{"id":417,"date":"2025-06-17T14:50:02","date_gmt":"2025-06-17T12:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/?p=417"},"modified":"2025-06-17T14:50:02","modified_gmt":"2025-06-17T12:50:02","slug":"palaestina-deutschland-jerusalem-oder-vom-juedischen-al-andalus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/2025\/06\/17\/palaestina-deutschland-jerusalem-oder-vom-juedischen-al-andalus\/","title":{"rendered":"Pal\u00e4stina, Deutschland, Jerusalem &#8211; oder: Vom j\u00fcdischen al-Andalus"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Als das Gebiet des heutigen Israel\/Pal\u00e4stina 1920 zum britischen Mandatsgebiet wird und den Namen Pal\u00e4stina erh\u00e4lt, ist der Erste Weltkrieg vorbei und die bisherige Herrschaft des Osmanischen Reiches untergegangen. Mit Spannung wird daher der Antritt des neuen Hochkommissars Herbert Samuel erwartet. F\u00fcr Aufsehen bei dessen Empfang im Dezember 1920 sorgen die Worte eines jungen Professors der neugegr\u00fcndeten Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Nur wenn der Geist der Toleranz und der Freiheit, der im goldenen Zeitalter des arabischen Denkens in al-Andalus vorherrschte [&#8230;], heute wieder die Oberhand gewinnt, und zwar in einer Weise, die es allen V\u00f6lkern erm\u00f6glicht, ohne religi\u00f6se oder ethnische Vorurteile gemeinsam f\u00fcr die Wiederbelebung der Aufkl\u00e4rung in den \u00f6stlichen Nationen zu arbeiten, wobei jedes Volk seinem einzigartigen Charakter und seinen Traditionen entspricht, kann eine allumfassende \u00f6stliche Aufkl\u00e4rung wiedergeboren werden, die alle \u00f6stlichen Nationen und V\u00f6lker einschlie\u00dft.<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Redner verweist auf al-Andalus, das islamische Spanien im Mittelalter, um ein historisches Modell des Zusammenlebens zu beschw\u00f6ren. Interessant ist, dass er als Jude vor einem gemischten Publikum aus Briten, eingewanderten Juden, muslimischen und j\u00fcdischen Arabern spricht und mit diesem Verweis die Zuh\u00f6rer davon \u00fcberzeugen will, dass eine gemeinsame Zukunft m\u00f6glich ist, weil sie in der Vergangenheit m\u00f6glich war. Er verweist auf gemeinsame Wurzeln und auf den besonderen Glanz dieser Epoche. So schl\u00e4gt er geschickt eine Br\u00fccke zwischen allen Anwesenden, um seine Vision eines j\u00fcdisch-arabischen Pal\u00e4stina zu entwerfen. Er tut dies auf Arabisch, nicht nur wegen seiner Adressaten. Es ist auch seine Vision einer arabisch-j\u00fcdischen Br\u00fcderlichkeit, die ihn tr\u00e4gt und die er damit zum Ausdruck bringt. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Redner?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wer ist dieser Mann?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Abraham Shalom Yehuda ist der Name des gelehrten Mannes. Sohn des irakischen Juden Ezechiel Yehuda, geboren 1863, Nachkomme von Yosef ben Shoshan aus Toledo, Minister unter Alfons VIII. (K\u00f6nig von Kastilien im sp\u00e4ten 12 Jahrhundert), und David Shoshan, bekannter Philanthrop in Bagdad. Ezechiel Yehuda war Buchh\u00e4ndler und sprach mehrere Sprachen. Er verkaufte B\u00fccher in Deutschland, wo er seine Frau Rebecca Bergmann kennenlernte, die Mutter von Abraham.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"372\" height=\"600\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia_Abraham_Shalom_Yahuda_portrait_G._Krokorian_studio_Jerusalem.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-429\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia_Abraham_Shalom_Yahuda_portrait_G._Krokorian_studio_Jerusalem.jpg 372w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia_Abraham_Shalom_Yahuda_portrait_G._Krokorian_studio_Jerusalem-186x300.jpg 186w\" sizes=\"auto, (max-width: 372px) 85vw, 372px\" \/><figcaption>Abraham Shalom Yehuda als junger Mann (1877-1951)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Abraham w\u00e4chst zweisprachig in wohlhabenden Verh\u00e4ltnissen in Jerusalem auf und geht 1897 zum Studium nach Deutschland. Dort studiert er bei dem bedeutendsten Arabisten seiner Zeit, Theodor N\u00f6ldeke in Stra\u00dfburg, und promoviert 1904 mit einer Arbeit \u00fcber Bahya ibn Paqudas \u201ePflichten des Herzens\u201c zum Dr. phil.<\/p>\n\n\n\n<p>In diese Zeit f\u00e4llt auch seine Teilnahme am ersten Zionistenkongress 1897, wo er Theodor Herzl kennenlernt. Interessanterweise zeigt er schon hier, dass er das zionistische Siedlungsprojekt zwar begr\u00fc\u00dfte, aber einige Aspekte sehr kritisch sah. Ein besonderes Anliegen war ihm auf politischer Ebene die kooperative Einbeziehung der arabischen Bev\u00f6lkerung und ihrer Eliten in die Besiedlung. Und er reagierte ziemlich irritiert, als Theodor Herzl ihm zu verstehen gab, dass er allein die Gro\u00dfm\u00e4chte f\u00fcr die entscheidenden Akteure hielt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Abraham bekommt dann eine Stelle in Potsdam an der Hochschule f\u00fcr das Judentum. Vermutlich kommt er sp\u00e4testens dort in engeren Kontakt mit Kreisen des deutschen liberalen Judentums, f\u00fcr das, nebenbei bemerkt, die goldene Zeit von al-Andalus der wichtigste Bezugspunkt war. Deutsche Juden aus dem Umfeld der \u201eWissenschaft des Judentums\u201c sind in der Folge ma\u00dfgeblich an der Beschw\u00f6rung des Bildes einer goldenen Zeit in al-Andalus beteiligt. Damit werben sie auch um Akzeptanz in der aufgekl\u00e4rten deutschen Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stra\u00dfburg, Potsdam, Madrid, Jerusalem<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>In diesen Jahren wird Yehuda zu einer Vortragsreise nach Spanien eingeladen. Spanien befindet sich in dieser Zeit&nbsp; in einem neuen kolonialen Rausch. Kuba und die Philippinen waren 1898 zwar endg\u00fcltig verloren gegangen, doch nun winkte dank der zweiten Marokkokrise eine neue spanische Kolonie bzw. \u201eEinflusszone\u201c: Nordmarokko, das dann zum Protektorat wird. Zu ihrem eigenen Erstaunen werden die ersten Kolonialbeamten und Milit\u00e4rs dort von Einheimischen auf Spanisch begr\u00fc\u00dft. Wie sich herausstellt, Nachfahren der spanischen Juden, die nach 1492 nach Marokko ausgewandert waren und ihre Sprache bewahrt hatten. Diese Entdeckung l\u00f6st eine kleine philosemitische Welle aus \u2013 man tr\u00e4umte von willigen Partnern f\u00fcr das spanische Kolonialprojekt \u2013 und so lud man 1912 Abraham Yehuda, diesen orientalischen Juden mit spanischen Vorfahren, nach Madrid ein. Als \u201eehemaliger Untertan\u201c wird er hier sogar von K\u00f6nig Alfons XIII. pers\u00f6nlich empfangen. Die Begeisterung f\u00fcr seine Person ist so gro\u00df, dass ihm 1915 ein eigener Lehrstuhl an der Universit\u00e4t Madrid angeboten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach seinem Aufenthalt in Madrid besucht er Jerusalem, und es ist anzunehmen, dass seine eigene Begeisterung f\u00fcr das Erbe Spaniens und al-Andalus\u2018 in dieser Zeit ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Auf seine Rede beim Empfang des Hochkommissars in Jerusalem erh\u00e4lt Yehuda interessanterweise gerade auch von arabischer Seite viele positive Reaktionen von arabisch-pal\u00e4stinensischer Seite. Darunter von dem irakischen Dichter Ma\u2019ruf ar-Rusafi:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Yahudas Rede hat uns alle zum Nachdenken gebracht und erinnerte uns an das, was wir so gut wussten. Er feierte die arabischen Errungenschaften im Westen und erinnerte an den Ruhm der Abbasiden im Osten. Wir sind nicht, wie uns f\u00e4lschlicherweise vorgeworfen wurde, Feinde der Juden, offen oder heimlich. Die beiden V\u00f6lker sind nur Vettern. Der Beweis liegt in ihrer Sprache. Doch wir f\u00fcrchten die Vertreibung aus unserem Heimatland und mit Waffengewalt regiert zu werden<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"386\" height=\"607\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia-Maruf_al-Rusafi_-_circa_1910s.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-425\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia-Maruf_al-Rusafi_-_circa_1910s.jpg 386w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2025\/06\/wikimedia-Maruf_al-Rusafi_-_circa_1910s-191x300.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 386px) 85vw, 386px\" \/><figcaption>Dichter Ma\u2019ruf ar-Rusafi (1875-1945)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Doch Yehudas Enthusiasmus war nicht von langer Dauer. An der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t unterrichtete er Arabisch, war aber bald entt\u00e4uscht von der geringen Resonanz, die seine Vision eines neuen arabisch-orientalischen Judentums bei den Zionisten fand. Er w\u00fcnschte sich ein Judentum, das sich seiner orientalischen Wurzeln bewusst war und sich so auch den lokalen arabischen Muslimen und Christen \u00f6ffnete. Al-Andalus diente ihm dabei als Chiffre und Erinnerung an eine gemeinsame Geschichte. Bereits 1921 verlie\u00df Yehuda das Mandatsgebiet wieder.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verfechter j\u00fcdisch-arabischen Erbes<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bald zog er nach London und sp\u00e4ter nach New York, wo er die meiste Zeit als Gelehrter und Sammler von Manuskripten verbrachte. Dort starb er 1951. Bis zuletzt wurde er nicht m\u00fcde, seiner Vision Ausdruck zu geben. 1942 schrieb er in <em>Ever ve-Arav <\/em>(dt. Hebr\u00e4er und Araber), einer Sammlung seiner wissenschaftlichen Schriften:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Unsere Autoren (die j\u00fcdischen Gelehrten) sind gegen\u00fcber unserem arabischen literarischen Erbe aus dem Mittelalter voreingenommen. Niemand w\u00fcrde es wagen, \u00fcber Philo zu schreiben, ohne Griechisch zu k\u00f6nnen, oder \u00fcber Spinoza ohne Latein, oder \u00fcber Mendelsohn ohne Deutsch. Aber bis auf einige wenige Auserw\u00e4hlte haben fast alle, die \u00fcber unsere mittelalterliche Literatur schreiben, kein Interesse daran, die Sprache zu studieren, die ihnen die meisten ihrer Methoden und Ideen geliefert hat. Selbst was ihre arabischen B\u00fccher betrifft, begn\u00fcgen sich die meisten von ihnen damit, sie anhand der hebr\u00e4ischen \u00dcbersetzungen zu verstehen, die ihrerseits von der arabischen Sprache beeinflusst sind und ohne Arabischkenntnisse nicht vollst\u00e4ndig verstanden werden k\u00f6nnen.<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Beitrag wurde zuerst am 10. Dezember 2024 unter dem Titel \u201eElf Sterne \u00fcber al-Andalus: Das islamische Spanien als Sehnsuchtsort f\u00fcr Muslime und Juden in Pal\u00e4stina\u201c als Vortrag in der Reihe <em>Offener H\u00f6rsaal: Die Vielfalt Pal\u00e4stinas \u2013 Eine kulturelle Zeitreise<\/em> an der Freien Universit\u00e4t Berlin gehalten. Vielen Dank f\u00fcr die Genehmigung der auszugsweisen und leicht redigierten Ver\u00f6ffentlichung an dieser Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zum Titelbild: Der j\u00fcdische Gelehrte und andalusische Diplomat Hasdai ibn Shaprut bei der Vorstellung des Botschafters von Otto I., Johannes von Gorze, vor Abd al-Rahman III. in dessen Cordobenser Kalifatsresidenz Madinat az-Zahra. Gem\u00e4lde von Dionisio Baixeras Verdaguer, 1885. Bildquelle: <em>wikimedia<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Leseempfehlung<\/strong>: Yuval Evri: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25360\/01-2017-00005\"><em>Translating the Arab-Jewish Tradition: From Al-Anadalus to Palestine\/Land of Israel<\/em><\/a>. Berlin: Forum Transregionale Studien 2016.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schreiben das Jahr 1920. Auf der Konferenz von San Remo wird Gro\u00dfbritannien das V\u00f6lkerbundmandat \u00fcber Pal\u00e4stina zugesprochen und Sir Herbert Samuel zum dortigen High Commisioner ernannt. Ihm zu Ehren findet in Jerusalem ein Empfang statt, bei dem ein junger j\u00fcdischer Gelehrter aus Deutschland eine wegweisende Rede auf Hocharabisch h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Ein Gastbeitrag von Prof. Isabel Toral<\/p>\n","protected":false},"author":3536,"featured_media":418,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[71795],"tags":[591797,345595,594271,41617,116,509],"class_list":["post-417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gastbeitrag","tag-1918-1933","tag-al-andalus","tag-kunstkultur","tag-palaestina","tag-politik","tag-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3536"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=417"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":430,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417\/revisions\/430"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media\/418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}