Gender- und Diversity-Blog

Blog des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Biographieworkshop: VaterTochter, 09/16, Heinrich-Böll-Stiftung, Bernau

Biographieworkshop für Frauen: VaterTochter, 09/16, Heinrich-Böll-Stiftung, Bernau

  • Datum: 16.–18.09.2016
  • Ort: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Bonhoeffer-Haus, Bonhoefferweg 1, 16321 Bernau OT Lobetal

Die Beschäftigung mit der eigenen (weiblichen) Biographie kann vielfältige Gestalt annehmen: gelebtes Leben vergegenwärtigen, über nichtgelebtes Leben nachdenken, das Erinnern üben, Rollen, Haltungen und Denkmuster reflektieren. In der Beschäftigung mit dem bisherigen Lebenslauf kann frau die Konturen ihrer Identität schärfen; sie kann Selbstbewusstsein und Kraft gewinnen.

Ein Wochenendworkshop im brandenburgischen Lobetal nahe bei Bernau soll den notwendigen Rahmen schaffen für den ungestörten Zugang zur eigenen Vergangenheit.

In dem Workshop wollen wir Methoden der Biographiearbeit kennen lernen und einige davon einüben. Dazu wird es einen Seminarreader mit Übungsanleitungen und Literaturhinweisen geben.

Schwerpunkte dieses Seminars bilden Reflexionen zur gesellschaftlichen Eingebundenheit von Lebensläufen und zum Einfluss der Vater-Tochter-Beziehung auf Frauenleben – politisch, beruflich, privat.

Mehr Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskräfte im Büro der Zentralen Frauenbeauftragten der TU Berlin

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskräfte im Büro der Zentralen Frauenbeauftragten der TU Berlin

Die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin sucht ab sofort zwei studentische Hilfskräfte für 40 h / Monat.

Die Aufgabenbereiche umfassen

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Bearbeitung der Homepage und Facebook
  • Unterstützung bei Veranstaltungen
  • Recherchearbeiten
  • Sonstige Bürotätigkeiten

Erwünschte Kenntnisse und Fähigkeiten sind

  • Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten
  • Frauenpolitisches Engagement
  • Sehr gute Kenntnisse in MS Office (insbesondere Excel, Powerpoint)
  • Adobe
  • InDesign
  • Typo3
  • Citavi

Die Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Forschungswerkstatt: „Über den Rand gedacht – reloaded“, Netzwerk FGF NRW, 10/16, Bochum

Forschungswerkstatt: „Über den Rand gedacht – reloaded“, Netzwerk FGF NRW

  • Datum/Uhrzeit: 21.10.2016, 10:00–17:00 Uhr
  • Ort: Ruhr-Universität Bochum

Im Rahmen einer Forschungswerkstatt möchten wir in einen gemeinsamen inter- und multidisziplinären Austausch über verschiedene Forschungsfragen, -methoden und -projekte treten und hierdurch intensive Auseinandersetzungen und fruchtbare Diskussionen ermöglichen. Die Frauen- und Geschlechterforschung versteht sich traditionell als ein wissenschaftlicher Bereich, der über hergebrachte Grenzen hinausreicht. Sie hat von Beginn an – mal stärker, mal weniger stark – Politik und Wissenschaft miteinander verbunden und dabei (Forschungs-)Fragen verfolgt, die im Rahmen einer einzigen Disziplin kaum zu beantworten sind. Insofern ist die Geschlechterforschung immer schon ein inter-, trans- und multidisziplinäres wissenschaftliches Feld, wenn es auch zu jeder Zeit gewissermaßen Leitdisziplinen gab. Allerdings schafft die konkrete wissenschaftliche Arbeit jenseits einer klar abgegrenzten Disziplin besondere Herausforderungen in der Zusammenarbeit, z. B. durch unterschiedliche Auslegungen von Begrifflichkeiten, verschiedene Wissenschaftssprachen oder Konkurrenzverhältnisse der Fächer. Der diesjährige Workshop der Mittelbauer_innen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW will in Form einer Forschungswerkstatt Promovierenden den Raum und die Möglichkeit zum inhaltlichen Austausch über ihre Projekte geben. Der Werkstattcharakter der Veranstaltung betont die Offenheit des Formats: Themen der Präsentationen sind die Auswertung des empirischen Materials, methodische und methodologische Überlegungen, die kritische Reflexion der eigenen Forschungsarbeit und die Diskussion konkreter Kapitel der Dissertation. Im Lernzusammenhang der Gruppe wird die vorhandene wissenschaftliche disziplinenübergreifende Expertise mobilisiert. Die Teilnehmer_innen bringen die Bereitschaft mit, sich schon im Vorfeld mit den Projekten der Referent_innen zu beschäftigen und deren eingereichte Texte zu lesen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jahrestagung Netzwerk FGF: Körper und Geschlecht im Fokus von Gesundheit und Medizin, 11/16, Duisburg-Essen

Jahrestagung Netzwerk FGF: Körper und Geschlecht im Fokus von Gesundheit und Medizin

  • Datum/Uhrzeit: 25.11.2016, 09:00–18:00 Uhr
  • Ort: Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen

Die Forschungs- und Handlungsfelder hinsichtlich Körper, Gesundheit und Medizin sind eng miteinander verflochten und stellen nicht nur aus Sicht der interdisziplinären und selbstreflexiven Geschlechterforschung eine große Herausforderung dar.

Auf der Tagung stehen dabei drei zentrale Fragen im Fokus:

(1) Welche Geschlechterordnungen und Konstruktionen von Geschlecht prägen das Forschungs- und Handlungsfeld der Gesundheitswissenschaften und Medizin? In diesem Rahmen wird das Spannungsverhältnis zwischen (de)konstruktivistischem Hinterfragen von Geschlecht und einer an Zweigeschlechtlichkeit orientierten Perspektive – in der die Ansätze der medizinischen Geschlechterforschung in der Regel verortet sind – aufgezeigt.

(2) Welche Fragen greift die medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung unter Genderaspekten auf? Dieser Frage wird sich exemplarisch anhand von Forschungen über geschlechtsspezifische kognitive Profile bei Parkinsonpatientinnen und -patienten und der Bedeutung von Geschlecht in der umwelt- und arbeitsmedizinischen Forschung und Versorgungspraxis angenähert. Des Weiteren wird erörtert, welche Effekte die sogenannte „Feminisierung“ der Medizin bewirkt.

(3) Was bedeuteten Körper, Gesundheit, Medizin für inter* oder trans* Menschen? Hierzu werden Ergebnisse eines Forschungsprojektes vorgestellt, das die Versorgungssituation von zwischengeschlechtlich geborenen Kindern in NRW untersucht. Daneben wird gezeigt, wie Körper sich in die Erzählungen von inter* Menschen einbringen. Anhand von Forschungen in Südafrika und Deutschland werden zudem (Körper-)Erfahrungen von trans* Menschen thematisiert.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Stellenausschreibung Netzwerkprofessur „Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung“ Paderborn

Stellenausschreibung Netzwerkprofessur „Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung“ Paderborn

Im Institut für Erziehungswissenschaft der Fakultät für Kulturwissenschaften ist zum 01.03.2018 eine Universitätsprofessur (W2) für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung

Die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber soll das Gebiet der Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung in der Breite des Faches in Forschung und Lehre vertreten.

Zur Professur gehört die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für Geschlechterstudien/Gender Studies der Universität Paderborn; deshalb wird ein interdisziplinär anschlussfähiges wissenschaftliches Profil in der Geschlechterforschung erwartet.

Weiterhin handelt es sich um eine Professur im Rahmen des Netzwerkes Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Ein zukünftiges Engagement im Netzwerk wird erwartet.

Die Lehraufgaben umfassen vorrangig Angebote im Rahmen der lehramts-bezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge und des Masterstudien-gangs „Kultur und Gesellschaft“, Teilstudiengang Geschlechterstudien.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2016.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: wiss. Mitarbeit gender_diversity, DHBW Baden-Württemberg

Stellenausschreibung: wiss. Mitarbeit gender_diversity, DHBW Baden-Württemberg

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Lehr- und Forschungsbereich „Soziale Arbeit und Diversity – Schwerpunkt Gender“(Teilzeit 75 %, befristet bis 31.12.2020)

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Dienstleistungen im Rahmen der Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten in der Sozialen Arbeit (Drittmitteleinwerbung und -verwaltung sowie Forschungstätigkeiten mit dem Ziel, einen neuen Lehr- und Forschungsbereich zur genderreflektierten Sozialen Arbeit aufzubauen)
  • Mitwirkung im Re-Akkreditierungsprozess und der Lehrentwicklung in Studiengängen der Sozialen Arbeit (Verankerung von Gender- und Diversity-Ansätzen, Fortbildungen)
  •  Übernahme von Lehraufgaben in Studiengängen des Sozialwesen (Fokus: Gender- und diversitätsbewusste Soziale Arbeit)
  • Konzeption, Organisation und Evaluation von fachlich einschlägigen Veranstaltungen

Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2016.

Die gesamte Stellenausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Gastwissenschaftler_in für Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung, Leuphana Universität Lüneburg

Stellenausschreibung: Gastwissenschaftler_in für Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung, Leuphana Universität Lüneburg

an der Leuphana Universität Lüneburg ist in der Fakultät Kulturwissenschaften vom 01.10.2016 bis 30.09.2018 die folgende Position zu besetzen:
Gastwissenschaftler_in für Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung (100%, in Anlehnung an W2)
Zu den Kernaufgaben und Tätigkeitsschwerpunkten zählen insbesondere Beiträge zur Intensivierung der geschlechter- und diversitätsorientierten Forschung und Lehre in den Studienprogrammen der Fakultät Kulturwissenschaften sowie die Koordination des Netzwerkes Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana.
Die Ausschreibung mit dem vollständigen Anforderungsprofil, das Bestandteil dieser Veröffentlichung ist, finden Sie bis zum Bewerbungsschluss am 18.08.2016 hier.

CfP: Arbeitstagung der KEG, 09/2017, Köln

Call for Papers: 15. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“

  • Daten: 27.–28.09.2017
  • Ort: Universität zu Köln

Die nächste Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“ bietet wieder die Möglichkeit, inhaltliche und hochschulpolitisch brisante Entwicklungen in den Gender Studies mit Fachkolleg_innen zu erörtern. Anhaltendes Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Er soll zur diagnostischen Sicht auf Trends und Fallen der Hochschulentwicklung verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Ausgewählte Themen werden in Arbeitsgruppen diskutiert.

Deadline: 15.10.2016

Weitere Informationen finden Sie hier: CfP KEG 2017

 

Neuerscheinung: „Sexualpädagogik in der Vorschule […]“, Lara Denz

Lara Denz: „Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich“

Klappentext:

Von Geburt an ist der Mensch ein sexuelles Wesen. Er besitzt eine natürliche Neugierde an Sexualität. Die psychosexuelle Entwicklung erfolgt schrittweise, sie entwickelt und verändert sich stetig. Kinder lernen den Umgang mit Sexualität, genauso wie den Umgang mit ihren motorischen Fähigkeiten, von Kindesbeinen an. Die Begleitung dabei erfordert gerade von Fachkräften Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit angemessen auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Körperlernen und kindliche Sexualität sind Entwicklungsaufgaben, für die es pädagogische Konzepte gibt. Im Buch werden die entsprechenden Bildungspläne der Bundesländer übersichtlich dargestellt, verglichen und darauf geprüft, ob sie dem fachwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechen: Inwieweit berücksichtigen die einzelnen Bundesländer das Thema Sexualität? Wie ausführlich wird auf verschiedene Inhalte dieses Themenfeldes eingegangen?

Save the date: Tagung „Gender-Sensitive Health Literary – A Future Concept for Public Health?“, 10/2016, Köln

Tagung „Gender-Sensitive Health Literary – A Future Concept for Public Health“

  • Datum/Zeit: 27.10.2016, 9:00–17:00h
  • Ort: Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung, Köln

am 27. Oktober 2016 veranstaltet das interfakultäre Zentrum ceres (cologne center for ethics, rights, economics, and social sciences of health) in Kooperation mit dem Fachbereich Medizinische Psychologie | Neuropsychologie und Gender Studies der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln sowie dem Prodekanat für Akademische Entwicklung und Gender die internationale Tagung „Gender-Sensitive Health Literacy – A Future Concept for Public Health?“.

Ziel der Veranstaltung ist es, die vielfältigen Zusammenhänge von Geschlecht und Gesundheitskompetenz aufzuzeigen und deren individuelle und systemische Spannungsfelder aus der Perspektive verschiedener Fachrichtungen zu untersuchen.

Die Tagung findet von 09.00 – 17.00 Uhr im Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung in Köln statt. Tagungssprache ist Englisch.

Weitere Informationen folgen in Kürze unter: