Nederlands

Beobachtungen zur niederländischen Sprache

Archiv der Kategorie 'Belgien'

Erschwerte Erleichterungen

Was wird nicht alles gespeichert dieser Tage. Kaum hat man auf der einen Webseite im Onlineshop etwas bestellt, bekommt man ganz zufällig auf einer völlig anderen Webseite Werbeanzeigen für ähnliche Produkte zu sehen. Manche stört das nicht, andere versuchen es durch Browsereinstellungen zu verhindern, wirklich gewünscht ist es von den wenigsten. Schon allein vor diesem […]

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Berührungspunkte: Ostbelgien

Hallo Nachbar! Zur Germanistik gehört ganz selbstverständlich die deutschsprachige Literatur der Schweiz (Max Frisch u.a.) und von Österreich (Thomas Bernhard u.a.). Auch die historisch deutschsprachigen Gebiete gehören dazu: Josef Roth, Paul Celan… Und der Linguist Horst Simon hat ein Forschungsprojekt zur deutschen Sprache in Namibia. Aber Ostbelgien? Wieso denn das, fragen Sie? Nun, im Osten […]

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Zittergeld und Wandervergütung

Wer Belgien in aller Kürze beschreiben will, greift zu den drei F: frietjes, files, federalisme. Über Pommes und Politik haben wir hier schon genug geschrieben. Über Staus noch nicht. Das Wort file hat so viele historische Hintergründe, dass man nicht mehr so recht weiß, ob es ein Latinismus oder ein Gallizismus im Niederländischen sein soll. […]

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Kundschafterin und Minenräumer

In den Tagen nach der Wahl in den Niederlanden war eine Kundschafterin unterwegs. Im Original heißt sie verkenner und wird in der Berichterstattung häufig nicht mit einer eigenen weiblichen Form bezeichnet (obwohl man verkenster morphologisch durchaus bilden kann, und das Wort ist im Internet und auch im Van Dale anzutreffen). Auf Deutsch kann man verkenner […]

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Zwang zum Glück

Wie bringt man neu angekommene Menschen dazu, die Landessprache zu lernen? Die flämische Regierung hat sich da etwas Neues einfallen lassen. Wer eine Sozialwohnung bekommen will, muss Niederländisch können. Eine ähnliche Regelung gab es schon länger, bislang musste aber nur der Wille zum Erwerb des Niederländischen bestätigt werden. Jetzt soll ein Nachweis der Kenntnisse verlangt […]

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…wat dat dat „dat“ daar doet

Weihnachten ist eine Zeit des Sammelns. Wir sammeln Erinnerungen, Energie für das neue Jahr oder sogar Geschenke. Und Dialektdaten. Nur selten hat man eine so gute Gelegenheit, mehrere Generationen gleichzeitig um Beispiele, Urteile oder Einfälle bitten zu können. Glücklicherweise ist meine Familie immer mit Begeisterung dabei. (Ich weiß: Familie als Datenquelle ist eine schlechte Idee. […]

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Re: her-

Wenn flämische und wallonische Politiker zusammenarbeiten, ohne dazu gezwungen zu sein, ist das schonmal eine Schlagzeile wert. Der Bürgermeister von Hoeilaart und sein Amtskollege aus La Hulpe (nl. Terhulpen) haben sich zusammengetan, um einen „Plan BE“ zu entwickeln. Ziel dabei: Belgien einfacher machen, die komplizierten Strukturen effizienter und übersichtlicher gestalten. Die Absicht der beiden Bürgermeister […]

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Trouwe Eland

Kent u Boudewijn nog, koning der Belgen van 1951-1993? Zijn totemnaam was Trouwe Eland. Wat een totemnaam is, vraagt u? In België is dat de die­ren­naam van een lid van de scouts, voor­al ge­ba­seerd op zijn of haar ka­rak­ter­ei­gen­schap­pen, leert Van Dale. Wat de fauna betreft ben ik een behoorlijke leek (Laie). Een eland was […]

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IJscreem

Koffie en warme chocolade: dat is Nederlands. Maar IJSCREEM??? Tja, het was een café in Brugge waar ik dit neologisme ontdekte. Ice cream is een roomijsje; oorspronkelijk heette het in het Engels iced cream. Zijn het de Engelse toeristen die dit woord mede veroorzaakt hebben? Of speelt de nabijheid van het Franse woord crème hier […]

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Een kathedraal voor de friet

In Brugge vindt (evenals in Utrecht) jaarlijks het festival voor oude muziek plaats. Daarom was ik er. En plots liep ik tegen dit gebouw rechts aan, het oudste gebouw (14e eeuw) van Brugge: de Saaihalle, nu het Frietmuseum; tussentijds overigens een Duits – jawel – soldatenbordeel. Wat hadden die Duitsers in Brugge te zoeken? Hans […]

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