{"id":97,"date":"2024-06-19T12:07:00","date_gmt":"2024-06-19T10:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/?p=97"},"modified":"2024-06-18T12:27:29","modified_gmt":"2024-06-18T10:27:29","slug":"whistleblowing-einer-britischen-geheimdienstakte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/2024\/06\/19\/whistleblowing-einer-britischen-geheimdienstakte\/","title":{"rendered":"Whistleblowing einer britischen Geheimdienstakte\u2026"},"content":{"rendered":"\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Vor uns ein beiger Karton gef\u00fcllt mit Archivmaterial. Die verschiedenen Materialien, die sich nach dem \u00d6ffnen vor uns ausbreiten, sind von ganz unterschiedlicher Sorte. Originale Flugbl\u00e4tter, die bei unsachgem\u00e4\u00dfer Behandlung auseinanderzufallen drohen, sowie stapelweise Sekund\u00e4rliteratur, deren Gemeinsamkeiten die Schlagw\u00f6rter \u201eIslam\u201d und \u201eErster Weltkrieg\u201d zu sein scheinen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"334\" height=\"461\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Bild-Tscherkessen-gegen-Mustafa-Kemal-1920.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-98\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Bild-Tscherkessen-gegen-Mustafa-Kemal-1920.png 334w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Bild-Tscherkessen-gegen-Mustafa-Kemal-1920-217x300.png 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 85vw, 334px\" \/><figcaption>Tscherkessen gegen Mustafa Kemal. (1920). <br><a href=\"https:\/\/repositorium.zmo.de\/receive\/himport_mods_00004496\">https:\/\/repositorium.zmo.de\/receive\/himport_mods_00004496<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Nachdem wir uns einen groben \u00dcberblick verschafft haben, m\u00fcndet unser Interesse in einem britischen Geheimdienstbericht , neunzehn Seiten lang, bestehend aus Telegrammen, auf denen die Datierungsstempel und unterschiedlichen Aktennummern f\u00fcr Verwirrung sorgen. Die Telegram-Schrift erinnert an den Schrifttyp <em>Courier New<\/em>, typisch f\u00fcr einen mit Schreibmaschine verfassten Bericht, so wie man es aus Spionage-Thrillern kennt. Schwer zu entziffern dagegen die handschriftlichen Passagen, welche einigen Akten beigef\u00fcgt wurden.&nbsp;<br>Nach dem gemeinsamen Lesen der ersten Seite, haben wir einen ersten Eindruck, worum es wohl gehen wird. Wir notieren uns die genannten Namen, die vermutlich eine bedeutende Rolle innehaben (darunter Ahmed Anzavur &#8211; oben im Bild &#8211; und Mustafa Kemal, der sp\u00e4tere Gr\u00fcnder der T\u00fcrkischen Republik, dessen Name allen ein Begriff ist) und die erw\u00e4hnten Ortsnamen sowie das Datum, an dem das Telegramm verfasst bzw. empfangen wurde. All das, so hoffen wir, wird uns helfen, das Dokument in einen historischen Kontext einbetten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einordnung in den historischen Kontext<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Der Titel der Akte im Online-Archiv lautet \u201eTscherkessen gegen Mustafa Kemal\u201d, die Autoren werden an dieser Stelle auch schon genannt: C.H. Bentinck und F. Hadkinson.<\/p>\n\n\n\n<p>Die weiterf\u00fchrende Recherche ergibt, dass es sich in der Akte um diplomatische Korrespondenzen handeln muss, welche zwischen Vertretern der britischen und griechischen Seite im Rahmen des Griechisch-T\u00fcrkischen Kriegs (1919-1922) stattgefunden haben.&nbsp; Sie dokumentieren die Inkenntnissetzung des britischen Funktion\u00e4rs Marquess Curzon of Kedleston (zum damaligen Zeitpunkt Secretary of State for Foreign, Commonwealth and Development Affairs) \u00fcber milit\u00e4rische und politische Aktivit\u00e4ten von antinationalistischen Akteuren und ihren tscherkessischen Unterst\u00fctzern \u2013 darunter <em>Ahmed Anzavur <\/em>und seine Truppen \u2013 sowie \u00fcber Aktionen der t\u00fcrkischen Nationalisten, welche unter <em>Mustafa Kemal<\/em> agierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zentrale Rolle spielt C.H. Bentinck, ein britischer Diplomat, der von Athen aus als Drehscheibe von Informationen fungiert. Dies wird auch deutlich, als ein vermeintliches Missverst\u00e4ndnis innerhalb dieses (Dreieck-)Schriftverkehrs droht, die laufenden Friedensverhandlungen von Lausanne zu st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die griechischen Verb\u00fcndeten der Briten, die dazu angehalten waren, w\u00e4hrend der Friedensverhandlungen keine weiteren milit\u00e4rischen Operationen durchzuf\u00fchren, hatten sich nicht daran gehalten und ein Milit\u00e4rschiff mit dem Namen ASPIS, \u201eZerst\u00f6rer\u201d, Kurs auf das anatolische Festland nehmen lassen. Der Kapit\u00e4n wurde daraufhin von griechischer und dann wiederum von britischer Seite zur Stellungnahme aufgefordert. Es zeigt sich an diesem Beispiel, wie die Hierarchie an Hand von Rechenschaftsablieferungen geregelt war.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Korrespondenz im Detail<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Geheimdienst, allein der Titel der Akte \u201e<strong>Weekly Summary of Intelligence Reports issued by MI 1c, Constantinople\u201d <\/strong>l\u00f6st Neugierde aus. Die Berichte beginnen in der Woche bis zum 15. April 1920. Die antinationalistische Bewegung erzielte unter der F\u00fchrung von <em>Ahmed Anzavur<\/em> bedeutende Fortschritte. Anzavurs Truppen nahmen die Stadt Panderma (heutiges Band\u0131rma) ein und verbreiteten ihren Einfluss bis nach Ada Bazar, wo am 9. April ein Aufstand ausbrach. Infolge des Aufstands musste<em> Eshref Bey<\/em>, der Anf\u00fchrer der Nationalisten, mit 30 Gef\u00e4hrten aus der Stadt fliehen. Eshref Bey, auch bekannt als <em>Keushjk Zade Eshref Bey<\/em> aus Smyrna (heutiges Izmir), war erst k\u00fcrzlich aus der Haft in Malta entlassen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Bericht aus Izmit meldete, dass die Bev\u00f6lkerung von Kandira am 5. April den Nationalisten unter <em>Mustafa Kemal <\/em>jede Unterst\u00fctzung verweigerte. Laut <em>Kechfi Bey<\/em>, dem Gouverneur von Broussa (heutiges Bursa), wurden die D\u00f6rfer Karaja Bey und Kirmasti von Anzavurs M\u00e4nnern besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ahmed Anzavur<\/em> rief alle Tscherkessen in einem Manifest auf, sich ihm gegen die Nationalisten anzuschlie\u00dfen. Parallel plante die Entente Lib\u00e9rale Party, ein Propaganda-B\u00fcro einzurichten, um gegen die Nationalisten zu agitieren. <em>Kemal Bey<\/em>, ein ehemaliger Polizeihauptkommissar, sollte dieses B\u00fcro m\u00f6glicherweise leiten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mr. Bentinck<\/em>, der britische Botschafter in Athen, berichtete in einem Telegramm vom 21. April 1923, dass kretische und andere Gruppen von Pir\u00e4us nach Anatolien unterwegs seien. Eine offizielle Stellungnahme wurde vom Politb\u00fcro angefordert. Trotz anf\u00e4nglicher Leugnung versprach das Politb\u00fcro eine Untersuchung und best\u00e4tigte sp\u00e4ter die Organisation von Freiwilligen, um die griechische Armee in Thrakien zu verst\u00e4rken und Fl\u00fcchtlinge zu besch\u00e4ftigen. Tscherkessen auf den Inseln wurden ebenfalls in Gruppen organisiert, um Raubz\u00fcge nach Anatolien zu verhindern. Eine offizielle Stellungnahme wurde vom Politb\u00fcro angefordert und die Organisation von Freiwilligen sp\u00e4ter best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"635\" height=\"424\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Lausanne_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-99\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Lausanne_2.jpg 635w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/files\/2024\/06\/Gruppe-1-Lausanne_2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption>Die t\u00fcrkische Delegation nach der Unterzeichnung des Vertrags von Lausanne (1923). In der Mitte mit Zylinder \u0130smet Pasha (\u0130n\u00f6n\u00fc) sowie zu seiner Linken R\u0131za Nur ebenfalls mit Zylinder. (Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lausanne_2.jpg\">wikimedia commons<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Bericht vom 25. April 1923 wird \u00fcber die Anwesenheit einer kleinen kretischen Bande in Athen berichtet, die gegen die T\u00fcrken operieren sollte. Diese M\u00e4nner, meist Kreter, wurden zur Bek\u00e4mpfung bulgarischer und t\u00fcrkischer Banden in Thrakien und Mazedonien rekrutiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. April 1923 wurden weitere Informationen \u00fcber griechische Milit\u00e4rvorbereitungen bekannt. Mindestens f\u00fcnf Gruppen griechischer Freiwilliger, jeweils etwa 500 Mann stark, verlie\u00dfen die griechischen Inseln in Richtung Anatolien. Flugabwehrgesch\u00fctze wurden auf den H\u00fcgeln um Athen platziert und die Regierung begann heimlich in Athen Tiere f\u00fcr die Front zu pf\u00e4nden. Die Freiwilligen umfassten scheinbar einige Tscherkessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Telegramm von <em>Mr. Bentinck <\/em>aus Athen, datiert auf den 29. April 1923, berichtete \u00fcber die Ausbildung von Tscherkessen auf der Insel Mytilene. Diese Aktivit\u00e4ten wurden dem Politb\u00fcro in \u00dcbereinstimmung mit einem vorherigen Telegramm des Au\u00dfenministeriums gemeldet. Die Nachricht wurde nach Konstantinopel und Lausanne, Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr politische Beziehungen, weitergeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 3. Mai 1923 landeten etwa achtzig kretische Zivilisten in Volo und reisten nach Thessaloniki weiter, wo sie bewaffnet und zu Banden formiert werden sollten. Die griechische Regierung wurde kritisiert, da diese Aktionen Griechenlands moralische Position schw\u00e4chten und Vergeltungsma\u00dfnahmen riskierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls am 3. Mai 1923 erkl\u00e4rte <em>Mr. Politis<\/em>, Leiter des Politb\u00fcros des Au\u00dfenministeriums, <em>Mr. Bentinck<\/em> gegen\u00fcber in einem Telegramm, dass die Organisation von freiwilligen Personen zur Verst\u00e4rkung der Armee in Thrakien genehmigt wurde, aber noch keine Banden nach Westthrakien entsandt wurden. Ein griechischer Zerst\u00f6rer hatte entgegen den Anweisungen der Marine Fl\u00fcchtlinge an Bord genommen, was als humanit\u00e4re Aktion verteidigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Quelle l\u00e4sst uns hinter verschlossene T\u00fcren schauen. Sie bietet Erkenntnisse \u00fcber die Verflechtungen politischer Beziehungen zur Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und \u00fcber die Machtgef\u00e4lle innerhalb dieser Beziehungen. Die Tatsache, dass ein griechischer Diplomat Rechenschaft vor britischen Vertretern abliefern muss und gleichzeitig seine Taten nicht unbedingt mit dem Gesagten \u00fcbereinstimmen&nbsp; m\u00fcssen, zeigt wie sich Diplomatie und politisches Handeln bedingen und trotzdem umgangen werden k\u00f6nnen. Sie l\u00e4sst uns die Hintergr\u00fcnde eines Friedensvertrags erkennen und liefert damit wichtige Erkenntnisse \u00fcber historische Prozesse w\u00e4hrend eines bedeutenden politischen Umbruchs. Gleichzeitig ist sie als eine Perspektive innerhalb dieses Geschehens einzuordnen. Die Quelle ist als eine unwillk\u00fcrliche Quelle einzuordnen. Ihr Inhalt ist somit als authentisch zu betrachten, jedoch spiegelt sie eine Seite innerhalb kriegerischer Auseinandersetzungen&nbsp; und machtpolitischer Interessen wider. Die Informationen, die ihr zu entnehmen sind, m\u00fcssen daher unter Ber\u00fccksichtigung m\u00f6glicher Absichten der Verfasser ausgewertet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Besuch im Zentrum Moderner Orient (ZMO), der nicht nur tiefe Einblicke in den reichen Nachlass des Orientforschers Dr. Gerhard H\u00f6pp erm\u00f6glichte, sondern gleichzeitig eine Einf\u00fchrung in die Arbeit mit Prim\u00e4rquellen bot. Was kann uns eine Quelle \u00fcber historische Zusammenh\u00e4nge verraten? Welche Details kommen dabei zum Vorschein und wie ist der Informationsgehalt solcher Quellen aus wissenschaftlicher Sicht einzuordnen?<\/p>\n<p>von Peter Me\u00dfing, Jana Kannenberg, P. Lange, Svenja Borgschulte und Sarah Alsarayrah<\/p>\n","protected":false},"author":3536,"featured_media":103,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[588938],"tags":[591797,592621,592489,590110,138435,589393],"class_list":["post-97","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sose-2024","tag-1918-1933","tag-ahmed-anzavur","tag-anatolien","tag-gerhard-hoepp","tag-museum","tag-zmo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3536"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97\/revisions\/108"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/arabischespuren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}