{"id":192,"date":"2022-01-31T13:07:15","date_gmt":"2022-01-31T12:07:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=192"},"modified":"2022-02-10T16:29:39","modified_gmt":"2022-02-10T15:29:39","slug":"ein-essay-ueber-rassismus-im-gesundheitswesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2022\/01\/31\/ein-essay-ueber-rassismus-im-gesundheitswesen\/","title":{"rendered":"Ein Essay \u00fcber Rassismus im Gesundheitswesen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jacqueline Franz (SoSe 2021) <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Vergangenes Jahr wurde William Tonou-Mbobd im Universit\u00e4tsklinikum Hamburg get\u00f6tet. Der 34-J\u00e4hrige, aus Kamerun stammende Ingenieurstudent, der an einer Schizophrenie erkrankt war, begab sich im April 2020 auf eigene Initiative und auf der Suche nach Hilfe in psychiatrische Behandlung. Der Vorfall ereignete sich, als Tonou-Mbobd offensichtlich eine Medikation, die ihm verabreicht werden sollte, ablehnte. Folglich st\u00fcrzten sich mehrere Security-Kr\u00e4fte auf den Mann, zwangen ihn vor Zeug*innen zu Boden, schlugen auf ihn ein. Sein Herz setzte noch an Ort und Stelle aus, doch der Reanimationsversuch gl\u00fcckte. F\u00fcnf Tage sp\u00e4ter starb Tonou-Mbobd auf der Intensivstation. Er k\u00f6nne nicht atmen, habe er laut Zeug*innen gesagt (Vgl. Ruddath, Effenberger 2019). Dieser Satz kommt uns heute, wenn auch \u00fcber ein Jahr sp\u00e4ter und aus einem anderen Kontext, sehr bekannt vor: George Floyd und die <em>Black Lives Matter <\/em>Bewegung. Hier starb ein schwarz gelesener Mensch durch die Polizei, w\u00e4hrend er um sein Leben flehte, dort durch einen Sicherheitsdienst an einem vermeintlich sicheren Ort, dem Krankenhaus. Die Gemeinsamkeit beider Taten: Struktureller Rassismus. Und beide sind mit Sicherheit keine Einzelf\u00e4lle. Struktureller Rassismus macht auch vor unserem Gesundheitssystem nicht Halt, denn postkoloniale Strukturen sind in der deutschen Medizin fest verankert. Sie treten in verschiedensten Ebenen auf, ihre Aufarbeitung und Reflexion im allt\u00e4glichen Klinik- und Praxisalltag, sowie in der medizinischen Lehre wurde weitestgehend vers\u00e4umt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Der Irrglaube \u00fcber den Zusammenhang von Herkunft und Schmerzempfinden<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Zum Schreiben dieses Essays versuche ich, mich an meine Ausbildung und die ersten Jahre meiner T\u00e4tigkeit auf einer Station f\u00fcr Innere Medizin und Onkologie zur\u00fcckzuerinnern. Wo sind mir Rassismen begegnet, die ich, gerade 18 Jahre alt und zu diesem Zeitpunkt noch v\u00f6llig unsensibel gegen\u00fcber der Thematik, vielleicht gar nicht als solche wahrgenommen habe. Meine erste Erinnerung f\u00fchrt mich ins zweite Lehrjahr meiner Ausbildung, in das Modul \u201eVersorgung vonSchmerzpatient*innen\u201c. Die Aussage der Dozentin sollte ich in meiner Pflegelaufbahn nicht zum letzten Mal geh\u00f6rt haben: \u201eWenn ihr s\u00fcdl\u00e4ndisch Patient*innen pflegt, m\u00fcsst ihr wissen, dass deren Schmerztoleranz deutlich geringer ist als die von Menschen aus dem Westen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wird gerne mal geschrien oder laut geweint, das hat mit Kultur zu tun.\u201c Angespielt wird hier auf die unter medizinischem Personal weit verbreitete Annahme der Existenz des \u201eMorbus Bosperus\u201c oder \u201eMorbus Medditereneus\u201c. Schmerzempfinden h\u00e4nge von der Herkunft ab und dabei seien nicht wei\u00df gelesene Personen besonders hart im<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen und \u201eder Rest\u201c nun mal eben nicht (Vgl. Wanger, Kilgenstein, Poppel 2020:2). Ich glaube nicht, dass die Dozentin mit ihrer Aussage bewusst und gezielt rassistische Stereotype vermitteln wollte. Vielmehr ging es ihr vermutlich darum, unsere Aufmerksamkeit f\u00fcr die Subjektivit\u00e4t in der Schmerzwahrnehmung zu sch\u00e4rfen. Doch welche Konsequenzen haben die unreflektierte Weitergabe und damit die Aufrechterhaltung solch rassistischer Stereotype im Stationsalltag?&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich an einen jungen, schwarz gelesenen Mann, der an einem Sonntagabend mit starken Bauchschmerzen zur station\u00e4ren Aufnahme auf unsere Station eingeliefert wurde. Sein schmerzhaftes St\u00f6hnen st\u00f6rte uns insgeheim. Bet\u00e4tigte der Mann den Pflegeruf, verdrehten wir die Augen. Aussagen wie, \u201eNaja, morgen ist ja auch Montag, keine Lust zu arbeiten\u201c wurden eher scherzhaft, aber doch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit ausgesprochen. W\u00e4hrend des Schreibens und Zur\u00fcckerinnerns erkenne ich das erste Mal die Intersektionalit\u00e4t, die die Unprofessionalit\u00e4t unseres Verhaltens noch zus\u00e4tzlich bef\u00f6rderte. Der Patient wurde von uns n\u00e4mlich nicht nur schwarz, sondern auch m\u00e4nnlich gelesen und er befand sich irgendwo am Anfang seiner Zwanziger. Neben unserer Vorstellung, der Mann k\u00f6nne unter Morbus Bosperus leiden, k\u00f6nnten auch unbewusste Annahmen wie \u201ejunge m\u00e4nnliche Personen sollten Schmerzen aushalten\u201c unserem Verhalten inne gelegen haben. Und auch wenn wir unsere innere Haltung dem Patient gegen\u00fcber nicht offen kommunizierten, bin ich mir heute sicher, dass er unsere gereizte, ungeduldige Stimmung wahrnehmen konnte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Annahme, nicht wei\u00df gelesene Personen w\u00fcrden bei Beschwerden gerne \u00fcbertreiben und m\u00fcssten deshalb weniger ernst genommen werden, f\u00fchrt nicht nur nachweislich zu Behandlungsfehlern und zum versp\u00e4teten Erkennen medizinischer Komplikationen (vgl. Wanger et al., 2020:2), sondern hat auch psychische Auswirkungen. Ich kann mir vorstellen, dass eine Person, deren Leiden bagatellisiert wird, Beschwerden l\u00e4nger aush\u00e4lt, ohne sie zu kommunizieren. Leid wird dann eher verschwiegen, vielleicht internalisiert der- oder diejenige sogar die externen Rassismen. \u201eIch bin es nicht wert, dass man mich versorgt, wie meine wei\u00dfen Mitpatient*innen.\u201c Studien zeigen au\u00dferdem, dass diskriminierende Erfahrungen zur verz\u00f6gerten Inanspruchnahme medizinischer Versorgung f\u00fchren und die Zustimmung zu medizinischen Ma\u00dfnahmen beeintr\u00e4chtigen (vgl. Kluge\/ Heinz\/ Udeogu-G\u00f6zalan\/ Abdel-Fatah 2020:1020).<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb von Krankenh\u00e4usern, die eigentlich einen Ort des Heilens und Genesens darstellen sollen, wird Macht h\u00e4ufig unreflektiert ausge\u00fcbt und reproduziert. Diese Machtaus\u00fcbungen stellen sich vielschichtig dar und durchdringen alle Bereiche. Im Kontext von Rassismus zeigen sie sich h\u00e4ufig darin, dass so dargestellte \u201ekulturelle Eigenheiten\u201c nicht gerne gesehen oder toleriert werden. \u201eMan ist hier in Deutschland im Krankenhaus, also sollte man sich auch wie ein deutscher Patient oder eine deutsche Patientin verhalten\u201c, lautet h\u00e4ufig die Einstellung des medizinischen Personals. Das startet beispielsweise bei der Voraussetzung f\u00fcr Akzeptanz und Unterwerfung gegen\u00fcber eines dominanten westlichen Behandlungssystems, dass meist ausschlie\u00dflich auf Biomedizin ausgerichtet ist und keinen Spielraum f\u00fcr medizinische Pluralit\u00e4t zul\u00e4sst. Es zeigt sich auch im Umgang mit Trauer und Tod, der hier meiner Erfahrung nach bestenfalls still und diszipliniert und nicht laut klagend und emotional vor sich gehen sollte. Und auch wie h\u00e4ufig der oder die Kranke Besuch zu erhalten hat und wie Angeh\u00f6rige sich verhalten sollen, unterliegt westlichen Regeln und Vorstellungen. Wenn nicht wei\u00df gelesene Patient*innen viel Besuch von Familienmitglieder \u00fcber mehrere Stunden haben, st\u00f6\u00dft das beim Stationspersonal schnell auf Unmut. Die Reaktionen innerhalb meines Teams reichten dann regelm\u00e4\u00dfig von unversch\u00e4mten Aussagen wie \u201ejetzt kommt da wieder die ganze Gro\u00dffamilie mit ihrem Essen, gleich stinkt wieder das ganze Zimmer nach Zwiebeln, als w\u00fcrde der\/ die hier verhungern bei uns\u201c, als auch zu Zimmerverweisen w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung von Behandlungen wie Blutdruckmessen und Infusionsgaben. Diese waren eigentlich nicht n\u00f6tig, sondern sollten in meinen Augen nur demonstrieren, wer hier schlussendlich das Sagen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Gern gesehen wurde nur, wenn Angeh\u00f6rige von BIPOC Pflegema\u00dfnahmen wie Waschen und Anziehen \u00fcbernahmen, die das Pflegepersonal entlasteten, doch eine Reflexion dieser Doppelmoral fand meiner Erfahrung nach leider nicht statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In den bisher aufgef\u00fchrten Beispielen \u00e4u\u00dferte sich Rassismus \u00fcberwiegend auf der pers\u00f6nlichen und zwischenmenschlichen Ebene. Doch innerhalb der Institutionen des Gesundheitswesens ist Rassismus vor allem strukturell verankert. Das fehlende Vorhandensein deutscher Studien zum Thema gibt erste Aufschl\u00fcsse auf das mangelhafte Bewusstsein sowie den geringen Willen zur Auseinandersetzung mit der Problematik hierzulande. Struktureller Rassismus ist auf den ersten Blick weniger sichtbar, das macht ihn schwerer zu identifizieren und zu bek\u00e4mpfen. Im Gesundheitswesen \u00e4u\u00dfert er sich vielseitig: Zum Beispiel in Zugangsbarrieren zu Versorgungsstrukturen (Vgl. Razuum\/ Geiger\/ Zeeb\/ Ronellenfitsch 2004:101), in der Ausbildung und im Studium medizinischer Berufe, sowie in einer Wissenschaft, die in erster Linie auf die Versorgung wei\u00dfer Menschen ausgerichtet ist (Vgl. Wanger et al., 2020:2,6). Ein aktuelles Beispiel zur Illustration von Ungleichheit aufgrund ethnischer Unterschiede im medizinischen Kontext ist die Coronapandemie.&nbsp; In vielen L\u00e4ndern zeigen Studien, dass sowohl das Risiko der Aussetzung gegen\u00fcber dem Virus als auch die Mortalit\u00e4tsrate unter Infizierten hohen ethnischen Unterschieden unterliegt (Vgl. Rogers\/ Rogers\/ VanSant-Webb\/ Gu\/ Yan\/ Qeadan 2020; Platt\/ Warwick 2020;<\/p>\n\n\n\n<p>Laurencin\/ McClinton 2020). Einen Erkl\u00e4rungsansatz liefert dabei die sogenannte \u201eWheatering Theory\u201c, die davon ausgeht, dass gesundheitliche Konditionen, die aufgrund ethnischer Unterschiede bestehen, durch strukturelle und allgegenw\u00e4rtige Benachteiligungen bedingt werden, denen nicht wei\u00df gelesene Personen ausgesetzt sind. Diese Benachteiligungen f\u00fchren zu einem schlechteren Gesundheitszustand und beg\u00fcnstigen die Chronifizierung von Krankheiten (Vgl. Rogers et al., 2020:312). Chronische Vorerkrankungen wiederrum erh\u00f6hen bekannterma\u00dfen das Risiko f\u00fcr einen schweren oder t\u00f6dlichen Verlauf bei Covid-19.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Strukturelle Benachteiligungen k\u00f6nnen sich au\u00dferdem in \u00f6konomische Faktoren \u00e4u\u00dfern: Diese sind beispielsweise eine niedrigere Position auf dem Arbeitsmarkt, geringeres Einkommen und h\u00f6here finanzielle Betroffenheit durch Ma\u00dfnahmen wie Lockdowns, sowie Benachteiligungen in der Wohnsituation durch beengten Wohnraum bewi \u00e4rmeren Communities und somit weniger M\u00f6glichkeiten zum Social-Distancing (Vgl. Bentley 2020:2).<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland liegen bedauerlicherweise nur wenige Studien zum Zusammenhang von ethnischen Unterschieden und dem Risiko einer Infektion und einem schweren bis t\u00f6dlichen Verlauf bei Covid-19 vor, denn repr\u00e4sentative Daten existieren kaum. Hier besteht also dringender Nachholbedarf: Zuk\u00fcnftige Studien m\u00fcssen dabei intersektional ausgerichtet sein, um den Einfluss sich \u00fcberschneidender, diskriminierender Faktoren genau herauszuarbeiten, so dass politische Ma\u00dfnahmen zur Gegensteuerung zielorientiert entworfen und angewendet werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Verfassens dieses Essays habe ich den Lesenden einen Einblick in Situationen gegeben, die von meinem j\u00fcngeren Ich erlebt wurden. Heute, einige Jahre, nachdem ich die Klinik und den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin hinter mir gelassen habe, erinnere ich mich h\u00e4ufig besch\u00e4mt und nachdenklich an die Menschen zur\u00fcck, die auch unter meiner Mitwirkung, Aufrechterhaltung und F\u00f6rderung Rassismus im klinischen Alltag erleben mussten. Auch ich habe Auszubildende angeleitet. Obwohl ich mich zumindest nicht erinnern kann, Rassismen direkt an sie weitergegeben zu haben, habe ich ihre Aufmerksamkeit mit Sicherheit nicht daf\u00fcr geschult, die Strukturen zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Heute w\u00fcrde ich anders wahrnehmen, beurteilen und handeln. Ein Bewusstsein f\u00fcr die Problematik setzte bei mir erst gegen Ende meiner Pflegelaufbahn ein. Aufgewachsen in einem unpolitischen, konservativen und bildungsschwachen Kontext, hatte ich das Gl\u00fcck, mit meinem Umzug nach Berlin mit Menschen in Ber\u00fchrung zu kommen, die mir Denkanst\u00f6\u00dfe gaben, meinen Horizont erweiterten und mich zum kritischen Denken anregten. Auch im Abitur, dass ich erst nach meiner Ausbildung auf dem zweiten Bildungsweg nachholte, lernte ich wichtige theoretische Fakten, die mir halfen, Kontexte zu verstehen, Verbindungen zu schlagen und analytisch denken zu lernen. Bis heute befinde ich mich in einem st\u00e4ndigen Prozess des bewussten Verlernens von Gelerntem. Aufgrund meiner Erfahrungen empfinde ich die Annahme, das Ansto\u00dfen solcher wichtigen Reflexionsprozesse sei privat und m\u00fcsse aus eigenem innerem Antrieb erfolgen, schwierig. Meiner Meinung nach sollte die Anerkennung und folglich der Abbau rassistischer Strukturen eine gesellschaftliche Aufgabe darstellen. Die Sensibilisierung f\u00fcr die Thematik sollte schon fr\u00fch fest in die allgemeine Schulbildung integriert werden. Notwendig daf\u00fcr ist die bewusste Auseinandersetzung mit postkolonialen Strukturen innerhalb aller Bildungseinrichtungen. Im speziellen Kontext der gesundheitlichen Versorgung halte ich aber regelm\u00e4\u00dfige, von nicht wei\u00df gelesenen Personen durchgef\u00fchrte und verpflichtende Fortbildungen und Sensibilisierungstrainings f\u00fcr unerl\u00e4sslich, genauso wie die Implementierung von Anlaufstellen f\u00fcr BIPoC, die Diskriminierung und Rassismus erfahren haben. Dies k\u00f6nnten erste, wichtige Schritte zu einem fairen Gesundheitssystem sein, dass den Anspruch der Gleichbehandlung aller Menschen unabh\u00e4ngig von Ihrer Hautfarbe und Herkunft nicht nur theoretisch vertritt, sondern in allen Bereichen realisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ruddath, Marthe\/ Effenberger, Phillip (2019): Psychiatriepatient William TonouMbobda: T\u00f6dlicher Zwang, in: TAZ, 22.07.2019, online unter URL: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">William<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">Tonou<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\">Mbobda\/!5607926\/<\/a><a href=\"https:\/\/taz.de\/Psychiatriepatient-William-Tonou-Mbobda\/!5607926\/\"> <\/a>Abruf: 1.10.2021<\/p>\n\n\n\n<p>Wanger, Lorena\/ Kilgenstein, Hannah\/ Poppel, Julius (2020): \u00dcber Rassismus in der Medizin. Ein Essay der kritischen Medizin M\u00fcnchen, in: Kritische Medizin M\u00fcnchen, 14.08.2020, online unter URL: <a href=\"https:\/\/kritischemedizinmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/%C3%9Cber-Rassismus-in-der-Medizin_14.08.2020_KritMedMuc.pdf\">https:\/\/kritischemedizinmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/%C3%9Cber-Rassismus-in-der-Medizin_14.08.2020_KritMedMuc.pdf <\/a>Abruf: 29.09.2021, Seite 2,6<\/p>\n\n\n\n<p>Qay11111 U. Kluge\/ M. C. Aichberger\/ E.Heinz\/ C. Udeogu-G\u00f6zalan\/ D.Abdel-Fatah (2020): Rassismus und psychische Gesundheit, in: Nervenarzt, 15.09.2020, online unter URL:<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\"> <\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">020<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">00990<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\">1<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00115-020-00990-1\"> <\/a>Abruf: 30.09.2021, Seite 1020<\/p>\n\n\n\n<p>Razuum, Oliver\/ Geiger, Ingrid\/ Zeeb, Hajo\/ Ronellenfitsch, Ulrich (2004): Gesundheitsversorgung von Migranten, in: Dtsch Arztebl [Heft 43], 26.04.2004, online unter URL: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/43977\/Gesundheitsversorgung-von-Migranten\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/43977\/Gesundheitsversorgung-vonMigranten <\/a>Abruf: 30.09.2021, Seite 101: A 2882\u20132887&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Platt, Lucinda\/ Warwick, Ross (2020): Covid 19 and Ethnic Inequalities in England and Wales, in: Fiscal Studies. The Journal of Applied Public Economics, 03.06.2020, online unter URL: <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1475-5890.12228\">https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1475<\/a><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1475-5890.12228\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1475-5890.12228\">5890.12228<\/a><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1475-5890.12228\"> <\/a>Abruf: 03.10.2021<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/action\/doSearch?ContribAuthorRaw=Rogers%2C+Tiana+N\">Rogers,<\/a> Tiana,N\/ <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/action\/doSearch?ContribAuthorRaw=Rogers%2C+Charles+R\">Rogers,<\/a> Charles R.\/ <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/action\/doSearch?ContribAuthorRaw=VanSant-Webb%2C+Elizabeth\">, VanSant-Webb,<\/a> Elizabeth\/ <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/action\/doSearch?ContribAuthorRaw=Gu%2C+Lily+Y\">Gu,<\/a> Lily Y.\/ Yan, Bin\/ Qeadan, Fares (2020): Racial Disparities in COVID-19 Mortality Among Essential Workers in the United States, in: WMHP World Medical &amp; Health Policy, 05.08.2020, online unter URL: <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1002\/wmh3.358\">https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1002\/wmh3.358 <\/a>&nbsp;Abruf: 03.10.2021, Seite: 312<\/p>\n\n\n\n<p>Bentley, Gillian, R. (2020): Don\u00b4t blame the BAME Ethnic and structural inequalities in susceptibilities to COVID-19, in: American Journey of Human Biology, 16.07.2021 online unter URL: <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/epdf\/10.1002\/ajhb.23478\">https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/epdf\/10.1002\/ajhb.23478 <\/a>Abruf: 03.10.2021, Seite: 2&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Quelle: Jacqueline Franz, <em>Ein Essay \u00fcber Rassismus im Gesundheitswesen<\/em>: Blog ABV Gender- und Diversitykompetenz FU Berlin, 31.01.2022, <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2022\/01\/31\/ein-essay-ueber-rassismus-im-gesundheitswesen\/\">https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2022\/01\/31\/ein-essay-ueber-rassismus-im-gesundheitswesen\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacqueline Franz (SoSe 2021) Vergangenes Jahr wurde William Tonou-Mbobd im Universit\u00e4tsklinikum Hamburg get\u00f6tet. Der 34-J\u00e4hrige, aus Kamerun stammende Ingenieurstudent, der an einer Schizophrenie erkrankt war, begab sich im April 2020 auf eigene Initiative und auf der Suche nach Hilfe in psychiatrische Behandlung. 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