Conference: Protecting Women and Girls from FGM – 20th January 2015, Brussels

Free from Fear, Free from Pain: Eliminating Female Genital Mutilation in Europe
Thon Hotel Brussels City Centre, Brussels, Tuesday 20th January 2015

According to the European Parliament estimates, 500,000 girls and women living in the EU have been subjected to female genital mutilation (FGM), while further 180,000 are at risk every year. Most of the girls are circumcised before the age of 5, which leads to physical, emotional and psychological trauma throughout their lives. The practice of FGM is originally common in numerous African countries, as well as in parts of Asia and Middle East. Nonetheless, due to increasing migration flows, the practice is no longer restricted to the traditional practising geographical areas. In these communities, FGM defines cultural identities and gender-roles, as the practice is thought to enhance the girl’s femininity, often synonymous with docility and obedience.
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Fachgespräch “Nein heißt nein! Diskussion zur Reform des §177″ 10.11.2014, 19 Uhr, Berlin

Fachgespräch im Abgeordentenhaus von Berlin:
Nein heißt nein! – Im deutschen Strafrecht gilt dies leider nicht. Der Straftatbestand der Vergewaltigung in § 177 StGB deckt bei weitem nicht alle Fälle ab, in denen das Opfer gegen seinen Willen zu einer sexuellen Handlung gezwungen wird. Vergewaltigung im Sinne des aktuellen deutschenStrafrechts liegt nur vor, wenn der Täter zusätzlich Gewalt anwendet, mit einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben droht oder eine schutzlose Lage des Opfers ausnutzt. Ruft das Opfer aus Schreck oder Scham nicht um Hilfe oder droht der Täter mit einer in der Zukunft liegenden Gefahr, dann macht er sich nicht der Vergewaltigung strafbar. Die Opfer sexueller Übergriffe haben oft vor Gericht kaum eine Chance, ihre situative Wehrlosigkeit unter Beweis zu stellen. Die Anzeige- und Verurteilungsraten beiVergewaltigung sind auch aufgrund dieser opferfeindlichen Gesetzeslage skandalös niedrig. Die sogenannte Istanbul-Konvention des Europarats von 2011, nach der jegliche nicht einverständliche sexuelle Handlungen unter Strafe zustellen sind, ist bis heute nicht ratifiziert worden.

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema Frauenrechte lädt Anja Kofbinger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIEGRÜNEN und frauenpolitische Sprecherin, am 10. November 2014 zu einem Fachgespräch ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Gemeinsam mit Expertinnen aus den Bereichen Politik, Medien, Strafrecht und Menschenrechte wird die aktuelle Situation und die anstehende Gesetzesnovelle diskutiert.
Termin: Montag,10. November 2014, 19:00 Uhr
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 320, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Veranstalterin: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Abgeordnetenhaus von Berlin

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Vortrag: Isabell Lorey zu “Freiheit und Sorge. Im Regime der Prekarisierung” / 27. November 2014 FU Berlin

Hiermit möchten wir zu einem Gastvortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Still loving Feminism” einladen:
Referentin: Isabell Lorey, Thema: Freiheit und Sorge. Im Regime der Prekarisierung”
Zeit & Ort: 27.11.2014, 16:00 – 18:00, Freie Universität Berlin, Otto- von-Simson-Str. 26, Seminarzentrum,L 115

Eine der herausgehobenen Figuren der europäischen Moderne ist die des autonomen Individuums. Sie ist frei, indem sie die Reproduktion des Lebens abwertet. Diese negative Freiheit ist zutiefst vergeschlechtlicht. Die Anstrengungen, die feminisierte Reproduktion und Sorge von der Figur des autonomen Individuums abzuspalten, prägen seit Jahrhunderten unser Verständnis von Freiheit und Arbeit und hatten massive Auswirkungen auf die wohlfahrtsstaatliche Absicherung. Im Neoliberalismus wird sozialer Schutz auf neue Weise individualisiert und privatisiert. Freiheit als Selbstverantwortung wird zum neuen Herrschaftsinstrument. Diese historischen Genealogien und Transformationen wird Isabell Lorey anhand ihrer politischen Theorie der Prekarisierung entfalten und fragen, auf welche Weise ein politisches und soziales Zusammenleben gedacht werden könnte, das von Sorge und Reproduktion ausgeht und sie nicht abwertet.
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KOSMOS-Dialog: “Biopolitics and Loyalties in Post-Yugoslav Slovenia”, 23.10.14 Berlin

Einladung zum KOSMOS-Dialog „Biopolitics and Loyalties in Post-Yugoslav Slovenia“ mit Prof. Dr. Marina Gržinić (Ljubljana/Wien) und anschließendem Kommentar von Prof. Dr. Tanja Petrović (Ljubljana)
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18 Uhr, Senatsaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität und die Berliner Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft laden herzlich zu einer Abendveranstaltung zu Slowenien ein.
Der im Rahmen des KOSMOS-Programms der HU-Exzellenzinitiative organisierte Dialog zwischen Prof. Dr. Marina Gržinić und Prof. Dr. Tanja Petrović schließt an die aktuelle postkoloniale Debatte über Biopolitik an und bietet einen kritischen Blick auf die gesellschaftspolitische Entwicklung Sloweniens in den vergangenen 20 Jahren.
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Lesung: Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich- Sarah Diehl; Berlin 28.10.

Salon 4 – queersalonieren am Kottbusser Tor
Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich: „Wenn meine biologische Uhr mir etwas sagt, dann, dass ich im besten Alter bin, dieses Buch zu schreiben.“

Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen. Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können, so dass kein Kind zu wollen als unnatürlich, egoistisch und feige gilt. Sarah Diehl plädiert für ein Umdenken in Bezug auf Weiblichkeit, dem solidarischem Zusammenleben, Pflegearbeit und für die Vielfalt der Lebensmodelle.
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Konferenz: Frauen gründen in Ost und West, 08.11.14 Berlin

*Samstag, 8. November, 9.00 – 19.00 Uhr & Sonntag, 9. November 2014, 10.00 – 13.00 Uhr *, Veranstaltungsort: Henry-Ford-Bau der Freien Universität, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem
*Konferenz „Frauen gründen (in) Ost und West“*

Unter der Regie der Freien Universität Berlin findet die Zukunftskonferenz „Frauen gründen (in) Ost und West (grOW)“ 25 Jahre nach dem Mauerfall in Berlin statt. Dort sollen die Leistungen von Unternehmerinnen aus dem letzten Vierteljahrhundert in Ost- und Westdeutschland gewürdigt und Erfolgsstrategien analysiert werden. Das Programm richtet sich an Gründerinnen, Unternehmerinnen, Unternehmensnachfolgerinnen und Interessierte, die sich informieren und aktiv in die Entwicklung neuer Förderansätze einbringen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
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Genderveranstaltungen im Wintersemester an der HU Berlin

Wie in jedem Semester findet auch in diesem Wintersemester an der HU eine Vielzahl von interessanten Ringvorlesungen, Kolloquien, Tagungen etc. mit Genderschwerpunkt statt.
Besonders hinweisen möchten wir auf das Programm (siehe Anlage) unseres wissenschaftlichen Kolloquiums, das am 12. Dezember 2014 zum Thema “Grenzziehungen von öffentlich und privat im neuen Blick auf die Geschlechterverhältnisse” stattfindet. Mehr Informationen

Symposium: Feministische Archieven, 6.11.14 Amsterdam

‘Feministische archieven: tussen geheugen, activisme en onderzoek’, Donderdag 6 november – 17.00 tot 19.00 uur – Atria
Symposium and exhibition on Rosi Braidotti’s work on Thursday 6 November, co-organized by the Centre for the Humanities of Utrecht University and Atria. How does the practice of archiving actively bridge feminist activism and gender research?
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Ausschreibungen: 4 Doktorandenstellen “Doing House and Family” (div. Univ. Schweiz)

Im SNF-Sinergia-Projekt “Doing House and Family”. Material Culture, Social Space, and Knowledge in Transition (1700-1850), geleitet von Prof. Dr. Joachim Eibach (Univ. Bern) in Kooperation mit PD Dr. Sandro Guzzi-Heeb (Univ. Lausanne), Prof. Dr. Jon Mathieu (Univ. Luzern) und Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal (Univ. Basel) sind zum 1.1.2015 vier offene Doktorandenstellen (100%) für drei Jahre zu besetzen in den drei Themenbereichen: A: Material Culture and Consumption; B: Social Space and Conflict; C: Knowledge Production and Communication.
Es handelt sich dabei um folgende vier Dissertationsprojekte:
A1: Rural Housing in Switzerland: Material Culture and Domestic Relations (18th and 19th Centuries) (Leitung: Mathieu)
A2: Inventories of Bankrupt Urban Households in Bern: Arranging and Rearranging the ‘Hausrat’ (1770-1870)(Leitung: Eibach)
B3: Kinship and Neighbourhood in Rural Western Switzerland: Logics of Cooperation and Conflict (1700-1850) (Leitung: Guzzi-Heeb)
C3: The Realm of Childhood: Children in Bourgeois Households of German-speaking Switzerland (1750-1830) (Leitung: Opitz-Belakhal)
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Konferenz/Jahrestreffen: Neue Forschungen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte – Jena 7.11.14

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG) e.V., Region Mitte
07.11.2014, Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Hauptgebäude, Fürstengraben 1, 07743 Jena, Senatssaal (1. OG)
Deadline: 24.10.2014

Das Jahrestreffen der Region Mitte des AKHFG e.V. bietet Gelegenheit, sich über Stand und Perspektiven der Frauen- und Geschlechtergeschichte auszutauschen und eigene neuere Forschungen im Rahmen eines Workshops vorzustellen. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 24.10.2014 per Mail bei Dr. Julia A. Schmidt-Funke an. Mehr Informationen