{"id":1129,"date":"2024-04-04T14:22:20","date_gmt":"2024-04-04T12:22:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=1129"},"modified":"2025-01-23T10:35:06","modified_gmt":"2025-01-23T09:35:06","slug":"praktikum-in-lissabon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2024\/04\/04\/praktikum-in-lissabon\/","title":{"rendered":"Praktikum in Lissabon"},"content":{"rendered":"<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Landwirtschaftliche Institut der Universit\u00e4t in Lissabon hat einen traumhaften Campus. Es gibt einen Botanischen Garten, Felder (zB Wein), Tiere, viel Platz und die besten Ausblicke \u00fcber die Stadt und den Fluss Tejo. Von diesem gr\u00fcnen Fleck inmitten der Stadt werden diverse Aspekte der Umwelt und des Landbaus in Portugal erforscht. Unterrichtet werden unter anderem Module zu Feuer \u00d6kologie, welche nicht nur f\u00fcr Portugal h\u00f6chst relevant sind, da sich Waldbr\u00e4nde durch die klimatischen Ver\u00e4nderungen immer weiter ausbreiten. Wer also ein Interesse an Mediterranen \u00d6kosystemen, Naturschutz und Landbau hat ist an diesem Institut gut aufgehoben. Unterrichtet wird haupts\u00e4chlich auf Portugiesisch, allerdings ist das Unterrichtsmaterial in der Regel auch auf Englisch verf\u00fcgbar. Einen Sprachkurs w\u00fcrde ich sehr empfehlen. Diese werden auch \u00fcber die Uni angeboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Praktika sind Portugiesisch Kenntnisse nicht essenziell, da die Betreuenden Professor*innen englisch sprechen. Mein Praktikum war im Waldforschungsinstitut (CEF). In meiner Bewerbung habe ich mein Interesse an Boden\u00f6kologie bekundet. Ich durfte dann w\u00e4hrend meines f\u00fcnf monatigen Praktikums untersuchen wie sich Trockenheit und invasive Pflanzenarten auf die N\u00e4hrstoffe und mikrobielle Diversit\u00e4t der B\u00f6den in <em>Montados<\/em> auswirken. <em>Montados<\/em> sind Portugiesische Korkeichen Agroforste von hoher sozio-\u00f6konomischer Bedeutung sind. Daher gilt es nachhaltige Managementmethoden zu entwickeln und zu implementieren. Es war toll an einem Projekt mitwirken zu d\u00fcrfen, welches solch aktuelle Herausforderungen wie Trockenheit und Landmanagement behandelt. In den ersten Wochen musste das Projekt erst einmal ins Rollen kommen und es gab ein paar Meeting mit Forschenden aus den verschiedenen Departments. Ich musste hier viel Eigeninitiative zeigen um wirklich involviert zu werden. Gl\u00fccklicherweise konnte ich immer bei den Professor*innen anklopfen um n\u00e4chste Schritte zu besprechen. Schon bald kam dann die Exkursion zustande bei welcher die Bodenproben genommen wurden. Es hat mir sehr gefallen Feldarbeit zu machen und ich h\u00e4tte gern noch mehr davon gemacht, der Ort war allerdings ziemlich weit von der Uni entfernt. Von dort an habe ich die Proben im Labor untersucht und hier Unterst\u00fctzung von dem sehr hilfsbereiten und freundlichen Labormitarbeiter bekommen. Da Universit\u00e4ten in Portugal nicht gut gef\u00f6rdert werden, war das Labor (im Vergleich zum Standard der FU) historisch. Trotzdem lie\u00dfen sich alle Analysen durchf\u00fchren und es gibt Kollaborationen mit anderen Laboren, wo Proben f\u00fcr bestimmte Analysen eigeschickt werden. So war es z.B. mit den genetischen Sequenzierungen der Mikroorganismen. Beim Auswerten der Daten war es mir \u00fcberlassen ob ich jeden Tag ins Institut fahre oder von Zuhause aus arbeite. Auch die Arbeitszeiten waren flexibel. An den Feldtagen war ich von Morgens bis Abends unterwegs und an anderen Tagen konnte ich es mir so einteilen, dass ich schon fr\u00fch fertig war. Diese Freiheit hat mit sehr gefallen, allerdings h\u00e4tte ich gern auch enger mit einem Team zusammengearbeitet. Eine Praktikantin die zeitgleich mit mir am Institut war, hat ein Projekt gemacht an dem auch eine Doktorandin arbeitete. Dadurch war sie besser betreut als ich. Ich w\u00fcrde empfehlen im Bewerbungsprozess danach zu fragen.<\/p>\n<p>Nun nach Beendigung des Praktikus schreibe ich meine Bachelorarbeit \u00fcber die in Portugal erhobenen Daten. Ich bin dankbar, dass ich die M\u00f6glichkeit hatte schon in der Bachelorarbeit etwas zu machen, was genau in meinem Interessengebiet liegt und habe viele sch\u00f6ne Erinnerungen an mein Praktikum und an Portugal. Es sind bleibende Freundschaften mit Menschen aus Klima Aktivismus Gruppen entstanden. Eine Reise \u00fcber Land kann ich sehr empfehlen. So konnte ich noch viel mehr von Portugal und Europa kennenlernen. Den bezaubernden Norden Portugals, tolle Wanderwege, beeindruckende Felsklippen und malerische D\u00f6rfer. Die Portugiesen sind sehr gastfreundlich und interessiert.\u00a0 Es war mit Sicherheit nicht meine letzte Reise dorthin und beim n\u00e4chsten mal werde ich auf jeden Fall wieder den Landwirtschaft Campus (ISA) besuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Landwirtschaftliche Institut der Universit\u00e4t in Lissabon hat einen traumhaften Campus. Es gibt einen Botanischen Garten, Felder (zB Wein), Tiere, viel Platz und die besten Ausblicke \u00fcber die Stadt und den Fluss Tejo. Von diesem gr\u00fcnen Fleck inmitten der Stadt werden diverse Aspekte der Umwelt und des Landbaus in Portugal erforscht. 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