{"id":328,"date":"2020-02-24T11:24:49","date_gmt":"2020-02-24T10:24:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=328"},"modified":"2024-02-22T13:45:50","modified_gmt":"2024-02-22T12:45:50","slug":"praktikum-im-bereich-kunst-in-tansanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2020\/02\/24\/praktikum-im-bereich-kunst-in-tansanien\/","title":{"rendered":"Praktikum im Bereich Kunst in Tansania"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\">Das Interesse f\u00fcr afrikanische Kunst und die zwei Semester Swahili Unterricht spielten eine ma\u00dfgebliche Rolle bei der L\u00e4nderauswahl, dadurch wurde mir die Entscheidung entschieden durch mein Studium erleichtert. Mit Hilfe einer Professorin wurde ich dann auf zwei tansanische Organisationen aufmerksam, welche genau in diesen beiden Bereichen der Kunst- und Kulturvermittlung agiert.<!--more--><\/p>\n<p>Neben der praxisnahen Anwendung, der im Sozial- und Kulturanthropologie Studium der erworbenen Theorien, Methoden und Kenntnisse, sollte das Praktikum die M\u00f6glichkeit bieten, nach der H\u00e4lfte des Studiums die Inhalte zu reflektieren und dabei \u00fcber m\u00f6gliche Arbeitsfelder und Berufsm\u00f6glichkeiten in der Kulturlandschaft nachzudenken.<\/p>\n<p>Durch die intensive Auseinandersetzung mit materieller Kultur und musealen Sammlungen, zumeist im Zusammenhang mit ethnologischen Museen weckte in mir das Interesse an kuratorischen Praktiken und die konzeptionell-praktische Planung einer Ausstellung. Bei der Suche der Praktikumsstelle war mit deswegen sehr wichtige diese beiden Aspekte in der Organisation abzudecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Nach einer schriftlichen Online-Bewerbung und einem bald darauf folgendem Skype-Interview, hatte ich nach nur einer Woche den ausgef\u00fcllten Praktikumsvertrag in der Hand. Obwohl sich die Kommunikation an manchen Stellen etwas schwierig gestaltete, hatte sich die Bewerbung als einfacher als erwartet herausgestellt. Die unterschiedlichen Ansprechpartner bei der Organisation haben den Prozess so problemlos wie m\u00f6glich gestaltet und waren immer f\u00fcr Nachfragen da.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die Nichtregierungsorganisation, wurde 2008 von tansanischen K\u00fcnstlern und Akademikern aus dem kulturellen Umfeld gegr\u00fcndet. \u00dcbergeordnetes Ziel der Organisation ist es einen \u2018Safe-Space\u2019 in der Kunst- und Kulturlandschaft in Tansania zu schaffen, in dem sich die K\u00fcnstler:innen frei entfalten k\u00f6nnen. Neben dem Bereitstellen von Studios, dem Organisieren von Ausstellungen, Workshops und gr\u00f6\u00dferen Events und Festivals, spielt die Organisation auch eine entscheiden Rolle als nichtstaatlicher Akteur in einem Tourismus dominierten Kultursektor. Den K\u00fcnstler:innen wird so eine Stimme gegeben und ein Plattform geboten durch die sie sich ausdr\u00fccken k\u00f6nnen &#8211; es wird ihnen Handlungsmacht zugesprochen. Durch diese wichtige Arbeit, soll die Sichtbarkeit und Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, insbesondere in Dar es Salaam, gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die NGO befindet sich mitten im lauten und dreckigen Industriegebiet von Dar es Salaam. Umso \u00fcberraschender ist es dort diesen bunten, gr\u00fcnen, voller Energie geladenen Ort vorfindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Zu den T\u00e4tigkeiten und Aufgaben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Von Anfang an wurde ich als gleichwertiges Teammitglied aufgenommen und direkt in den t\u00e4glichen Ablauf eingebunden. Bei einem einleitenden Gespr\u00e4ch konnte ich mich auf eines der beiden \u2018Departments\u2019 festlegen, mit dem wissen das meine Aufgaben und T\u00e4tigkeiten sich immer mit den anderen Bereichen \u00fcberschneiden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Aufgrund des kleinen Teams und der vielen Arbeit gab es nicht wirklich Zeit mir eine umfassende Einarbeitung zu geben. Die Unwissenheit zu Beginn konnte ich schnell ablegen und erkannte die Herausforderung, mir alles selber beizubringen. In einer kurzen Eingew\u00f6hnungsphase konnte ich durch eigenst\u00e4ndiges Sichten von Unterlagen und Gespr\u00e4chen mit K\u00fcnstler:innen und Kolleg:innen schnell ein \u00dcberblick \u00fcber die T\u00e4tigkeitsbereiche und Aufgaben innerhalb der Organisation machen. In einem w\u00f6chentlichen meeting zu Beginn der Woche wurde alle aus dem Team auf den neuesten Stand gebracht. Jeder hatte die M\u00f6glichkeit seine Aufgaben an denen er oder sie gerade arbeitet zu teilen und sich dar\u00fcber mit dem Team austauschen. Diese meetings halfen enorm bei der Zusammenarbeit im Team waren aber gleichzeitig auch fruchtbar f\u00fcr die Arbeitsklima innerhalb des Teams. Die Arbeitsatmosph\u00e4re war stets famili\u00e4r und entspannt. In meinen vier Monaten als Praktikant hatte ich das Gl\u00fcck insgesamt 4 weiter Mit-Praktikanten zu erleben. Da meistens zusammen an einem gro\u00dfen Tisch gearbeitet wurde was das Arbeitsklima unter den Kollegen und Praktikanten sehr gut, freundlich und produktiv.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die Arbeitszeiten im Praktikum haben je nach Woche und Aufgaben variiert, aufgelegt war das Praktikum jedoch auch 8 Stunden t\u00e4glich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Bei gr\u00f6\u00dferen Events oder Veranstaltungen wurde auch am Wochenende gearbeitet, zum Ausgleich war es den Praktikanten m\u00f6glich sich in der darauffolgenden Woche eine Tga frei zu nehmen. Zu Beginn des Praktikums war es ein ungewohnte Umstellung geregelten Arbeitszeiten zu haben, im Gegensatz zum meist unregelm\u00e4\u00dfigem universieren. Durch die \u00fcberschaubare Teamgr\u00f6\u00dfe und das gute Arbeitsklima wurde ich nie mit Aufgaben alleine gelassen. Dadurch das im Team eigentlich die meiste Team zusammen an Aufgaben gearbeitet wurde war keine Betreuung durch den Manager n\u00f6tig, Aufgaben wurden immer nebenbei verteil und sich dar\u00fcber ausgetauscht. Bei entscheidenden Fragen wurde sich immer in letzter Instanz an die Direktorin gewand, die im Endeffekt die wichtigen Entscheidungen getroffen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Zu meinen anf\u00e4nglichen Aufgaben geh\u00f6rte das Beantworten und Weiterleiten der ankommenden E-Mails. Neben anderen organisatorischen Aufgaben war ich au\u00dferdem war noch f\u00fcr die Social Media Kan\u00e4le der Organisation verantwortlich und sollte diese mit Inhalten f\u00fcllen. Durch die Erfahrung bei verfassen wissenschaftlicher Texte wurde ich im Laufe des Praktikums beauftragt den monatlichen Newsletter zu erstellen. Zun\u00e4chst war ich mit dieser Aufgabe ein bisschen \u00fcberfordert, da ich noch nie einen Newsletter in dieser Form erstellt hatte und mir nicht im klaren war was da alles dazu geh\u00f6rt. Diese anspruchsvolle Aufgabe stellte sich nach Abschluss des Praktikums als einer der aufschlussreichsten und spannendsten Aufgaben heraus. Die anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten und Hemmungen wurde durch die gute Zusammenarbeit im Team und mit der Hilfe der K\u00fcnstler:innen aufgefangen. Schnell fand ich Spa\u00df daran alle m\u00f6glichen Inhalten, Dokumente und Bilder zusammenzutragen, diese Aufzubereiten und dann einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Bei dieser Aufgabe konnte ich auch die im Studium erlernte F\u00e4higkeit des Vermittelns weiter verbessern und auf ein anderes, mir bis dahin noch unbekanntes Textformat zu erg\u00e4nzen. Das Zusammenfassen komplexer Zusammenh\u00e4nge, die Reduktion auf das Wesentliche ohne an inhaltlich wichtigen Details einzub\u00fc\u00dfen erfordert genaues Recherchieren und Kontextualisieren sowie Effizienz und pr\u00e4zises Arbeiten. Entscheiden ist dabei die Inhalte so zu pr\u00e4sentieren dass sie einem diversen Publikum zug\u00e4nglich werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Zu andere Aufgaben mit denen ich w\u00e4hrend des Praktikums beauftragt wurde geh\u00f6rte das Verfassen und F\u00fcllen der Website mit Inhalten. Dazu z\u00e4hlte auch das ein oder andere Interview mit K\u00fcnstler:innen zu f\u00fchren. Hier konnte ich perfekt die im zweiter Semester erlernten Interviewmethoden in einem praktischen Beispiel anwendern. Interessant war auch dieses Interview so aufzubereiten dass es f\u00fcr eine Publikation bereit ist. Durch die st\u00e4ndige Zusammenarbeit innerhalb des Managementteams aber auch mit den K\u00fcnstler:innen konnte ich viele neue Kontakte kn\u00fcpfen und Freundschaften schlie\u00dfen. Das offene Arbeitsumfeld\u00a0 war f\u00fcr mein Wohlbefinden ausschlaggebend, zu keinem Zeitpunkt kam ein B\u00fcro-Feeling auf, bei dem jeder nur f\u00fcr sich arbeitet. Die Organisation ist f\u00fcr viele mehr als nur ein Art Space, es ist eine kleine Familie bei der sich jeder kennt und zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Eine sich mir durch das Praktikum erm\u00f6glichte Chance m\u00f6chte ich besonders hervorheben. Neben den organisatorischen Aufgaben im B\u00fcro gabe es auch immer wieder Veranstaltungen und Ausstellungen die es zu planen und kuratieren galt. \u00dcber die M\u00f6glichkeit schon fr\u00fch in meinem Praktikum an Ausstellungen mitzuhelfen habe ich mich sehr gefreut. Auch wenn ich nur als Assistent mitgeholfen habe, konnte ich zu jeder Zeit meine eigenen Idee und \u00dcberlegungen eiinbringen. Durch meine Vorkenntnisse im kuratorischen Bereich wurden diese auch meistens zur Kenntnis genommen und ber\u00fccksichtigt. Das Vertrauen das mir in diesem Bereich entgegengebracht wurde wusste ich sehr zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Einen Einblick in die kuratorische Arbeit innerhalb einer Kulturorganisation in Tansania zu bekommen hat meinen Blick entschieden gepr\u00e4gt und mir neue Eindr\u00fccke in verschiedene Ausstellungskonzepte gegeben. Besonders interessant war dabei die praktische Umsetzung mitzuerleben und aktiv mitzugestalten. Immer wieder gabe es unerwartete Problem, die es zu l\u00f6sen und neu zu \u00fcberdenken galt. Der Prozess von der konzeptionellen Planung einer Ausstellung \u00fcber die technische Ausf\u00fchrung hin zur eigentlichen Er\u00f6ffnung der Ausstellung ist ein langer, spannender und aufregender Prozess der immer mit viel Orga, Stress, Hektik aber auch Spa\u00df verbunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Gl\u00fccklicherweise wurde mir im Laufe des Praktikums nach ein zwei gelungenen Ausstellungen die Chance geboten auf Zanzibar w\u00e4hrend eines Festivals als kuratorischer Assistenten eine Ausstellung mit zu kuratieren. Daf\u00fcr bin ich f\u00fcr mehrere N\u00e4chte nach Zanzibar gereist um dort an der Konzeption dieser Ausstellung mitzuarbeiten. Die Einblicke und Kontakte die ich dort bekommen habe waren einmalig und spannend. Der Wunsch an einer Ausstellung mit arbeiten zu d\u00fcrfen war schon vor dem Praktikum sehr gro\u00df, umso gl\u00fccklicher war ich als mir diese Chance erm\u00f6glicht wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Neben den Ausstellung geh\u00f6rten auch die gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen zu den entscheidenstens age im Kalender. Sei es die Vorbereitung und Organisation im Bereich Social Media und Promotion oder das Aufbauen der B\u00fchne jeder aus dem Team muss an einem Strang ziehen. Ohne die gute Teamarbeit und das Vertrauen unter den Kollegen w\u00e4re es nicht m\u00f6glich mit einem so kleinen Team eine Veranstaltung in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung auf die Beine zu stellen. In der Woche vor den Veranstaltungen hat jeder seine Aufgaben und versucht den anderen so weit wie m\u00f6glich zu unterst\u00fctzen. Am Tag des Events gibt es einen geregelten Ablauf und jeder hat seinen Aufgabenbereich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Obwohl ich bei diesen Veranstaltung meistens bis 23:00 Uhr gearbeitet habe, waren diese Abende die sch\u00f6nsten im ganzen Praktikum. Der komplette Space verwandelt sich in gro\u00dfes kulturelles Erlebnis bei dem der ganze Zauber zum vorschein kommt. Die Events waren wie eine Belohnung f\u00fcr das ganze Team, das sich nach der harten Arbeit entspannen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Zu Beginn wurde ich das ein oder andere mal von der Komplexit\u00e4t und der anscheinenden Wichtigkeit der Aufgaben \u00fcberrollt. Da ich in meinem Studium nicht sehr viel mit Marketing und Management zu tun habe war das eine unerwartete aber aufschlussreiche Herausforderung. Genau durch diese neuen Herausforderungen denen ich durch das Praktikum ausgesetzt war, erm\u00f6glichte es mir \u00fcber unterschiedliche Probleml\u00f6sungsans\u00e4tze nachdenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aufgabenstellungen veranlasste mich neue Wege zu gehen, um dies Aufgaben zur Zufriedenstellung zu bearbeiten. Ich musste mich in eine ungewohntes Arbeitsumfeld und in eine neue Arbeitsweise eingliedern und zurecht finden. Nach anf\u00e4nglichen Eingew\u00f6hnungsschwierigkeiten, war es mir aber m\u00f6glich nach nur einer Woche die komplexen Zusammenh\u00e4nge zu verstehen. F\u00e4higkeiten von denen ich garnicht wusste das ich sie besitze, wurden in mir erkannt und ich wurde dazu ermutigt diese zu erforschen. Durch das zunehmende Vertrauen das in meine Arbeit gelegt wurde konnte ich \u00fcberwiegend frei arbeiten. Ich war als vollst\u00e4ndiges Teammitglied in die allt\u00e4glichen Ablauf eingebunden und vertraut mit der Organisation, so war es mir m\u00f6glich immer tiefere Einblicke in die strukturellen Abl\u00e4ufe und Problem, die sich daraus ergeben, zu bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Durch meine Arbeitssituation und mein T\u00e4tigkeitsbereich konnte ich immer wieder interessante Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Management auf der einen Seite und den K\u00fcnstler:innen auf der anderen Seite, bekommen. Das agieren der Organisation als nichtstaatlicher Player auf der kulturpolitischen Ebene in Tansania und im weiteren ostafrikanischen Kontext erm\u00f6glichte es mir viel fruchtbare Eindr\u00fccke zu machen. Ich konnte hinter die Kulissen blicken und eine Vorstellung davon bekommen was es bedeutet eine NGO zu f\u00fchren. Welche kulturpolitischen aber auch gesellschaftlichen Probleme und Vorteile daraus entstehen galt es stets zu hinterfragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Dabei immer wieder beide Perspektiven einnehmen zu k\u00f6nnen, zum einen die k\u00fcnstlerische und zum anderen die verwaltende, war sehr interessant.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Neben relevanten Einblicken und Kontakten im Hinblick auf mein weiteres Studium und m\u00f6gliche Berufsfelder habe ich pers\u00f6nlich sehr viel neues gelernt und Erfahrungen gesammelt. Pers\u00f6nlich sowie k\u00fcnstlerisch war es mir m\u00f6glich mich in einem positiven Sinn weiterentwickeln. Durch die Einnahme einer differenzierteren Perspektive konnte ich Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkel sehen und verstehen. Die Verbindung zwischen dem Sozial- und Kulturanthropologischen und dem Kunstgeschichtlichen, dass ich gesucht hatte hat sich in sehr vielen F\u00e4llen best\u00e4tigt und sich in manchen Momenten weit \u00fcber meine Vorstellungen hinaus erweitert. Vielmehr aber hat das Praktikum mich in einer zeitgen\u00f6ssischen k\u00fcnstlerischen Richtung beeinflusst. Auch wenn der Bereich der materiellen Kultur und der traditionellen Kunstgeschichte vielleicht zu kurz gekommen ist wurde meine Sicht auf diesen Bereich doch durch ganz viel anderen verschieden Ans\u00e4tze bereichert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Das Praktikum hat durch seine Vielf\u00e4ltigkeit in den verschiedensten Bereichen mir zu neuen Einblicken, Ideen und Vorstellungen geholfen, was es bedeutet in einer Kulturlandschaft zu arbeiten und was der gesellschaftliche Wirkungskontext von visueller Kultur umfasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Ich konnte im Studium erworbene Kenntnisse und Wissen anwenden, vertiefen aber auch alte Zukunftspl\u00e4ne nochmal \u00fcberdenken und reflektieren sowie neue schmieden. Durch die Konfrontation mit neuen Arbeitsbereichen und Formaten, in denen ich mich zurechtfinden musst, habe ich komplett neue F\u00e4higkeiten erlernen k\u00f6nnen. Entscheiden f\u00fcr den Erfolg des Praktikums war nat\u00fcrlich auch die Organisation und das Team, welches immer hilfsbereit, nett und aufgeschlossen war. Das B\u00fcro als neues Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit innerhalb eines Tam war sehr spannend. Dem Namen entsprechend war das Praktikum eine M\u00f6glichkeit, eine Chance, die ich gerne angenommen habe und nur jedem weiter empfehlen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Tipps f\u00fcr andere Praktikant\/inn\/en<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Vorbereitung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Fr\u00fch genug anfangen (min. ein halbes Jahr davor)<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Praktikumssuche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Viele Gespr\u00e4che mit Komoliton:innen oder Freunden, Professor:innen helfen sehr bei der Praktikumssuche<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Wohnungssuche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die Organisation um Hilfe bitten \/ Vorort informieren<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Versicherung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Pers\u00f6nliche Entscheidung<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Formalit\u00e4ten vor Ort<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Telefon-\/Internetanschluss<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Mobile Daten mit neuer Sim-Karte<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Bank\/Kontoer\u00f6ffnung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Visa Karte (um Vorort Geld abheben zu k\u00f6nnen) und Bargeld<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Ausgehm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Alles w\u00fcnschenswerte vorhanden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interesse f\u00fcr afrikanische Kunst und die zwei Semester Swahili Unterricht spielten eine ma\u00dfgebliche Rolle bei der L\u00e4nderauswahl, dadurch wurde mir die Entscheidung entschieden durch mein Studium erleichtert. 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