Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Stellenausschreibung: Leiter_in Fachstelle für Chancengleichheit, Universität Luzern, Schweiz

Stellenausschreibung: Leiter_in Fachstelle für Chancengleichheit, Universität Luzern, Schweiz

Die Universität Luzern sucht ab 1. August 2016 oder nach Vereinbarung eine/einen Leiterin/Leiter der Fachstelle für Chancengleichheit (60%).

Die Fachstelle für Chancengleichheit unterstützt aktiv die Bemühungen der Universität zur Gewährleistung der Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie die Integration von Menschen mit Behinderung im Studium und im beruflichen Umfeld. Die Fachstelle initiiert entsprechende Projekte und nimmt die dazu erforderlichen universitätsinternen, nationalen und regionalen Kontakte wahr.

Es obliegen Ihnen insbesondere die folgenden Aufgaben:
– Führung der Fachstelle in fachlicher, finanzieller und organisatorischer Hinsicht.
– Ansprechperson und Beratungsauftrag gegenüber Angehörigen und Gremien der Universität und gegen aussen in Themen wie Familie und Vereinbarkeit, Laufbahn und Nachwuchsförderung sowie Diversität und Barrierefreiheit.
– Verantwortung für die Umsetzung des Aktions- und Mehrjahresplans 2017-2020 der Universität Luzern im Rahmen des Bundesprogramms Chancengleichheit.
– Durchführung des Gleichstellungscontrollings
– Geschäftsführung der Gleichstellungskommission sowie Delegierte der Kommission in Berufungsverfahren.
– Zusammenarbeit mit den Diversity-Beauftragten von Hochschule Luzern und PH Luzern in gemeinsamen Projekten.
– Vertretung der Universität Luzern in regionalen und nationalen Gremien und Arbeitsgruppen.

Bewerbungsschluss ist der 20.05.2016.

Die gesamte Stellenausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Wissenschaftl. Mitarbeiter_in, “Experimentalpsychologische Genderforschung”, Universität Bielefeld

Stellenausschreibung: Wissenschaftl. Mitarbeiter_in, “Experimentalpsychologische Genderforschung”, Universität Bielefeld

Mitarbeit im Forschungsprojekt “Experimentalpsychologische Genderforschung” zu Themen wie z.B. Mythen über sexuelle Aggression; Blickbewegungsanalysen bei der Betrachtung von Fallinformation zu sexueller Aggression; Motive, die sexueller Belästigung zugrundeliegen; Ambivalenter Sexismus; Ursachen und Konsequenzen sexueller Objektifizierung von Frauen; Geschlechterstereotypen in der sozialen Robotik (80 bis 100%).

Mitwirkung an der Lehre im BSc Psychologie, MSc Psychologie und/oder im interdisziplinären Master-studiengang “Gender Studies” im Umfang von bis zu 2 LVS je Semester durch das Angebot forschungsorientierter Lehrveranstaltungen (0 bis 20%).

Die Stelle wird nach E 13 TV-L bezahlt und beträgt 50%.

Bewerbungsschluss ist der 20.05.2016.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Stud. Hilskraft (41h/Monat), Margherita-von-Brentano-Zentrum, FU Berlin

Stellenausschreibung: Stud. Hilskraft (41h/Monat), Margherita-von-Brentano-Zentrum, FU Berlin

Im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts “Repositorium für die Geschlechterforschung” ist am Margherita-von-Brentano-Zentrum die Stelle einer studentischen Hilfskraft zu besetzen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin durchgeführt und zielt auf den Aufbau eines elektronischen Speicherorts für freies Publizieren im inter-/transdisziplinären Feld der Geschlechterforschung.

Die gesamte Ausschreibung finden Sie hier.

Feministische FrühlingsUni: [:Bewegung*en:], 05/16, Innsbruck

Feministische FrühlingsUni: [:Bewegung*en:], 05/16, Innsbruck

  • Datum: 13.-16.05.2016
  • Ort: Universität Innsbruck, Innrain 52, 6062 Innsbruck

Die Feministische FrühlingsUni 2016 (FFU) sieht ihren Anfang in den FrauenUnis, die durch transnationale Vernetzungen inspiriert ab 1984 auch in Österreich von der autonomen Frauenbewegung veranstaltet wurden, und nach einer langen Pause seit 2007 wieder jährlich von (queer-) feministischen Aktivist*innen* organisiert werden. Die FFU’s stehen im Zeichen feministischer Kritiken an noch immer vorhandenen patriarchalen Strukturen innerhalb von Wissenschaften, Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen, sowie an ungleichen Zugangsmöglichkeiten zu diesen. Ein weiteres bedeutendes Ziel der FFU’s war und ist es, Aktivistinnen* zu vernetzen und vielfältigen Austausch durch und innerhalb feministischer Bewegungen zu ermöglichen.

Die FFU‘16 soll selbstbestimmte Räume bieten, in denen sich die Gestaltenden kritisch mit feministischen, queeren und gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen, verfestigte Strukturen und Hierarchien hinterfragen und neue Möglichkeiten schaffen, um das Zusammenleben neu gestalten und entwickeln zu können. Dabei sollen sowohl Personen, die sich in, als auch außerhalb akademischer Wissenschaftsbetriebe bewegen, angesprochen werden und Teil der FFU sein.Frauen*, Lesben*, Inter*, Trans*-Personen sind eingeladen, sich im Rahmen der FFU‘16 vier Tage lang geschütztere Räume anzueignen. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich aufeinander zu[:bewegen:], um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und inspirieren zu lassen, sich zu vernetzen, wissenschaftliche Forschungen zu präsentieren, aktivistisch zu sein, Kunst zu schaffen, sich auszudrücken, Allianzen zu bilden, anzuecken, zu diskutieren, einander zu unterstützen und zu kritisieren, um so gemeinsam neue Perspektiven zu erkennen und Ideen zu entwickeln.

Anmeldungen sind noch bis zum 06.05.2016 möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fachtag: “Cyberstalking entgegentreten – aktuelle Herausforderung in der Beratung für Frauen*”, 24.05.2016, Berlin

Fachtag: “Cyberstalking entgegentreten – aktuelle Herausforderung in der Beratung für Frauen*”, 24.05.2016, Berlin

  • Datum/Zeit: 24.05.2016, 12-17 Uhr
  • Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

In den letzten Jahren wird von Klient*innen in Fachberatungsstellen immer häufiger die Betroffenheit durch Cyberstalking thematisiert. Das Anti-Stalking-Projekt des FRIEDA-Frauenzentrum e. V. reagiert mit dem Fachtag Cyberstalking entgegentreten auf diese Entwicklung.

In der öffentlichen Wahrnehmung werden insbesondere Cybermobbing unter Jugendlichen und Gewalt im Internet ganz allgemein als Themen aufgegriffen. Die geschlechtsspezifischen Hintergründe und Cyberstalking bleiben vielfach unbeachtet.

Mit Fachvorträgen und in Diskussionen sollen auf dem Fachtag insbesondere verschiedene Beratungsstellen miteinander ins Gespräch kommen. Welche Möglichkeiten und Bedarfe zur fachgerechten Beratung unterschiedlicher Frauen* gibt es in Beratungsstellen? Wie reagieren Beratungsstellen auf die Auswirkungen von Cyberstalking auf betroffene Frauen*? Mit einem kritischen Blick auf vorhandene zivil- und strafrechtliche Grundlagen und unter Einbezug konkreter Handlungsmöglichkeiten sollen politische Forderungen vorangebracht werden.

Anmeldung wird bis zum 17.05.2016 erbeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Konferenz: “Images of the Body: First World War and its Aftermath”, 06/16, Rom

Konferenz: “Images of the Body: First World War and its Aftermath”, 06/16, Rom

  • Datum: 09.-10.06.2016
  • Ort: Deutsches Historisches Institut in Rom, Via Aurelia Antica, 391, 00165 Rom

Thema des Workshops, der in Zusammenarbeit mit der Bibliotheca Hertziana durchgeführt wird, ist die zentrale Rolle, die der Körper in Narration und Darstellung, in der Erfahrung und im Verständnis des Ersten Weltkriegs einnahm. Es soll individuellen Schicksalen Rechnung getragen werden – Körper, die in die Schützengräben gezwungen, verletzt, verstümmelt oder getötet wurden, die sich im Kampf verausgabten oder die als verschollen gelten müssen. Aber es wird auch die Frage erörtert, wie diese Körper zum Symbol einer nationalen Gemeinschaft werden konnten.

Aus diesem Grund richtet sich der Blick sowohl auf Front und Heimatfront als auch auf die Gesellschaft in Kriegs- und Nachkriegszeit. Historiker, Kunsthistoriker und Medienhistoriker werden in diesem Zusammenhang einige Schlüsselfragen zur Darstellung von Körpern in und nach dem Ersten Weltkrieg vertiefen.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Social Justice Training: „Verbündet werden – verbündet sein!“, Bündnispolitiken innerhalb der LSBTTIQ-Community, 06/16, Waldschlösschen

„Verbündet werden – verbündet sein!“, Bündnispolitiken innerhalb der LSBTTIQ-Community, Social Justice-Training für in der Gruppen- und Initiativenarbeit aktive und interessierte LSBT*I*Q, 06/16, Waldschlösschen

  • Datum: 17-19.06.2016
  • Ort: Akademie Waldschlösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen

Wie können wir gut und solidarisch zusammenarbeiten, ohne neue Ausschlüsse zu produzieren? Diese Frage ist gerade im Zuge der zunehmenden Sichtbarkeit und Diversität geschlechtlicher und sexueller Identitäten hochaktuell. Eine Möglichkeit stellt hierfür das Konzept des “Verbündet-Seins” dar.

Verbündete sind Mitglieder einer privilegierten Gruppierung, die sich aktiv solidarisch und unterstützend verhalten, um der Diskriminierung ausgegrenzter Gruppierungen entgegenzuwirken. Im Zentrum steht dabei eine ethisch-politische Haltung, die allen Menschen Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen ermöglichen möchte, ohne dass dies einen direkten eigenen Vorteil verspricht.
Die Auseinandersetzung mit Privilegien, im Sinne von zufällig bei der Geburt oder durch den sozialen Zusammenhang erworbenen Ressourcen und Partizipationsmöglichkeiten, ist ein wichtiger Zugang für Verbündete.
In diesem Seminar wollen wir uns mit dem Verbündeten-Konzept und unseren jeweiligen Positionierungen in einem Gefüge von Ausgrenzung und Partizipationsmöglichkeiten beschäftigen.

Wir wollen uns mit eigenen Diskriminierungserfahrungen aber auch eigener Privilegierungen in LSBTTIQ-Kontexten auseinandersetzen und gemeinsam weiter denken, wie über eine Haltung des Verbündet-Seins inklusive und solidarische Bündnispolitiken gestaltet werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiterin (13 TV-L, 50%), Gender- und Technikzentrum Beuth Hochschule Berlin

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiterin (13 TV-L, 50%), Gender- und Technikzentrum Beuth Hochschule Berlin

Im Rahmen des mit Mitteln des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Berliner Programm) geförderten innovativen Projektes zur Gewinnung von Fachhochschul-Professorinnen im MINT-Bereich ist ab 01.05.2016 folgende Position zu besetzen: Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter, Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen mit 50 % der regelmäßigen Wochenarbeitszeit, derzeit 19,5h/W

Besetzbar: 01.05.2016 – 31.12.2020

Aufgabenbereich:

Vorbereitung einer Hochschulkarriere für FH- Absolventinnen

Entwicklung und Umsetzung eines Förder- und Qualifizierungsprogramms für Fachhochschul-Absolventinnen – auch mit Migrationshintergrund – zur langfristigen Gewinnung potentieller Bewerberinnen für Fachhochschul-Professuren. Hierzu sind kulturelle Besonderheiten in den Prozessen der Berufsfindung zu erforschen, bereits existierende langfristiger Förderprogramme für Karrieren in der Wissenschaft zu evaluieren und auf ihre Übertragbarkeit zu prüfen. Bestandteil des Aufgabengebietes ist es darüber hinaus, wissenschaftlich im Themenfeld gender- und diversitysensibles Personalma-nagement zu veröffentlichen.

Übergreifende Koordination der Projekte des Berliner Programmes im Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule für Technik Berlin.

Bestandteil des Aufgabengebietes ist es darüber hinaus,  wissenschaftlich im Themenfeld gender- und diversitysensibles Personalmanagement zu veröffentlichen.

Bewerbungschluss ist der 16.05.2016.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Vacancy: Associate Senior Lecturer in Gender Studies, University of Gothenburg, Sweden

Vacancy: Associate Senior Lecturer in Gender Studies, University of Gothenburg, Sweden

Location: Gender Studies, at the Department of Cultural Sciences, University of Gothenburg (Sweden)

Type of employment: This is a fixed-term employment. Four years employment with possibilities for promotion to Senior Lecturer.

Closing Date: 25 May 2016

Applications are invited for a position as Associate Senior Lecturer in Gender Studies, at the Department of Cultural Sciences, University of Gothenburg. The posted position primarily comprises research, individually and in collaboration with the research team members, within the project Spaces of resistance. A study of gender and sexualities in times of transformation. The research project started 2016 with support from Knut and Alice Wallenberg’s Foundation. The project explores the transnational struggle for women’s and LGBT-people’s rights in contemporary Scandinavia, Russia and Turkey. Bringing together multi-sited ethnography, netnography, discourse analysis and comparative analysis, this project aims to expand our knowledge about how collaborations between transnational organizations and local women’s and LGBT-movements enable new collective identities and more complex understandings of gender and sexualities. The project is situated in feminist post-/decolonial and postsocialist theory. The research project is now inviting applications for a tenure track position as Associate Senior Lecturer, appointed to conduct research within the project, individually as well as in collaboration with other members in the research team. 

Please find more information here.

CfP: “From Mothers to Citizens: Italian Women from Unification to the Republic”, 09/16, University of Cambridge

CfP: “From Mothers to Citizens: Italian Women from Unification to the Republic”, 09/16, University of Cambridge

  • Date: 29-30 September 2016
  • Location: Department of Italian, Raised Faculty Building, Sidgwick Avenue, Cambridge
  • Deadline: 30 June 2016

At the time of Unification, in the writings of educationalists and moralists, women were typically confined to the role of wives and mothers within the household. The 1865 Civil Code, the so-called Pisanelli Code, confirmed the legal status of women as subject to men. However, ideas of emancipation and improvements in women’s rights spread in certain intellectual circles. Figures like Salvatore Morelli and Anna Maria Mozzoni promoted rights for women, including the vote in administrative elections, leading to the foundation of associations and journals supporting women emancipation. At the turn of the century, women’s rights were formally discussed at state level, resulting in the first decrees regulating women in the employment (1902–7) and the first petitions for the right to vote (1906). However, few changes occurred in the position of women within the wider society, and not even their participation in the Great War effort gave them equal rights. On the contrary, women’s expectations of a formal acknowledgement of citizenship were frustrated and finally rejected by the rise of Fascism. During the Fascist era, women’s role was officially reduced once more to that of mother and wife, and although their involvement in Fascist organisations brought them outside the house, the regime silenced any emancipatory claim. Only the convulsions of the second War and civil war would finally make possible full women’s suffrage.

The conference aims to explore the tensions and contradictions in these public, official, civic and private roles in this period of transformation, to better understand the contradictions and conflicts in the status of Italian women from 1861 up to 1945. It aims to retrace the path that led to full citizenship and investigate the changes in the image of women throughout this period of emancipation.

We invite papers which investigate any aspect of this evolution. Proposals may include, but are not limited to, reflections of these historical changes in women’s status in history, politics, literature, media, visual arts, education, law, medicine, religion.

Please find more information here.