Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Call for Lectures: meccanica feminale, 02/2017, Stuttgart

Call for Lectures: meccanica feminale, 02/2017, Stuttgart

  • Datum: 21.-25.02.2017
  • Ort: Universität Stuttgart – Campus Vaihingen
  • Deadline: 14.06.2016

Die Frühjahrshochschule für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Ingenieurwissenschaften, insbesonderes des Maschinenbaus,der Elektrotechnik und des Wirtschaftsingenieurwesens, findet vom 21.-25.02.2017 statt, diesmal wieder an der Universität Stuttgart – Campus Vaihingen. Dozentinnen und Fachfrauen sind aufgerufen, bis 14.06.2016 ein Angebot abzugeben für die meccanica feminale. Wir freuen uns über Ihren Beitragsvorschlag.

Wir erbitten Vorschläge zu folgende Themen:

  • Grundlagenvorlesungen für Ingenieurinnen, z.B. CAD, MATLAB, Werkstoffkunde
  • Arbeitsmethoden, z.B. Konstruktionsmethodik, Requirements Engineering, Wissensmanagement, Simulation und Modellierung, Mess- und Systemtechnik, Steuerungsverfahren
  • Anwendungsvorlesungen, z.B. Mobile Applikationen, Elektro-Mobilität, Bionik, Biomedizin, Signalverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Energiemanagement, Mechatronik, Umwelttechnik
  • Social Skills, z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Technisches Englisch

Andere Themenvorschläge werden ebenfalls gerne entgegen genommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

CfP: Feminist Philosophy: Ethics, Nordic Summer University, 07/16, Orivesi, Finland

CfP: Feminist Philosophy: Ethics, Nordic Summer University, 07/16, Orivesi, Finland

  • Date: 24-31 July 2016
  • Location: Orivesi Folk High School, Orivesi, Finland
  • Abstract deadline: June 1st

Keynote speakers:

Elizabeth Povinelli, Franz Boas Professor of Anthropology and Gender Studies at Columbia University, US.

Robert Pfaller, Professor of Philosophy and Cultural Theory at the University of Art and Industrial Design in Linz, Austria.

Following the inaugural symposium on feminism and the philosophy of time and history at Umeå University earlier this spring, the interdisciplinary network Feminist philosophy: Appropriation, transformation, collaboration invites scholars, students, artists, and activists to the NSU summer session 2016 in Orivesi, Finland. The theme for this meeting will be Feminist Ethics.

We invite papers, presentations and workshops drawing on philosophy, the social sciences, the humanities and the arts broadly construed. Papers may address, but are not limited to, the following themes:

  • Between vulnerability and empowerment
  • Moralism, politics and knowledge in the neoliberal era

Please find more information here.

Neuerscheinung: „Sexualität und Soziale Arbeit: Zur Notwendigkeit Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit“ (von Andrea Altenburg)

Der Band „Sexualität und Soziale Arbeit“ von Andrea Altenburg ist erschienen, der zugleich eine zweite sexualwissenschaftliche Reihe des Instituts für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg eröffnet. Die Reihe erscheint im Hochschulverlag Merseburg und orientiert auf sehr gute Qualifikationsarbeiten, die an der Hochschule Merseburg entstehen.

Altenburg gibt in ihrem Band einen Überblick über die Angebote zu Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit – sowohl zu den (notwendigen) Inhalten, als auch zum bisherigen Angebot.

Der Band:

Sexualität und Soziale Arbeit: Zur Notwendigkeit Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit

# von Andrea Altenburg
# Merseburg 2016: Hochschulverlag
# 120 Seiten, 11,40 Euro
# ISBN: 978-3-942703-48-2

# Der Band kann überall im Buchhandel und hier bestellt werden: http://mv-buchhandel.de/wissenschaft/sozialwissenschaften/3456/sexualitaet-und-soziale-arbeit-zur-notwendigkeit-sexueller-bildung-im-studium-der-sozialen-arbeit

Veranstaltung: „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft nach 1933 bzw. 1945“, 15.06.16, Berlin

Veranstaltung: „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft nach 1933 bzw. 1945“, 15.06.16, Berlin

  • Datum/Uhrzeit: 15.06.2016, 17-21 Uhr
  • Ort: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), M-Straße 37, 10117 Berlin
  • Anmeldung bis 10.06.2016

Zwischen 1900 und 1909 wurden an den deutschen Universitäten Frauen an den juristischen Fakultäten zum Studium zugelassen. Allerdings blieb ihnen zunächst die Zulassung zu den beiden Staatsexamen verwehrt. Mit dem Ziel, die Zulassung von Frauen zu den juristischen Examen und damit zu den Berufen der Rechtsanwältin und Richterin durchzusetzen, wurde 1914 in Berlin der Deutsche Juristinnen-Verein e.V. (DJV) gegründet. Dieses Ziel war 1922 erreicht.

Für viele Juristinnen war die juristische Karriere als Rechtsanwältin, Ministerialbeamtin oder Richterin jedoch kurz. Einige DJV-Mitglieder, darunter die drei Gründerinnen Dr. Margarete Berent, Dr. Margarete Mühsam-Edelheim und Dr. Marie Munk, emigrierten in den 1930er Jahren in die USA, nach Israel, England oder in andere Staaten, da sie Jüdinnen bzw. jüdischer Herkunft waren. Andere Kolleginnen wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Wenige – wie zum Beispiel Erna Proskauer – kamen nach Kriegsende nach Deutschland zurück und wurden – wie Erna Scheffler – Mitglied in der Nachfolgeorganisation des DJV, dem 1948 in Dortmund gegründeten Deutschen Juristinnenbund e.V. (djb). Wie ging es nach 1933 bzw. 1945 in Deutschland, den USA und Israel mit den juristischen Karrieren der Kolleginnen weiter? Wir fragen nach dem Schicksal der jüdischen Kolleginnen bzw. Juristinnen jüdischer Herkunft im DJV und im djb und darüber hinaus bis heute.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

 

Farewell address of Prof. Dr. Gloria Wekker: „White Innocence: Paradoxes of Colonialism and Race“, 15.06.16, Utrecht University

Farewell address of Prof. Dr. Gloria Wekker: „White Innocence: Paradoxes of Colonialism and Race“, 15.06.16, Utrecht University

  • Date: 15.06.2016, 13:00-17:00h
  • Location: Utrecht University

This afternoon is dedicated to the farewell address of prof. dr. Gloria Wekker. She has been part of the UU Gender Studies team for nearly 20 years and made a significant contribution to the design of the UU Gender and Postcolonial Studies teaching and research programme.

Central to the symposium will be the presentation of Gloria Wekker’s White Innocence: Paradoxes of Colonialism and Race (Duke University Press, 2016).

Detailed program will be announced soon. Speakers will include: Philomena Essed, Rosemarie Buikema, Nancy Jouwe, Domitilla Olivieri, Maayke Botman and Phoebe Mbasalaki.

Due to limited space and catering services registration is compulsory.

Please find more information here.

Fortbildung: „Geschlecht, Sexualität & geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Krippe, Kindergarten & Hort – Akzeptanz für Vielfalt“, 06/16, Waldschlösschen

Fortbildung: „Geschlecht, Sexualität & geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Krippe, Kindergarten & Hort – Akzeptanz für Vielfalt“, 06/16, Waldschlösschen

  • Datum: 20.-22.06.2016
  • Ort: Akademie Waldschlösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen

Die Fortbildung bietet den Rahmen für die Reflexion der Geschlechterverhältnisse, bietet Wissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Kenntnisse zu Regenbogenfamilien und diversitätssensibler Elternarbeit, und ermöglicht das Kennenlernen von geschlechtsbezogener Sozialisationsbedingungen der Mädchen und Jungen und anderer Geschlechter. Sie vermittelt Paradigmen, Praxisbeispiele und Methoden einer geschlechter- und diversitätssensiblen Praxis in Krippe, Kindergarten und Hort.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Seminar wird mit Impuls-Referaten der Dozent_innen, Austauschrunden und anderen Methoden der politischen Bildung gearbeitet.
Kosten: Keine. Die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.
Referent*innen:
Dr. Ines Pohlkamp – Sozialarbeitswissenschaftlerin und Kriminologin, Kinder- und Jugendbildungreferentin an der Bildungsstätte Bredbeck. Themenschwerpunkte sind Queer-Feminismus, Social Justice und intersektionale Bildung. Mitgründerin des Gender Institut Bremen.
Till Ruben Hallermann – staatl. anerkannter Erzieher und derzeit Studium der Sozialen Arbeit. Ehemal. Regionalkoordinator bei hin-und-wech, Vorstand im Schwulen Museum*, Polittunten. Koordinator Szene-Vor-Ort-Arbeit Checkpoint Hein & Fiete in Hamburg

Weitere Informationen finden Sie hier.

an.schläge. Das feministische Magazin: “Mama! Emanzipierte Mütter & Töchter”, IV/2016

an.schläge. Das feministische Magazin: “Mama! Emanzipierte Mütter & Töchter”, IV/2016

Die feministische Beschäftigung mit dem ohnehin so schwierigen Mutter-Tochter-Thema ist eine besonders große Herausforderung. Denn als Mütter haben wir nicht nur mit den gewaltigen gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen, sondern an uns selbst auch den Anspruch, unseren Töchtern feministische Vorbilder zu sein.
Als Töchter wiederum bemühen wir uns um solidarisches Verständnis für unsere Mütter, die oft noch stärker als wir selbst unter sexistischen Strukturen gelitten haben. Zugleich haben wir fast alle unsere ganz individuellen Schwierigkeiten mit ihnen, die trotzdem auf den Tisch müssen.
Wir hoffen, wir können mit dem aktuellen an.schläge-Themenschwerpunkt zumindest zeigen, wie komplex diese Beziehungen sind und wie unterschiedlich sie ausfallen können – völlig unkompliziert sind sie jedenfalls in den seltensten Fällen.

Mehr Informationen zum Heft finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskräfte „Repositorium für die Geschlechterforschung“ am ZtG / HU Berlin

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskräfte „Repositorium für die Geschlechterforschung“ am ZtG / HU Berlin

Im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „Repositorium für die Geschlechterforschung“ ist am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
die Stelle einer studentischen Hilfskraft zu besetzen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin
durchgeführt und zielt auf den Aufbau eines elektronischen Speicherorts für freies Publizieren im inter-/transdisziplinären Feld der Geschlechterforschung.

Aufgabengebiet:

  • Unterstützung beim Aufbau eines interdisziplinären Repositoriums der Geschlechterforschung
  • Mitarbeit bei der Erstellung eines geregelten Schlagwortverzeichnisses
  • Aufbereitung (z.B. Digitalisierung) und Erfassen von Dokumenten im Repositorium
  • Mithilfe bei der Recherche und Zusammenstellung vergleichbarer Einreichungsrichtlinien und Workflows in existierenden fachlichen Repositorien
  • Mithilfe bei der Organisation von Workshops

Die Bewerbungsfrist wurde verlängert bis zum 08.06.2016.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Tagung: „FemiCare & MaskuWork – Geschlechlechtlichkeiten im Feld der Sorgearbeit“, 11/16, Landshut

Tagung: „FemiCare & MaskuWork – Geschlechlechtlichkeiten im Feld der Sorgearbeit“, 11/16, Landshut

  • Datum: 17.-18.11.2016
  • Ort: Hochschule Landshut,Am Lurzenhof 1,D-84036 Landshut
  • Anmeldeschluss: 30.10.2016

Eine Tagung, zwei Themenfelder, drei Gesellschaftsbereiche:

Expert_innen aus Praxis, Politik und Wissenschaft diskutieren im Rahmen der Tagung „FemiCare& MascuWork – Geschlechtlichkeiten im Feld der Sorgearbeit“ aktuelle Dynamiken um Gender (Geschlecht) und Care (Fürsorge). Praxisbeispiele reichen dabei vom Ruf nach mehr Männern in Pflege- und Erziehungsberufen bis zu Erfahrungen von Migrantinnen in Haushalten in Deutschland als Pflege- und Reinigungskräfte. Transkulturelle, inklusionsrelevante und gleichgeschlechtliche Familien- und Lebensformen werden ebenso thematisiert wie historische Veränderungen und Auswirkungen technischer Neuerungen im Feld der Fürsorge. Beiträge aus unterschiedlichen Praxisfeldern, aus Politik und Verbänden und Wissenschaft vertiefen in einzelnen Panels unter anderem folgende Fragen:

• Welche Brüche und Kontinuitäten werden aus historischer Perspektive sichtbar? War Fürsorge „immer schon Frauensache“?

• Welche Vorstellungen von Männlichkeiten und Weiblichkeiten sind in (bezahlte) Care-Arbeit eingeschrieben, welche Veränderungen zeichnen sich gegenwärtig ab?

• Das Private wird, etwa durch Kinderkrippen, zunehmend ins Öffentliche ausgelagert und das Öffentliche, beispielsweise über Pflege- oder Assistenzdienste, Teil des Privaten. Wie verändern sich Vorstellungen und Alltagserfahrungen von Privatheit und Öffentlichkeit?

• Welche transkulturellen Perspektiven zeigen sich in den Erfahrungen bezahlter Migrantinnen in Privathaushalten, und transnationalen Familien im Umgang mit kultureller Vielfalt und Alltagsrassismus?

• Führen staatliche Instrumente wie das Elterngeld zur Exklusion (nicht-traditioneller) Familienrealitäten, wie z.B. Patchwork- oder Regenbogenfamilien? Welche alternativen politischem Maßnahmen werden gegenwärtig diskutiert?

• Welche Möglichkeiten und Auswirkungen ergeben sich aus dem Einsatz neuer Technologien wie beispielsweise Pflegerobotern?

Weitere Informationen finden Sie hier.

CfP: „Antisemitischer Antifeminismus / antifeministischer Antisemitismus ?! Ausgrenzungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert“, 07/17, Bad Urach

CfP: „Antisemitischer Antifeminismus / antifeministischer Antisemitismus ?! Ausgrenzungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert“, 07/17, Bad Urach

  • Datum: 07.-09.07.2017
  • Ort: Bad Urach
  • Deadline: 31.07.2016

Der Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg plant in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg vom 7.7.2017 -9.7.2017 eine Tagung zum Thema „Antisemitischer Antifeminismus / antifeministischer Antisemitismus ?! Ausgrenzungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert“.

Ziel der Tagung ist es, Antisemitismus und Antifeminismus auf ihre Verflechtungen und Wechselwirkungen in langer Zeitlinie zu überprüfen.

Vortrags- und Präsentationsangebote für die folgenden thematischen Schwerpunkte werden erbeten:
– Antisemitische / antifeministische Geschlechterstereotypen und Sexismus seit dem 19. Jahrhundert
– Antifeministischer Antisemitismus /antisemitischer Antifeminismus als kultureller Code
– Gegenderte Ausgrenzungsmuster im Antisemitismus
– Frauen als Akteurinnen in Antisemitismus und Antifeminismus
– Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Verschränkungen von Antisemitismus und Antifeminismus in langer Zeitlinie

Ein Baden-Württemberg-Bezug ist willkommen, aber nicht zwingend. Vorschläge für Vorträge und Performances (max. 3000 Zeichen) sowie ein kurzes CV werden bis zum 31.7.2016 erbeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.