{"id":83,"date":"2024-07-01T13:25:00","date_gmt":"2024-07-01T11:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/?p=83"},"modified":"2024-07-05T13:25:27","modified_gmt":"2024-07-05T11:25:27","slug":"deutsche-kontinuitaeten-kolonialsoldaten-zu-nafris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/2024\/07\/01\/deutsche-kontinuitaeten-kolonialsoldaten-zu-nafris\/","title":{"rendered":"Deutsche Kontinuit\u00e4ten: Kolonialsoldaten zu \u00bbNafris\u00ab"},"content":{"rendered":"\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Nach der Silvesternacht 2015\/16 erinnerte das Medienecho auf die Vorkommnisse in K\u00f6ln an fast 100 Jahre zur\u00fcckliegende Ereignisse. M\u00e4nner hatten am K\u00f6lner Domplatz Gewalt gegen\u00fcber Frauen ausge\u00fcbt, die von verbalen Attacken bis hin zu Vergewaltigungen reichte. Medien benannten teilweise die T\u00e4ter, eine Debatte um Frauen und ihre Rechte, Rassismus und die deutsche Politik gegen\u00fcber gefl\u00fcchteten Menschen erregte die \u00d6ffentlichkeit. <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5266467\/\">Am 21. Januar 2016 titelte die taz<\/a> \u00bbDie Erfindung des Nordafrikaners\u00ab und setzte hinzu: \u00bbAls Menschentyp sind sie seit Silvester neu erfunden worden, weil die Opfer der zahlreichen \u00dcbergriffe in K\u00f6ln die T\u00e4ter als \u203anordafrikanisch\u2039 oder \u203aarabisch\u2039 aussehend beschrieben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Diese \u00bbErfindung des Nordafrikaners\u00ab war nicht neu. Sie liest sich wie die Aktualisierung einer Debatte, die in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg stattfand und Ausma\u00dfe einer Kampagne annahm: Die Kampagne gegen die sogenannte <em>Schwarze Schmach<\/em>. Am Ende des Ersten Weltkrieges initiierte ein B\u00fcndnis aus Einzelpersonen und Pressevertretungen mit Unterst\u00fctzung des Ausw\u00e4rtigen Amtes eine Pressekampagne, die internationale Ausma\u00dfe hatte. Medien hetzten populistisch und rassistisch gegen Schwarze Soldaten, die der franz\u00f6sischen Armee angeh\u00f6rten und das Rheinland besetzten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Abb.-8-Schwarze-Schmach.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-86\" width=\"222\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Abb.-8-Schwarze-Schmach.jpg 555w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Abb.-8-Schwarze-Schmach-203x300.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 85vw, 222px\" \/><figcaption>Bildnachweis: Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg,<br>Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart J 151 Nr. 2217 Bild 1, Permalink: <a href=\"http:\/\/www.landesarchiv-bw.de\/plink\/?f=1-108111-1\">http:\/\/www.landesarchiv-bw.de\/plink\/?f=1-108111-1<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Medien und Politiker_innen interpretierten die in der Silvesternacht 2015\/2016 ausge\u00fcbte Gewalt gegen\u00fcber Frauen als Angriff auf die Nation. In den Debatten um die Ereignisse von K\u00f6ln Anfang 2016 wurde damit der Diskurs der Vergewaltigung der deutschen Nation reifiziert. Es wurden \u00e4hnliche ethnosexistische Stereotype verwendet, wie sie Anfang der 1920er Jahre weitverbreitet waren. Die Wei\u00dfe Frau stand schon in der Propaganda nach dem Ersten Weltkrieg stellvertretend f\u00fcr das Rheinland und dieses wiederum stellvertretend f\u00fcr das gesamte Kaiserreich. Der Wei\u00dfen Frau wurde das rassistische Stereotyp des Schwarzen Kolonialsoldaten gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\" style=\"font-size:16px\"><p><em>Aischa Ahmed stellt diskursiv marginalisierte Lebensgeschichten ins Zentrum ihrer Untersuchung und gibt Einblick in den Alltag arabischen Lebens in Deutschland zwischen 1871 und 1933. So gelingt ihr, aus sensiblem historischen Quellenmaterial ein Narrativ arabisch-deutscher Geschichte zu erstellen, das eigensinnige Akteur*innen zeigt und belegt: Die Vorstellung einer homogenen deutschen Nation war bereits um 1900 hinf\u00e4llig.<\/em><\/p><cite><em>Zitat aus dem Klappentext<\/em><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-674x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84\" width=\"222\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-674x1024.jpg 674w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-197x300.jpg 197w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-768x1167.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-1011x1536.jpg 1011w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-1347x2048.jpg 1347w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-1200x1824.jpg 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/9783837654110-scaled.jpg 1684w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 85vw, 222px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vom Rheinland nach Nafristan<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der von Frankreich rekrutierten Kolonialsoldaten, die im Rheinland stationiert waren, kam aus Senegal und aus Nordafrika. Insgesamt kamen die Soldaten der sogenannten Besatzungsarmee aus verschiedenen L\u00e4ndern, zum Beispiel aus Tunesien, Algerien, Marokko, Senegal, Vietnam. Das Stereotyp des \u00bbNordafrikaners\u00ab als vermeintlich besonders gewaltt\u00e4tig festigte sich innerhalb der Kampagne. Obwohl nach dem Ersten Weltkrieg noch nicht so benannt, sondern als \u00bbMarokkaner\u00ab oder \u00bbHalbaraber\u00ab bezeichnet, war der \u00bbNordafrikaner\u00ab sp\u00e4testens seitdem innerhalb der deutschen \u00d6ffentlichkeit bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Jahr nach der Silvesternacht 2015\/16 rekapitulierte die Autorin und Journalistin Mely Kiyak in einer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-01\/silvesternacht-koeln-polizei-nafris-kiyaks-deutschstunde\">Kolumne auf Zeit Online<\/a> die Meldungen der K\u00f6lner Polizei und zitierte den K\u00f6lner Polizeipr\u00e4sidenten, der \u00fcber \u00bbnordafrikanisch beziehungsweise arabisch aussehende junge M\u00e4nner\u00ab gesprochen hatte, die im Polizeijargon auch \u00bbNafris\u00ab genannt wurden. Kiyak res\u00fcmierte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Die Polizei hat nun doch verraten, wie Nafris aussehen. N\u00e4mlich arabisch. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass es sich bei den 2.000 registrierten M\u00e4nnern der K\u00f6lner Silvesternacht 2016 nicht nur um \u00bbNafris\u00ab aus Nordafrika, sondern auch um \u00bbNafris\u00ab aus dem Irak, Afghanistan und Syrien handelte, eine Art neues Nafristan.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das stereotype Bild des \u00bbArabers\u00ab l\u00e4sst sich unter anderem auf die Pr\u00e4senz der Kolonialsoldaten in der Zeit von 1918 bis circa 1929 in Deutschland zur\u00fcckf\u00fchren. Der \u00bbNordafrikaner\u00ab diente auch in den Debatten 2016 \u00bbabendl\u00e4ndischer Selbstaffirmation\u00ab. Das hei\u00dft, er funktionierte als das imaginierte sexistische und gewaltvolle Gegen\u00fcber, als arabischer Anderer, zur Wei\u00dfen deutschen M\u00e4nnlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eArabische Pr\u00e4senzen in Deutschland\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Aktualisierung der hier dargestellten Debatte ber\u00fchrt in mehrfacher Hinsicht den Inhalt meines Buches. Denn sie zeigt: Die Pr\u00e4senz arabischer Menschen in Deutschland ist kein neues Ph\u00e4nomen. Im Fokus der Studie steht die historische Rekonstruktion dieser Pr\u00e4senz arabischer und arabisch-deutscher Menschen w\u00e4hrend des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Welche Aushandlungen und Auseinandersetzungen unternahmen Menschen arabischer Herkunft als Teil der deutschen Gesellschaft vor dem Hintergrund orientalistischer, geschlechterspezifischer und statusbezogener Grenzziehungen und Vorstellungswelten?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Zur Person<\/strong>: Aischa Ahmed ist Historikerin. Sie setzt ihre akademische Arbeit u.a. in der politischen und historischen Bildungsarbeit ein. Professionell ist sie im Rahmen der Stadtteilarbeit in Berlin t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-5411-0\/arabische-praesenzen-in-deutschland-um-1900\/\" target=\"_blank\">LINK zum Buch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aischa Ahmed: \u00bbArabische Pr\u00e4senzen in Deutschland um 1900. Biografische Interventionen in die deutsche Geschichte\u00ab. 978-3-8376-5411-0 <img decoding=\"async\" title=\"Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt \u00fcbernehmen\" class=\"citavipicker\" style=\"border: 0px none!important;width: 16px!important;height: 16px!important;margin-left:1px !important;margin-right:1px !important\" src=\"image\/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0idXRmLTgiPz48IURPQ1RZUEUgc3ZnIFBVQkxJQyAiLS8vVzNDLy9EVEQgU1ZHIDEuMS8vRU4iICJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy9HcmFwaGljcy9TVkcvMS4xL0RURC9zdmcxMS5kdGQiPjxzdmcgdmVyc2lvbj0iMS4xIiBpZD0iRWJlbmVfMSIgeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzIwMDAvc3ZnIiB4bWxuczp4bGluaz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMTk5OS94bGluayIgeD0iMHB4IiB5PSIwcHgiIHdpZHRoPSIxNnB4IiBoZWlnaHQ9IjE2cHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCAxNiAxNiIgZW5hYmxlLWJhY2tncm91bmQ9Im5ldyAwIDAgMTYgMTYiIHhtbDpzcGFjZT0icHJlc2VydmUiPjxnPjxnPjxwYXRoIGZpbGw9IiNGRkZGRkYiIGQ9Ik04LjAwMSwxNS41QzMuODY0LDE1LjUsMC41LDEyLjEzNiwwLjUsOGMwLTQuMTM1LDMuMzY1LTcuNSw3LjUwMS03LjVTMTUuNSwzLjg2NCwxNS41LDhTMTIuMTM3LDE1LjUsOC4wMDEsMTUuNXoiLz48cGF0aCBmaWxsPSIjRDUyQjFFIiBkPSJNOC4wMDEsMUMxMS44NiwxLDE1LDQuMTQxLDE1LDhzLTMuMTM5LDctNi45OTksN0M0LjE0LDE1LDEsMTEuODU5LDEsOFM0LjE0LDEsOC4wMDEsMSBNOC4wMDEsMEMzLjU4MiwwLDAsMy41ODIsMCw4czMuNTgyLDgsOC4wMDEsOEMxMi40MTgsMTYsMTYsMTIuNDE4LDE2LDhTMTIuNDE4LDAsOC4wMDEsMEw4LjAwMSwweiIvPjwvZz48cGF0aCBmaWxsPSIjRDUyQjFFIiBkPSJNNi43NDUsMTIuNTg5Yy0wLjIyNywwLjEyMi0wLjQ5NywwLjI0Ny0wLjY4NCwwLjI0N2MtMC4zMTgsMC0wLjUwMS0wLjE2NC0wLjUwMS0wLjQ1MmMwLTAuMjA3LDAuMTQtMC4zNzUsMC41OTUtMC42MjJjMS41NDktMC45MDQsMi41OTQtMi4yNzIsMi41OTQtMy43MjFjMC0wLjgyNS0wLjIyNy0xLjExOS0wLjY4MS0xLjExOWMtMC4xMzUsMC0wLjMyLDAuMjE5LTAuNjM2LDAuMjE5SDcuMTU3QzYuMTAyLDcuMTQzLDUuMzMzLDYuMjY0LDUuMzMzLDUuMjNjMC0xLjE1MiwwLjk1OC0yLjAwNiwyLjI4LTIuMDA2YzEuNzc3LDAsMy4wNTMsMS4zNzMsMy4wNTMsMy40M0MxMC42NjYsOS4yMTUsOS4yMDMsMTEuMjcsNi43NDUsMTIuNTg5Ii8+PC9nPjwvc3ZnPg\">PDF:978-3-8394-5411-4 <span><a href=\"\"><img decoding=\"async\" title=\"Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt \u00fcbernehmen\" class=\"citavipicker\" style=\"border: 0px none!important;width: 16px!important;height: 16px!important;margin-left:1px !important;margin-right:1px !important\" src=\"image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8\/9hAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAARpJREFUeNpiZEAD1zX4E4BUPBA7oEkdAOKFmjc+LkAWZETSqACk1gOxAb\/lLwZegz8MTJz\/wXL\/vjMyfL7AwvDxOBuIewGIA4EGPYAbANV8nkP2r4Bk\/HcGdpm\/DNjAzyfMDM8XcjL8eMz8Acg1BBnCBJVbD9IsV\/QVp2YQAMmB1IDUQl3LwAT1swHIZpiT8QGQGpBakB6QXpAL4kF+xmczNpeA9ID0ggxwAAUYqQCqx4EJ5ixSAUwP2ABmLtINgBsEIn6\/ZSJZIyhtwAw4AEokpAKongMgAxaCUhgokRALQGqhqXIhEzRtXwClMJizCDkdpBakB6QX5vlAUPJ81MeN1yUgOZAaaFIOJCozgWIIFMh4MxMl2RkgwACxPIMc1tjE2wAAAABJRU5ErkJggg==\"><\/a><\/span><br>transcript Verlag, Bielefeld 2020<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\" \/>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\">Der Text ist der <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.14361\/9783839454114-001\">Einleitung des Werks<\/a> (S. 7-9) entnommen. Die Wiederverwendung erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch den transcript Verlag. Besten Dank!<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\">Die Abbildungen entstammen dem Band Elisabeth Desta (Hg.): <em>Illustrated (Hi)stories. Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg<\/em>. Bonn: Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung 2018. <br>Das Titelbild zeigt einen Askari (Kolonialsoldaten) mit der Flagge von Deutsch-Ostafrika 1914; Bildnachweis: Autor: Walther Dobbertin, beschnittene Version des Bundesarchivs, Bild 105-DOA6369, Wikimedia Commons, lizenziert unter <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by- sa\/3.0\/deed.en\">Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license<\/a>. Bearbeitet von Alice Socal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die promovierte Historikerin Aischa Ahmed war am 10. Juni zu Gast in unserem Kurs. In diesem Gastbeitrag beschreibt sie Langlebigkeit und Wandel rassistischer Stereotype in Deutschland \u2013 von der Kaiserzeit bis heute. Es handelt sich um einen Auszug aus ihrer Monografie \u201eArabische Pr\u00e4senzen in Deutschland um 1900\u201c.<\/p>\n<p>Von Aischa Ahmed<\/p>\n","protected":false},"author":3536,"featured_media":94,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[71795],"tags":[591797,10025,592132,368681],"class_list":["post-83","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gastbeitrag","tag-1918-1933","tag-erster-weltkrieg","tag-kolonialsoldaten","tag-nordafrika"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3536"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":143,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions\/143"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}