{"id":773,"date":"2023-05-09T11:15:26","date_gmt":"2023-05-09T09:15:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=773"},"modified":"2024-02-22T11:59:09","modified_gmt":"2024-02-22T10:59:09","slug":"praktisches-jahr-in-einem-krankenhaus-in-lissabon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2023\/05\/09\/praktisches-jahr-in-einem-krankenhaus-in-lissabon\/","title":{"rendered":"Praktisches Jahr in einem Krankenhaus in Lissabon"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe meine Praktisches Jahr im Hospital Santa Maria in Lissabon durchgef\u00fchrt und kann dieses sehr weiterempfehlen. Ich habe jeweils einen Monat auf der Gastroenterologie, Nephrologie, Infektiologie und Rettungsstelle gearbeitet.<!--more--><\/p>\n<p>Zu den Aufgaben geh\u00f6rten Blutentnahmen, Patientenuntersuchungen und Tagesdokumentationen. Zus\u00e4tzlichen Unterricht gab es keinen. Die Arbeitszeit betrug 7h pro Tag und begann abh\u00e4ngig von der Station um 8 \u2013 9 Uhr morgens. Es wurde nicht viel von einem erwartet, aber mit ausreichend Eigeninteresse durfte man im Laufe des Praktikums immer mehr Aufgaben, wie oben erw\u00e4hnt, \u00fcbernehmen.<br \/>\nAlles in allem w\u00fcrde ich das Praktikum sehr weiterempfehlen, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass man bereits gut Portugiesisch sprechen kann.<br \/>\nAm meisten kann ich die Infektiologie empfehlen, da ich dort schon eigenst\u00e4ndig arbeiten durfte und am besten ins Team integriert wurde.<br \/>\nLissabon ist wundersch\u00f6ne Stadt und bietet eine wundersch\u00f6ne Mischung aus Gro\u00dfstadtmetropole, kleinen verwinkelten Gassen, sch\u00f6nen Parks und Strand. Auch das kulturelle Angebot an Ausstellungen und Museen (die an Sonntagen oft kostenlos sind) ist \u00fcppig.<br \/>\nIch habe vor 4 Jahren bereits f\u00fcr ein Jahr in Lissabon gewohnt und mich deswegen daf\u00fcr entschieden nach Portugal f\u00fcr meine Praktikum zu gehen, da ich mich damals schon in die Stadt verliebt habe und sich diese Zuneigung durch den jetzigen Aufenthalt nur noch weiter intensiviert hat.<br \/>\nNach der Arbeit war ich regelm\u00e4\u00dfig am Strand surfen, habe mich mit Freund:innen in Parks getroffen und bin abends in Bars gegangen. Meine Lieblingsstadtviertel ist Anjos an der gr\u00fcnen Ubahnlinie. Hier sind Menschen aller Nationen anzutreffen und auch die meisten meiner Lieblingsbars.<br \/>\nMan kann auch unter der Woche sehr viel Livemusik h\u00f6ren und die meisten Veranstaltungen beginnen fr\u00fch genug, dass man am n\u00e4chsten Tag trotzdem ausgeruht (einigerma\u00dfen) zur Arbeit gehen kann. Von Lissabon kann man zwei Str\u00e4nde, die zum Surfen geeignet sind, gut mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 40-60 Minuten erreichen. Carcavelos liegt an der Bahnlinie, die bis nach Cascais f\u00e4hrt. Die Wasserqualit\u00e4t ist, besonders nach Regen, nicht ganz so gut und der Strand ist ziemlich nah an der Stra\u00dfe. Der andere Strand befindet sich auf der anderen Seite des Tejos. Man muss daf\u00fcr mit dem 3710 Bus nach Caparica fahren. Der Strand erstreckt sich noch weit in den S\u00fcden, es ist nicht so voll und man hat das Gef\u00fchl wirklich raus aus der Stadt zu kommen.<br \/>\nDas einzige nervige an Lissabon, neben der letzten Metro, die auch am Wochenende schon um 1 Uhr morgens f\u00e4hrt, ist die Wohnungssuche. Die Preise sind in den letzten Jahren explodiert und ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr WGs, wie wir es aus Deutschland kennen, gibt es auch nicht so wirklich. Zimmer werden separat von einem Landlord vermietet und nicht an eine ganze WG, was dazu f\u00fchrt, dass die Leute oft irgendwie zusammengew\u00fcrfelt werden. Ich hatte Gl\u00fcck, habe aber von anderen geh\u00f6rt, dass sie 500\u20ac f\u00fcr ein kleines Zimmer zahlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe meine Praktisches Jahr im Hospital Santa Maria in Lissabon durchgef\u00fchrt und kann dieses sehr weiterempfehlen. 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