Gastvortrag: von Isabell Lorey zum Thema “Freiheit und Sorge im Regime der Prekarisierung” / 27.11.14 FU Berlin

Eine der herausgehobenen Figuren der europäischen Moderne ist die des autonomen Individuums. Sie ist frei, indem sie die Reproduktion des Lebens abwertet. Diese negative Freiheit ist zutiefst vergeschlechtlicht. Die Anstrengungen, die feminisierte Reproduktion und Sorge von der Figur des autonomen Individuums abzuspalten, prägen seit Jahrhunderten unser Verständnis von Freiheit und Arbeit und hatten massive Auswirkungen auf die wohlfahrtsstaatliche Absicherung. Im Neoliberalismus wird sozialer Schutz auf neue Weise individualisiert und privatisiert. Freiheit als Selbstverantwortung wird zum neuen Herrschaftsinstrument. Diese historischen Genealogien und Transformationen wird Isabell Lorey anhand ihrer politischen Theorie der Prekarisierung entfalten und fragen, auf welche Weise ein politisches und soziales Zusammenleben gedacht werden könnte, das von Sorge und Reproduktion ausgeht und sie nicht abwertet.
Wann? Do., den 27.11.2014, 16:00 – 18:00 Uhr.
Wo? Freie Universität Berlin Otto- von-Simson-Str. 26 Seminarzentrum,L 115
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Ausschreibung studentische Hilfskraftstelle ZtG, HU Berlin

Beschäftigungsstelle: Kultur-, Sozial- und Bildungswiss. Fakultät, Zentrum f. transdiszipl. Geschlechterstudien, Beginn des Beschäftigungsverhältnisses: 01.01.2015
Aufgabengebiet:
Unterstützung der Arbeit der Sprecherinnen und der Geschäftsstelle d. ZtG (u.a. bei Vorbereitung von Tagungen, Absicherung der Öffnungszeiten der Genderbibliothek bzw. des ZtG-Sekretariats)
Mitarbeit bei der Erstellung v. ZtG-Publikationen
Pflege der englischsprachigen Textseiten der ZtG-Homepage
Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des ZtG, insbesondere durch Web 2.0-Angebote (Twitter, Facebook, Weblog, Library Thing)
Unterstützung der Arbeit der Genderbibliothek durch: formale Literaturerschließung; ggf. Literaturrecherchekurse für die Frauen- u. Geschlechterforschung
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Stellenausschreibung ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.

ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V. ist ein gemeinnütziger, feministischer Verein und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.
Der Verein unterhält eine Mädchenberatungsstelle, den offenen Mädchentreff Leyla und leistet darüber hinaus Präventions- und Projektarbeit an Schulen.
Wir suchen zum 01. April 2015 eine medienpädagogische Fachkraft für den interkulturellen Mädchentreff Leyla (in Teilzeit 30 Stunden) als Elternzeitvertretung (ca. 1 Jahr) mit der Option auf Verlängerung.
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Gastvortrag: C. S. Lakshmi »Through Words and Silences: Understanding Women’s Words and Women’s Lives in India«, 11 December 2014 Berlin

On the occasion of the Sound and Picture Archives for Research on Women (SPARROW) based in Mumbai, India, receiving the prestigious 2014 Prince Claus Awards for cultural action in the Netherlands, founding member and director of SPARROW, Dr. C.S. Lakshmi, will give a talk on the work of feminist archiving in an Indian context.
This presentation will focus on oral history and the collective efforts to set up a women’s archives in India with oral history as the main anchor project. The talk will elaborate on SPARROW’s perception of oral history, their methods of using oral history in general and specifically the work conducted in the framework of the Global Feminisms project and the ten oral history documentaries SPARROW produced to understand women’s scholarship and action and explore the questions of self, identity, ways of seeing, ways of speaking and ways of maintaining silence.
Dr. C.S. Lakshmi is also a well-known figure in Tamil literature writing under the pen name of Ambai. At the end of the presentation, she will read excerpts from her latest work in Tamil.
The lecture is organized by Sruti Bala in cooperation with the Center for the Promotion of Women’s and Gender Studies (ZEFG).
when? 11 December 2014, Thursdays, 4 p.m.

where? Institute for Theatre Studies, Auditorium, Freie Universität Berlin, Grunewaldstr. 35 12165 Berlin-Steglitz
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Podiumsdiskussion: “Man wird doch wohl noch sagen dürfen, …!” Zur Diskussion um ein “Recht auf Diskriminierung”; HU Berlin 11.12.2014

Am 11. Dezember, 19 Uhr laden wir herzlich ein zur:
Podiumsdiskussion “Man wird doch wohl noch sagen dürfen, …!” Zur Diskussion um ein “Recht auf Diskriminierung” am Beispiel des Verbots der Geschlechtsdiskriminierung
mit Anna Katharina Mangold, Sebastian Müller, Ulrike Lembke,
Buchvorstellung “Menschenrechte und Geschlecht”
Mit den Autor*innen: Minou Banafsche, Lucy Chebout, Sarah Elsuni, Matthias Lehnert, Ulrike Lembke, Tillmann Löhr, Katja Rodi, Beate Rudolf, Anna von Gall, Friederike Wapler.

CfP: Gender and Transformation: Women in Europe Workshop, Spring 2015 NYC

GENDER AND TRANSFORMATION: WOMEN IN EUROPE WORKSHOP (with support from the Network of East-West Women)
NYU CENTER FOR EUROPEAN AND MEDITERRANEAN STUDIES
DEADLINE FOR SUBMISSIONS: NOVEMBER 28, 2014
The GENDER and TRANSFORMATION: WOMEN in EUROPE Workshop invites speakers to submit proposals for Friday afternoon talks for spring 2015 at the NYU Center for European and Mediterranean Studies.
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Einladung Film am 21.11. im Netzwerk behinderter Frauen Berlin

„DIE KUNST, SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN“ Film und Diskussion am 21. November 2014

Kino-Komödien zum Thema Behinderung werden immer beliebter. Oft begegnen uns dabei stereotype Muster und Kli­schees. – Und manchmal gelingt es, die getrennten Welten von Behinderten und Nicht-Behinderten einander näher zu bringen.
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PM der Gesellschaft für Sexualpädagogik: “Kinder und Jugendliche stärken: Kritisch-reflexive Sexualpädagogik mindert Gefährdungen des Aufwachsens”

gern weise ich auf die Pressemitteilung der Gesellschaft für Sexualpädagogik hin: “Kinder und Jugendliche stärken: Kritisch-reflexive Sexualpädagogik mindert Gefährdungen des Aufwachsens”. Sie macht
deutlich, was Sexualpädagogik aktuell leistet.
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Stellungnahme zum Schwerpunkt “Gender” in der Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes Forschung und Lehre veröffentlicht

Von der website der Fachgesellschaft Gender Studies:
Die aktuelle Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes Forschung und Lehre (November 2014), hat den Schwerpunkt Gender. Für die inter-/transdisziplinäre Geschlechterforschung leisten die Beiträge der Autorinnen Andrea Geier, Bettina Hannover, Carmen Leicht-Scholten und Bettina Pfleiderer aus der Perspektive ihrer jeweiligen (inter-)disziplinären Verortungen eine informative, sachliche und
kontroverse Bestandsaufnahme. Diesen Beiträgen ist bedauerlicherweise ein polemischer Artikel von Stefan Hirschauer vorangestellt, der nicht nur den Anspruch der Deutungshoheit über das gesamte Forschungsgebiet erhebt, sondern Gender Studies vom ‘Makel’ des Feminismus zu ‘reinigen’ sucht und ein Wissenschaftsverständnis postuliert, das weit hinter die selbstreflexiven Potentiale der Gender und Queer Studies zurückfällt. Eines unserer Mitglieder, der Kultur- und Medienwissenschaftler Stephan Trinkaus, hat diesen Artikel auf eine Weise kommentiert, der wir uns als Vorstand anschließen können. Daher möchten wir ihn an dieser Stelle allen Mitgliedern der
FG und allen anderen Interessierten zugänglich machen.
Zur Stellungnahme von Stephan Trinkaus

Symposium: Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen, 5.-6. Februar 2015 in Freiburg

Wie gestaltet sich der Austausch zwischen feministischen Wissenschaftler_innen, Akteur_innen der Gleichstellungsarbeit und queer-/feministischen Aktivist_innen? Welches Wissen über Geschlecht wird in diesen Kontexten produziert? Das Symposium nimmt Produktions- und Transferprozesse feministischen Wissens im Spannungsverhältnis von Geschlechterforschung und Geschlechterpolitiken in den Blick.
Referent_innen: Clare Hemmings, Claire Potter, Sabine Hark, Gabriele Dietze, Volker Woltersdorff, Inés Mateos, Katrin Meyer, Yv Nay, Miriam Krell und weitere.
Veranstalter_innen: AG Gender der Universität Freiburg, Zentrum für Anthropologie und Gender Studies Freiburg, Zentrum Gender Studies Basel, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Stabstelle Gleichstellung der PH Freiburg, fz – feministisches zentrum freiburg e.V.
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