{"id":1272,"date":"2024-06-28T07:00:28","date_gmt":"2024-06-28T05:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=1272"},"modified":"2025-09-01T13:07:41","modified_gmt":"2025-09-01T11:07:41","slug":"arbeiten-beim-international-filmfestival-rotterdam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2024\/06\/28\/arbeiten-beim-international-filmfestival-rotterdam\/","title":{"rendered":"Arbeiten beim International Filmfestival Rotterdam"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mich Ende Juni auf die ausgeschriebene Praktikumsstelle im Bereich der Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit beim International Film Festival Rotterdam beworben. Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespr\u00e4ch begann die Vorbereitung f\u00fcr das Praktikum.<\/p>\n<p><!--more-->Da ich bereits ein Semester in den Niederlanden studiert hatte, wusste ich, dass die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung die Wohnungssuche sein w\u00fcrde. Ich fragte also bei Bekannten, Kommiliton:innen, meldete mich bei verschiedenen Plattormen an (Pararius, kamer.net, antkraak,\u2026) und trat so vielen Facebook-Gruppen wie m\u00f6glich bei. Au\u00dferdem schaute ich auch in naheliegenden St\u00e4dten und nicht nur in Rotterdam nach Wohnm\u00f6glichkeiten. Mit ganz viel Gl\u00fcck bekam ich ein Zimmer zur<br \/>\nUntermiete \u00fcber einen Kontakt aus einer Facebook-Gruppe.<\/p>\n<p>Nebenbei stellte ich sicher, dass alle Unterlagen f\u00fcr die Bewerbung auf die Erasmus+-F\u00f6rderung fertiggestellt wurden. Da meine Ansprechperson beim Festival sehr zuvorkommend war, hatte ich schnell alle Unterschriften beisammen und konnte alles p\u00fcnktlich zwei Monate vor Prakikumsantritt beim B\u00fcro f\u00fcr Internationales der FU einreichen.<br \/>\nAls ein weiterer Teil meiner Vorbereitung machte ich im Rahmen des ABV-Moduls einen Sprachkurs, um die niederl\u00e4ndische Sprache ein wenig zu lernen. Obwohl Englisch \u00fcberall in den Niederlanden gesprochen wird und es teilweise auch die vorgezogene Arbeitssprache ist, hat mir der Kurs viel gebracht. Ich hatte sp\u00e4ter das Gef\u00fchl, dadurch besser Fu\u00df fassen zu k\u00f6nnen<br \/>\nund fand es spannend zu beobachten, wie schnell sich meine Sprachkenntnisse verfestigten und verbesserten.<\/p>\n<p>Eine Woche bevor das Praktikum begann, zog ich dann nach Rotterdam und verschaffte mir einen \u00dcberblick \u00fcber die Stadt. Hierbei half es sehr, dass ich mir so schnell wie m\u00f6glich ein Fahrrad zugelegt hatte und somit viel unterwegs sein konnte. Au\u00dferdem w\u00fcrde ich empfehlen, sich\u00a0 eine OV-Chipkaart und ein Abonnement der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel zu organisieren, damit man in der ganzen Niederlande den \u00d6PNV nutzen kann und beispielsweise an den Wochenenden kostenlos in andere St\u00e4dte mit dem Zug fahren kann und somit mehr von dem Land sieht.<br \/>\nDadurch, dass das Land so klein ist, sind Tagestrips auf jeden Fall m\u00f6glich und lohnen sich immer.<br \/>\nKulturell hat Rotterdam als Stadt sehr viel zu bieten: Neben Streetartwork an fast jeder Ecke, ist die Stadt f\u00fcr ihr Nachtleben und vielzelligen Musikveranstaltungen bekannt. \u00c4hnlich wie in Amsterdam gibt es auch einen Museumspark, wo sich die meisten staatlichen Museen befinden<br \/>\nwie die Kunsthal, das Naturkundemuseum, aber auch das Depot des Boijmans van Beuningen Museums, das Chabot Museum und das Nieuwe Instituut. Weiterhin hat Rotterdam neben dem internatinalen Filmfestival auch viele kleinere Festivals, die in den Kinos und Theatern der Stadt stattfinden. Zus\u00e4tzlich gibt es eine gro\u00dfe Anzahl an Theatern und kulturellen Einrichtungen f\u00fcr Performances. Das j\u00e4hrliche kulturelle Highlight bleibt aber das International Film Festival.<\/p>\n<p>Allgemein bei meinem Praktikum habe ich haupts\u00e4chlich Filmstandbilder des Short &amp; Midlength-Programmes f\u00fcr die Website, den Catalogue und die Programmhefte bearbeitet, alle Biografien und Filmografien geschrieben, sowie das Verteilen der Filmposter in der ganzen Stadt organisiert und koordiniert. Hierbei wurde ich stets immer gut unterst\u00fctzt und habe mich<br \/>\nnie \u00fcberfordert oder alleingelassen gef\u00fchlt.<br \/>\nVon Anfang an wurden alle Praktikant:innen als Teil des gro\u00dfen Ganzen angesehen und die Hierarchien wurden sehr flach gehalten, was mir sehr gut gefiel. Dadurch, dass das Organisationsteam des Festivals relativ klein ist, hatte man auch als Praktikant:in immer das Gef\u00fchl, einen wichtigen und entscheidenden Teil in der Vorbereitung des Festivals beizutragen. Zudem wurde man stets dazu ermutigt Verantwortung zu \u00fcbernehmen und kleine Projekte zu leiten, was schlussendlich dazu f\u00fchrte, dass ich w\u00e4hrend meiner Praktikumszeit viel dazulernte.<\/p>\n<p>Ich kann ein Praktikum beim International Film Festival Rotterdam also nur w\u00e4rmstens empfehlen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mich Ende Juni auf die ausgeschriebene Praktikumsstelle im Bereich der Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit beim International Film Festival Rotterdam beworben. 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