Apps zur Unterstützung des akademischen Alltags und der Hochschullehre

Kurzmitteilung

https://pixabay.com/ 606765/Die Technische Universität Darmstadt stellt in einem Überblick Apps vor, die zur Unterstützung des akademischen Alltags und der Hochschullehre empfohlen werden. Dazu zählen

  • Evernote
  • Scannable
  • Pocket
  • Zite
  • Socrative usw.

>> zum Überblick der Universität Darmstadt

Das Inverted Classroom Model in virtuellen Klassenräumen

Quelle: e-teaching.org
Quelle: e-teaching.org

Erfahrungsbericht veröffentlicht

In einem kürzlich veröffentlichten Erfahrungsbericht beschreiben Lehrende ihre Erfahrungen mit dem Einsatz des Virtual Inverted Classroom Models in Lehrveranstaltungen für berufsbegleitende Studierende:

Das Inverted Classroom Model wird von der Hochschule Weserbergland als Lernszenario und Lehrmethode forciert und unterstützt. Seit 2014 gehört die Nutzung von virtuellen Klassenräumen zum Standard bei der Betreuung von berufsbegleitenden Studierenden. In ihrem Artikel berichten Sophie Huck, Professorin für Mathematik, Knut Linke, wissenschaftlicher Mitarbeiter im E-Learning-Center, und André von Zobeltitz, Lehrbeauftragter für besondere Aufgaben, über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz des Virtual Inverted Classroom Models in Lehrveranstaltungen für berufsbegleitend Studierende. Im Virtual Inverted Classroom Model findet die Besprechung nicht im Rahmen einer Präsenzveranstaltung im Klassenraum vor Ort sondern im virtuellen Klassenzimmer statt. Im Artikel wird das Vorgehensmodell von Prof. Sophie Huck dem von André von Zobeltitz gegenüber gestellt. Beide im Text beschriebenen Lehrmodelle führen dabei zu besseren Lernleistungen. Der Artikel macht deutlich, dass Lehrende für sich entscheiden müssen, welche Methoden am besten für ihre Lehre geeignet sind.

Hier geht’s zum Erfahrungsbericht (PDF)

Sie haben Interesse an dem Konzept? Die Freie Universität bietet Beratung und Schulungen zum Inverted Classroom Model (siehe z.B. Workshop im Rahmen von LehramtPlus).

Ansprechpartner: Athanasios Vassiliou

Neues E-Learning-Projekt für Flüchtlinge

https://pixabay.com / 818184Kurzmitteilung

Erwachsenenbildung in der Flüchtlingshilfe: Pilotprojekt an verschiedenen Bibliotheken in Baden-Württemberg

Sieben öffentliche Bibliotheken in Baden-Würtemberg sind Teil eines neuen E-Learning-Projekts für Flüchtlinge. Durch die dortige Einrichtung spezieller E-Learning-Plätze können Flüchtlinge an Computern Deutschkurse belegen, Lernsoftware aufrufen und WLAN/Notebooks frei nutzen. Ziel ist die Schaffung guter Lernbedingungen für Flüchtlinge an öffentlichen, frei zugänglichen Orten (Quelle: tagblatt.de). Auch die GML² 2016 beschäftigt sich in der kommenden Woche u.a. mit digitalen Bildungsangeboten für Flüchtlinge.

Erinnerungskulturen der Deutsch-Griechischen Geschichte

ErinnerungskulturenEin neues Oral-History-Projekt am Center für Digitale Systeme möchte die Erinnerungen der letzten Zeitzeugen der deutschen Besatzung Griechenlands bewahren und für die wissenschaftliche Forschung aufbereiten.

Das Projektvorhaben befasst sich unter Leitung der Freien Universität Berlin und in Zusammenarbeit mit griechischen Historikern mit der deutschen Besatzung Griechenlands während des Nationalsozialismus. Projektziel ist die Aufnahme, Bewahrung und wissenschaftliche Aufbereitung eines repräsentativen Samples von siebzig lebensgeschichtlichen Video-Interviews mit griechischen Zeugen der deutschen Besatzung während des zweiten Weltkrieges. Finanziert wird das Projket von der Stavros Niarchos Foundation, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, dem Auswärtigem Amt und der Freien Universität Berlin.

„Erinnerungskulturen der Deutsch-Griechischen Geschichte“ weiterlesen

Festival zu Open Educational Resources

Quelle: http://open-educational-resources.de/
Quelle: http://open-educational-resources.de/

28. Februar bis 1. März in Berlin

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Unesco-Kommission e.V. und des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein möchte das OER-Festival 2016 #OERde16 die Breite und Vielfalt der deutschsprachigen Open Educational Resources sichtbar machen. Das Festival setzt sich dabei aus mehreren den OER gewidmeten Veranstaltungen zusammen, die auch unabhängig voneinander besucht werden können.

Für den 28. und 29. Februar ist das OERcamp 2016 unter dem Motto „Open Educational Resources in der Praxis“ geplant, das in Workshops und Sessions die ganze Bandbreite des Themenfeldes bearbeiten wird, von grundlegenden Einführungen bis zu spezial-gelagerten Sonderfällen. Häufig stehen hier praktische Anwendungen oder die Produktion konkreter Materialien im Vordergrund.

„Festival zu Open Educational Resources“ weiterlesen

E-Learning Lab: Neue Medien in der Schule

E-Lab-LogoE-Learning zum Selbermachen für Lehramtsstudierende

Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Zentrum für Lehrerbildung und CeDiS stand Anfang der Woche erneut die Lehrerbildung im Zentrum der E-Learning-2.0-Aktvitäten:

Von unterwegs Vokabeln üben, Mathematik-Formeln mit Schulsoftware lernen, Blogs als Lerntagebuch nutzen, gemeinsam Gedichte in Wikis schreiben, Experimente online durchführen oder Hausaufgaben twittern – digitale Medien gehören mittlerweile zum Schulalltag. Sie eröffnen viele Möglichkeiten, um Schüler zum Mitmachen anzuregen, ihre Zusammenarbeit zu fördern und den Unterricht effizienter zu organisieren. In dem zweitägigen Kompaktkurs am 15. und 16.02. lernten Lehramtsstudierende die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien für den Schulunterricht kennen, probierten E-Learning-Werkzeuge praktisch aus und entwickelten Ideen für den eigenen Unterricht. Die nachfolgende Grafik bietet einen Einblick in die Unterrichtsvorhaben in Kurzform: Ideenbaum

 

Das Thema „Medienbildung in der Lehrerbildung“ stößt auf großen Anklang bei angehenden Lehrer/innen. So ist mit über 50 Anmeldungen bei nur 15 verfügbaren Plätzen ein enormes Interesse zu verzeichnen. In diesem Kontext stehen weiterhin Überlegungen zur Implementierung des Themenfeldes Medienpädagogik ins grundständige Lehramtsstudium an. Zum detaillierten Veranstaltungsprogramm (PDF)

Ansprechpartnerin: Ulrike Mußmann
(CeDiS-Koordinatorin „E-Learning in der Schule“)

SlideShare: Starterhilfe

Monatsspecial “SlideShare” (Teil 3/3):

Im letzten Teil unseres Monatsspecials zu SlideShare erhalten Sie einige Tipps zur effektiven Nutzung des Tools sowie Informationen zur technischen Handhabung.

Tipps zur Nutzung von SlideShare

Das Internet stellt ein wertvolles Medium zur Bekanntmachung von Inhalten dar. Aufgrund der damit einhergehenden intensiven Nutzung und der Informationsflut stellt sich nicht nur die Frage nach dem „Ob?“, sondern auch nach dem „Wie?“, um einen möglichst großen Nutzerkreis für die eigenen Präsentationen und Dokumente zu erreichen. Bernet, M. (2010) betont in diesem Zusammenhang den hohen Stellenwert des Mehrwerts, der den Adressaten geboten werden sollte. Ein Tipp ist, sich aus der Sender-Optik immer wieder in die Rolle der Empfänger zu versetzen: Was erwarten die Adressaten? Welcher Inhalt bringt Ihnen den größten Nutzen? Ebenso empfehlenswert sind Keywords, die die Aufmerksamkeit erregen sowie klar strukturierte Inhalte, eindeutige Dateinamen, Zwischentitel und Zusammenfassungen zu Beginn:

„Online-Leserinnen und Leser wollen schon vor dem Download einer Powerpoint-Präsentation oder eines Videos wissen, was auf sie zukommt. Und dann genau das Versprochene erhalten. Im Wettlauf der Botschaften bringt Kürze einen Vorsprung. Das müssen die redaktionellen Konzepte für Podcasts, Videos oder Präsentationen berücksichtigen. Längere Versionen enthalten eine Zusammenfassung als Einstieg oder lassen sich in Portionen abrufen“ [1].

Die folgende SlideShare-Präsentation bietet weitere Tipps zur Nutzung und zum Upload von Dateien:

Zum Schutz Ihrer Daten

„SlideShare: Starterhilfe“ weiterlesen

Zeitzeugeninterviews im Geschichtsunterricht

Lehrerfortbildung CeDiSCeDiS gibt Lehrerfortbildungen für die Einbindung von Zeitzeugen-Interviews im Geschichtsunterricht

Das Center für Digitale Systeme (CeDiS) verfügt über einen E-Research-Bereich, der unter anderen drei große Archive mit Zeitzeugnissen zum II. Weltkrieg betreibt und/oder kuratiert. Das Visual History Archive, das Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939 – 1945“ und die britische Sammlung „Refugee Voices“ beinhalten tausende audiovisueller lebensgeschichtlicher Interviews, die jeweils verschiedene Aspekte nationalsozialistischen Verbrechens darstellen. Im Rahmen verschiedener Projekte wurden bei CeDiS auf Grund der Archivbestände Materialien für schulische und außerschulische Bildung aufbereitet. Lehrerinnen und Lehrern stehen mehrere Möglichkeiten und thematische Zugänge zur Verfügung, wie sie die Zeitzeugnisse im Unterricht einbringen:

Im Rahmen des Projekts „Zeugen der Shoah. Lehren und Lernen mit Video-Interviews“ und künftig auch innerhalb des Projekts „Zwangsarbeit 1939 – 1945“ bietet CeDiS Fortbildungen an: Lehrende können mehr über den Einsatz und die Möglichkeiten der entwickelten Materialien erfahren. Dabei werden didaktische und methodische Konzepte sowie historische Hintergründe der Arbeit mit Video-Interviews dargelegt, gefolgt von einer praktischen Phase in der Lehrende die Materialien erproben und eine eigene Unterrichtseinheit entwerfen.

>> Kontakt