{"id":766,"date":"2023-05-09T10:36:25","date_gmt":"2023-05-09T08:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=766"},"modified":"2024-02-22T13:52:37","modified_gmt":"2024-02-22T12:52:37","slug":"praktikum-bei-einer-forschungsinstitution-in-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2023\/05\/09\/praktikum-bei-einer-forschungsinstitution-in-paris\/","title":{"rendered":"Praktikum bei einer Forschungsinstitution in Paris"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe ein dreimonatiges Praktikum an einem Institut in Paris absolviert. Ich wollte die Chance nutzen, w\u00e4hrend des Studiums noch einmal f\u00fcr mehrere Monate im Ausland zu leben. Zus\u00e4tzlich habe ich einen Professor, dessen Fachgebiet mich sehr interessiert, nach Empfehlungen f\u00fcr andere Arbeitsgruppen in derselben Fachrichtung gefragt und einige der spannendsten Arbeitsgruppen lagen im Ausland.<!--more--><\/p>\n<p>Da ich wusste die Arbeitssprache w\u00fcrde Englisch sein, war das Land zun\u00e4chst relativ unbedeutend. Allerdings hatte ich in der Schule Franz\u00f6sisch und hatte so die Hoffnung meine Sprachkenntnisse aufzufrischen und verbessern zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa Frankreich ein EU-Land ist und ich nur f\u00fcr drei Monate ins Ausland gegangen bin, war die Vorbereitung relativ unkompliziert (mehr Details unten). Der schwierigste Part war die Wohnungssuche. Ich habe mich etwa acht Monate vor meinem geplanten Praktikumsbeginn beworben. Nach der Zusage, w\u00fcrde ich f\u00fcr die Wohnungssuche auch mindestens vier bis sechs Monate einplanen. Abgesehen von Arztterminen, die ich w\u00e4hrend des Auslandsaufenthaltes vermeiden wollte, da sie nicht von meiner Versicherung gedeckt waren, haben zwei Monate Vorbereitungszeit f\u00fcr alles Restliche, in meinem Fall, v\u00f6llig ausgereicht.<\/p>\n<p>Die Zeit im Institut war insgesamt sehr angenehm und ich habe viele tolle Erfahrungen gemacht. Meine Betreuer waren extrem hilfsbereit und freundlich, sowohl in fachlichen Fragen, als auch bei Problemen im Alltag. Ich habe viele neue Techniken kennen gelernt und die Arbeit in dem Institut hat mir die M\u00f6glichkeit gegeben, tiefer in ein Themengebiet meines Studiums einzutauchen und mich auf fachlicher Ebene weiterzuentwickeln. Zus\u00e4tzlich habe ich kulturell viel mitnehmen k\u00f6nnen und habe unser Nachbarland ein wenig besser kennen gelernt. Ob in der Mensa oder bei den regelm\u00e4\u00dfigen Feierlichkeiten nach der Arbeit, ich bin mit vielen netten Leuten aus verschiedenen L\u00e4ndern ins Gespr\u00e4ch gekommen. Dadurch habe ich viele Einblicke in verschiedenste Kulturen, Fachrichtungen und Werdeg\u00e4nge gewinnen k\u00f6nnen. Durch diese Gespr\u00e4che habe ich nicht nur tolle Leute kennen gelernt und eine sch\u00f6ne Zeit gehabt, sondern auch mehr Perspektiven f\u00fcr die Zukunft entwickeln k\u00f6nnen, sowie Kontakte kn\u00fcpfen k\u00f6nnen, die in der Zukunft einmal hilfreiche Ansprechpartner in Fachfragen seien k\u00f6nnten. Ich habe mich jeden Tag aufs Neue gefreut zum Praktikum zu gehen.<\/p>\n<p>Ich muss sagen, dass die Sprachbarriere im Alltag doch oft gr\u00f6\u00dfer war als gedacht und besonders in den ersten Wochen, in denen noch viel Organisatorisches zu erledigen war, hatte ich teilweise gro\u00dfe Schwierigkeiten. Die eher unkooperative Art der Pariser hat die Situation zudem teilweise etwas verkompliziert. Ich war zun\u00e4chst etwas geschockt von der unfreundlichen distanzierten Art, die mir teilweise entgegengebracht wurde. Gl\u00fcckicherweise konnte immer eine L\u00f6sung gefunden werden (oft habe ich Hilfe von meinen Betreuern im Praktikum oder Leuten die ich privat auf dem Campus kennen gelernt habe bekommen) und nachdem die wichtigsten organisatorischen Dinge erledigt waren und der Alltag langsam eingesetzt hat, war die \u201ePariser Art\u201c schon deutlich weniger zu sp\u00fcren und die positiven Seiten sind in den Vordergrund ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Stadt hat viele sch\u00f6ne Seiten. Die Geb\u00e4ude und Stra\u00dfen sind sehr alt und haben einen ganz besonderen Charme. Es gibt viele kleine Gesch\u00e4ft und L\u00e4den und f\u00fcr alles gibt es einen Spezialit\u00e4tenladen, sei es nun eine Boulangerie, Patisserie oder Fromagerie. Das bringt mich direkt auch zum Essen: Das Essen in Frankreich hat einen hohen Stellenwert und ich habe nicht ein einziges Mal etwas gegessen, was nicht geschmeckt hat. Sogar das Essen in der Cafeteria des Instituts war \u00fcberdurchschnittlich gut. Es lohnt sich, f\u00fcr die gute Qualit\u00e4t etwas mehr Geld auszugeben. Ich war begeistert von der Vielfalt und Qualit\u00e4t des Essens und ich vermisse jetzt schon frisches Baguette, warme Schokobr\u00f6tchen, den Kartoffelauflauf oder die kleinen Br\u00f6tchen die mit Weintrauben und irgendeiner Creme gef\u00fcllt waren.<br \/>\nEin weiteres Highlight meines Auslandaufenthalts war das gro\u00dfe kulturelle Angebot, das mir zur Verf\u00fcgung stand. Es gibt viele Museen und Kunstausstellungen in Paris, die man unter 26 Jahren oft kostenfrei besuchen kann. Dies war eine tolle Gelegenheit, um mehr \u00fcber Geschichte und Kunst zu erfahren und mich kulturell weiterzubilden. Ich habe viele interessante Orte besucht und viel Neues gelernt.<br \/>\nDas Praktikum war nicht nur eine Erfahrung f\u00fcr sich, zus\u00e4tzlich konnte ich austesten, ob Frankreich f\u00fcr mich einmal ein potentieller Arbeitsort seien k\u00f6nnte. Ich war in der Vergangenheit bereits auch schon f\u00fcr etwas l\u00e4ngere Zeit in anderen L\u00e4ndern und kann nach meinem Aufenthalt in Paris sagen, dass diese Stadt zum dauerhaften Leben wahrscheinlich nichts f\u00fcr mich ist. Trotzdem m\u00f6chte ich die Zeit nicht missen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df jetzt mehr zu sch\u00e4tzen, was mir an meinem jetzigen Wohnort liegt und welche Kriterien mir f\u00fcr potentiell zuk\u00fcnftige Wohnorte besonders wichtig sind. Auch ist mir bewusst, dass meine Erfahrung mit einer gr\u00f6\u00dferen Sprachkenntnis vielleicht eine andere gewesen w\u00e4re und dass ich, neben den Freund- und Bekanntschaften die ich \u00fcberwiegend mit internationalen Menschen geschlossen habe, eventuell auch engere Beziehungen zu den Parisern h\u00e4tte schlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Auslandaufenthalts habe ich viele Herausforderungen erlebt, die mich aus meiner Komfortzone geholt haben. Obwohl es manchmal schwierig war, habe ich aus diesen Herausforderungen viel gelernt und konnte mich in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln. Ich habe gelernt, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, neue Leute kennenzulernen und mit Sprachbarrieren umzugehen. Daneben habe ich viele nette Leute kennen gelernt, gut gegessen und kosteng\u00fcnstig Kultur erlebt. Auf diese Erfahrungen w\u00fcrde ich nicht verzichten wollen und ich kann jedem empfehlen den Versuch eines Auslandsaufenthalts w\u00e4hrend des Studiums zu wagen.<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr andere Praktikant:innen<\/strong><\/p>\n<p><em>Vorbereitung<\/em><br \/>\nIch w\u00fcrde mich in Zukunft fr\u00fcher um eine Wohnung k\u00fcmmern und mich dabei auch nicht auf Aussagen und Versprechungen der Gasteinrichtung verlassen. Im Prinzip kann man nicht fr\u00fch genug mit der Wohnungssuche beginnen. Auch ein paar grundlegende Sprachkenntnisse zu besitzen ist in Frankreich sehr von Vorteil. In Paris sprechen viele Leute Englisch, doch ab und zu trifft man auch auf Personen, die die Sprache nicht sprechen und dann leider wenig gewillt sind einen anderen Kommunikationsweg zu suchen. Irgendwie kommt man in den meisten F\u00e4llen trotzdem durch, aber es verkompliziert die Sache auf jeden Fall.<\/p>\n<p>Abgesehen davon, waren alle anderen Vorbereitungspunkte wenig kompliziert und auch kurzfristig noch gut organisierbar (Bahn-\/Bus- oder Flugtickets werden logischerweise, besonders einige Wochen vor Abreise, signifikant teurer). Man muss sich, je nach finanzieller Situation und Wohnsituation, nat\u00fcrlich noch um die Untervermietung der eigenen Wohnung\/des eigenen Zimmers k\u00fcmmern. Da ich in einer Stadt mit gro\u00dfer Wohnungsnot lebe, konnte ich dies gl\u00fccklicherweise, nach Absprache mit meinem Vermieter, innerhalb von zwei bis drei Wochen erledigen. Falls der Wohnungsmarkt jedoch nicht so prek\u00e4r ist, wie bei mir, und man sicher gehen m\u00f6chte, die Wohnung in gute H\u00e4nde zu \u00fcbergeben, sollte man hierf\u00fcr durchaus einige Wochen \u2013 Monate mehr einkalkulieren.<br \/>\nDa ich keine zus\u00e4tzlichen Krankenversicherungen f\u00fcr meinen Auslandsaufenthalt abschlie\u00dfen wollte (da dieser nur drei Monate ging) und unter anderem Kontrolluntersuchungen, bei meiner Versicherung, nicht \u00fcbernommen worden w\u00e4ren, habe ich alle vorhersehbaren Arzttermine vor meiner Reise abgeschlossen und daf\u00fcr gesorgt, dass ich Medikamente f\u00fcr den gesamten Zeitraum vorr\u00e4tig habe (insofern man denn Medikamente, au\u00dferhalb von Aspirin und Bauchschmerztabletten ben\u00f6tigt).<\/p>\n<p><em>Beantragung Visum<\/em><br \/>\nDa ich als EU-B\u00fcrgerin, nur f\u00fcr einige Monate, in ein anderes EU Land gegangen bin, musste ich mich diesbez\u00fcglich um nichts k\u00fcmmern (abgesehen davon, dass ich \u00fcberpr\u00fcft habe, dass mein Reisepass und\/oder Personalausweis noch aktuell ist. Ich habe jedoch auch geh\u00f6rt, dass man innerhalb der EU noch bis zu einem Jahr, nach Ablaufen des Passes, reisen kann. Wenn man diesen Teil also verschwitzt hat, ist man nicht direkt aufgeschmissen).<\/p>\n<p><em>Praktikumssuche<\/em><br \/>\nIch habe einen Professor, dessen Arbeitsfeld ich sehr spannend finde, nach Empfehlungen f\u00fcr gute Arbeitsgruppen im selben Feld gefragt. Dabei ist unter anderem die Arbeitsgruppe, zu der ich dann gegangen bin, von ihm empfohlen worden. Durch dieses Vorgehen, wusste ich zum einen, dass ich in eine renommierte Arbeitsgruppe, aus einem f\u00fcr mich spannendem Themenfeld, gehe, und ich hatte einen guten Einstieg f\u00fcr meine Bewerbung.<\/p>\n<p><em>Wohnungssuche<\/em><br \/>\nDieser Teil hat sich als kompliziertester herausgestellt. Wohnungen in Paris sind teuer und als nicht franz\u00f6sischsprechende Person, die in einem anderen Land sitzt, auch nicht all zu leicht zu finden. Ich hatte Gl\u00fcck, dass ich \u00fcber die Gasteinrichtung einen Platz in einer Unterkunft bekommen habe. Allerdings war auch diese nicht sonderlich g\u00fcnstig und die Kommunikation war (au\u00dfer direkt vor Ort) auch eher kompliziert. Franz\u00f6sischkenntnisse waren bis zu einem gewissen Grad gefragt, um alle relevanten Informationen zu erhalten und das Organisatorische zu kl\u00e4ren. Online-\u00dcbersetzer und Bekannte haben mir hierbei sehr weitergeholfen. Ansonsten habe ich im Zweifel direkt bei den online<br \/>\nauffindbaren Telefonnummern angerufen, mir im Vorfeld ein-zwei S\u00e4tze auf Franz\u00f6sisch herausgesucht und konnte dann meistens gl\u00fcckicherweise auf Englisch meine Fragen kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>H\u00e4tte ich mich fr\u00fcher, selbstst\u00e4ndig um die Wohnungssuche gek\u00fcmmert, h\u00e4tte es auch eine Chance gegeben \u00fcber die Studentenwohnheime eine Wohnung zu finden. Allerdings wei\u00df ich nicht, wie es sich dort verh\u00e4lt, wenn man zeitlich mitten im Semester startet.<\/p>\n<p><em>Versicherung<\/em><br \/>\nDa ich wusste, dass meine Eltern eine Haftpflichtversicherung haben, habe ich \u00fcber die Versicherungsunterlagen erfahren, dass auch ich von dieser abgedeckt bin und diese auch im EU-Ausland gilt. \u00c4hnlich hat es sich bei meiner bestehenden Krankenkasse verhalten: Ich habe mich direkt bei der Krankenkasse erkundigt und auch hier, waren die meisten Leistungen im EU-Ausland, bereits abgedeckt. Mir wurde empfohlen noch einige Zusatzleistungen zu buchen, was ich jedoch nicht in Anspruch genommen habe. Regul\u00e4re Kontrolluntersuchungen (wie zum Beispiel der Zahnarztbesuch), waren nicht abgedeckt. Da ich jedoch nur f\u00fcr einen Zeitraum von drei Monaten weg war, konnte ich diese Untersuchungen alle im Vorfeld vornehmen.<\/p>\n<p><em>Sonstiges<\/em><br \/>\nUnter 26 Jahren (also bis einschlie\u00dflich 25), hat man in Frankreich, als EU-B\u00fcrger freien (oder verg\u00fcnstigten) Eintritt in viele Museen und Ausstellungen. Wenn man jung genug ist, kann man sich also auch als Student viele kulturelle Unternehmungen leisten.<\/p>\n<p><em><strong>Formalit\u00e4ten vor Ort<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Telefon-\/Internetanschluss<\/em><br \/>\nWar durch die Unterkunft bereits gegeben.<\/p>\n<p><em>Bank\/Kontoer\u00f6ffnung<\/em><br \/>\nHabe ich f\u00fcr den Zeitraum und mit meinen Banken nicht ben\u00f6tigt. Ich habe jedoch auch geh\u00f6rt, dass die Er\u00f6ffnung eines franz\u00f6sischen Kontos, in der Regel, relativ unkompliziert seien soll.<\/p>\n<p><em>Sonstiges<\/em><br \/>\nWenn man f\u00fcr ein Jahr eine franz\u00f6sische Uni besucht, lohnt sich in Paris der Erwerb eines Studententickets. Ansonsten, kann man sich (Kalender)monatsweise ein sogenanntes \u201eNavigo-Ticket\u201c besorgen. Ich konnte hierf\u00fcr sogar einen Zuschuss von meiner Gastinstiution beantragen. Paris ist auch mit einem sehr guten Bikesharing-System ausgestattet (Velib). Falls man also lieber mit Fahrrad unterwegs ist, kann hier also eine Mitgliedschaft durchaus sinnvoll sein.<\/p>\n<p><em><strong>Alltag\/Freizeit<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Ausgehm\u00f6glichkeiten<\/em><br \/>\nIn Paris gibt es viele Bars und Clubs und wenn man im Internet, auf Instagramm oder Facebook guckt, gibt es auch viele Angebote, Partys und Kurztrip-Angebote f\u00fcr Studenten. Es mangelt also nicht an Unternehmensm\u00f6glichkeiten. Auf dem Campus auf dem ich gewohnt habe, wurden regelm\u00e4\u00dfig Partys und Events angeboten, auf denen man sich gut mit neuen Leuten vernetzen konnte und auch innerhalb des Wohnhauses, hat man schnell von Events erfahren, wenn man sich ein wenig mit Leuten in der K\u00fcche oder den Aufenthaltsr\u00e4umen ausgetauscht hat. Wenn man in die Stadt geht, ist lediglich zu beachten, dass der Nahverkehr bereits kurz nach Mitternacht eingestellt wird. Danach, kommt man<br \/>\nnur noch mit Nachtbussen, Uber\/Taxi (welches erstaunlich bezahlbar war) oder Fahrrad\/Scootern nach Hause (oder man bleibt halt aus, bis die Z\u00fcge und U-Bahn wieder f\u00e4hrt). Je nachdem wie zentral man wohnt, kann dies etwas umst\u00e4ndlich und nervig sein.<\/p>\n<p><em>Sonstiges<\/em><br \/>\nFalls man die Bahn in Frankreich nutzt, sollte man sich darauf gefasst machen, dass gebuchte Flextickets nicht anerkannt werden (au\u00dfer f\u00fcr die urspr\u00fcnglich gebuchte Verbindung), da f\u00fcr jeden Fernzug eine Sitzplatzreservierung ben\u00f6tigt wird und somit die problemlose Nutzung einer sp\u00e4teren Verbindung nicht m\u00f6glich ist. Ich w\u00fcrde mich also von vornherein nicht auf Flextickets verlassen. Theoretisch sollte die deutsche Bahn, das Ticket, welches man im Zweifel zus\u00e4tzlich erwerben musste, erstatten. Ich streite mich jedoch noch bis heute um eine dreistellige Geldsumme mit der Bahn\u2026 Ich habe sowohl im Bahn- als auch im Flugverkehr kurzfristige Streiks und Streichungen erlebt. Reisen k\u00f6nnen also kurzfristig zu einem ungewollten Abenteuer werden.<br \/>\nZus\u00e4tzlich w\u00fcrde ich bei der Legung des Ankunfts- und Abfahrtsdatum den Mietvertrag sehr deutlich lesen. Bei mir stand, dass alle angebrochenen zwei Wochen gezahlt werden m\u00fcssen. Daraus wurde dann, bei der Abfahrt und einer sehr merkw\u00fcrdigen Rechnung deutlich mehr als ich erwartet hatte (ich bin an einem Samstag, den 03. des Monats abgereist und musste den halben Kalendermonat zahlen). Ich h\u00e4tte mir also viel Geld sparen k\u00f6nnen, wenn ich meinen Abschlusstermin um eine Woche verschoben h\u00e4tte oder drei Tage in einem Hotel oder bei Freunden untergekommen w\u00e4re. Hier lohnt es sich auf jeden Fall im Vorfeld doppelt nachzufragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe ein dreimonatiges Praktikum an einem Institut in Paris absolviert. Ich wollte die Chance nutzen, w\u00e4hrend des Studiums noch einmal f\u00fcr mehrere Monate im Ausland zu leben. 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