{"id":556,"date":"2021-11-16T13:19:28","date_gmt":"2021-11-16T12:19:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=556"},"modified":"2024-02-22T11:31:34","modified_gmt":"2024-02-22T10:31:34","slug":"forschungspraktikum-im-vereinigten-koenigreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2021\/11\/16\/forschungspraktikum-im-vereinigten-koenigreich\/","title":{"rendered":"Forschungspraktikum im Vereinigten K\u00f6nigreich"},"content":{"rendered":"<p>Ich freue mich sehr, von meinen Erfahrungen bei meinem Auslandspraktikum in Gro\u00dfbritannien berichten zu d\u00fcrfen. In einem Jahr, das f\u00fcr ein Forschungspraktikum in Gro\u00dfbritannien nicht ungeeigneter h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, konnten die zwei Monate schlussendlich doch stattfinden. Ich bin sehr dankbar f\u00fcr all die Unterst\u00fctzung die ich von Seiten meines Fachbereiches, dem Erasmus+ Team der FU und meiner Praktikumseinrichtung erhalten habe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da mein Praktikum an einer Universit\u00e4t stattgefunden hat und es in Gro\u00dfbritannien M\u00f6glichkeiten gibt auf dem Campus zu leben, habe ich diese Chance genutzt und den Sommer in einem Wohnheim direkt auf dem Campus gewohnt. Eine ganz andere Erfahrung als das Studieren und Arbeiten in Deutschland! Durch meine Unterbringung in einem Wohnheim f\u00fcr Praktikanten, Gastwissenschaftler und andere kurzfristige Besucher habe ich schnell Freunde gefunden und trotz Corona viel erlebt. W\u00e4hrend einer einw\u00f6chigen Quarant\u00e4ne im Wohnheim konnte ich mich bereits mit der relevanten Literatur auseinander setzen und meine Kollegen \u00fcber Onlinemeetings kennenlernen. Als ich die Quarant\u00e4ne verlassen durfte, nahm mich die Arbeitsgruppe wahnsinnig herzlich und offen in Empfang. Ich habe mich von Anfang an unglaublich wohl und sehr gut aufgehoben gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Die komplette Zeit meines Praktikums war ich einem Projekt einer PhD-Studentin zur Mitarbeit zugeteilt. Dies empfand ich als sehr gut, da ich so nicht nur strukturiert von ihr eingelernt wurde, sondern auch st\u00e4ndigen Austausch hatte und jegliche Fragen an sie stellen durfte. Durchgehend in ihrem Projekt mitzuarbeiten, hat mir au\u00dferdem die Chance gegeben wirklich tief in die Fragestellung einzutauchen, Ergebnisse auch hinterfragen zu k\u00f6nnen und mir spezifisches Hintergrundwissen anzueignen. Sie hat mir unglaublich viel beigebracht, mir Tipps gegeben und ihre Erfahrungen bez\u00fcglich ihres PhD, der Laborarbeit und Forschung mit mir geteilt, wof\u00fcr ich sehr dankbar bin. Des weiteren konnte ich durch die Mitarbeit an einem Projekt \u00fcber den ganzen Sommer die Struktur und Planung von Experimenten erlernen und auch die Dynamik der Forschung besser verstehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend den zwei Monaten im Labor habe ich diverse Labormethoden erlernt, selbstst\u00e4ndig Versuche durchgef\u00fchrt und am Ende meines Praktikums meine Ergebnisse in einer Pr\u00e4sentation vorgestellt und diskutiert. Ich konnte anwenden, was ich theoretisch und praktisch im Studium gelernt habe und herausfinden was ich mir zuk\u00fcnftig beruflich vorstelle. W\u00e4hrend meines Praktikum konnte ich mit meinem Supervisor au\u00dferdem \u00fcber PhD M\u00f6glichkeiten sprechen und auch durch meine Kollegen habe ich viel gelernt \u00fcber Promotionsm\u00f6glichkeiten und die Finanzierung von PhD-Projekten in Gro\u00dfbritannien. Dieses Wissen und ihre Hilfe haben meine Planung f\u00fcr eine m\u00f6gliche zuk\u00fcnftige Promotion im Ausland weiter vorangebracht und mir sehr viel geholfen!<\/p>\n<p>Meine Kollegen haben sich au\u00dferdem sehr viel Zeit genommen, mir auch neben der Arbeit das britische Leben zu zeigen und oft habe ich mich auch am Wochenende mit Ihnen getroffen, um einen Pub zu besuchen, ein obligatorisches Sunday Roast zu testen und bei Wanderungen im Umland das Land kennenzulernen. Ich habe au\u00dferdem h\u00e4ufig London besucht und einen Ausflug nach Cambridge gemacht. Auch wenn London und das Umland wirklich sehr teuer sind, gibt es sehr viele M\u00f6glichkeiten Kultur und Land kosteng\u00fcnstig kennenzulernen. \u00dcber den Sommer finden viele \u00f6ffentlichen Musikfestivals statt, au\u00dferdem sind Museumseintritte in London kostenfrei und man kann Abends viele Attraktionen g\u00fcnstiger oder kostenfrei betreten.<\/p>\n<p>Ich hatte eine tolle Zeit in der Arbeitsgruppe und bin dankbar f\u00fcr alle Erfahrungen, Tipps und Menschen, die ich kennengelernt habe!<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr andere Praktikant*innen<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Vorbereitung<\/strong><\/p>\n<p>Praktikum in Gro\u00dfbritannien: Fr\u00fchzeitige Planung, da Antr\u00e4ge f\u00fcr Certificate of Sponsorships, Visa oder andere einreiserelevante Unterlagen eine Weile dauern. London ist teurer, also sollte man trotz der Erasmusf\u00f6rderung unbedingt die Finanzierung durchdenken.<\/p>\n<p><strong>Praktikumssuche<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Auslandserfahrungen auf Portale wie die Praktikumsplattform von DAAD (je nach Fachgebiet) zur\u00fcckgreifen und bei Interesse an einem bestimmten Thema\/Fachgebiet die Dozenten ansprechen. Sie freuen sich immer bei Interesse am eigenen Fach und haben oft Tipps, wo man sich bewerben k\u00f6nnte oder k\u00f6nnen sogar einen Kontakt herstellen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Wohnungssuche<\/strong><\/p>\n<p>Unbedingt das Praktikumsunternehmen ansprechen, ob sie Tipps oder M\u00f6glichkeiten haben f\u00fcr eine Unterbringung.<\/p>\n<p>Mein Praktikum fand im Labor einer Universit\u00e4t statt \u00fcber den Sommer. Da in diesem Zeitraum kaum Studierende auf dem Campus sind, war es kein Problem im Studentenwohnheim zu wohnen, au\u00dferdem gab es ein Wohnheim extra f\u00fcr Gaststudierende und -forschende. Das ist auch h\u00e4ufig bei gro\u00dfen Forschungseinrichtungen der Fall. Meine Praktikumseinrichtung hat beispielsweise auch f\u00fcr meine Unterkunft gezahlt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Versicherung<\/strong><\/p>\n<p>Sollte abgeschlossen werden. Zum Beispiel \u00fcber den DAAD.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Telefon-\/Internetanschluss<\/strong><\/p>\n<p>Habe ich nicht ben\u00f6tigt, da es in meinem Wohnheim WLAN gab.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Ausgehm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>London hat kulturell wirklich sehr viel zu bieten, egal ob Theater, Konzerte oder Museen. Das tolle ist das vieles, wie zum Beispiel Dauerausstellungen in Museen oder Konzerte auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen kostenfrei ist! Aber auch die Pubkultur und Ausgehen wird hier sehr gro\u00df geschrieben. Mein Praktikumsstandort war ca. 25 Minuten au\u00dferhalb mit dem Zug, das konnte aber sehr gut gemacht werden, um auch abends unterwegs zu sein. Auf dem Campus gab es au\u00dferdem ein Pub und ein weiteres in einem fu\u00dfl\u00e4ufig zu erreichenden Dorf.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>In London auf jedenfall den Public Transport und die Kosten hierf\u00fcr nicht untersch\u00e4tzen! Am besten eine Unterkunft in der N\u00e4he des Praktikumsstandortes suchen oder in derselben Tube-Zone! F\u00fcr ein l\u00e4ngeres Praktikum oder wenn man au\u00dferhalb von London wohnt\/arbeitet kann sich auch eine \u201eRailcard\u201c wirklich lohnen! Die ist auch super, wenn man Tagesausfl\u00fcge mit dem Zug machen m\u00f6chte. Sie ist ein Jahr g\u00fcltig und kostet 30 Pfund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich freue mich sehr, von meinen Erfahrungen bei meinem Auslandspraktikum in Gro\u00dfbritannien berichten zu d\u00fcrfen. 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