{"id":1107,"date":"2024-02-23T16:43:20","date_gmt":"2024-02-23T15:43:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=1107"},"modified":"2024-02-23T16:53:21","modified_gmt":"2024-02-23T15:53:21","slug":"zum-praktikum-nach-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2024\/02\/23\/zum-praktikum-nach-barcelona\/","title":{"rendered":"Zum Praktikum nach Barcelona"},"content":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich allen danken, die mir bei der Organisation meines Erasmus-Projekts geholfen haben. Mein Koordinator Professor Bernard Loll und das Erasmus-Team haben schnell auf meine Nachrichten reagiert und Korrekturen und Anweisungen gegeben, sowie f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung, die mein Leben erleichtert hat.<\/p>\n<p><!--more-->Ich war begeistert von der Idee, ein Erasmus-Projekt zu machen, nachdem eine meiner Kommilitoninnen erz\u00e4hlt hatte, dass sie Erasmus in Wien machen m\u00f6chte. Zuvor hatte ich Barcelona besucht, und als ich in einem Caf\u00e9 sa\u00df und mit meinen Freundinnen Wein trank, dachte ich: &#8222;Wow, wie cool w\u00e4re es wohl, hier zu leben oder zu studieren?&#8220; In diesem Moment schien es wie eine absolut unm\u00f6gliche Idee. Aber nachdem ich mit meinem Koordinator Bernard gesprochen und alles erfahren hatte, beschloss ich, es zu versuchen. Um ein Praktikum durchzuf\u00fchren, m\u00fcssen viele Faktoren ber\u00fccksichtigt werden. Zuerst der Ort, an dem man arbeiten m\u00f6chte, dann die Finanzierung, die Unterkunft, der Umzug, die K\u00fcndigung des Jobs und die Jobsuche nach dem Praktikum. F\u00fcr mich war es eine ziemlich riskante Unternehmung, da es schwierig war, diese Faktoren optimal abzugleichen, aber es war m\u00f6glich, wenn man sich bem\u00fchte.<\/p>\n<p>Als Erstes habe ich das Land und die Stadt ausgew\u00e4hlt: Barcelona. Ich fragte eine meiner spanischen PhD-Studentinnen-Bekannten, wo und in welchen Institutionen ich arbeiten k\u00f6nnte.<br \/>\nSie hat mir ein paar Institute empfohlen. Ich habe alles durchgesehen und mich bei den interessantesten Projekten beworben, dann habe ich gewartet. Ein paar Leute haben geantwortet und ich wurde zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen. Als ich mit Professor Ignasi Novarro vom Institut f\u00fcr Biotechnologie und Biomedizin an der Autonomen Universit\u00e4t Barcelona gesprochen habe, sagte er mir, dass ich f\u00fcr das Projekt geeignet sei und er bereit sei, mich in seine Forschungsgruppe f\u00fcr den Praktikumszeitraum aufzunehmen. Wir haben das Projekt und meine Ziele besprochen, und dann habe ich mit den Formalit\u00e4ten f\u00fcr Erasmus begonnen. Ich musste meinen Job f\u00fcr die Praktikumszeit k\u00fcndigen, aber ich habe vereinbart, dass man mich wieder einstellen w\u00fcrde, wenn ich zur\u00fcckkomme. Danach begann ich nach einer Unterkunft zu suchen und gleichzeitig nach jemandem, der anstelle von mir in Berlin leben k\u00f6nnte. Es war nicht einfach, aber ich konnte jemanden finden. Danach kaufte ich die Tickets und reiste zwei Wochen vor Beginn meines Projekts nach Barcelona. Ich erhielt das Stipendium ziemlich schnell.<\/p>\n<p>Vor Beginn des Projekts erkundete ich die Stadt, erlebte einige der aufregendsten und bedeutsamsten Erfahrungen in meinem Leben. W\u00e4hrend des Projekts arbeitete ich nicht nur im Labor, sondern lernte auch Menschen kennen, probierte Neues aus, entdeckte mich selbst und die Welt. Ich begann viel breiter zu denken, erg\u00e4nzte meine Pers\u00f6nlichkeit um die spanische Kultur und erkannte, dass das Leben nicht nur Stress und eine endlose Reihe von Problemen und Aufgaben ist, die man l\u00f6sen muss, sondern auch Ruhe, Gl\u00fcck und Entspannung. Barcelona ist ein sehr lebenswerter Ort. Man braucht nicht viel, um gl\u00fccklich zu sein, nur Sonne und Essen, das habe ich verstanden. Es ist ein gem\u00fctlicher Ort, an dem ich mich wie zu Hause f\u00fchlte. Nachdem ich meinen Laborjournal ausgef\u00fcllt hatte, fuhr ich nach Hause und machte Sport. Ich lief durch malerische Landschaften oder ging bouldern. Ich entdeckte viele interessante Qualit\u00e4ten an mir selbst.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen fuhr ich nachts mit dem Fahrrad entlang der K\u00fcste und es kam mir der Gedanke, dass die Lichter der Stadt am entfernten Ufer so sch\u00f6n und voller Leben waren, dass ich fast in Tr\u00e4nen ausbrach. Es war vielleicht eine der ber\u00fchrendsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Ich erkannte, dass ein Mensch lebt, solange er lieben kann, solange er mutig ist und an sich selbst glaubt, egal was passiert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ausgehm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>In Barcelona gibt es eine Vielzahl von Sportangeboten, wundersch\u00f6ne Str\u00e4nde und ein angenehmes Klima. Die Stadt bietet au\u00dferdem eine vielf\u00e4ltige kulinarische Szene mit k\u00f6stlicher regionaler K\u00fcche. Dar\u00fcber hinaus gibt es t\u00e4glich Partym\u00f6glichkeiten an verschiedenen Orten, sodass man das Nachtleben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen kann. Barcelona beherbergt zudem eine Vielzahl interessanter Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, was zu einem bereichernden Erfahrungsaustausch f\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich allen danken, die mir bei der Organisation meines Erasmus-Projekts geholfen haben. 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