{"id":486,"date":"2025-05-26T10:50:18","date_gmt":"2025-05-26T08:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=486"},"modified":"2025-12-10T15:04:58","modified_gmt":"2025-12-10T14:04:58","slug":"gender-und-sexuelle-dysfunktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2025\/05\/26\/gender-und-sexuelle-dysfunktion\/","title":{"rendered":"Gender und sexuelle Dysfunktion"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zusammenhang und Auswirkung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anonym (WiSe 2024\/25) <\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einleitung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Viele Menschen leiden unter einer sogenannten \u201esexuellen Dysfunktion\u201c. Dabei wird aufgrund von k\u00f6rperlichen oder psychischen Ursachen das Ausleben der eigenen Sexualit\u00e4t erschwert oder verhindert und es entsteht bei den Betroffenen Leidensdruck. <a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In der Forschung gibt es bereits einiges an Wissen \u00fcber sexuelle Dysfunktionen bei Cis-M\u00e4nnern und auch bei Cis-Frauen wurden bereits gro\u00dfe Fortschritte erzielt.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Bei marginalisierten Gruppen wie Transgender Personen und Non-Bin\u00e4ren, sowie Genderqueeren Personen sind leider noch deutliche L\u00fccken in der Forschung zu bem\u00e4ngeln. <a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> <a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die eigene Sexualit\u00e4t gesund ausleben zu k\u00f6nnen ist dabei nachgewiesen eine Voraussetzung f\u00fcr viele Menschen, ein gesundes und gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Wenig \u00fcberraschend ist folglich, dass Depressionen eine m\u00f6gliche Folge von unbehandelten sexuellen Funktionsst\u00f6rungen sein k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Sexuelle Dysfunktion kann je nach k\u00f6rperlichen und psychischen Voraussetzungen unterschiedlich bei den Geschlechtern auftreten.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> <a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> In diesem Essay soll auf den Zusammenhang zwischen sexueller Dysfunktion und Gender eingegangen werden. Die bin\u00e4re Aufteilung in Mann und Frau wird dabei nicht allen Betroffenen von sexuellen Dysfunktionen gerecht. Marginalisierten Gruppen, wie Transpersonen oder on-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen, werden von dieser bin\u00e4ren Aufteilung au\u00dfenvor gelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen der verwendeten Quellen ist von \u201eMann\u201c und \u201eFrau\u201c die Rede und es wird meist nicht genauer definiert, wer gemeint und wer nicht mit einbezogen wird. In den entsprechenden Teilen des Essays werde ich von daher diese Formulierung \u00fcbernehmen, da es schwierig ist, mit Sicherheit zu sagen, dass beispielsweise ausschlie\u00dflich Cis-M\u00e4nner und Cis-Frauen gemeint sind, wenn dies nicht deutlich ausgedr\u00fcckt wurde. In den Teilen des Essays in denen ich meine Meinung wiedergebe werde ich versuchen, m\u00f6glichst pr\u00e4zise und angemessene inklusive Sprache zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fazit werde ich meine eigene Meinung wiedergeben und in der Reflexion meinen eigenen Arbeits- und Lernprozess reflektieren. Dementsprechend werde ich teilweise aus der Ich-Perspektive schreiben. Ich habe mich dazu entschieden dem Fazit auch einen Reflexionsteil anzuf\u00fcgen, da ich es interessant fand, wie sich meine eigene Sichtweise beim Schreiben des Essays ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist eine sexuelle Funktionsst\u00f6rung bzw. eine sexuelle Dysfunktion?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei einer sexuellen Dysfunktion wird das Ausleben einer sexuellen Beziehung bei der betroffenen Person erschwert oder verhindert.<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a> 43% der Frauen und 30% der M\u00e4nner leider unter sexuellen Problemen. Bei 12% von ihnen werden die diagnostischen Kriterien erf\u00fcllt, um eine St\u00f6rung zu diagnostizieren.<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die ICD-11 unterscheidet bei der sexuellen Dysfunktion zwischen vier Sub-Kategorien. Die Dysfunktion verminderten sexuellen Verlangens, die Dysfunktion der sexuellen Erregung, die Dysfunktionen des Orgasmus, sowie die Dysfunktionen der Ejakulation. Diese Sub-Kategorien haben weitere Sub-Kategorien in welchen teilweise zwischen M\u00e4nnern und Frauen unterschieden wird.<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend in der ICD-10 noch zwischen organischer und nicht-organischer sexueller Dysfunktion unterschieden wurde, wird in der ICD-11 beides in einem Kapitel zusammengef\u00fchrt.<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Physische und psychische Umst\u00e4nde k\u00f6nnen eine sexuelle Funktionsst\u00f6rung verursachen. Aus dieser k\u00f6nnen weitere psychische Probleme wie Depressionen folgen. Allgemein kann das psychische Wohlbefinden die sexuelle Funktion eines Menschen beeinflussen. Depressionen, \u00c4ngste, Wut, Schuldgef\u00fchle und Trauma sind einige der psychischen Faktoren, welche einen negativen Einfluss auf das sexuelle Wohlbefinden einer Person haben k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Depression und sexuelle Dysfunktion<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Depressionen und sexuelle Dysfunktion kommen h\u00e4ufig Hand in Hand und zeichnen sich durch ihre relativ h\u00e4ufige Verbreitung aus. Eine sexuelle Dysfunktion kann unter anderem Symptom und Ursache einer Depression sein. Die Zusammenh\u00e4nge zwischen den beiden Erkrankungen sind durch viele Studien untersucht und belegt.<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ungef\u00e4hr ein Drittel der nicht medikament\u00f6s behandelten depressiven Patienten von einer negativen Auswirkung ihrer Depression auf ihre Sexualit\u00e4t sprechen, sind es bei der Gesamtzahl der depressiven Patienten \u00fcber die H\u00e4lfte bis hin zu 90% der Betroffenen, welche \u00fcber eine Beeintr\u00e4chtigung ihrer Sexualit\u00e4t berichten. Bedingt wird dies unter anderem durch die oftmals medikament\u00f6se Behandlung von Depressionen. Diese Antidepressiva haben vielfach Nebenwirkungen, welche die sexuelle Gesundheit der Patienten beeinflusst. Schwindendes Interesse an sexueller Aktivit\u00e4t ist dabei die h\u00e4ufigste Nebenwirkung. Bei als m\u00e4nnlich eingeordneten Personen sind Depressionen einer der gr\u00f6\u00dften m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr Erektionsst\u00f6rungen.<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Folglich ist es wichtig bei einem betroffenen Patienten nicht nur die Depression zu behandeln, sondern wenn vorhanden auch die sexuelle Dysfunktion. Um die Lebensqualit\u00e4t von Individuen mit Depressionen oder sexuellen Dysfunktionen zu verbessern ist es zudem sinnvoll, regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sich eine sexuelle Dysfunktion oder eine Depression, wenn das jeweils andere vorhanden ist, bildet, um dann zeitnah eingreifen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn15\" id=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Anzumerken ist allerdings, dass eine Depression nicht unbedingt lustmindernd wirken muss. Bei einigen depressiven, als m\u00e4nnlich eingeordneten Personen, kommt es zu erh\u00f6hter sexueller Aktivit\u00e4t. Dies k\u00f6nnte eine Art Copingstrategie sein, um mit der Depression umzugehen. In vielen F\u00e4llen lassen die sexuellen Probleme nach dem R\u00fcckgang der Depression nach.<a id=\"_ftnref16\" href=\"#_ftn16\">[16]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sexuelle Dysfunktion bei M\u00e4nnern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sexuelle Dysfunktionen treten bei M\u00e4nnern h\u00e4ufig auf. Es ist allerdings schwierig genau zu bestimmen wie verbreitet sie auftreten, da unterschiedliche Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Bei einer Auswahl von Studien \u00fcber die erektile Funktion bei M\u00e4nner nach einer Prostataentfernung, konnten \u00fcber 20 unterschiedliche Definitionen f\u00fcr eine erektile Dysfunktion festgestellt werden. Als Folge lag der Anteil von ad\u00e4quater erektiler Funktion bei den Beteiligten zwischen 25 und 78%.<a href=\"#_ftn17\" id=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die wohl verbreiteteste sexuelle Dysfunktion bei M\u00e4nnern ist die fr\u00fchzeitige Ejakulation. Dabei haben die Betroffenen wenig bis keine Kontrolle \u00fcber den Zeitpunkt ihrer Ejakulation und kommen aus eigener Sicht zu fr\u00fch zum H\u00f6hepunkt. Ungef\u00e4hr 30% der M\u00e4nner leider darunter. Es ist schwierig die fr\u00fchzeitige Ejakulation genau zu definieren, da es unm\u00f6glich ist genau festzulegen ab wann eine fr\u00fchzeitige Ejakulation zeitlich vorliegt.<a href=\"#_ftn18\" id=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mangelnde sexuelle Lust, Unf\u00e4higkeit zur Ejakulation und die Unf\u00e4higkeit einen Orgasmus zu erreichen sind weitere m\u00f6gliche sexuelle Funktionsst\u00f6rungen bei M\u00e4nnern.<a href=\"#_ftn19\" id=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sexuelle Dysfunktion bei Frauen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es konnte in den letzten Jahrzehnten deutlich mehr Wissen \u00fcber sexuelle Dysfunktionen bei Frauen erlangt werden. Bei Frauen fallen unter anderem Libidost\u00f6rung, Erregungs- und Orgasmusst\u00f6rungen, Lubrikationsst\u00f6rungen, sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr unter die Kategorie der sexuellen Dysfunktion. Der \u201eNational Health and Social Life Survey\u201c zufolge haben 43% der Frauen in der Altersgruppe der 18\u201359-J\u00e4hrigen mit einer sexuellen Dysfunktion zu k\u00e4mpfen. Insgesamt sch\u00e4tzt man mit einer Verbreitung von zwischen 22 und 49%.<a href=\"#_ftn20\" id=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bestimmte sexuelle Funktionsst\u00f6rungen nehmen im Alter zu. So ist die sexuelle Appetenz St\u00f6rung in Europa bei Frauen im Alter deutlich verbreiteter. Bei dieser fehlt es den betroffenen unter anderem an sexuellem Interesse. Voraussetzung um den Mangel an sexuellem Interesse als St\u00f6rung einzuordnen ist, dass die Person dadurch einen Leidensdruck versp\u00fcrt. Zudem l\u00e4sst sich die Diagnose in unterschiedliche Kriterien unterteilen. Dabei wird eingeordnet, ob die St\u00f6rung dauerhaft vorhanden oder erworben ist, ob sie generalisiert oder situationsabh\u00e4ngig auftritt und ob es eine organische oder psychische Ursache gibt.<a href=\"#_ftn21\" id=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr die entstehen einer sexuellen Funktionsst\u00f6rung bei Frauen sind vielf\u00e4ltig. Hormone spielen im menschlichen K\u00f6rper eine vielf\u00e4ltige Rolle und beeinflussen unter anderem die Sexualit\u00e4t. Die Menopause kann bei betroffenen zum Beispiel durch den ver\u00e4nderten Hormonhaushalt die Entstehung einer sexuellen Funktionsst\u00f6rung beg\u00fcnstigen.<a href=\"#_ftn22\" id=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitliche und psychosoziale Faktoren k\u00f6nnen auch verantwortlich f\u00fcr das Entstehen einer sexuellen Dysfunktion sein. Chronische Erkrankungen und Medikamente k\u00f6nnen zum Beispiel die sexuelle Gesundheit verschlechtern. Frauen, die zum Beispiel eine negative Wahrnehmung ihrer Sexualit\u00e4t internalisiert haben, haben ein hohes Risiko eine sexuelle Funktionsst\u00f6rung zu entwickeln. \u00c4ngste sind ein weiterer Faktor. W\u00e4hrend sich bei M\u00e4nnern eher \u00c4ngste bez\u00fcglich der sexuellen Performance bestehen, haben Frauen oft eher \u00c4ngste im Bereich der Selbstwahrnehmung ihrer k\u00f6rperlichen sexuellen Attraktivit\u00e4t.<a href=\"#_ftn23\" id=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Transgender Personen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Individuen mit einer Geschlechtsdysphorie identifizieren sich nicht mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht und empfinden folglich einen Leidensdruck. Umgangssprachlich ist hierbei oft von Transgeschlechtlichkeit oder Transidentit\u00e4t die Rede.<a href=\"#_ftn24\" id=\"_ftnref24\">[24]<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschlechtsdysphorie macht es f\u00fcr Trans Personen oft schwierig ihre Sexualit\u00e4t auszuleben. Ein hohes Risiko sexuelle Gewalt zu erleben, sowie teilweise internalisierte Transphobie stellen weitere H\u00fcrden f\u00fcr Trans Personen dar, ihre sexuelle Gesundheit zu verbessern.<a href=\"#_ftn25\" id=\"_ftnref25\">[25]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend in der Vergangenheit die Sexualit\u00e4t von Transmenschen wenig Beachtung in der Forschung gefunden hat, gab es in letzter Zeit diesbez\u00fcglich einen Wandel. Mit steigendem Bewusstsein f\u00fcr die Wichtigkeit eines gesunden Sexuallebens f\u00fcr die Gesundheit von vielen Individuen, ist auch das Bewusstsein f\u00fcr die Wichtigkeit eines gesunden Sexuallebens bei Transmenschen gewachsen.<a href=\"#_ftn26\" id=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Studien \u00fcber die sexuelle Funktion bei Trans Personen haben sich bisher h\u00e4ufig auf die sexuelle Funktion nach der geschlechtsangleichenden Operation und Hormontherapie bezogen. Eine systematische Auswertung von 28 Studien kam zu dem Ergebnis, dass 63%% der Transfrauen nach einer Hormontherapie und einer Geschlechtsangleichenden Operation eine deutliche Verbesserung ihrer sexuellen Funktionsf\u00e4higkeit wahrnehmen. Folge Studien verweisen zudem auf h\u00f6here sexuelle Aktivit\u00e4t, h\u00f6here Zufriedenheit mit dem Orgasmus und geringere Schmerzen nach der geschlechtsangleichenden Operation bei Transfrauen. Es kam allerdings auch zu einer Verringerung des sexuellen Verlangens bei vielen der Betroffenen, wobei die H\u00e4ufigkeit von einer St\u00f6rung des sexuellen Verlangens bei Transfrauen etwa der von Cisgender Frauen entsprach.<a href=\"#_ftn27\" id=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Forschungsstand bei Transm\u00e4nnern ist diesbez\u00fcglich noch schw\u00e4cher als bei den Transfrauen. Hormontherapie und eine Geschlechtsangleichende Operation f\u00fchrten aber auch bei Transm\u00e4nnern zu verbesserter sexueller Gesundheit. Die Behandlung f\u00fchrte hier in vielen F\u00e4llen zu verbesserten sexuellen Gesundheit und einem Anstieg in sexuellen Bed\u00fcrfnissen, sowie vermehrter sexueller Aktivit\u00e4t.<a href=\"#_ftn28\" id=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Hormontherapie und die geschlechtsangleichende Operation als Mittel die sexuelle Gesundheit vieler Trans Personen verbessert, gibt es in einigen F\u00e4llen auch nach diesen Eingriffen bei einigen der Betroffenen weiterhin sexuelle Dysfunktionen. In Bezug auf sexuelle Dysfunktionen nach der Behandlung fehlt es an gro\u00df angelegten Studien, um aufzuzeigen wie verbreitet diese sind.<a href=\"#_ftn29\" id=\"_ftnref29\">[29]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>So bleibt es f\u00fcr viele Transpersonen weiterhin schwierig eine sexuelle Beziehung einzugehen und sexuellen Kontakt zu suchen.<a href=\"#_ftn30\" id=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Non-Bin\u00e4re und Genderqueere Personen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es bei Transpersonen oft um die Einordnung in m\u00e4nnlich und weiblich geht, gibt es auch Personen, die sich weder dem m\u00e4nnlichen oder weiblichen Spektrum zuordnen. W\u00e4hrend ein Teil dieser Personen sich auf dem Spektrum von m\u00e4nnlich und weiblich zwischen diesen einordnen, gibt es andere, die sich als v\u00f6llig au\u00dferhalb dieses Spektrums liegend sehen. Diese Menschen bezeichnen sich meist als Non-Bin\u00e4r und\/oder Genderqueer.<a href=\"#_ftn31\" id=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eine niederl\u00e4ndische Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass 4,6% der Personen die nach ihrer Geburt als m\u00e4nnlich eingestuft wurden und 3,2% der Personen die nach ihrer Geburt als weiblich eingestuft wurden, Unsicherheiten bez\u00fcglich ihres Geschlechts versp\u00fcren.<a href=\"#_ftn32\" id=\"_ftnref32\">[32]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Einordnung der WHO von sexueller Gesundheit als wichtigen Teilaspekt f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t eines Individuums, gibt es einen deutlichen Mangel an quantitativen Studien bez\u00fcglich der sexuellen Gesundheit bei Non-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen.<a href=\"#_ftn33\" id=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Online-Umfrage aus dem Jahr 2020 versucht die sexuelle Gesundheit von Non-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen mit denen von bin\u00e4ren Transpersonen und Cisgender Personen zu vergleichen.<a href=\"#_ftn34\" id=\"_ftnref34\">[34]<\/a> In vielen Hinsichten \u00fcberschneiden sich die Probleme der Non-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen mit denen der bin\u00e4ren Transgender Personen.<a href=\"#_ftn35\" id=\"_ftnref35\">[35]<\/a> Sexuelles Selbstbewusstsein in Bezug auf den eigenen K\u00f6rper wurde in bin\u00e4ren Transpersonen und Non-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen niedriger gemessen als bei Cisgender Personen. Dies deckt sich auf mit den Ergebnissen anderer Forschung.&nbsp; In Bezug auf die transspezifischen K\u00f6rperwahrnehmung schnitt die Gruppe der von Non-Bin\u00e4ren und Genderqueeren Personen schlechter ab als die bin\u00e4re Transpersonen Gruppe.<a href=\"#_ftn36\" id=\"_ftnref36\">[36]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es wird deutlich, dass sexuelle Dysfunktionen f\u00fcr alle Gender ein Problem darstellen. W\u00e4hrend es beispielsweise zwischen Cis-Frauen und Cis-M\u00e4nnern entsprechend ihrer k\u00f6rperlichen Voraussetzungen und gesellschaftlicher Normen teilweise unterschiedliche sexuelle Dysfunktionen auftreten, gibt es doch auch deutliche \u00dcberschneidungen. Depressionen als verbreitete Folge und Ursache sexueller Dysfunktion bei allen betroffenen Gruppen zeigt deutlich die Wichtigkeit f\u00fcr alle Gruppen das Thema mit Ernsthaftigkeit anzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fakt, dass die ICD-11 lediglich zwischen Mann und Frau unterscheidet, macht ein weiteres Mal deutlich, dass Transpersonen und Non-Bin\u00e4re, sowie Genderqueere Personen nicht ausreichend inkludiert werden. Das organische und nicht organische Ursachen f\u00fcr sexuelle Dysfunktionen zusammengelegt werden, ist grunds\u00e4tzlich eine positive Entwicklung, da das Thema nun ganzheitlicher betrachtet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist davon auszugehen, dass wenn in der ICD-11 oder anderen Quellen zwischen Mann und Frau unterschieden wird, von Cis-M\u00e4nnern und Cis-Frauen die Rede ist. Diese Unterteilung bleibt unzureichend, da sie nicht ausreichend f\u00fcr Menschen aufkommt, welche sich nicht mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Da es f\u00fcr diese Menschen umso schwieriger sein kann ihre Sexualit\u00e4t auszuleben, k\u00f6nnen sexuelle Dysfunktionen ein umso gr\u00f6\u00dferes Problem darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wurde mir auch, dass sich die sexuelle Gesundheit in vielen F\u00e4llen verbessern l\u00e4sst und nicht immer von Dauer sein muss. Die Verbesserung der sexuellen Gesundheit bei Transpersonen durch geschlechtsangleichende Operationen und eine Hormontherapie unterstreicht wie viel Auswirkung medizinische Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese Gruppen haben kann. Leider gibt es noch zu viele L\u00fccken in der Forschung, obwohl ja ein durchaus nennenswerter Teil der Gesellschaft Unsicherheiten bez\u00fcglich des eigenen Geschlechts versp\u00fcrt. Unabh\u00e4ngig davon hat jede dieser Personen das Recht auf ein gesundes Sexualleben und wir als Gesellschaft sollten unser Bestes geben, um jeder Person ein solches zu erm\u00f6glichen. Um dies zu erreichen, ben\u00f6tigt es einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Inklusion und verst\u00e4rkte Bem\u00fchungen auch zugunsten kleinerer Gruppen zu forschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reflexion<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Schreiben dieses Essays kam ich zum Nachdenken \u00fcber einige Themen, mit denen ich sonst wenig konfrontiert werde. Die Bedeutung eines gesunden Sexuallebens war mir zwar bereits teilweise bewusst, allerdings wurde mir verdeutlicht, wie sehr dieses Thema nahezu alle Gruppen betrifft, unabh\u00e4ngig von Geschlecht oder hohem Alter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem hat sich mir verdeutlicht, dass neben den organischen Ursachen f\u00fcr sexuelle Dysfunktionen, die psychischen Ursachen eine enorme Rolle spielen k\u00f6nnen und das gesellschaftliche Umfeld, dass wir schaffen, einen gro\u00dfen Einfluss auf das psychische Empfinden von allen Menschen unserer Gesellschaft hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders hinterfragt habe ich beim Schreiben des Essays die oft verwendete Trennung zwischen \u201eMann\u201c und \u201eFrau\u201c. Auch eine Non-Bin\u00e4re Person, menstruiert unter Umst\u00e4nden, aber identifiziert sich vielleicht nicht als Frau. Diese Person ist dann trotzdem von den hormonellen Folgen der Menstruation betroffen und m\u00f6glicherweise auf Hilfe angewiesen. Sucht sie nun beispielsweise Online nach Hilfe, wird sie wahrscheinlich der Unterteilung von Mann und Frau begegnen und sich nicht inkludiert f\u00fchlen. Auch wenn einige f\u00fcr einen Teil der Gesellschaft an der Einteilung von Mann und Frau festhalten wollen, sollte es zumindest neben den Kategorien Mann und Frau auch Kategorien f\u00fcr beispielsweise Transpersonen, Non- Bin\u00e4re Personen und Genderqueere Personen geben. Eine Anpassung des Kapitels der sexuellen Dysfunktion in der ICD-11um diese Gruppen zu inkludieren k\u00f6nnte ein Anfang darstellen diese Situation zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Berner, M., Psychopharmakaassoziierte sexuelle Funktionsst\u00f6rungen und ihre Behandlung, in: Nervenarzt, Col. 88, 2017-05. S. 459-465.<\/p>\n\n\n\n<p>Briken, Peer; Matthiesen, Silja; Pietras, Laura; et al., Pr\u00e4valenzsch\u00e4tzungen sexueller Dysfunktion anhand der neuen ICD-11-Leitlinien, in: Deutsches \u00c4rzteblatt, 39\/2020, <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/215853\/\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/215853\/<\/a>, Stand: 06.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte, ICD-11 in Deutsch \u2013 Entwurfsfassung, <a href=\"https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Kodiersysteme\/Klassifikationen\/ICD\/ICD-11\/uebersetzung\/_node.html\">https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Kodiersysteme\/Klassifikationen\/ICD\/ICD-11\/uebersetzung\/_node.html<\/a>, Stand: 06.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Conn, Allison; Hodges, Kelly R., Sexualfunktion und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen bei Frauen, in: MSD Manual Ausgabe f\u00fcr Patienten, 2023, <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-frauen\/sexuelle-funktion-und-funktionsst%C3%B6rung-bei-frauen\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-frauen?ruleredirectid=740autoredirectid=23359\">https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-frauen\/sexuelle-funktion-und-funktionsst%C3%B6rung-bei-frauen\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-frauen?ruleredirectid=740autoredirectid=23359<\/a>, Stand: 08.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartmann, Uwe, Depressionen und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen: Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs, in: Psychiatrische Praxis, Vol.34, 2007-09, S. 314-317.<\/p>\n\n\n\n<p>Jimbo, Masaya,<strong> <\/strong>\u00dcberblick \u00fcber die Sexualfunktion und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen bei M\u00e4nnern, in: MSD Manual Ausgabe f\u00fcr Patienten, 2024, <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern\/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\">https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern\/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern<\/a>, Stand: 05.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennis, Mathilde; Duecker, Felix; T\u2019Sjoen, Guy, et al., Mental and sexual well-being in non.binary and genderqueer individuals, in: International Journal of transgender health, Vol.23, 2022, S.442-457.<\/p>\n\n\n\n<p>Kerckhof, Mauro E.; Kreukels, Baudewijntje P.C.; Nieder, Timo O.; et al., Prevalence of Sexual Dysfunctions in Transgender Persons: Results from the ENIGI Follow-Up Study, in: Journal of sexual medicine, Vol 16, 2019-12, S. 2018-2029.<\/p>\n\n\n\n<p>Korda, J. B., Weibliche sexuelle Dysfunktion, in: Gyn\u00e4kologe Berlin, Vol. 41, 2008-12, S.1005-1019.<\/p>\n\n\n\n<p>Minhas, Suks; Mulhall, John P., Male sexual dysfunction: a clinical guide, Oxford 2017.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Jimbo, Masaya,<strong> <\/strong>\u00dcberblick \u00fcber die Sexualfunktion und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen bei M\u00e4nnern, in: MSD Manual Ausgabe f\u00fcr Patienten, 2024, <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern\/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\">https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern\/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern<\/a>, Stand: 05.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Korda, J. B., Weibliche sexuelle Dysfunktion, in: Gyn\u00e4kologe Berlin, Vol. 41, 2008-12, S.1006.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Kerckhof, Mauro E.; Kreukels, Baudewijntje P.C.; Nieder, Timo O.; et al., Prevalence of Sexual Dysfunctions in Transgender Persons: Results from the ENIGI Follow-Up Study, in: Journal of sexual medicine, Vol 16, 2019-12, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Kennis, Mathilde; Duecker, Felix; T\u2019Sjoen, Guy, et al., Mental and sexual well-being in non.binary and genderqueer individuals, in: International Journal of transgender health, Vol.23, 2022, S.442f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hartmann, Uwe, Depressionen und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen: Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs, in: Psychiatrische Praxis, Vol.34, 2007-09, S. 314.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Jimbo 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Conn, Allison; Hodges, Kelly R., Sexualfunktion und sexuelle Funktionsst\u00f6rungen bei Frauen, in: MSD Manual Ausgabe f\u00fcr Patienten, 2023, <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-frauen\/sexuelle-funktion-und-funktionsst%C3%B6rung-bei-frauen\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-frauen?ruleredirectid=740autoredirectid=23359\">https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/gesundheitsprobleme-von-frauen\/sexuelle-funktion-und-funktionsst%C3%B6rung-bei-frauen\/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-frauen?ruleredirectid=740autoredirectid=23359<\/a>, Stand: 08.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Jimbo 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Berner, M., Psychopharmakaassoziierte sexuelle Funktionsst\u00f6rungen und ihre Behandlung, in: Nervenarzt, Col. 88, 2017-05. S. 459.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte, ICD-11 in Deutsch \u2013 Entwurfsfassung, <a href=\"https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Kodiersysteme\/Klassifikationen\/ICD\/ICD-11\/uebersetzung\/_node.html\">https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Kodiersysteme\/Klassifikationen\/ICD\/ICD-11\/uebersetzung\/_node.html<\/a>, Stand:06.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> Briken, Peer; Matthiesen, Silja; Pietras, Laura; et al., Pr\u00e4valenzsch\u00e4tzungen sexueller Dysfunktion anhand der neuen ICD-11-Leitlinien, in: Deutsches \u00c4rzteblatt, 39\/2020, <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/215853\/\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/215853\/<\/a>, Stand: 06.02.2025.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Jimbo 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Hartmann 2007, S.314.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> Hartmann 2007, S.314f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a> Hartmann 2007, S.316.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\" id=\"_ftn16\">[16]<\/a> Hartmann 2007, S.316.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\" id=\"_ftn17\">[17]<\/a> Minhas, Suks; Mulhall, John P., Male sexual dysfunction: a clinical guide, Oxford 2017, S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\" id=\"_ftn18\">[18]<\/a> Minhas, Mulhall, 2017, S.2f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\" id=\"_ftn19\">[19]<\/a> Jimbo 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\" id=\"_ftn20\">[20]<\/a> Korda 2008, S. 1006.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\" id=\"_ftn21\">[21]<\/a> Korda 2008, S. 1007.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref22\" id=\"_ftn22\">[22]<\/a> Korda 2008, S. 1008f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref23\" id=\"_ftn23\">[23]<\/a> Korda 2008, S. 1009f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref24\" id=\"_ftn24\">[24]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2018.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref25\" id=\"_ftn25\">[25]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref26\" id=\"_ftn26\">[26]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref27\" id=\"_ftn27\">[27]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref28\" id=\"_ftn28\">[28]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref29\" id=\"_ftn29\">[29]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref30\" id=\"_ftn30\">[30]<\/a> Kerckhof, Kreukels, Nieder, et al. 2019, S. 2029.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref31\" id=\"_ftn31\">[31]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al., S.442.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref32\" id=\"_ftn32\">[32]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al. 2022, S. 442f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref33\" id=\"_ftn33\">[33]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al. 2022, S. 443.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref34\" id=\"_ftn34\">[34]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al. 2022, S. 444.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref35\" id=\"_ftn35\">[35]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al. 2022, S. 454.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref36\" id=\"_ftn36\">[36]<\/a> Kennis, Duecker, T\u2019Sjoen, et al. 2022, S. 452.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Quelle: Anonym, <em>Gender und sexuelle Dysfunktion: Zusammenhang und Auswirkung<\/em> in: Blog ABV Gender- und Diversitykompetenz FU Berlin, 26.05.2025, <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=486\">https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=486<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenhang und Auswirkung Anonym (WiSe 2024\/25) Einleitung Viele Menschen leiden unter einer sogenannten \u201esexuellen Dysfunktion\u201c. 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[1] In der Forschung gibt es bereits einiges an Wissen \u00fcber sexuelle Dysfunktionen bei Cis-M\u00e4nnern und auch &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2025\/05\/26\/gender-und-sexuelle-dysfunktion\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGender und sexuelle Dysfunktion\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2643,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[327720],"tags":[449601,449604,449588,62750,449616,449605],"class_list":["post-486","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-essay","tag-depressionen","tag-geschlechtsidentitaet","tag-geschlechtssensible-medizin","tag-gesundheit","tag-sexuelle-dysfunktion","tag-transpersonen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2643"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=486"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":487,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486\/revisions\/487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}