werden. Obwohl weiterhin um vollständige rechtliche Gleichstellung, gesellschaftliche Akzeptanz von lgbti-Lebensweisen und nicht zuletzt um die Entpathologisierung von trans* und inter* gerungen werden muss, können die weitreichenden Schritte hin zu einer sexuellen Liberalisierung nicht geleugnet werden.
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Fachtag: Lesben in der DDR und in der friedlichen Revolution; Halle, 8. Mai

Weiterleitung der Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt (via KFFG Sachsen-Anhalt Rundbrief):
Eine herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung “Das Übersehenwerden hat Geschichte” – Fachtag zu Lesben in der DDR und in der friedlichen Revolution. Die Anmeldung ist ab sofort kostenfrei möglich.
Veranstaltungszeit und -ort: Freitag, 08. Mai 2015, 13:30 bis 19:00 Uhr, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hallischer Saal, Burse zur Tulpe über der Mensa, Universitätsring 5, Halle (Saale)
Weitere Informationen und Anmeldung.

Neuerscheinung: querelles-net 16(1)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser von querelles-net,

die neue Ausgabe von querelles-net ist abgeschlossen. Einen Überblick über alle Beiträge dieser Ausgabe kann Ihnen das unten aufgeführte Inhaltsverzeichnis geben. Hier finden Sie auch die Gesamtausgabe als E-Book.
Wir wünschen eine anregende Lektüre und möchten alle Leserinnen und Leser von querelles-net sehr herzlich einladen, uns ihre Kommentare zu den Inhalten und zu der Benutzbarkeit von querelles-net mitzuteilen.

Jubiläum: 20 Jahre Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW, 03. Juni Düsseldorf

20 Jahre Einmischen und Mitmischen für die Selbstbestimmung und politische Interessenvertretung von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung in ganz Nordrhein-Westfalen!
03. Juni im Düsseldorfer City – Hostel/ Jugendherberge von 10.30 – 17.00 Uhr

Unser Jubiläum ist ein Anlass zum Feiern und Danke sagen! Unser Dank geht vor allem an Euch, unsere ehrenamtlichen Netzwerkerinnen, die mit großem ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Stützpfeiler unserer Arbeit bilden.
Unser Dank gilt ebenso unseren Vernetzungspartner_innen und Verbündeten und der politischen Vertretung des Landes Nordrhein – Westfalen, die uns immer wieder kraftvoll unterstützen und bestärken und den Glauben an eine gendergerechte Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht verlieren.
Sie sind/Ihr seid sehr herzlich eingeladen, mit uns diesen besonderen Anlass zu feiern.
Wir freuen uns besonders, dass Ministerin Barbara Steffens als langjährige Unterstützerin der Anliegen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung die Festrede halten wird.

CfP: IAPh Symposium Women and Philosophy: History, Values, Knowledge; 2016, Melbourne

The 16th Symposium of the International Association of Women Philosophers
Women and Philosophy: History, Values, Knowledge
To be held at Monash University, Caulfield Campus, Melbourne, Australia, 7-10 July 2016.

Founded in 1976, the International Association of Women Philosophers (IAPh) is an organisation committed to promoting ‘discussion, interaction, and cooperation’ among women in philosophy worldwide. In honour of the IAPh’s 40th anniversary, this symposium proposes to celebrate women’s diverse historical and contemporary contributions to philosophy, and to highlight the work of female philosophers in all branches of philosophical and feminist inquiry. We particularly invite papers that reflect on the history of women’s engagement with philosophy and feminism in Europe, the Americas, Australasia, Asia, Africa, and elsewhere, during the past forty years, and back to the earliest periods. The conference
themes, history, values and knowledge reflect the broad scope of contemporary research on historical women philosophers, on feminist ethics and politics, and on questions of feminist epistemology. Submissions in other areas of philosophy and feminist theory are also welcome.
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CfP: Women and Christian Democracy – Rom 12.-13.11.2015

The workshop will focus on the presence of women in CD European parties, as well as on ideology, programs and developments of women CD movements. In particular, Christian inspired women movements and their international cooperation will be analyzed and compared in a national and transnational perspective. We also encourage proposals analyzing continuity and discontinuity in a medium- or long-term perspective and with a gender or a multidisciplinary approach. The workshop will hopefully clarify the state-of-the-art in this research field and will suggest new starting points for future
research.
Participants are invited to send an abstract of no more than 500 words and a short CV by April 20, 2015
Send to: Dr. ssa Patrizia Severi – p.severi@sturzo.it
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