{"id":491,"date":"2025-05-26T11:03:27","date_gmt":"2025-05-26T09:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=491"},"modified":"2025-12-10T15:04:50","modified_gmt":"2025-12-10T14:04:50","slug":"diskriminierung-an-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/2025\/05\/26\/diskriminierung-an-schulen\/","title":{"rendered":"Diskriminierung an Schulen:"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Auswirkungen haben Mikroaggressionen auf betroffene Sch\u00fcler*innen und wie beeinflussen diese ihren Alltag?<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Chiara Shuri (WiSe 2024\/25)<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Vorwort<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der folgende Essay wurde von mir, Chiara Schuri, Studentin des Studiengangs Bildungs- und Erziehungswissenschaften im 5. Fachsemester an der Freien Universit\u00e4t Berlin geschrieben, um auf Diskriminierungsformen wie Mikroaggressionen im Schulalltag aufmerksam zu machen. Meine Motivation in dieser Arbeit liegt insbesondere an der demografischen Entwicklung Deutschlands. Der Anteil von Sch\u00fcler*innen mit verschiedenen Hintergr\u00fcnden und Bed\u00fcrfnissen steigt kontinuierlich und demnach steigt die Notwendigkeit, sich mit den Erfahrungen und Herausforderungen der Sch\u00fcler*innen genauer auseinanderzusetzen ebenfalls. Dies umfasst auch die Untersuchung von Mikroaggressionen \u2013 oft unbewusste, aber dennoch verletzende \u00c4u\u00dferungen oder Verhaltensweisen \u2013 die das schulische Wohlbefinden und die Bildungschancen der betroffenen Sch\u00fcler*innen beeinflussen. Obwohl ich als cis weibliche, wei\u00dfe Person ohne k\u00f6rperliche oder psychische Einschr\u00e4nkungen und mit christlichem Glauben schon sehr privilegiert bin, habe auch ich in meinem Schulalltag bez\u00fcglich meiner schulischen Leistungen aufgrund meines Geschlechts schon Mikroaggressionen erfahren. Insbesondere wenn es um die Berufswahl oder meine Kompetenzen in wissenschaftlichen F\u00e4chern ging. Allerdings kann ich mich auch erinnern, dass ich aufgrund meiner sehr hellblonden Haarfarbe ebenfalls h\u00e4ufig mit \u201eScherzen\u201c wie: \u201eblond ist doof\u201c konfrontiert war. Und da stelle ich mir vor wie es Personen gehen muss, die weniger privilegiert sind. Mit dieser Arbeit m\u00f6chte ich nicht nur auf die Auswirkungen von Mikroaggressionen hinweisen, sondern auch dazu beitragen, ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeit einer inklusiven und diskriminierungsfreien Schulumgebung herzustellen. Durch die Verkn\u00fcpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Erfahrungen m\u00f6chte ich aufzeigen, welches Bewusstsein erforderlich ist, um Schulen zu einem sichereren und unterst\u00fctzenderen Raum f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Einleitung &#8211; Mikroaggressionen im schulischen Kontext<\/h2>\n\n\n\n<p>Diskriminierung ist in unserer Gesellschaft tief verankert. Es gibt keine R\u00e4ume, die vollst\u00e4ndig frei von diskriminierenden Strukturen oder Handlungen sind. Ebenso wenig existieren Menschen oder Gruppen, die au\u00dferhalb dieser Dynamiken stehen. Mikroaggressionen als subtile Formen von Diskriminierung treten in vielf\u00e4ltigen Kontexten auf und manifestieren sich in Rassismus, Sexismus, Klassismus, Adultismus, Cissexismus und weiteren Diskriminierungsformen, wodurch sie die Lebensrealit\u00e4t vieler Menschen pr\u00e4gen (Hamaz, 2023). Insbesondere durch die gesellschaftliche Sozialisation erlernen und geben die Menschen verschiedene diskriminierende Rede- und Verhaltensweisen weiter (Hamaz, 2023). Schon in der fr\u00fchkindlichen Entwicklung bis ins hohe Erwachsenenalter pr\u00e4gen uns die Handlungsmuster, die wir immer wieder beobachten, wahrnehmen und erleben (Hamaz, 2023). Beispielsweise \u00fcben Familienbilder einen wesentlichen Einfluss auf die Sozialisation eines Kindes aus, ebenso wie die Institutionen, in denen Kinder einen bedeutenden Teil ihrer fr\u00fchen Lebensjahre verbringen. Demnach verinnerlichen wir schon fr\u00fch gesellschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse und den Umgang mit diesen, weshalb wir bewusst oder unbewusst oftmals zu diskriminierenden Verhaltens- und Denkmustern neigen, und dazu beitragen, dass sie weiter bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonders zentraler Raum f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung junger Menschen ist die Schule, da diese nicht nur Wissen, sondern ebenfalls soziale Normen und Werte vermittelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie soll idealerweise zu einem respektvollen Miteinander beitragen, Diversit\u00e4t aktiv f\u00f6rdern und ein diskriminierungsfreies Umfeld schaffen, in welchem die Unterschiede der Menschen wertgesch\u00e4tzt und zum gegenseitigen Lernen und Unterst\u00fctzen als sinnvolle Ressource genutzt werden. Die Schule steht als Institution in der Verantwortung, sich f\u00fcr die Beseitigung von Diskriminierungen einzusetzen und eine chancengleiche, diskriminierungsfreie Bildung f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen zu erm\u00f6glichen (ADS, 2018).&nbsp; Unter anderem kann diese Verantwortung aus der Ebene der Menschenrechte, des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und des Landesschulrechts abgeleitet werden (ADS, 2018). Doch leider sieht die Realit\u00e4t f\u00fcr die meisten Sch\u00fcler*innen in Deutschland anders aus. Gem\u00e4\u00df dem Journalist Philip Banse ist rund ein Viertel aller Sch\u00fcler*innen in Schulen mit Diskriminierungserfahrungen konfrontiert (2016). Eine besondere Herausforderung stellen in diesem Zusammenhang Mikroaggressionen dar, da diese durch ihren subtilen Charakter schwer zu erkennen sind.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mich in diesem Essay demnach ausschlie\u00dflich auf die Mikroaggressionen beziehen, da ich der Meinung bin, dass diese als subtile Diskriminierungsform schneller \u00fcbersehen und abgetan werden k\u00f6nnen, als offensichtliche Angriffe, aber einen ebenso starken Effekt auf betroffene Personen nehmen, welche allerdings seltener und deutlich sp\u00e4ter Hilfe erhalten. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen Essay ist mein zuk\u00fcnftiges berufliches Interesse an der Schulsozialarbeit, um gegen\u00fcber Diskriminierungsformen im (Schul-)Alltag zu sensibilisieren und betroffenen Sch\u00fcler*innen das Gef\u00fchl zu geben, dass ihre Sorgen und ihr Problem gesehen und geh\u00f6rt werden, sowie um Hilfsm\u00f6glichkeiten zu schaffen.&nbsp; Ich denke es ist wichtig, die Denkmuster der jungen Menschen schon m\u00f6glichst fr\u00fch auf bestehende Stereotype und Vorurteile in der Gesellschaft vorzubereiten und ihnen beizubringen, wie man ihnen entgegentritt und auch andere Menschen sensibilisieren und auf ihre diskriminierenden Verhaltensweisen hinweisen kann. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich den Sch\u00fcler*innen beibringen, ihre Verschiedenheit untereinander wertzusch\u00e4tzen und als Ressource zu nutzen. Dazu m\u00f6chte ich jedoch erst einmal tiefgehende Einblicke in die Auswirkungen auf die betroffenen Sch\u00fcler*innen und m\u00f6glicherweise auch T\u00e4ter*innen gewinnen, weshalb ich mich der Frage widme, welche Auswirkungen Mikroaggressionen auf betroffene Sch\u00fcler*innen haben und wie diese ihren Alltag beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Begriffserkl\u00e4rung von Mikroaggressionen<\/h2>\n\n\n\n<p>Um \u00fcber die Auswirkungen von Mikroaggressionen sprechen zu k\u00f6nnen, muss zun\u00e4chst der Begriff an sich gekl\u00e4rt werden. Wie bereits im Seminar erw\u00e4hnt, werden Mikroaggressionen bildlich mit M\u00fcckenstichen verglichen, welche zun\u00e4chst unbedeutend scheinen. Wird eine Person allerdings sehr oft und regelm\u00e4\u00dfig gestochen, wirken die Stiche schon deutlich belastender, fast schon schmerzhaft (Fusion Comedy, 2017). Ebenso erzeugen h\u00e4ufige Mikroaggressionen im Vergleich dazu Stress und dauerhafte emotionale Belastungen, wenn Personen immer wieder auf dieselben Aspekte reduziert werden und ihre Identit\u00e4t verteidigen m\u00fcssen (Lots*, 2024). Zudem werden Personen mit verschiedenen Eigenschaften wom\u00f6glich besonders h\u00e4ufig gestochen und ihre Belastung steigt weiter an, w\u00e4hrend nicht betroffene Personen das Problem kaum wahrnehmen und wenn herunterspielen (Fusion Comedy, 2017). Langzeitig k\u00f6nnen sich die M\u00fcckenstiche zu schweren Entz\u00fcndungen entwickeln, welche schwer heilbar sind. \u00c4hnlich wirken die Mikroaggressionen, die sich auf das psychische Wohlbefinden, die Identit\u00e4t und die Lebensqualit\u00e4t der Menschen auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Fachlich erkl\u00e4rt, k\u00f6nnen als eine Form der Diskriminierung unter Mikroaggressionen subtile, oft unbewusste oder beil\u00e4ufige, aber auch bewusste Bemerkungen und Verhaltensweisen in der allt\u00e4glichen Kommunikation verstanden werden, die gegen\u00fcber einer Person oder Gruppe diskriminierend oder abwertend wirken und von dieser so wahrgenommen werden (Wolf, 2021; Hasters, 2020; Eissa, 2023). Hierzu lassen sich beispielsweise nicht nur verbale \u00c4u\u00dferungen, sondern ebenfalls Blicke oder Gesten z\u00e4hlen (Hamaz, 2023). Im Gegensatz zu offensichtlichen und physischen \u00dcbergriffen sind Mikroaggressionen schwer wahrnehmbar, insbesondere f\u00fcr nicht betroffene Personen (Eissa, 2023). Die Motivation der T\u00e4ter*innen l\u00e4sst sich bei subtilen Formen deutlich schwieriger identifizieren und diese sind sich ihrer eigenen Denkmuster und Handlungen h\u00e4ufig selbst nicht bewusst (Eissa, 2023). Unter anderem f\u00fchrt eine Konfrontation mit dem Thema h\u00e4ufig zu einer Verleugnung und Ablehnung sowie Verharmlosung. So nennt die Bildungsreferentin Samira Eissa als Beispiel, dass viele bei einem Hinweis auf die Mikroaggression statt einer kritischen Selbstreflexion durch die Aussage \u201eman d\u00fcrfe heutzutage gar nichts mehr sagen\u201c, ihr Verhalten relativieren, welche wahrscheinlich nicht nur ich schon h\u00e4ufiger geh\u00f6rt habe (2023). Auch bei den diskriminierten Personen kann es zu dem Gef\u00fchl von eigener \u00dcberempfindlichkeit und Verharmlosung der Angriffe kommen, obwohl diese erhebliche Belastungen verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff und die Bedeutung von Mikroaggressionen wurden erstmals in den 1970er Jahren vom Psychologen Chester M. Pierce eingef\u00fchrt, um allt\u00e4gliche Beleidigungen an afroamerikanischen Menschen, wie ihm selbst, und wie er sowie diese Personengruppe die bewussten oder unbewussten Angriffe erleben, zu beschreiben (Wolf, 2021). Viele Jahre sp\u00e4ter im Jahr 2007 pr\u00e4gte Derald Wing Sue ein Professor f\u00fcr Beratungspsychologie an der Columbia University den Begriff und weitete diesen auf die Themenbereiche Rassifizierung, Geschlecht und Sexualit\u00e4t aus (Hamaz, 2023). Er differenzierte zudem in drei verschiedene Formen der Mikroaggressionen, der Mikro-Angriff, die Mikro-Beleidigung und Mikro-Entwertung (Hamaz, 2023; Eissa, 2023; In Diverse Company, 2023). Betroffene Personengruppen sind insbesondere ethnische und kulturelle sowie religi\u00f6se Minderheiten, BIPoC, LGBTQ+ Personen, Menschen mit Behinderungen, sozio\u00f6konomisch Benachteiligte und verst\u00e4rkt Personen, die eine Intersektionalit\u00e4t aufweisen, also mehrerer dieser Gruppen angeh\u00f6ren (Eissa, 2023; K\u00fcpper, 2022).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Kritik an der Bedeutung und dem Begriff Mikroaggression<\/h2>\n\n\n\n<p>Mikroaggressionen treten h\u00e4ufig in allt\u00e4glichen Kontexten wie beispielsweise in Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen auf und bleiben f\u00fcr viele unbeachtet (Hamaz, 2023). Sowohl in der gesellschaftlichen Praxis als auch in wissenschaftlichen Diskursen finden sie bislang wenig Beachtung, obwohl sie erheblichen Einfluss nehmen. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass das Konzept wissenschaftlich umstritten ist (Wolf, 2021). Im Vordergrund steht der zentrale Kritikpunkt, dass die Einstufung eines Angriffs wesentlich vom Empfinden der diskriminierten Personen abh\u00e4ngt, was wissenschaftliche Analysen durch die starke Subjektivit\u00e4t erschwert (Wolf, 2021). Zudem wird bem\u00e4ngelt, dass ebenso harmlose oder mehrdeutige Aussagen einer Person falsch interpretiert werden k\u00f6nnen, da die Intention des\/der Absender*in nicht immer eindeutig bzw. klar identifizierbar ist. Der Kontext, in dem eine problematische Aussage gemacht wird, sei gem\u00e4\u00df Christian Wolfs Artikel entscheidend um einzusch\u00e4tzen, ob diese abwertend oder diskriminierend gemeint ist (2021). Eine pauschale Klassifizierung allt\u00e4glicher Erfahrungen als Mikroaggressionen birgt nach den Kritiker*innen die Gefahr einer \u00dcberpathologisierung, weshalb diese fordern, rassistische oder negative Absichten klar nachzuweisen, um das Konzept wissenschaftlich fundiert anzuwenden (Wolf, 2021). Aus pers\u00f6nlicher Perspektive m\u00f6chte ich hier hinzuf\u00fcgen, dass ich der Meinung bin, dass jede Aussage, die dazu f\u00fchrt, dass sich eine Person herabgestuft, diskriminiert oder angegriffen f\u00fchlt, auch als eine problematische Aussage behandelt werden sollte, da sie starken Einfluss auf das Wohlbefinden der betroffenen Personen nehmen kann. Es m\u00f6chte schlie\u00dflich der Verharmlosung gegen\u00fcber diesen entgegengewirkt werden, was nur funktionieren kann, wenn jede Aussage die als Angriff empfunden wird, auch ernst genommen wird. Die Sozialpsychologin Beate K\u00fcpper betont in diesem Zusammenhang, dass Rassismus nicht nur ein Thema individueller Entscheidung sei, sondern eine strukturelle Realit\u00e4t darstellt, die betroffene Personen unweigerlich erleben m\u00fcssen (2022). Sie formuliert: \u201eW\u00e4hrend die einen die Macht haben, zu entscheiden, ob und wann sie sich dem Thema Rassismus zuwenden m\u00f6chten, auch, inwieweit sie ihn ausspielen, sind die anderen ihm ausgesetzt, m\u00fcssen sich notgedrungen damit besch\u00e4ftigen, ob sie wollen oder nicht (K\u00fcpper, 2022, o.S.).\u201c Dieses Zitat verdeutlicht, dass Rassismus f\u00fcr nicht betroffene Personen oft eine Frage der Wahl ist, w\u00e4hrend betroffene Menschen gezwungen sind, sich mit den Auswirkungen von Diskriminierung auseinanderzusetzen. Daraus ergibt sich die politische, gesellschaftliche und pers\u00f6nliche Verantwortung, Rassismus ernst zu nehmen und ihm konsequent entgegenzutreten, insbesondere von Seiten derjenigen, die privilegiert sind und nicht direkt von Rassismus betroffen sind. Hinsichtlich dieser Perspektive kann schlie\u00dflich ebenfalls die Kritik von Samira Eissa einbezogen werden. Gem\u00e4\u00df ihr sollte ebenfalls die Bezeichnung \u201eMikro\u201c aus einer kritischen Perspektive betrachtet werden, da diese w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt mit etwas Kleinem assoziiert werden kann (Eissa, 2023). Doch ein rassistischer \u00dcbergriff, ob verbal oder nonverbal, offen oder subtil, sollte nicht als \u201eweniger schlimm\u201c oder \u201eklein \u201c eingestuft werden. Dies k\u00f6nnte nach ihr auf ein hierarchisches System hindeuten, welches Diskriminierung in \u201eSchweregrade\u201c einteilt, obwohl jede Form von Rassismus, Klassismus, Sexismus etc. schwerwiegende Auswirkungen auf den Alltag und das Selbst der betroffenen Personen nimmt (Eissa, 2023). Dennoch bietet diese Begrifflichkeit eine hilfreiche Grundlage, um subtile Formen von Rassismus sichtbar zu machen und um diesen gegen\u00fcber ein Bewusstsein zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Auswirkungen auf die Sch\u00fcler*innen<\/h2>\n\n\n\n<p>Anhand hypothetischer und erfahrungsbasierter Beispiele subtiler Diskriminierungserfahrungen von Sch\u00fcler*innen soll im Folgenden beleuchtet werden, wie Mikroaggressionen das Wohlbefinden und den Schulalltag betroffener Personen beeinflussen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mikroaggressionen k\u00f6nnen sowohl von Sch\u00fcler*innen untereinander, als auch von Lehrkr\u00e4ften gegen\u00fcber Sch\u00fcler*innen ausgehen und sind Teil der Alltagskommunikation. Sie haben schwerwiegende Auswirkungen auf die psychische und k\u00f6rperliche Gesundheit, auf das Wohlbefinden und die Identit\u00e4t bzw. Selbstwahrnehmung der diskriminierten Menschen.&nbsp; Dar\u00fcber hinaus beeinflussen sie die Bildungsteilhabe, Motivation und Leistung der Sch\u00fcler*innen, was sich wiederum auf deren zuk\u00fcnftige Chancen und Laufbahnen auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine bedeutsame Wirkung im Schulkontext haben dabei die Leistungserwartungen der lehrenden Personen gegen\u00fcber den Sch\u00fcler*innen, auch bekannt als Erwartungseffekt (Yegane et al., 2020). Je nachdem, ob positive oder negative Erwartungen seitens des sozialen Umfelds sowie der Lehrkr\u00e4fte bestehen, k\u00f6nnen Sch\u00fcler*innen in ihren eigenen Kompetenzen entweder gef\u00f6rdert oder gehemmt werden und Selbstvertrauen gewinnen oder verlieren (Yegane et al., 2020). Insbesondere bei stigmatisierten Gruppen zeigt sich, dass Lehrkr\u00e4fte ihre F\u00e4higkeiten entgegen ihrer eigentlichen schulischen Kompetenzen als geringer einsch\u00e4tzen, was h\u00e4ufig auf stereotype Vorstellungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (Yegane et al., 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise k\u00f6nnte die Mikroaggression herangezogen werden, dass Lehrer*innen die Noten der Kinder mit Migrationshintergrund aufgrund der Vor- oder Nachnamen in deutschsprachigen Unterrichtsf\u00e4chern insgesamt schlechter erwarten, da sie die Vorannahme haben, dass die Muttersprache nicht deutsch ist und sie deswegen schlechtere sprachliche Kenntnisse haben m\u00fcssen, obwohl die F\u00e4higkeiten genau dieselben sind. Unter anderem w\u00e4re ein weiteres Beispiel zu Geschlechterrollen, welches ich selbst erlebt habe, dass Sch\u00fclerinnen im Mathe Unterricht auff\u00e4llig seltener drangenommen und h\u00e4ufiger bei Fragen ignoriert werden als Sch\u00fcler, da die Lehrkraft M\u00e4nnern vermutlich eine h\u00f6here mathematische Kompetenz zuschreibt. Durch solche unterschiedlichen Leistungserwartungen, die auf stigmatisierenden Eigenschaften und Vorurteilen basieren, wird die Motivation, Konzentrationsf\u00e4higkeit und Leistung der Sch\u00fcler*innen negativ beeinflusst (Terodde, 2023). Eine gleichberechtigte Bildungsteilhabe bleibt dadurch unerreichbar. Zudem wird das Selbstbild der betroffenen Gruppen oder Personen langfristig gesch\u00e4digt, indem sie ihre eigenen F\u00e4higkeiten infrage stellen und ihre M\u00f6glichkeiten zur Entfaltung ihres Potenzials begrenzt werden (Yegane et al., 2020). Dadurch sinkt nicht nur der Lernerfolg, sondern betroffene Menschen achten auch zuk\u00fcnftig bei ihrer Berufswahl darauf, dass sie in Berufsfelder gehen, bei denen sie mit weniger Vorurteilen konfrontiert sein werden (ADS, 2018).&nbsp; Spannend zu erw\u00e4hnen ist meiner Meinung nach auch, dass nicht nur die unmittelbar betroffenen Personen der Mikroaggressionen die damit verbundenen diskriminierenden Verhaltensweisen und negativen Auswirkungen erleben (Braun, 2024). Laut der Politikwissenschaftlerin Anja Braun werden auch stellvertretende Personen, welche die Situation beobachten und sich mit dem\/der diskriminierten Person identifizieren k\u00f6nnen, durch die Angriffe beeinflusst (2024). Grund daf\u00fcr ist, dass die beobachtete Situation auch R\u00fcckschl\u00fcsse auf die eigene gesellschaftliche Position und m\u00f6gliche Marginalisierung zul\u00e4sst, wodurch sie oft als direkte pers\u00f6nliche Bedrohung oder Betroffenheit wahrgenommen wird (Braun, 2024). Au\u00dferdem k\u00f6nnen Mikroaggressionen den sogenannten Stereotype Threat aktivieren, welcher die Angst von Sch\u00fcler*innen bezeichnet, bestehende negative Stereotype \u00fcber die eigene soziale Gruppe zu best\u00e4tigen (Yegane et al., 2020). Beispiel f\u00fcr eine Mikroaggression k\u00f6nnte hier sein, dass eine Lehrkraft einem Sch\u00fcler mit niedrigem sozio\u00f6konomischem Hintergrund einen Ratschlag wie: \u201eMach dir keine Sorgen, du wirst es auch ohne Studium sicher weit bringen\u201c, gibt. Diese Aussage impliziert, dass Sch\u00fcler<em>*innen aus sozial benachteiligten Verh\u00e4ltnissen seltener akademischen Erfolg erreichen. Der\/Die Sch\u00fcler*in f\u00fchlt sich entmutigt, eingesch\u00fcchtert und hat Angst das ihr Verhalten und ihre Leistungen diese Vorannahme best\u00e4tigen werden (ADS, 2018; Hamaz, 2023). Diese Sorgen beeinflussen dann tats\u00e4chlich die schulischen Leistungen und f\u00fchren dazu, dass die Schule als ein bedrohendes Umfeld wahrgenommen wird (<\/em>Yeganeet al<em>., 2020; ADS, 2018). Bei vermehrten solcher Erfahrungen kann es durch soziale Isolation und Schulwechsel zu dem Verlust des sozialen Umfelds kommen (ADS 2018). Zudem f\u00fchrt der Druck durch Stereotype bei Leistungsbewertungen zu einer <\/em>geringeren Identifikation mit schulrelevanten Bereichen, um den eigenen Selbstwert zu sch\u00fctzen (Yegane et al., <em>2020)<\/em>. Mikroaggressionen nehmen allerdings auch starke Auswirkungen auf die Gesundheit. Nehmen wir als Beispiel eine freie Sitzauswahl in der Klasse, bei der sich Sch\u00fcler*innen h\u00e4ufig von einer Mitsch\u00fclerin wegsetzen, die ein Kopftuch tr\u00e4gt. Diese Verhaltensweise vermittelt unterschwellig die Botschaft, dass sie aufgrund ihres \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbildes oder ihrer kulturellen Zugeh\u00f6rigkeit ausgeschlossen wird. Im Gegensatz zu offensichtlichen Angriffen, k\u00f6nnen diese subtilen Diskriminierungsformen als Verschulden der eigenen sozialen Rolle der Person interpretiert werden und soziale Isolation, aber auch emotionale Belastungen ausl\u00f6sen (Yegane et al., <em>2020)<\/em>. Beginnen Sch\u00fcler*innen die negativen Stereotype zu verinnerlichen, wird ebenfalls ihre Selbstwahrnehmung negativ beeinflusst (Pe\u015fmen, 2018). Es wird durch Mikroaggressionen die Identit\u00e4t eines Menschen infrage gestellt und sie dr\u00e4ngen diesen dazu sich gegen\u00fcber Vorannahmen erkl\u00e4ren und rechtfertigen zu m\u00fcssen, um diese richtigzustellen (Pe\u015fmen, 2018). Dies kann nicht nur sehr kraftraubend sein, sondern gibt den betroffenen Personen auch ein Gef\u00fchl von Minderwertigkeit und f\u00fchrt zu einem geringen Selbstwert. Durch die mehrfache Herabsetzung und Diskriminierung entsteht ein Gef\u00fchl der Entfremdung, welches eine Grenze zwischen einen konstruierten \u201eWir\u201c und \u201eden Anderen\u201c etabliert, auch bezeichnet als \u201eOthering\u201c (ADS, 2018). Wenn Diskriminierung h\u00e4ufig bzw. chronisch erlebt wird, dann k\u00f6nnen die k\u00f6rpereigenen Stresssysteme durch den immer wiederkehrenden Stress aus der Balance kommen (<em>Hamaz, 2023)<\/em>. Dieses Ungleichgewicht kann zum Entstehen von psychischen St\u00f6rungen und k\u00f6rperlichen Krankheiten beitragen (<em>Hamaz, 2023).<\/em> Es k\u00f6nnen Angstzust\u00e4nde, Ersch\u00f6pfungssymptome und Depressionen auftreten (Yegane et al., <em>2020; Hamaz, 2023; <\/em>Pe\u015fmen, 2018<em>)<\/em>. Zudem wird das Immunsystem auf Dauer geschw\u00e4cht und es kann durch den permanenten Stress zu Bluthochdruck, Herzerkrankungen und stressbedingte physische Krankheiten kommen (Chancengerechtigkeit und Vielfalt Ulm, o.D.). Spannend ist zudem, dass die T\u00e4ter*innen der Mikroaggressionen ebenfalls Auswirkungen durch ihr Verhalten erleben und diese ihnen schaden k\u00f6nnen. Gem\u00e4\u00df Sofia Hamaz leidet bei mikroaggressivem Verhalten einer Person die F\u00e4higkeit Empathie und Mitgef\u00fchl zu entwickeln und gegen\u00fcber anderen zu zeigen (2023). Beispielsweise k\u00f6nnte ein Sch\u00fcler zu einem Mitsch\u00fcler im Rollstuhl sagen, dass es sehr inspirierend ist, dass er \u00fcberhaupt zur Schule kommt. Auch hier ist die Mikroaggression subtil und die Aussage wirkt zun\u00e4chst anerkennend. Dennoch reduziert der T\u00e4ter den Menschen auf seine Einschr\u00e4nkung und stellt die Teilnahme am normalen Alltag als eine Besonderheit dar. Der Kommentar zeigt, dass der T\u00e4ter kein echtes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Lebensrealit\u00e4t von Menschen mit Behinderungen hat und an seiner Empathief\u00e4higkeit arbeiten muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich festhalten, dass Mikroaggressionen trotz ihrer unbewussten, beil\u00e4ufigen Natur tiefgreifende Auswirkungen auf die Identit\u00e4t und das Wohlbefinden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie verst\u00e4rken Prozesse des Othering, indem sie betroffene Personen subtil ausgrenzen und sie als &#8222;anders&#8220; oder &#8222;nicht dazugeh\u00f6rig&#8220; markieren. Dieses Othering f\u00fchrt dazu, dass soziale Barrieren entstehen, die nicht nur das Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit, sondern auch die M\u00f6glichkeit eines gleichwertigen Miteinanders beeintr\u00e4chtigen. Zudem werden die psychische und physische Gesundheit der Sch\u00fcler*innen langzeitig belastet. Auch im schulischen Umfeld sind die Folgen weitreichend. Sowohl die Motivation und Konzentrationsf\u00e4higkeit der Sch\u00fcler*innen wird negativ beeinflusst, als auch die damit einhergehende Leistungsf\u00e4higkeit. Dadurch, dass die individuelle Bildungs- und Leistungschancen eingeschr\u00e4nkt sein k\u00f6nnen, werden auch das Entwicklungspotenzial und die Zukunftsaussichten der jungen Personen nachhaltig gehemmt. Es ist wichtig noch einmal hervorzuheben, dass nicht nur die direkt betroffenen Personen, sondern auch beobachtende Dritte negative Effekte erleben k\u00f6nnen. Zudem wirken sich die Mikroaggressionen ebenfalls negativ auf die Lebensqualit\u00e4t der T\u00e4ter*innen aus. Besonders problematisch ist, dass Mikroaggressionen oft \u00fcbersehen oder verharmlost werden, was die Isolation der diskriminierten Personen verst\u00e4rkt und den Zugang zu Unterst\u00fctzung erschwert. Gleichzeitig zeigen sie, wie stark gesellschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse und Diskriminierungsstrukturen auch im schulischen Alltag pr\u00e4sent sind. Das Wissen \u00fcber die Auswirkungen stellt eine wesentliche Grundlage dar, um gezielt Ver\u00e4nderungen im schulischen Umfeld zu bewirken und eine inklusive sowie respektvolle Schulkultur zu f\u00f6rdern. Durch gezielte Aufkl\u00e4rungsarbeit und Schulungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und p\u00e4dagogisches Personal kann ich hoffentlich zuk\u00fcnftig dazu beitragen, ein Bewusstsein f\u00fcr diese Problematik zu schaffen und die Auswirkungen von Mikroaggressionen in der t\u00e4glichen Interaktion zu reduzieren. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte ich durch individuelle Beratungen und Gruppenangebote das Selbstbewusstsein der Sch\u00fcler<em>*innen st\u00e4rken und ihnen helfen, ihre Identit\u00e4t in einem respektvollen und wertsch\u00e4tzenden Umfeld zu entwickeln. Indem ich auf eine offene Kommunikation und den Abbau von Barrieren hinwirke, will ich das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl der Sch\u00fcler*<\/em>innen f\u00f6rdern und so die soziale Integration sowie das gemeinsame Miteinander verbessern. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass Schulen sich ihrer Verantwortung bewusstwerden, ein diskriminierungsfreies Umfeld f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen zu schaffen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Quellen- und Literaturverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Hrsg.). (2018). Diskriminierung an Schulen<\/p>\n\n\n\n<p>erkennen und vermeiden (3. Auflage). Praxisleitfaden zum Abbau von Diskriminierung in der Schule. Berlin: Antidiskriminierungsstelle des Bundes.<\/p>\n\n\n\n<p>Banse, P. (2016). <em>Gegen Diskriminierung an Schulen. <\/em>Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/berlin-gegen-diskriminierung-an-schulen-100.html#:~:text=Rund%20ein%20Viertel%20aller%20Sch\u00fclerinnen,auch%20viele%20Lehrer%20sind%20betroffen.\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/berlin-gegen-diskriminierung-an-schulen-100.html#:~:text=Rund%20ein%20Viertel%20aller%20Sch\u00fclerinnen,auch%20viele%20Lehrer%20sind%20betroffen.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a>Braun, A. (2024). <\/a><em>So beeintr\u00e4chtigt Diskriminierung die psychische Gesundheit.<\/em> Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/wissen\/diskriminierung-verschlechtert-psychische-gesundheit-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/wissen\/diskriminierung-verschlechtert-psychische-gesundheit-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Chancengerechtigkeit und Vielfalt Ulm (o.D.). <em>Folgen von Diskriminierung.<\/em> Verf\u00fcgbar unter: <a>https:\/\/chancengerechtigkeitundvielfalt.ulm.de\/antidiskriminierung\/informationen-rund-um-das-thema-diskriminierung\/folgen-von-diskriminierung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eissa, S. (2023). Mikro-Aggressionen. In B. Ayg\u00fcn, P. B\u00fchler, R. Darabos, S. Eissa, I. Hagen-Jeske, I. H. Hans, M. A. Kanbur, F. M. Moukara, S. Ogiemwonyi (Hrsg.), <em>RassisMuss MachtKritisch<\/em> (S.105-120). Norderstedt: Books on Demand GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>Fusion Comedy. (2017). <em>How microaggressions are like mosquito bites &#8211; Same Difference<\/em> [Video]. YouTube. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hDd3bzA7450\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hDd3bzA7450<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hamaz, S. (2023<em>). <\/em><em>Mikroaggressionen in der Schule. Erkennen-bennen-abbauen<\/em>. Berlin: BQN Berlin e.V..<\/p>\n\n\n\n<p>Hasters, A. (2020). <em>M\u00fcckenstiche mit System.&nbsp; Zum Umgang mit Alltagsrassismus. <\/em>Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/antirassismus-2020\/316756\/mueckenstiche-mit-system\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/antirassismus-2020\/316756\/mueckenstiche-mit-system\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Diverse Company. (2023). <em>The What, How and Why of Microaggressions <\/em>[Video]. YouTube. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n5U1pN56njE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n5U1pN56njE<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcpper, B. (2022). Was ist Alltagsrassismus? Von Mikroaggressionen bis hin zu Gewalt. <em>Politik &amp; Kultur<\/em>, 07-08, o.S..<\/p>\n\n\n\n<p>Lots*.(2024). <em>Was sind Mikroaggressionen?<\/em> [Video]. YouTube.<a> <\/a><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n5U1pN56njE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n5U1pN56njE<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Pe\u015fmen, A. (2018). <em>Wie tausend kleine M\u00fcckenstiche<\/em>. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/rassismus-macht-den-koerper-krank-wie-tausende-kleine-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/rassismus-macht-den-koerper-krank-wie-tausende-kleine-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Terodde, R. (2023). <em>NO GO! Handliche Informationen zum Thema Diskiriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung<\/em> [Brosch\u00fcre]. Greifswald: Universit\u00e4t Greifswald.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolf, C. (2021). Mikroaggressionen. Wie tausend kleine M\u00fcckenstiche. <em>Spektrum Kompakt<\/em>, 35, o.S..&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Yegane, A., Uslucan, H., Karakayali, J., Jacobs, M., Volkholz, S. &amp; Brendebach, M. (2020). ADAS \/LIFE e.V. (Hrsg.). <em>Schutz vor Diskriminierung an Schulen. Ein Leitfaden f\u00fcr Schulen im Land Berlin.<\/em> Berlin: LIFE e.V..<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Quelle: Chiara Schuri,<em> Diskriminierung an Schulen: Welche Auswirkungen haben Mikroaggressionen auf betroffene Sch\u00fcler*innen und wie beeinflussen diese ihren Alltag?<\/em> in: Blog ABV Gender- und Diversitykompetenz FU Berlin, 26.05.2025, <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=491\">https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/abv-gender-diversity\/?p=491<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Auswirkungen haben Mikroaggressionen auf betroffene Sch\u00fcler*innen und wie beeinflussen diese ihren Alltag? Chiara Shuri (WiSe 2024\/25) 1. Vorwort Der folgende Essay wurde von mir, Chiara Schuri, Studentin des Studiengangs Bildungs- und Erziehungswissenschaften im 5. Fachsemester an der Freien Universit\u00e4t Berlin geschrieben, um auf Diskriminierungsformen wie Mikroaggressionen im Schulalltag aufmerksam zu machen. 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