Wie viel digital/analog steckt im Flipped Classroom?

Das Konzept des umgedrehten Unterrichts wird häufig auf den Einsatz von Lernvideos reduziert. Durch dessen Einsatz kann der Unterricht schülerzentriert geöffnet werden. Allerdings kann ein gut funktionierender Unterricht auch auf Videos verzichten, wenn die selbstständigen Erarbeitungsphasen von den Schülern eingeübt sind. Denn im Mittelpunkt von Bildung und auch von flipped classroom stehen die analogen Elemente. Beispielsweise kann man mehr Wert auf eine nachhaltige Kommunikation ohne die Lehrkraft legen.

Das hört sich alles schizophren an: Flipped Classroom, ein hauptsächlich analoges Konzept? Aber man spricht doch auch von „Unterrichten mit Erklärvideos“ oder einem innovativen digitalen Unterrichtskonzept?

sebastianAthanasios_Vassiliou

 

Sebastian Schmidt und Athanasios Vassiliou wollen diesem „Widerspruch“ in einem 15minütigen Vortrag auf den Grund gehen und von ihren eigenen Erfahrungen/Umsetzungen mit dem analogen Part des Unterrichtskonzepts berichten.

 

Wir freuen uns auf ihr Kommen.

Sebastian Schmidt und Athanasios Vassiliou

 

Montag, 12.Dezember 2016 17:30 Uhr

Hier geht es zum Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icmchatde/

Rückblick: Inverted Classroom im Seminarraum – Erfahrungsbericht

Man nehme: Als Vorspeise ein Ankündigungsvideo mit der Legetechnik. Als Hauptgang drei selbstproduzierte kurze Screencasts. Dazu über Adobe Connect aufgenommene Experteninterviews begleitet mit Printmaterial und garniert mit Online-Selbsttest, einem Wiki und einem Forum. Platziert alles in Moodle und terminiert die Freigabe. Als Nachtisch von Studierenden gedrehte Lernvideos.

Wie genau Sie daraus eine Lernveranstaltung machen, können Sie hier sehen.

Viel Spaß,

Athanasios Vassiliou

Aufzeichnung: Ein Jahr Flipped Classroom an der Realschule mit Sebastian Stoll

Hier ist sie nun, die Aufzeichnung des Oktober 2015 ICM Chat!

Sebastian Stoll (www.180grad-flip.d) hat das erste Jahr Flipped Classroom hinter sich und berichtet von seinen Erfahrungen mit der Umsetzung und den Hürden seines Vorhabens. Ein sehr informativer Austausch mit vielen Impulsen für alle, die sich ebenfalls für Flipped Classroom interessieren.

Den Beitrag gerne teilen 🙂

Rückblick: Praktische Tipps für den Einsatz von Schülervideos im Unterricht

Beim letzten ICM-Chat haben Simone Dinse de Salas und Julia Müter aus ihren „Flip your Class“ Projekten, die Sie wissenschaftlich begleiten, berichtet.

In ihrem Vortrag haben Sie praktische Tipps für den Einsatz von Schülervideos im Unterricht gegeben.

Während der Sitzung wurden folgende Links erwähnt:

Viel Spaß mit der Aufzeichnung

Die Folien der Vortrags finden Sie hier

Zum Schutz Ihrer Daten

 

Praktische Tipps für den Einsatz von Schülervideos im Unterricht

Nächster ICM Chat: Montag, 14. September um 17:30 Uhr

Thema: Praktische Tipps für den Einsatz von Schülervideos im Unterricht

Zur Einstimmung in das neue Schuljahr erwartet uns im ICM Chat ein Beitrag von Simone Dinse de Salas und Julia Müter aus dem „Flip Your Class“ Projekt. Dem kurzen Vortrag folgt wie immer eine rege Diskussions- und Fragerunde.

Zum Thema: Schülervideos im Unterricht

Laut der Jugendstudie Baden-Württemberg 2015 hat die Mehrheit der Jugendlichen noch nie bei einem Filmprojekt mitgemacht. Eine Schülerumfrage im Projekt „Flip Your Class!“ hat jedoch ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler sich durchaus wünschen selbst Erklärvideos zu produzieren. Aber wie kann das konkrete Vorgehen im Unterricht aussehen? Zum einen müssen die Schülerinnen und Schüler ein Thema tief durchdrungen haben, um es anderen erklären zu können. Zum anderen müssen sie die verschiedenen Phasen einer Produktion durchlaufen können.

In diesem Impulsbeitrag werden wir die Ideenfindung und Informationsrecherche, das Drehbuchschreiben, die Vorbereitungen auf die Produktion, Produktion und Schnitt, (Peer-) Feedback und Bewertung der Videos, sowie den Einsatz der Schülervideos in Flipped-Classroom-Szenarien aufgreifen. Im Anschluss laden wir alle Teilnehmer dazu ein praktische Tipps zur Produktion von Schülervideos im Unterricht zu diskutieren.

Die Referentinnen

simonedinseSimone Dinse de Salas

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Institut für Mathematik und Informatik

 

 

juliamueterJulia Müter

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Projektmitarbeiterin „Flip Your Class!“

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme unter  https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

Flipped Classroom an der Realschule – Erfahrungsbericht nach einem Jahr Praxis

Update 11.08.2015: Sommerhitze und Sommerferien trugen zu einer sehr überschaubaren Teilnehmerzahl bei. Aus diesem Grund wurde der Vortrag von Sebastian Stoll auf den 12.Oktober verschoben.

Am Montag dem 10.08.2015  findet um 17:30 Uhr der nächste Inverted Classroom Chat statt.

sebastianstollFlipped Classroom an der Realschule – Erfahrungsbericht nach einem Jahr Praxis

Sebastian Stoll unterrichtet seit einem Jahr seine Klassen 9 und 10 im „Flipped Classroom“.

Er berichtet über die „Entstehung“ und die „Umsetzung“ von www.180grad-flip.de , sowohl in technischer als auch methodischer Hinsicht, zieht ein „Resümee“ und gibt einen „Ausblick“ auf das nächste Schuljahr.

Dem kurzen Erfahrungsbericht folgt wie immer eine Diskussion mit der Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen und sich mit allen Teilnehmern auszutauschen.

Viel Spaß beim Vortrag und der anschließenden Diskussion.

Der ICM Chat findet in diesem Online-Raum statt:

https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/


 

Rückblick: Inverted Classroom – one size fits all? Juni 2015

Funktioniert der Inverted Classroom in allen Fachdisziplinen? Welche Anpassungen müssen vorgenommen werden? Wie viel Diversität verträgt die Methode? Und ist das Inverted Classroom Modell wirklich eine neue Lehrmethode?

Daniel Lambach ist auf diese Fragen eingegangen und hat seine Erfahrungen dargestellt – gefolgt von einer spannenden Diskussion.

Hier ist die Aufzeichnung der ICM Werkstatt vom 8. Juni 2015.

Inverted Classroom – one size fits all?

Einladung: „Inverted Classroom – one size fits all?“

Online Werkstatt : „ICM and beyond”

Termin: 08.06.2015 um 17:30 Uhr

Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

Referent: Daniel Lambach

Daniel Lambach

 

 

 

 

 

 

Thema: „Inverted Classroom – one size fits all?“

Wie sehr muss der Inverted Classroom an fachdisziplinäre Kontexte angepasst werden? Die bisherigen Anwendungserfahrungen wurden
überwiegend in MINT-Fächern gesammelt, aber wie gut ist dieses Modell auf andere Fächer, z.B. aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften
übertragbar? Jetzt, wo die ICM-Gemeinde gerade beginnt, das Wissen in Leitfäden, Handbüchern und Weiterbildungsangeboten zu kodifizieren,
sollten wir darüber nachdenken, wie viel Diversität diese Methode verträgt bzw. benötigt.

Viel Spaß beim Vortrag und der anschließenden Diskussion.

Rückblick: Das Inverted Classroom Modell in der Physiotherapie

Die vierte Instanz der Online-Werkstatt ICM and beyond fand am 11. Mai 2015 statt. Andreas Stübler, Dozent am Studiengang Physiotherapie an der FH ST. Pölten (A), gewährte Einblicke, wie das Inverted Classroom Modell im Physiotherapieunterricht zur Geltung kommt. Die Studierenden werden hierbei sehr aktiv miteinbezogen, entwickeln eigene Behandlungspläne und können viel Verantwortung übernehmen. Der intensive Praxisbezug wird unterstützt von Lehrvideos und interaktiven Vorbereitungsaufgaben. Der allgemeine Ansatz von Andreas Stübler, kann auch für andere Disziplinen leicht adaptiert werden.

Hier finden Sie die Folien zum Vortrag.

Das Inverted Classroom Modell in der Physiotherapie

Online Werkstatt : „ICM and beyond“

Termin: 11.05.2015 um 17:30 Uhr

Thema: „Das Inverted Classroom Modell in der Physiotherapie „

Foto-Andreas

 

Ich heiße Andreas Stübler und bin seit 2013 Dozent am Studiengang Physiotherapie der FH St. Pölten (A). Ich freue mich darauf, einen Einblick in Lehrveranstaltungen zu geben, in denen ich die vielfältigen Methoden des Inverted Classroom Modell einsetze.

Sehr wichtig ist mir das Konzept des student centered teaching, das durch den ICM-Ansatz sehr gut gefördert wird – der Expertise der Studierenden kann damit breiten Raum gegeben, forschendes Lernen gefördert werden. Ich bringe Beispiele des gezielten Einsatzes von Lehrvideos, von interaktiven Vorbereitungsaufgaben, von Methoden die einen sehr intensiven Praxisbezug fördern. Ich bin davon überzeugt, dass diese Vorgangsweisen auch für ganz andere Disziplinen leicht adaptierbar sind.

Ich freue mich schon auf den Dialog im icmchatde!