{"id":822,"date":"2023-05-15T12:27:13","date_gmt":"2023-05-15T10:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=822"},"modified":"2024-02-22T12:23:43","modified_gmt":"2024-02-22T11:23:43","slug":"praktikum-in-einem-it-startup-in-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2023\/05\/15\/praktikum-in-einem-it-startup-in-schweden\/","title":{"rendered":"Praktikum in einem IT-Startup in Schweden"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe bereits mein ERASMUS Austausch in Uppsala gemacht und an der Uppsala University im IT-Fachbereich studiert. Ich habe in dem gr\u00f6\u00dften Wohnheim in Flogsta (in dem die meisten Austauschstudierenden wohnen) und beim Tanzen und Brettspielen in den Nations unglaublich viele nette und interessante Meschen getroffen und enge Freundschaften gekn\u00fcpft. Kurz um: I fell in love with Uppsala.Aufgrund meiner positiven Erfahrungen in Schweden habe ich mich entschieden mein Berufspraktikum hier zu absolvieren.<!--more--><\/p>\n<p>In Schweden kommt mensch mit Englisch sehr gut zu recht. Es ist nicht unbedingt notwendig Schwedisch zu lernen. F\u00fcr mein Praktikum war es absolut nicht notwendig Schwedisch zu k\u00f6nnen. Das mag an meinem Bereich (Informatik) oder daran, dass das Unternehmen, in dem ich gearbeitet habe, ein Startup war, liegen. Ich habe von vielen Freunden, insbesondere von denen die einer au\u00dfereurop\u00e4ischen Nationalit\u00e4t angeh\u00f6ren geh\u00f6rt, dass die meisten schwedischen Unternehmen schwedische Sprache als Voraussetzung f\u00fcr einen Job angeben.<br \/>\nIch habe mein Praktikum durch initiativ Bewerbung gefunden. In Uppsala gibt es eine Gruppe von Startups, die zusammen in einem Geb\u00e4ude lokalisiert sind. Es gibt viele kleine B\u00fcros, gemeinsame Meetingr\u00e4ume die gebucht werden k\u00f6nnen, eine Tischtennisplatte und einen gemeinsamen Raum f\u00fcr Mittagessen und Kaffee trinken. Ich habe durch einen Freund vom Tanzen von Base 10 (dieser Gruppe) erfahren, als ich ihn nach Ratschl\u00e4gen gefragt habe, wo ich mein Praktikum machen k\u00f6nnte. Auf der Website sind alle aktuellen Mitglieder gelistet und ich habe drei\/ vier Unternehmen angeschrieben, die mir interessant erschienen.<br \/>\nIch fand es sehr interessant neben meiner Studienerfahrung eine Arbeitserfahrung in Schweden zu machen. Die Arbeitskultur in anderen L\u00e4ndern kennenzulernen ist sehr spannend. Insbesondere, da in Schweden flache Hierarchien gesch\u00e4tzt werden und Work Life Balance sehr wichtig ist.<br \/>\nIn schwedischen Unternehmen wird wenig mit Druck gearbeitet. Es wird viel Wert auf soziale Interaktion und darauf, dass alle sich wohl f\u00fchlen gelegt. T\u00e4gliche Fika, in der mit Kolleg*innen geredet und sich ausgetauscht wird ist der normale Fall und kommt h\u00e4ufig 3\u20134-mal t\u00e4glich vor. Fika ist die schwedische Kaffee Pause. H\u00e4ufig auch mit Keksen oder Zimtschnecken.<br \/>\nDas Unternehmen, in dem ich t\u00e4tig war, war Teil eines gr\u00f6\u00dferen Unternehmens. Der Teil meines Unternehmens hatte 6 Mitarbeitende (mir inclusive). Neben den zwei Gr\u00fcndern waren alle Mitarbeitenden unter 30, was f\u00fcr mich sehr sch\u00f6n war. Ich habe in meinem Praktikum User Interface Design gemacht, das hei\u00dft haupts\u00e4chlich die Website designt. Von Anfang an wurde mir viel Verantwortung \u00fcbergeben. Ich war sehr frei in der Gestaltung. Meine Meinung war mindestens so wichtig wie die aller anderen. Es kam nicht darauf an, wie erfahren ein Mitarbeitende*r ist und wie lange diese*r schon bei dem Unternehmen t\u00e4tig ist.<br \/>\nIch war in der Planung meiner Arbeitszeiten, komplett frei. Ich war frei zu entscheiden, ob ich ins B\u00fcro kommen wollte oder von zuhause arbeiten. Ich war meistens in B\u00fcro, da es f\u00fcr mich angenehmer war dort zu arbeiten mit zwei Bildschirmen und einer Maus. Zudem konnte ich mich besser im B\u00fcro konzentrieren und so Arbeit und Freizeit besser trennen. Alle, mit denen ich in meinem Unternehmen zu tun hatte waren unglaublich nett und es war immer eine nette, entspannte Atmosph\u00e4re im B\u00fcro.<\/p>\n<p>Ich hatte eine sehr gute Erfahrung und kann ein Praktikum in Schweden und insbesondere Uppsala nur empfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe bereits mein ERASMUS Austausch in Uppsala gemacht und an der Uppsala University im IT-Fachbereich studiert. Ich habe in dem gr\u00f6\u00dften Wohnheim in Flogsta (in dem die meisten Austauschstudierenden wohnen) und beim Tanzen und Brettspielen in den Nations unglaublich viele nette und interessante Meschen getroffen und enge Freundschaften gekn\u00fcpft. 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