Neues FU Angebot: Werkzeuge zur effektiven Projektorganisation

Kollaborative Software-Lösungen können die Arbeitsorganisation erheblich erleichtern. Zu diesem Zweck bietet CeDiS Mitgliedern der Freien Universität und ihren Partnerinstitutionen zwei neue Tools an:

Die Wiki-Vorlage CoCo (bereits hier im Blog beschrieben) ist speziell auf die Anforderungsprofile von wissenschaftlichen Arbeitsgruppen ausgelegt und unterstützt diese bei der webbasierten Kommunikation und Organisation von Projekten. Die Projektmanagement-Plattform JIRA eignet sich insbesondere für Personen, die Aufgaben erstellen, delegieren und priorisieren sowie deren Status auf einen Blick prüfen und verfolgen möchten.

Haben Sie Interesse? Unter beratung@cedis.fu-berlin.de können Sie Kontakt aufnehmen.

=> Mehr Informationen finden Sie hier.

Neues Angebot: Digitale Lehr- und Lernressourcen der Freien Universität

Die Freie Universität hat ein neues Angebot für E-Learning interessierte Kolleginnen und Kollegen online gestellt. Die neue Webseite „Digitale Lehr- und Lernressourcen der Freien Universität“ fasst

Verweise zu qualitativ hochwertigen digitalen Lehr- und Lernressourcen zusammen, die an oder mit Beteiligung der Freien Universität entstanden sind (z.B. Online-Lernmodule, Online-Kurse, Wikis, digitale Vorlesungsskripte, Lehr-/Lernvideos, Vorlesungsaufzeichnungen, digitale Übungs- und Aufgabenblätter, Bilder- und Ressourcensammlungen, o.ä.). Die Ressourcen wurden als Lehrmaterialien konzipiert oder sind im Rahmen von Forschungsprojekten entstanden.

Die Webseite ist ab sofort online und hier zu finden:
=> Digitale Lehr- und Lernressourcen der Freien Universität

§ 52 UrhG – Wichtige Änderungen zum 1. Januar 2017

Am 1. Januar 2017 kommt es zu wichtigen Änderungen hinsichtlich der Online-Bereitstellung urheberrechtlich geschützter Schriftwerke gemäß § 52a UrhG, die alle Lehrenden und Forschenden der Freien Universität Berlin betreffen.

Lehrende und Forschende der Freien Universität Berlin können gemäß § 52a UrhG urheberrechtlich geschützte Schriftwerke in den zentralen Systemen Blackboard, Blog, Wiki und CMS bereitstellen. Die dabei zu berücksichtigenden rechtlichen Voraussetzungen wurden in einem Hinweisschreiben des Rechtsamtes dargestellt, das am 17. Juni 2015 an alle Dekanate und die Leitungen der Zentralinstitute gesandt wurde und unter dem Titel „Hinweisschreiben zur Schrankenregelung des § 52 a UrhG“ im Wiki „Rechtsfragen zum IT- und Urheberrecht“ der Freien Universität aufgerufen werden kann (LINK, Login mit FU-Account erforderlich).

Weitere Informationen

DaZ-Unterricht unterrichten lernen

pixabay.com / 67047Lehre 2.0: Aus der Praxis der Freien Universität

Wiki zur Unterstützung im DaZ-Seminar

Deutsch als Zweitsprache zu unterrichten, wird im Master DaZ-Modul für Lehramtsstudierende gelernt. Die Studierenden erarbeiten Möglichkeiten zur methodisch-didaktischen Gestaltung des Fachunterrichts in sprachlich heterogenen Klassen und verknüpfen diese mit den methodisch-didaktischen Prinzipien ihres Fachunterrichts.

Begleitend zu dem Seminar an der Freien Universität Berlin wird ein Wiki eingesetzt, in dem die Studierenden ihre Ideen und Ergebnisse einstellen und von ihren Kommilon/innen sowie der Dozentin Feedback erhalten. Ziel ist die kontinuierliche Begleitung und Dokumentation des Lernprozesses. Im Fokus stehen u.a. die Analyse der sprachlichen Herausforderungen des Lehrmaterials, die Erstellung eines Gloassars zu Methoden der Textentastung sowie Lesetraining und Schreibförderung im sprachsensiblen Fachunterricht.

Online auf den Spuren der Medusa

E-Learning 2.0 in der Lehrerbildunghttps://pixabay.com/de/tafel-schule-lernen-brett-218593/

Artikel im Campus.Leben

Vor kurzem hatten wir über die neue Kooperation zwischen dem Zentrum für Lehrerbildung und dem Center für Digitale Systeme berichtet und ein neues Qualifizierungsprogramm für Lehramtsstudierende zum Thema „E-Learning in der Schule“ vorgestellt (vgl. E-Learning 2.0 im Schulunterricht).

Campus.Leben – das Online-Magazin der Freien Universität Berlin – berichtet nun über die Hintergründe und Ziele des Qualifizierungsangebots, beschreibt die Erfahrungen und schildert die Eindrücke eines Teilnehmers.

„Mit der Klasse mal für eine Stunde in den ‚Computerraum’ zu gehen, wie es lange Zeit an den Schulen üblich war und teilweise immer noch ist, reicht nicht mehr aus. Das hat mit der Realität heutiger Kinder und Jugendlicher, die maßgeblich durch digitale Medien bestimmt wird, nichts mehr zu tun.“

Lesen Sie mehr im Artikel Online auf den Spuren der Medusa (verfasst von Katrin Plank-Sabha, Stabsstelle für Presse und Kommunikation)

Lehren und Forschen mit Videos: Starterhilfe (I)

Reihe im Monatsspecial “Videos an der Freien Universität Berlin”

Quelle: pixabay/767983Im abschließenden Teil unseres Monatsspecials zu Videos in Lehre und Wissenschaft an der Freien Universität Berlin erhalten Sie Informationen zur Erstellung und Nutzung von Videos in der eigenen Lehre/Forschung und den Unterstützungsangeboten der FU. Teil 1 widmet sich der Entwicklung einer eigenen Online-Vorlesung; im 2. Teil bekommen Sie Tipps zur generellen Audio/Video-Erstellung mithilfe des AV-Teams der Freien Universität Berlin.

Starterhilfe (Teil 1): Entwicklung einer Online-Vorlesung

Zur Verbesserung der Lernbedingungen in sog. Massenveranstaltungen wurde an der Freien Universität Berlin ein neues Lehrformat entwickelt und in der Vorlesung „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ (EEO) erfolgreich umgesetzt (vgl. Praxisbeispiel zur Online-Vorlesung). Damit wurde die Grundlage für weitere videobasierte Vorlesungen geschaffen (z.B. technische Infra­struktur, medien­didaktisches Setting, Autorentool, Strukturelemente der Online-Umgebung). Die Umstellung wird von der Freien Universität Berlin unterstützt und auch finanziell gefördert. Ein laufendes Projekt ist bspw. die Umwandlung der Pflichtvorlesung „Einführung in die Theaterwissenschaft“ am FB Philosophie und Geisteswissenschaften mit rund 140 Studierenden unter Leitung von Fr. Prof. Kolesch. Die Umstellung erfolgt in Anlehnung an das mediendidaktische EEO-Konzept (siehe Praxisbeispiel).

Bewährt hat sich dabei folgender Ablauf: Nach einer groben Festlegung des Online-Settings erfolgt im ersten Semester die Aufzeichnung der Präsenzvorlesung. Im nächsten Semester schließt sich die Entwicklung der Online-Vorlesung an (z.B. Aufteilung der Vorlesungen in thematische Selbstlerneinheiten, Entwicklung von Leitfragen/Problem­­stellungen zur zielgerichteten Bearbeitung der Lernvideos, Erstellung von Selbsttests, Bereitstellung der Materialien in der Online-Lernumgebung). Im darauffolgenden Semester folgt die erstmalige Durchführung und Evaluierung – darauf aufbauend werden einzelne Aspekte optimiert, so dass dann die Online-Vorlesung im Lehralltag verstetigt werden kann.

Ablauf zur Entwicklung einer Online-Vorlesung

 

Dieser Ablauf ermöglicht ein zeitlich flexibles Vorgehen zur Umstellung. Eine Option zur späteren Aktualisierung einzelner Lehrinhalte besteht bspw. in der Aufnahme von Interviews und deren Einbettung in Blackboard (siehe Interview-Aufnahme Hr. Prof. de Haan).

Das Lehrformat kann individuell angepasst und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Hierbei unterstützt CeDiS die FU-Angehörigen gerne. Unser Angebot umfasst:

  • Hilfe bei der individuellen Planung Ihrer videobasierten Vorlesung
  • Beratung zur finanziellen Förderung durch das E-Learning-Förderprogramm der Freien Universität
  • Aufzeichnung, Produktion und Anreicherung der Videos
  • Support bei der Umsetzung des neuen Lehrformats

Kontakt

Wir freuen uns auf den Kontakt.

E-Mail: web20@cedis.fu-berlin.de, telefonisch: Ulrike Mußmann

Lernen und Lehren mit Videos: Ein Praxisbeispiel

Studieren im digitalen Hörsaal

Reihe im Monatsspecial “Videos an der Freien Universität Berlin”

Entwicklung und Umsetzung einer Online-Vorlesung (2. Teil): Evaluation

Die Einführung des neuen Online-Formats der Vorlesung „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ wurde durch umfassende Evaluationsmaßnahmen flankiert (in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Lehr- und Studienqualität). Ziel war es dabei nicht nur, Erkenntnisse über die Akzeptanz auf Seiten der Studierenden zu gewinnen. Das Team der Online-Vorlesung versprach sich insbesondere auch konkrete Hinweise auf Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten, die nützliche Impulse für die Weiterentwicklung des Veranstaltungsformats geben können.

Evaluationskonzept

Das Evaluationskonzept umfasste in Wesentlichen eine Befragung im Prä-Post-Design sowie semesterbegleitende Kurzbefragungen. Diese sogenannten „One-Minute-Feedbacks“ ermöglichten den Studierenden, schnell und unkompliziert eine Rückmeldung zu aktuell relevanten Themen zu geben und sind insbesondere Ausdruck des Anspruchs, einen kontinuierlichen Austausch mit den Studierenden zu etablieren.

In die Prä-Befragung zum Semesterbeginn wurden neben einer Reihe von sozio-demografischen Angaben auch Skalen zum Erfassen der studienbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung und zum selbstregulierten Lernen aufgenommen. Die Post-Befragung zum Semesterende konzentrierte sich dann auf die Nutzung und die Bewertung der Online-Lernumgebung. Darüber hinaus wurde eine Skala zur Selbsteinschätzung des Lernerfolgs integriert.

Zufriedenheit

An den Befragungen haben sich erfreulich viele Studierende meist sehr engagiert beteiligt, so haben beim ersten Durchgang im Wintersemester 2013/14 knapp 300 (46%) Studierende einen Fragebogen zum Semesterende ausgefüllt. Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr zufrieden mit der Online-Vorlesung. Dies zeigt sich unter anderem an der Bewertung anhand einer Schulnote: Fast drei Viertel der Studierenden haben dabei die Note 1 oder 2 vergeben:

Prozentuale Verteilung für Schulnote
Prozentuale Verteilung für Schulnote im ersten Durchgang (Wintersemester 2013/14; N=298)

„Lernen und Lehren mit Videos: Ein Praxisbeispiel“ weiterlesen

Lehren und Lernen mit Videos: Ein Praxisbeispiel

Studieren im digitalen Hörsaal

Reihe im Monatsspecial „Videos an der Freien Universität Berlin“

Entwicklung und Umsetzung einer Online-Vorlesung (1. Teil)

Quelle: Peter Himsel
Quelle: Peter Himsel

Der erste Teil des Monatsspecials lieferte einen Einblick in die vielschichtigen Einsatz-szenarien von Videos in der Lehre und Wissenschaft an der Freien Universität Berlin. Dazu zählten u.a. Videoaufnahmen im Studio zur Einbettung in Online-Lehr-settings oder zur Nutzung für Konferenzen, Videoproduktionen zur Vorstellung von wissenschaftlichen Projekten oder Angebo-ten für Studierende, die Aufbereitung von Tagungsaufzeichnungen als Lehrvideos, der Mitschnitt von Online-Seminaren zur Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, die Erstellung von Tutorials oder aber die Entwicklung von Video-Animationen. Im zweiten Teil des Themenspecials erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die Entwicklung und Umsetzung einer videobasierten Vorlesung:

Lehrvideos: Eine Alternative zum überfüllten Hörsaal

In jedem Wintersemester war es Tradition: Donnerstagmorgen 8 Uhr kamen zw. 650 und 1.000 Erstsemester-Studierende im Hörsaal zusammen – zur Pflichtvorlesung „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ bei Prof. Gerhard de Haan. Solche konventionellen Vorlesungen mit hohen Teilnehmerzahlen gehören an vielen Universitäten zum Lehralltag und haben einen berechtigen Platz in der akademischen Ausbildung. Gleichzeitig stellen diese sog. Massenveranstaltungen die Lehrenden und Studierenden vor große Herausforderungen. Nicht selten sind sie bedingt durch Dozentenzentrierung, wenig Interaktionsmöglichkeiten, vorgegebene Lerntempi und einer „Konsumentenhaltung“ seitens der Studierenden.

Zur Verbesserung der Lernbedingungen entwickelten der Arbeitsbereich „Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung“ (FB Erziehungswissenschaft und Psychologie) gemeinsam mit dem Center für Digitale Systeme (CeDiS) ein videobasiertes Online-Lehrformat zur Flexibilisierung der Lernzeiten und des Lernortes, zur Förderung des selbstbestimmten Lernens, zur Erleichterung der Prüfungsvorbereitung und zur Unterstützung Studierender mit Kindern/Beruf. Um die Lernenden in den Mittelpunkt der Online-Vorlesung zu stellen, wurden Studierende in die Entwicklung der digitalen Lehrveranstaltung einbezogen und brachten so die Lernerperspektive mit ein.

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Video-Projekte an der Freien Universität Berlin: Tag 10

Videobasierte Einsatzszenarien

Reihe im Monatsspecial „Videos an der Freien Universität Berlin“

Tutorial zum Upload von videobasierten Lehrveranstaltungsinhalten

Ein weitere Option zum Einsatz von Videos in Lehre und Wissenschaft liegt in der Erstellung videobasierter Tutorials. Die Umsetzungmöglichkeiten sind dabei sehr vielschichtig. Das nachfolgende Beispiel richtet sich an FU-Angehörige, die bereits audiovisuelle Lehr- und Lerninhalte zu ihrer Lehrveranstaltung produziert haben und diese nun im FU-AV-Portal im Bereich Lehrveranstaltungen sowie auf “Freie Universität Berlin on iTunes ” bereitstellen möchten. Hierfür wurde – konform zu FU-Infrastruktur – ein Upload-Mechanismus über Blackboard erstellt. Das Tutorial erklärt die einzelnen Schritte:

» weitere Informationen zu iTunes U

Video-Projekte an der Freien Universität Berlin: Tag 9

Videobasierte Einsatzszenarien

Reihe im Monatsspecial „Videos an der Freien Universität Berlin“

Entrepreneurship Education

Unter dem Titel „Entrepreneurial Network University“ (ENU) entwickeln sich die Freie Universität Berlin und die Charité Universitätsmedizin zur Gründungsuniversität. Ein wichtiger Teilbereich dieser Entwicklung ist die Gründungslehre – auch Entrepreneurship Education genannt. Um Lehrangebote an unterschiedlichen Fachbereichen aufzubauen, setzt die Lehre an der ENU verstärkt auf eine verteilte Erstellung digitaler Lehr- und Lerninhalte. Diese können dann zielgruppenbezogen, z.B. konkret für BiochemikerInnen, InformatikerInnen oder LiteraturwissenschaftlerInnen, zusammengestellt und begleitet werden. Koordiniert wird die Entrepreneurship Education von den Professuren Gersch (FB Wirtschaftswissenschaft) und Tolksdorf (FB Mathematik und Informatik). Der  Bereich AV-Medien von CeDiS hat zahlreiche dieser Lehrvideos produziert und war bei der visuellen Konzeption der Videos beratend tätig. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Lehrangebot