Infoabende zum Beginn der Jahresfortbildung 2015 des Berliner Frauenbundes

Eine Chance für Frauen in Führungspositionen

Der Berliner Frauenbund bietet den 24. Jahreslehrgang zur Qualifizierung für soziale, politische und kulturelle Leitungsaufgaben an. Seit 1990 haben über 550 Frauen an der einjährigen, berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen. Sie leiten Betriebe, gründen Stiftungen, sind Abteilungsleiterinnen, verantworten hohe Budgets, engagieren sich hauptberuflich und ehrenamtlich.
Der nächste Jahreslehrgang beginnt im März 2015. Der Kurs richtet sich exklusiv an Frauen. Wer mehr Verantwortung übernehmen, seinen Einfluss vergrößern oder seine sozialen Kompetenzen erweitern will, ist hier genau richtig. Ob in Verband oder Unternehmen, Partei oder Verein,– die praxisbegleitende Fortbildung macht Frauen über zwölf Monate fit für ihre Karriere.
Geboten wird ein umfangreiches Training in Selbst- und Zeitmanagement, Sitzungs- und Veranstaltungsleitung, Rhetorik, Verhandlungsführung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie begleitende Supervision.

Informationsabende über das Fortbildungsprogramm finden zu folgenden Terminen statt:
Montag, den 1. Dezember 2014
Dienstag, den 20. Januar 2015
Montag, den 16. Februar 2015 jeweils um 19.00 Uhr
In der Ansbacher Str. 63, 10777 Berlin-Schöneberg

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Vortrag: Tsepo Andreas Bollwinkel (ISD): Organisationen der afrikanischen Diaspora als Vermittler für die Menschenrechte von LGBTIQ? ; Berlin, 27.11.

Berlin, 27. November 2014, 18.30 Uhr, Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Almstadtstraße 7, 10119 Berlin

Die Situation von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten ist in vielen Staaten des afrikanischen Kontinents schwierig bis verzweifelt. Solidarischer Beistand aus dem globalen Norden zur Durchsetzung der Menschenrechte für alle erscheint notwendig. Ob und in welcher Form Unterstützung sinnvoll ist, darüber können die Betroffenen vor Ort am besten Auskunft geben. An migrantische Organisationen in Deutschland wird vermehrt die Hoffnung herangetragen, Kontakte und Wissen zu vermitteln.
Können Organisationen der afrikanischen Diaspora in Deutschland eine Interessenvertretung von Lesben, Schwulen und Transgender aus dem globalen Süden sein? Sind sie potentielle Vermittler im Dialog zwischen Geberländern und LGBTIQ-Menschenrechtsprojekten in den Herkunfts- oder Bezugsländern?
In seinem Vortrag spricht Tsepo Andreas Bollwinkel über die vorherrschende Sprachlosigkeit sowohl von Organisationen der Afrikanischen Diaspora in Deutschland zum Thema LGBTIQ als auch der queeren deutschen Organisationen in Hinsicht auf Kontakte zur Afrikanischen Diaspora. Er versucht Gründe dafür zu benennen und Lösungsansätze vorzuschlagen.

Tsepo Andreas Bollwinkel ist südafrikanisch-deutscher Musiker, er ist im Beirat der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und als Referent zu Diversity- und Genderthemen tätig. Er lebt mit seiner herkunftsbunten und queeren Familie in Lüneburg.

Wann: Berlin, Donnerstag, den 27. November 2014, 18.30 Uhr
Wo: Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Almstadtstraße 7, 10119 Berlin
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Conference: Sex/Gender Research at the Intersection of Culture, Brain, & Behavior, October 23-24, 2015, University of California

This conference occurs at a critical juncture in sex/gender research in neuroscience, anthropology, psychology, and related disciplines. New theories are utilizing a conception of the brain as dynamic, plastic, and adaptable, and of sex/gender brain and behavioral differences as subject to the influence of a broad range of biological, cultural, and social or environmental factors.

In organizing this conference, our aim is to bring the neuro- and social sciences together to consider three cross-cutting questions on sex/gender: why now? what’s fixed/changing/changeable? what’s at stake?

The proposed conference is the sixth in a series of meetings hosted by the Foundation for Psychocultural Research (FPR) at UCLA. Our mission is to support and advance interdisciplinary and integrative research and training on interactions of culture, neuroscience, psychiatry, and psychology, with an emphasis on cultural processes as central. Our primary objective is to help articulate and support the creation of transformative paradigms that address issues of fundamental clinical and social concern.

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Stellenausschreibung: KgKJH (Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe) Magdeburg

Im Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) ist, vorbehaltlich der endgültigen Mittelzuweisung durch das Land Sachsen-Anhalt, zum 01.01.2015 eine
Stelle als Bildungsreferent mit dem Fachschwerpunkt Jungenarbeit befristet für 2 Jahre mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 37 Stunden zu besetzen. Bewerbungen sind bis zum 28. November 2014 möglich. Wir bitten um die Weitergabe der Stellenausschreibung an potentiell Interessierte.
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Vortragsreihe: Anna Temkina- Gender in Contemporary Russia, Neotraditionalist Turn, 03.12., Frankfurt/Main

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18:00 – 20:00 Uhr c.t.
Goethe-Universität, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main, PEG-Gebäude, 1. Stock, R. 1.G 191

Weder in akademischen Kreisen, noch in der russischen Gesellschaft fand Gender als Konzept bisher eine weite Verbreitung. Seit Mitte der 1990er Jahre wird es vor allem von kritisch-orientierten, feministischen Theoretiker_innen verwendet. Gravierende Veränderungen sind jedoch in den letzten Jahren in Bezug auf die Re-Interpretation von Genderthemen sowie die Neubewertung ihrer politischen und sozialen Bedeutung zu beobachten: Reproduktive Rechte, Fragen der Kindererziehung, Homosexualität und die Gestaltung des intimen Lebens – diese Bereiche sind im Russland der Gegenwart Ziel staatlicher Regulierung und Gender im Allgemeinen ist zu einem stark politisierten Thema geworden. Diese Veränderungsprozesse werden von Forscher_innen oft als „konservative Wende“, als neotraditionalistische Ideologie oder als Heterosexismus gefasst.

Anna Temkina ist Inhaberin des Novartis Chair in Public Health and Gender und Ko-Koordinatorin des Gender Studies-Programms an der European University in St. Petersburg. Die Geschlechterverhältnisse in sowjetischen und post-sowjetischen Gesellschaften, Sexualität und Reproduktivmedizin sowie feministische Theorie und Geschlechterforschung gehören zu ihren Arbeitsschwerpunkten. Als Gastdozentin lehrte sie u.a. an Universitäten in Finnland (Tampere, Helsinki, Joensuu), Weißrussland (Minsk) und Litauen (Vilnius).

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Presentation and Book Release: „Genderperspektiven in der Biologie“, 27.11.2014, HU Berlin

Presentation and Book Release: „Genderperspektiven in der Biologie“ How does gender matter for biological sciences?
27. November 2014, Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, R. 2103

The aim of this colloquium is to introduce the subject of gender perspectives on biology – from different biological areas, as well as feminist criticism of natural sciences – in dialogue with a presentation of related research conducted at the Biology Institute at HU. Applying gender perspectives to biology can, for example, involve asking questions about how our notions of masculinity and femininity affect theories and research in biology, how language and metaphors impact interpretations of various biological phenomena and how biological arguments
are used in public debate and applied on human relationships and behavior.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Berliner Kampagne vom 25.11. bis 10.12. 2014

Immer noch ist das Phänomen Gewalt an Frauen viel zu wenig beachtet in der Öffentlichkeit, obwohl die Zahlen der betroffenen Frauen alarmierend sind: Jährlich fliehen In Deutschland ca. 40.000 Frauen vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus. Am häufigsten erleben Frauen Gewalt noch immer in ihrem Zuhause, durch den eigenen Partner oder den Ehemann. Gewalt ist nie privat. Wer im häuslichen Bereich geschlagen, gedemütigt, zwangsverheiratet oder vergewaltigt wird, braucht besonderen Schutz.

Daher werden an den 16 Tagen, vom 24.11. bis zum 10.12., unterschiedliche Themen von den Veranstalterinnen fokussiert. Dabei werden die in Berlin tätigen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in den 12 Bezirken einen weiten Bogen zu den vielfältigen thematischen Inhalten, die im Kontext von Gewalt stehen, spannen. Beabsichtigt ist eine breit gefächerte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt. In Workshops wird z. B. mit Jugendlichen über “Sexuelle Selbstbestim-mung” gesprochen werden. Darüber hinaus finden verschiedene Ausstellungen und Informationsveranszaltungen statt, so z. B. am 28.11. die Informationsveranstaltung zum Thema Gewalt im Kontext von Obdachlosigkeit, in der Zeit von 10.30 – 13.30 Uhr im KiezHaus Marzahn, Glambecker Ring 80 in 12679 Berlin-Marzahn.
Britta Köppen von der Psychologischen Beratung für wohnungslose Frauen und Prof. Dr. Susanne Gerull von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin werden zum Thema “Weiblich, wohnungslos und von Gewalt betroffen” informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachpublikum. Begrüßt werden die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Bezirksbürgermeister Stefan Komoß.

Senatorin Kolat zum Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen am 25. November: Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache!

Stellenausschreibung: Vorbereitung und Antragstellung im Rahmen eines EU Forschungsvorhabens; HU Berlin

Zentrale Frauenbeauftragte der Humboldt-Universität Beschäftigte/r – mit 1/2-Teilzeitbeschäftigung – E 13 TV-L HU
Aufgabengebiet:
Vorbereitung und Antragstellung im Rahmen eines EU Forschungsvorhabens(Horizon2020),insb. Konzeption und Koordination eines EU-Antrages unter Berücksichtigung der Frauen- und Geschlechterforschung (Antragssprache: Englisch); wiss. Recherche zum Themengebiet; Herstellen von Kooperationen mit exzellenten Hochschulen und Einrichtungen in der EU im Rahmen der Antragstellung und zur Vernetzung von exzellenten Forscherinnen zum Themengebiet “Gleichstellung an Hochschulen”; Integration von hochschulinternen Kooperationspartnerinnen und Expertinnen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen in das Antragsverfahren; Einrichtung und Koordination einer Arbeitsgruppe zum Aufgabengebiet; Dokumentation und Berichtswesen zur Antragstellung und zu potentiellen Kooperationspartnerinnen sowie zu den Expertinnen der EU-Kontaktstellen (Drittmittelfinanzierung befristet bis 31.12.2015)
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Workshop: “Von Männlichkeit(en) und anderen (k(l)einen) Katastrophen. Pro-Feministische Männerarbeit als Feld der Auseinandersetzung”, 28.11.14.Potsdam

Freitag 28.11.14, 17oo-20oo Uhr, all gender, für ca 20 leute, im fem_archiv Potsdam, Hermann-Elfleinstraße 32, 14467 Potsdam
(für Teilnahme gern vorher bescheid sagen, aber nicht zwingend notwendig)
Es wird eine zwischenmahlzeit geben, keine kosten für Teilnehmende, sponsored by asta UP

Die Analyse und Kritik gesellschaftlicher Herrschaft und Ideologien der Ungleichwertigkeit betrifft immer mehrere Ebenen. Die analytische und die praktische Ebene. In dem Workshop wird es um den Versuch gehen beides zu verbinden. Ausgehend von der eigenen Involviertheit, geht es um die Chancen und Grenzen von Reflexionsprozessen und Handlungsfähigkeit in der bürgerlich-patriarchalen Gesellschaftsformation. Der Versuch sich in diesen Verhältnissen möglichst »unsexistisch« zu verhalten, ist immer ein schwieriges
Unterfangen und lässt sich eher in Spannungsverhältnissen thematisieren. Wie diese aussehen und »was geht«, wird uns den Workshop über beschäftigen. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Der
Workshop ist offen für Alle. Aljoscha Langfort beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit pro-feministischer Männerarbeit und ist manchmal ganz schön überfordert damit. Auch wenn er der Überzeugung ist, dass die Auseinandersetzung notwendig ist und sich im Endeffekt lohnt.

CfP: Gendering Science: Women and Men Producing Knowledge – Prague 04-06/06/15

Maria Rentetzi, Institut für Philosophie, Universität Wien: 04.06.2015-06.06.2015, Prague
Deadline: 15.12.2014
The task of the conference is to map the historical path of women from equal opportunities in education to the position of knowledge producers, science managers and educators in the light of the gendered transformations of the sciences in the 20th and 21st centuries. The Commission on Women and Gender Studies of the DHST is accepting abstracts of papers for the conference, “Gendering Science: Women and Men Producing Knowledge,” which will be held in Prague on 4-6 June 2015. The deadline for submissions of abstracts is 15 December 2014.
For more information, see the conference website.