Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Stellenausschreibung: WiMi im Gleichstellungsbüro, 50%, befristet, Hochschule Magdeburg-Stendal

Die Stelle ist im Umfang von 20 h/Woche nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) 31.12.2021 befristet. Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin / der wissenschaftliche Mitarbeiter im Gleichstellungsbüro unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte bei der Konzeption, Umsetzung, Evaluation und Präsentation des Projektes und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des Gleichstellungskonzeptes der Hochschule Magdeburg-Stendal. Das Gleichstellungsbüro soll in die hochschulinternen Strukturen der Gleichstellungsarbeit, des Berufungsmanagements und des Diversitätsmanagements eingebettet werden.

Ihre Aufgaben:

  • Gesamtverantwortliche Koordination des Projektes, Übernahme der Fach- und Projektverantwortung, Planung und Durchführung von Evaluationsmaßnahmen und wissenschaftliche Begleitung der Projektumsetzung
  • Erarbeitung von wissenschaftlich fundierten Konzepten zur Förderung der Chancengleichheit unter besonderer Berücksichtigung der Karrierewege von Frauen und Männern in der Wissenschaft, Weiterentwicklung des Gleichstellungskonzeptes
  • Konzipierung, Leitung und Betreuung von zielgruppenspezifischen Projekten zur MINT-Nachwuchsförderung
  • Trend- und Datenanalyse und Entwicklung von Instrumenten für eine gendergerechte Berufungspolitik an der Hochschule, Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Gendergerechtigkeit in Berufungsverfahren
  • Entwicklung und Durchführung von bedarfsorientierten Veranstaltungs- und Workshopformaten, insbesondere mit MINT-Themenschwerpunkten
  • Eigenständige Erstellung von Berichten zur Umsetzung des Projektes, Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt und Entwicklung von programmunterstützenden Materialien
  • Zusammenarbeit mit den Organisationseinheiten verwandter Querschnittsthemen innerhalb der Hochschule sowie Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren des landesweiten Programms FEM-Power und mit landes- und bundesweiten Initiativen zur MINT-Förderung

Deadline: 23.12.2016

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Stellenausschreibung: Beschäftigte/r, 13 TV-L FU, 50%, befristet auf 1 Jahr, Büro der zentralen Frauenbeauftragten, FU Berlin

Im Büro der zentralen Frauenbeauftragten ist die Stelle

einer Mitarbeiterin / eines Mitarbeiters im Projekt „Toolbox Gender & Diversity in der Lehre“ (Kennung: F Toolbox1)

neu zu besetzen. Das Projektziel ist die Weiterentwicklung und Etablierung einer webbasierten Toolbox für Lehrende und mit Lehre Beschäftigte zum Themenbereich Gender & Diversity.

Aufgabengebiet:

Mitarbeit bei der Weiterentwicklung des Projekts „Toolbox Gender & Diversity in der Lehre“; Konzeption und Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen im Themenfeld „gender- und diversitäts- / intersektionalitätsbewusstes Lehren“; Kooperation mit im Bereich Gender und Diversity beschäftigten Stellen an der Freien Universität Berlin

Deadline: 12.12.2016

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CfA: „Ariadne – Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte“, Heft 72, Nov. 2017: Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil (Arbeitstitel)

Im November 1997 erschien Heft 32 der Ariadne zum Thema »Exil – Emigration«. Im Editorial schrieben wir damals: »Das Verhältnis von Frauenbewegung und Exil oder Emigration in historischer Perspektive ist bislang kaum Gegenstand von Untersuchungen. Wichtige Fragen sind noch nicht gestellt worden, z.B. die nach vorrangig geschlechtsspezifischen Exilgründen, die es (möglicherweise) neben politischen und rassischen Gründen gab […]«. Die Ausgabe befasste sich im Schwerpunkt mit der Thematik Exil-Emigration im Nationalsozialismus und war chronologisch ›umrahmt‹ auf der einen Seite durch einen Artikel zur 1848er Revolution und auf der anderen Seite durch einen zu »Migration und Rassismus als Herausforderung des westlichen Feminismus« der 1990er Jahre. Damals hieß es im Editorial, dass unsere – bermutlich auch reichlich ambitionierte – Hoffnung, »mit diesem Themenheft […] all diese wichtigen Fragen und Perspektiven aufzunehmen«, sich nicht in Gänze erfüllte. Doch bot das Heft beachtenswerte Beiträge zu diesen Forschungsfragestellungen.

Heute, 20 Jahre später, ist das Thema Flucht und Migration keineswegs erledigt. Im Gegenteil. Wir leben mitten in der ›Flüchtlingskrise‹, in der Deutschland noch spürbarer als bisher zum Fluchtpunkt wird, zu einem Ort, an den Menschen sich vor Verfolgung retten wollen. Und bezüglich der Vergangenheit Deutschlands als ein Land, aus dem aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung geflüchtet werden musste, sind die Forschungen ebenfalls weiter gegangen. Genug Gründe noch einmal hinzuschauen und mit Heft 72 im November 2017 eine ›Ariadne 32 reloaded‹ zu starten und die Frage von Flucht, Migration, Vertreibung und Exil erneut zu stellen.

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Neuerscheinung: an.schläge. Das feministische Magazin: „Gesundheit & Gerechtigkeit“, VIII/2016

Obamacare hat in den USA erstmals für alle eine medizinische Grundversorgung gewährleistet – nun ist sie wieder in Gefahr. Auch in Europa wird bei den öffentlichen Gesundheitssystemen gespart, mit fatalen Folgen vor allem für diejenigen, die sich steigende Kostenbeteiligungen und Privatpraxen schlicht nicht leisten können.

Die Geschichte der Behandlung von Krankheiten ist auch eine von Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten: So gibt es nicht nur die Zwei-Klassen-Medizin, sondern auch das Zwei-Geschlechter-System. Das beginnt bei der medizinischen Forschung, die sich lange ausschließlich am männlichen Modell und an vermeintlich klaren Geschlechtergrenzen orientiert hat, und reicht bis zu unterschiedlichen Vergütungen von Leistungen durch die Krankenkassen für Männer und Frauen.

Auch der bestehende Rassismus im Gesundheitswesen ist nicht nur in den USA weiterhin ein großes Problem, genau wie das fehlende Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse, die LGBTI-Personen beim Besuch bei der Ärztin oder beim Arzt haben. All diesen Aspekten widmet sich unser aktueller Themenschwerpunkt zu Gesundheit und Gerechtigkeit.

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Die an.schläge sind über das Margherita-von-Brentano-Zentrum abonniert und in der Campusbibliothek als Präsenzbestand zugänglich. Außerdem sind einige Artikel frei zugänglich auf der Homepage der an.schläge zu lesen.

CfP: “‘New Man’ in Afria, Asia and the Middle East: Practices, Networks and Mobilization, c. 1910–1960, 09/2017, Berlin

  • Date: 27.–29.09.2017
  • Location: Zentrum Moderner Orient, Kirchweg 33, 14129 Berlin

The ‚New Man‘, here, is understood to encompass a plethora of theoretical constructs as well as social projects closely linked to aspirations of ‚progress‘, modernity and social utopias (or dystopias) that were characteristic of the end of the nineteenth and the earlier part of the twentieth centuries. It was, however, not a ‚Western‘ idea but can be said to have evolved simultaneously in different regions of the world where people were grappling with their own visions of possible futures. The ‚New Man‘ was the idealized type of personality that could be created by way of a deliberate and planned social process. The (historically overloaded) term ‚New Man‘ was not always explicitly used and had certainly fallen out of fashion by the second half of the twenti-eth century. We have nevertheless opted to use it for this later period as well since the need for large-scale social engineering and the creation of the right type of citizen remained, and occupied a prominent position in late colonial and post-colonial nation-building projects.

Deadline for submission: 15.01.2017

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Stellenausschreibung: WiMi, 75%, Gleichstellungsbüro, Universität Hildesheim

An der Stiftung Universität Hildesheim ist im Gleichstellungsbüro zum 05.02.2017 die Stelle

einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin /wissenschaftlichen Mitarbeiters (TV-L 13, 75%)

für eine Mutterschutzvertretung bis zum 13.05.2017 und einer sich voraussichtlich anschließenden Elternzeit zu besetzen.

Aufgaben:

  • Koordination und konzeptionelle Weiterentwicklung des Projektes „Männer und Grundschullehramt“ sowie des Netzwerkes „Männer und Grundschullehramt: Gender und Diversität in der Grundschule“
  • Vernetzung mit internen und externen AkteurInnen sowie Entwickeln gemeinsamer Projekte
  • Organisation von Veranstaltungen, u.a. „Boys `Days“, Tagungen, Informationsveranstaltungen und Gastvorträgen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten bei der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Professorinnenprogramm II, insbesondere Mitwirken bei der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses (1/3 der Arbeitszeit)

Deadline: 09.12.2016

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CfP: „‚Queer‘ Asia 2017: Desire, Decolonisation, and Decriminalisation“, 06/17, London

  • Date: June 16–17, 2017
  • Venue: SOAS, University of London
  • Deadline: February 26, 2017

In celebrating the drive towards decolonisation at SOAS and the 50th anniversary of the decriminalisation of homosexuality in Britain, ‚Queer‘ Asia is interested in diverse and new ways of representing, negotiating and mediating queer desires. With a focus on desire and its intersections with decolonisation and decriminalisation in postcolonial global societies the conference aims to examine what desire implies for queer Asians.

What do queers want? How do queers mediate their desires in the face of social opposition, legal persecution, colonial and neo-colonial impositions as well as accelerating globalisation? How is queer desire negotiated and represented both within Asia and in Asian diasporas? Does decriminalisation necessarily emancipate desire? Under what conditions can decolonisation imagine desire?

We would like to invite all those working on facets of queerness in/on Asia to submit an abstract on any of these or related areas.

Please find more information here.

Fachtag: „Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen“, 07.12.2016, Berlin

  • Datum/Uhrzeit: 07.12.2016, 10:30–18 Uhr
  • Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

In der Silvesternacht 2015/2016 in Köln waren Frauen massiv sexistischer Gewalt ausgesetzt. Dieses Ereignis erhielt medial große Aufmerksamkeit – nicht zuletzt, da die Täter als Geflüchtete oder muslimische Männer beschrieben wurden. Das Thema Sexismus wurde so rassistisch gewendet, auf ein vermeintliches „Anderes“ projiziert und als gesamt-gesellschaftliches Problem dethematisiert.

Wir wollen mit unserem Projekt eine (Weiter-) Entwicklung geschlechter- und sexualpolitischer sowie -pädagogischer Vielfaltsperspektiven voranbringen, die sich rassismuskritisch begreifen. Wir nehmen darin Sexismus und sexualisierte Gewalt sehr ernst, fragen aber gleichzeitig danach, welche Funktion die benannten rassistischen Wendungen haben und welche gesellschaftlichen Effekte hervorgerufen werden.

Das Projekt wurde von dissens e.V. in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und dem Gunda-Werner-Institut durchgeführt und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

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Stellenausschreibungen: Wiss. Mitarbeiter_innen am Lehrstuhl für Soziologie/soziale Ungleichheit und Geschlecht, Ruhr-Universität Bochum

am Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht der Ruhr-Universität Bochum sind zwei Stellen wissenschaftliche Mitarbeit (TV-L E 13) ausgeschrieben:

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter_in mit dem Arbeitsschwerpunkt „Antidiskriminierung“, Universität Frankfurt

Im Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum 01.02.2017 die Stelle einer/eines Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiters mit dem Arbeitsschwerpunkt „Antidiskriminierung“
(E13 TV-G-U) zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages. Die Stelle ist für drei Jahre befristet. 

Aufgabenbereiche:

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll im Rahmen des Projektes ,,Antidiskriminierung“ folgende Aufgaben übernehmen:

  • konzeptionelle Entwicklung und Aufbau einer Antidiskriminierungsberatung insbesondere für Studierende mit Diskriminierungserfahrungen, in enger Abstimmung mit dem Beschwerdemanagement für Studierende
  • Erarbeitung einer Antidiskriminierungsrichtlinie in Zusammenarbeit mit den relevanten Hochschulbeteiligten
  • konzeptionelle Entwicklung und praktische Umsetzung eines Informations- und Trainingsangebots für Lehrende und Beratende zum Thema Diskriminierung
  • Entwicklung von Unterstützungsangeboten für Studierende mit Diskriminierungserfahrungen
  • Aufbau einer systematischen Öffentlichkeitsarbeit zum Thema individueller und struktureller Diskriminierung (Website, Flyer, Broschüren etc.)

Die Bewerbungsfrist endet am 09.12.2016.

Weitere Informationen finden Sie hier.