Workshop “Inter.. was?” der Friedrich-Ebert-Stiftung am 10./11. April 2015 in Berlin

PRAXISWORKSHOP FÜR AKTIVE AUS POLITIK, GESELLSCHAFT, KULTUR UND MEDIEN IN DER WERKSTATT DER KULTUREN, BERLIN-NEUKÖLLN, AM 10. UND 11. APRIL 2015

_Alle Frauen sind weiß, alle Schwarzen sind Männer, aber einige von uns sind mutig,_ schrieben die afroamerikanischen Autor_innen Gloria T. Hull, Patricia Bell Scott und Barbara Smith im Titel einer bereits 1982 erschienen Publikation. Hier skizzierten sie das, was heute als zentraler Beitrag zum Konzept von „Intersektionalität“ gilt und zunehmend größere öffentliche Aufmerksamkeit erfährt.

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The Gender Summit – Quality Research and Innovation through Equality : GS5, GS6 and GS7 2015

We are pleased to announce that the Gender Summit has gone global. In 2015 there will be three regional Gender Summits: GS5 Africa, Cape Town 28 – 30 April; GS6 Asia-Pacific, Seoul 26 – 28 August; and the GS7 EU, Berlin 6-7 November. The African and Asia-Pacific editions are introduced for the first time. They follow on the introduction in 2013 of the inspirational Gender Summit 3 North America, by a partnership of leading research funders led by the NSF.
More details and how to get involved.

Symposium Diaspora and its Others ; Berlin ICI 26.-27.3.2015

Symposium: Diaspora and its Others: Narratives, Nomads, and Impossibilities, ICI Berlin, 26-27 March 2015, In English
The question of diaspora is bound to movement and its narration, but in an aberrant way.
A narration of movement is generally marked by departure, passage, and arrival. Diaspora, while certainly shaped by these marks, tends to disrupt their relations. Its dynamics of non-belonging, multiple-belonging, and the in-between serve to express movements that could be narrated as both never arriving and never beginning. Indeed, the question of diaspora is inseparable from the question of how to move, how to make one’s way, in contexts in which one must negotiate the impossibilities of belonging.
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Buchpräsentation: Liebe-Macht-Sexualität mit Judith Coffey und Mike Laufenberg; Berlin, 12.04.

Buchpräsentation und Diskussion mit *Judith Coffey* und *Mike Laufenberg*
Was haben romantische Liebesgeschichten mit der gesellschaftlichen Angst vor queerer Sexualität zu tun? Judith Coffey und Mike Laufenberg stellen ihre Bücher The Power of Love und Sexualität und Biomacht vor und diskutieren mit dem Publikum, was sich daraus für queere Politik und queeres community building ergibt.
Am: Sonntag, den 12. April 2015 um 18 Uhr
Im: Silver Future, Weserstr. 206 12047 Berlin

CfP: Special Issue of the Journal of Critical Realism: Critical Realism, Gender and Feminism. Deadline: October 1, 2015

Hier geht s zum Call.

Summer School: Gender Equality and Quality of Life. Policy-Making in Times of New Gender Regimes. August 30-September 4, 2015. Krakow, Poland

The summer school focuses on exploring the relations between gender equality and quality of life. Studies of gender equality impact on quality of life are not conclusive – we cannot assume linear and unidirectional relation between gender equality and quality of life. This relation is shaped by cultural and institutional context in each country and the individual strategies adopted by the citizens. During this summer school we will try to explore the relation between as well as develop a policy recommendation and policy toolkits for policy-makers, both in Poland and Norway.
The summer school consists of lectures, roundtables and workshops, which will introduce intersectional perspective on gender equality and quality of life. It will provide current research and debates as a basis for challenging discussion related to the following topics:Gender regimes and economic constraints of neoliberalism, Gendered Violence, Men and gender equality, Women’s movement and activism, Inequalities, intersectionality and quality of life
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Werkstattgeschpräch: “Arabischer Frühling: Sozio-ökonomische Früchte auch für Frauen?”; HWR Berlin, 16.04.

Internationale Entwicklungspolitik und Sozialpolitik gehen oft davon aus, dass die Förderung weiblicher Erwerbsarbeit und demokratischer Strukturen zur Verbesserung der Geschlechtergleichheit beitragen. Folgt man dieser Annahme, dann sind weibliche Erwerbsarbeit und demokratische Strukturen für den arabischen Raum von ganz besonderer Bedeutung. Laut den Vereinten Nationen lagen hinsichtlich der Gender-Gleichheit im Jahr 2010 – also vor Beginn des Arabischen Frühlings – Tunesien auf Platz 56, Algerien auf 70 und Ägypten auf Platz 108. Vier Jahre später, also 2014, hingegen lag Tunesien auf 48, Algerien auf Platz 81 und Ägypten auf Platz 130. Daraus ergibt sich die Frage: Welche Früchte hat der Arabische Frühling den Frauen der Region gebracht?
Wann: Donnerstag, 16.04.2015
Wo: HWR Berlin, Badensche Str. 52, IMB Gebäude, Raum C 82 10825 Berlin
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Ausschreibung: Kurzzeitstipendien für Promovierende und Wissenschaftler Centre Marc Bloch

Förderdauer: bis zu drei Monate, Höhe der Förderung: 1200 € im Monat
Frist: Bewerbungsschluss am 15. Mai 2015 für einen Aufenthaltsbeginn im Zeitraum 1. Oktober bis 31. Dezember 2015

Zweck der Förderung: Das Centre Marc Bloch vergibt im laufenden Jahr Stipendien zur Unterstützung von Forschungsprojekten im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften und zur Förderung der Zusammenarbeit mit Forschern des CMB und Berliner Wissenschaftlern. Gefördert werden Projekte von nicht in Berlin arbeitenden Promovierenden und WissenschaftlerInnen, die zu den am CMB vertretenen Forschungsfeldern beitragen und in enger Kooperation mit dessen Arbeitsgruppen und ForscherInnen arbeiten. Stipendien können für Forschungsaufenthalte sowie für die Vorbereitung wissenschaftlicher Kooperationen beantragt werden.
Die Ausschreibung richtet sich an Promovierende und WissenschaftlerInnen aller Nationalitäten und Niveaus. Bedingungen für die Auszahlung des Stipendiums sind der verpflichtende Aufenthalt in Berlin während der Förderzeit und die Teilnahme am Forschungsleben des CMB (am Forschungsseminar sowie Arbeitsgruppe). Im Rahmen der terminlichen Möglichkeiten bemüht sich das CMB, dem Stipendiat bzw. der Stipendiatin während des Aufenthalts die Gelegenheit zur Vorstellung seiner bzw. ihrer Forschungsarbeit zu geben.

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Neuerscheinung: Handbuch zur Behindertenrechtskonvention von der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Handbuch im Umfang von 504 Seiten wurde von Theresia Degener und Elke Diehl herausgegeben.
Download des Handbuches und nähere Informationen gibt es hier.

PM: Bundestagspetition- Das Menschenrecht auf Verhütung darf nicht am Geld scheitern

Halbzeit bei der Bundestagspetition – Unterzeichnen Sie jetzt!

Über 1400 UnterstützerInnen haben die Bundestagspetition von pro familia bislang unterzeichnet. Sie alle fordern, dass das Menschenrecht auf Verhütung nicht am Geld scheitern darf. Die Kosten von Verhütungsmitteln müssen für Menschen, die wenig Geld haben, übernommen werden, und zwar bundesweit. Hartz-IV EmpfängerInnen, aber auch die alleinerziehende Studentin mit BAföG sowie Menschen, die Wohngeld erhalten, können Verhütungsmittel oft nicht mehr bezahlen.

„Wir freuen uns, dass unsere Petition auf Interesse stößt“, sagt Bundesvorsitzende Prof. Dr. Daphne Hahn. „Das zeigt, dass viele Menschen das Problem sehen und wie wir eine Lösung fordern, die einkommensschwachen Menschen sexuelle Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der Familienplanung erlaubt. Verhütungsmittel spielen eine elementare Rolle bei der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften. Wir müssen aber dafür sorgen, dass alle Menschen sie sich leisten können.“

Ein breites Bündnis von Organisationen unterstützt die Bundestagspetition, die noch bis zum 1. April 2015 online unterzeichnet werden kann. Mit dabei sind die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, der AWO-Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die Deutsche AIDS-Hilfe, die Frauenberatungsstellen und Frauennotruf, die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit, die Frauen im Sozialverband Deutschland, TERRE DES FEMMES, Ver.di Frauen- und Gleichstellungspolitik und das Zukunftsforum Familie.

„Um eine Gesetzesänderung zur erreichen, brauchen wir in den nächsten beiden Wochen noch viele weitere Menschen, die unterzeichnen. pro familia bittet um Unterstützung, damit das Ziel der Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Menschen mit geringem Einkommen näher rückt.“

Link zur Petition
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