Arbeiten und Studieren

Dieser Blogbeitrag bringt Geld! Mir zumindest, denn ich darf im Rahmen meiner Arbeit diesen Blogbeitrag schreiben. Immer mehr Studierende arbeiten neben dem Studium und dies aus den unterschiedlichsten Gründen. Bist du auf der Suche nach einem Job? Vielleicht hilft dir ja dieser Beitrag dabei, einen zu finden!

Laut der Sozialerhebung des Studierendenwerks arbeiten etwa 68 Prozent der Studierenden während der VorlesungszeitDie Vorlesungszeit ist die Zeit im Semester, in der Lehrveranstaltungen stattfinden. Im Wintersemester geht sie in der Regel von Mitte Oktober bis Mitte Februar, mit einer kleinen Pause um Weihnachten. Im Sommersemester startet die Vorlesungszeit Mitte April und endet Mitte... More. (S. 60) – in  ganz unterschiedlichen Bereichen: zum Beispiel als Tutor*in oder Hilfskraft am Lehrstuhl an der Uni, als Mitarbeiter*in in der Gastronomie oder in einem ehemaligen Praktikumsbetrieb.

Den StellenanzeigerAn der Freien Universität kannst du während deines Studiums nicht nur studieren, sondern auch arbeiten: 1200 studentische Hilfskräfte sind aktuell in den Fachbereichen und in der Verwaltung beschäftigt. Freie Stellen findest du im Stellenanzeiger der Freien Universität. Zum Stellenanzeiger... More der Freien Universität findest du online. Aber auch ein Blick auf die Aushänge in den Instituten kann nicht schaden. Foto: Niek Verlaan auf Pixabay

Für mich fing die Arbeitswelt nach dem Studienfachwechsel an. Ich erhielt kein BAföG mehr und musste mein Studium auf andere Weise finanzieren. Über den Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin  suchte ich nach einem Job und wurde schließlich fündig. Zunächst erhielt ich einen Vertrag für 40 Stunden im Monat. Das reichte, um die BAföGBAföG steht für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“ und ist eine Möglichkeit, wie du dein Studium finanzieren kannst. Das BAföG steht alle Studierenden offen, deren Eltern das Studium nicht bezahlen können – sofern sie selbst über kein umfangreiches Vermögen verfügen. Um BAföG zu erhalten,... More Lücke zu füllen.

Als im 3. Semester die Frage nach einem Erasmus-Jahr im Ausland aufkam, stockte ich meinen Arbeitsvertrag zunächst auf 60 Stunden, später auf 80 Stunden pro Monat auf und konnte mir so das Geld für den Erasmus-Aufenthalt zusammensparen. Den Mobilitätzuschuss hatte ich natürlich schon eingerechnet.

Zurück in Berlin ging es auf den Abschluss zu. Ich reduzierte meine Stunden wieder auf 60 pro Monat und konnte meinen Vertrag bis zum Ende des Studiums verlängern. Für die Bewerbung um ein Deutschlandstipendium  war ich zu bequem und so blieb ich bis zum Ende des Bachelors bei meiner Tätigkeit als studentischer Mitarbeiter.

Ganz wichtig: Neben Studium und Arbeit auch mal nichts tun, Seele baumeln lassen und diese Katze angucken! Foto: DarkWorkX auf Pixabay

Mittlerweile studiere ich im MasterDer Master ist ein weiterführender Studienabschluss. Je nach Fach, das man abschließt, lautet der Titel M.A. (Master of Arts), M.Sc. (Master of Science), M.Ed. (Master of Education) oder LL.M. (Master of Laws). Man unterscheidet zwischen einem konsekutiven und einem weiterbildenden... More und finanziere mich weiter über die Arbeit an der Universität. Die Arbeitszeiten passen perfekt in meinen Alltag und das ist ein entscheidender Faktor bei der Jobsuche. Manch einer*m liegt es mehr, abends als Kellner*in zu arbeiten, anderen passt es besser, gleich morgens loszulegen und früh fertig zu sein. Wieder andere können das gar nicht so frei entscheiden, weil sie abhängig von den Kita- oder Schulzeiten ihrer Kinder sind.

Mein nächster Arbeitsplatzwechsel steht erst wieder nach dem Abschluss an. Solltest du auf der Suche nach einem Job sein, so kann ich, abgesehen von dem oben genannten Stellenanzeiger der Freien Universität, auch die Job-Vermittlung des Studierendenwerks  empfehlen.

Solltest du auf der Suche nach weiteren Einblicken ins Studium sein, dann schau einfach mal bei den Botschafter*innen der Freien Universität Berlin vorbei.

 

Autor des Beitrags ist Matthias Greve. Er studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt an der Freien Universität Berlin. Im Team der Botschafter*innen teilt er zusammen mit Anne, Ann-Kathrin und Björn seine Erfahrungen via Instagram, YouTube, Facebook und im Blog mit Erstsemestern und Studieninteressierten.

 

Foto oben: Zentrales Studierendenmarketing der Freien Universität Berlin

 

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