{"id":880,"date":"2023-06-19T13:55:47","date_gmt":"2023-06-19T11:55:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/?p=880"},"modified":"2024-02-22T12:33:16","modified_gmt":"2024-02-22T11:33:16","slug":"praktikum-in-einem-universitaetsklinikum-auf-la-reuinion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/auslandspraktikum\/2023\/06\/19\/praktikum-in-einem-universitaetsklinikum-auf-la-reuinion\/","title":{"rendered":"Praktikum in einem Universit\u00e4tsklinikum auf La R\u00e9uinion"},"content":{"rendered":"<p>Auf La Reunion war ich eher zuf\u00e4llig im Verlauf meiner Bewerbungen auf Frankreich gekommen. Das Uniklinikum ist \u00fcberraschend gro\u00df und gr\u00f6\u00dftenteils gut ausgestattet. Nur der Hygienestandard ist bedeutend geringer als in Deutschland. Ich war haupts\u00e4chlich auf der Inneren Medizin. Auf Station ist f\u00fcr PJler so gut wie nichts zu tun. Die Schwestern \u00fcbernehmen einen Gro\u00dfteil der Arbeit. Montags und donnerstags findet morgens eine Art \u00dcbergabe statt, wo alle Patienten F\u00e4lle besprochen werden, Mittwoch gibt es immer Vortr\u00e4ge der Internes und der \u00c4rztInnen \u00fcber medizinische Themen. Es bedarf im weiteren Verlauf sehr viel Eigeninitiative, Aufgaben zu bekommen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir waren 2 PJlerinnen auf der Station. Einige \u00c4rzte waren engagiert und bezogen die PJler mit ein, andere wiederrum ignorierten einen komplett. Im Endeffekt muss man die richtigen Leute finden, sich an diese ran h\u00e4ngen und Initiative zeigen, damit man selber etwas machen darf bzw. einem Dinge erkl\u00e4rt werden. Der Lerneffekt ist also wie \u00fcberall sehr abh\u00e4ngig davon, an wen man ger\u00e4t. Meist schmackhaftes Mittagessen gibt es im Externat umsonst. Toll war, dass wir immer insgesamt als Gruppe gegangen sind und zusammen zu Mittag gegessen haben.<\/p>\n<p>Die Insel La R\u00e9union ist wundersch\u00f6n, aber ein halbes Tertial ist meines Erachtens ausreichend. Als Reiseziel ist La R\u00e9union definitiv zu empfehlen: die St\u00e4nde sind sehr sch\u00f6n und man kann trotz der Haigefahr fast \u00fcberall schwimmen. Au\u00dferdem gibt es etliche Wanderungen mit Wasserf\u00e4llen, sch\u00f6nen Ausblicken und atemberaubender Natur.<br \/>\nAusgehm\u00f6glichkeiten gibt es viele auf La R\u00e9union, aber generell muss man daf\u00fcr ein Auto haben. Die letzten Busse auf der Insel fahren gegen 19 Uhr, und im allgemeinen ist die Infrastruktur sehr schlecht. Auch schafft die Insel die Kapazit\u00e4t an Menschen nicht, man muss sich wirklich auf viel Zeitverlust in Form von Staus einstellen.<br \/>\nAuch muss man sich darauf einstellen, dass das Leben sehr teuer ist auf der Insel, vor allem wenn man sich zu den teuren Mietkosten ein Auto mietet. Au\u00dferdem ist eine Unterkunft \u00fcber Airbnb zu buchen, nicht zu empfehlen. Alle Studierende, die ich kennen gelernt habe und die \u00fcber Airbnb ihre Unterkunft gebucht haben, hatten (inklusive mir) sehr schlechte Erfahrungen gemacht.<br \/>\nGem\u00fcse und Obst sollte man immer auf den M\u00e4rkten kaufen und am besten Sonnencreme genug und vorr\u00e4tig aus Deutschland mitbringen.<br \/>\nInsgesamt war es ein tolles Tertial, auch wenn ich lerntechnisch nicht viel mitgenommen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf La Reunion war ich eher zuf\u00e4llig im Verlauf meiner Bewerbungen auf Frankreich gekommen. 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