{"id":1237,"date":"2019-07-08T12:47:28","date_gmt":"2019-07-08T10:47:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/?p=1237"},"modified":"2019-06-21T12:48:18","modified_gmt":"2019-06-21T10:48:18","slug":"per-anhalter-durch-den-immobilienmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/2019\/07\/08\/per-anhalter-durch-den-immobilienmarkt\/","title":{"rendered":"Per Anhalter durch den Immobilienmarkt"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr unseren zweiten Blogeintrag haben wir uns etwas Hilfe geholt. Hatten wir im letzten Blogbeitrag unsere eigenen Rechercheergebnisse pr\u00e4sentiert, wollten wir nun zus\u00e4tzlich Experten zum Thema Aldi und Wohnungsmarkt befragen. Hierzu hat sich freundlicherweise der leitende Redakteur Immobilien der Zeitung DIE WELT, Michael Fabricius, zur Verf\u00fcgung gestellt. Ebenso die Senior Spezialistin Unternehmenskommunikation von ALDI Nord, Verena Lissek. Zum Schluss kommt noch ein Berliner Stadtplaner zu Wort, der aber anonym bleiben m\u00f6chte. Daf\u00fcr an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an unsere Interviewpartner.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Der Journalist<\/strong><\/p>\n<p>Das Nachfolgende ist eine sinngem\u00e4\u00dfe Wiedergabe des Interviews mit Michael Fabricius.<\/p>\n<p>Wie im letzten Beitrag schon angesprochen, f\u00fchrt ALDI das Wohnungsbauprojekt nicht aus reiner N\u00e4chstenliebe durch. Im Zuge einer Modernisierungskampagne ist ALDI zur Zeit damit besch\u00e4ftigt, seine Filialen baulich zu \u00fcberholen. Das f\u00fchrt oft dazu, dass die M\u00e4rkte abgerissen und in neuer Gestalt wieder aufgebaut werden. Der Hauptgrund f\u00fcr diesen Neubau ist die Vergr\u00f6\u00dferung der Verkaufsfl\u00e4che. Das Problem dabei? Baugenehmigungen werden in Berlin f\u00fcr einst\u00f6ckige Geb\u00e4ude kaum noch vergeben. Es geht also um <strong>eine effiziente Nutzung der Fl\u00e4chen<\/strong>. Wenn ALDI Wohnungen \u00fcber dem Markt baut, kann auch der Markt vergr\u00f6\u00dfert werden. Zus\u00e4tzlich sind die Kunden gleich im eigenen Haus. Geplant sind sogar Fahrst\u00fchle bis an den Markteingang. Der ALDI-Markt als verl\u00e4ngerter K\u00fchlschrank sozusagen. Das ist Kundenbindung.<\/p>\n<p>Das dabei auch noch positive PR entsteht kommt nat\u00fcrlich gelegen, ist aber nicht das Ziel des Projektes. Es wird auch keine Risikostreuung angestrebt, im dem der Konzern Standbeine in anderen Branchen aufstellen will. Es wird also keine Diversifikation im eigentlichen Sinn angestrebt, da mit den Wohnungen auch kein Gewinn angestrebt wird.<br \/>\nHier geht es um Effizienz. Um Baugenehmigungen. ALDI ist ein schlanker, optimierter Konzern, der sich auf sein Kerngesch\u00e4ft fokussiert und sich <strong>notgedrungen im Immobilienmarkt<\/strong> wiederfindet. Es werden somit auch nur Wohnungen \u00fcber M\u00e4rkten entstehen und nicht unabh\u00e4ngig davon. Und diese werden sehr wahrscheinlich in der Hand des Konzerns bleiben, da die Grundst\u00fccke auf keinen Fall verkauft werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1252\" aria-describedby=\"caption-attachment-1252\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1252 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/Berlin_Neukoelln_8Hermannstrasse-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/Berlin_Neukoelln_8Hermannstrasse-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/Berlin_Neukoelln_8Hermannstrasse.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1252\" class=\"wp-caption-text\">Die ersten Wohungen werden in Berlin Lichtenberg und Neuk\u00f6lln gebaut &#8211; innerhalb des S-Bahnrings.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Generell geht ALDI sehr vorsichtig vor. Es gibt zwei Pilotprojekte in Berlin Neuk\u00f6lln und Berlin Lichtenberg. Und bevor die nicht erfolgreich verlaufen sind, wird man auch mit keinen weiteren Bauprojekten rechnen k\u00f6nnen. Es wird also ein l\u00e4ngerer Prozess werden und in der Masse auch nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein, wenn es um den Wohnungsmangel insgesamt in Berlin geht. Auch ist nicht jeder ALDI-Markt f\u00fcr einen Wohungs\u00fcberbau geeignet. <strong>Es geht hierbei um die Standortfrage<\/strong>. So kommen M\u00e4rkte an Autobahnen, in Gewerbegebieten oder anderen Standorten,an denen das Wohnumfeld ungeeignet erscheint, nicht in Frage. Die Kaltmiete soll 10\u20ac pro qm nicht \u00fcbersteigen und ein Teil der Wohnungen werden auch f\u00fcr 6,5\u20ac pro qm vermietet. Damit ist sichergestellt, dass die Wohnungen auch garantiert vermietet sind. Das Bauprojekt wir an einen Bautr\u00e4ger abgegeben und auch die Verwaltung der Wohnungen soll eine professionelle Wohnungsverwaltung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><strong>ALDI<\/strong><\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung wird auch von ALDI best\u00e4tigt, wie das folgende Interview zeigt.<br \/>\nUnsere Ansprechpartnerin war Verena Lissek, Senior Spezialistin Unternehmenskommunikation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<details>\n<summary><strong> 1. Inwiefern beabsichtigt ALDI den Berliner Wohnungsmangel zu<\/strong><br \/>\n<strong>begrenzen?<\/strong><\/summary>\n<p>Unsere konkreten Vorhaben im Bereich Immobilien beziehen sich derzeit<br \/>\nausschlie\u00dflich auf den Raum Berlin. In Berlin haben wir uns f\u00fcr eine<br \/>\nStrategie entschieden, um den Vorgaben der Stadt bzw. der<br \/>\nst\u00e4dtebaulichen Notwendigkeiten sowie dem Wohnungsmangel zu begegnen.<br \/>\nBislang haben wir dort zwei Leuchtturmprojekte definiert, die an den<br \/>\nStandorten Berlin Lichtenberg und Neuk\u00f6lln realisiert werden sollen.<br \/>\nInsgesamt sollen in Berlin rund 2.000 Wohnungen gebaut werden. F\u00fcr die<br \/>\nLeuchtturmprojekte in Berlin Lichtenberg und Neuk\u00f6lln gilt maximal 200<br \/>\nWohnungen.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>2. Handelt es sich bei den Wohnungen um Sozialwohnungen? Bzw. was ist<\/strong><br \/>\n<strong>das Publikum\/ die Zielgruppe des Projekts?<\/strong><\/summary>\n<p>Wir statten die Objekte freiwillig zu einem Drittel mit Sozialwohnungen<br \/>\naus. Hier gilt der aktuelle Satz der Stadt (6,50 Euro pro Quadratmeter).<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>3. Inwiefern wird ALDI durch die Diversifikation\/ den Eintritt in den<\/strong><br \/>\n<strong>Immobilienmarkt zu einem Mischkonzern?<\/strong><\/summary>\n<p>Nat\u00fcrlich ist und bleibt der Lebensmitteleinzelhandel unser<br \/>\nHauptgesch\u00e4ft. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir in der Region ein zukunftssicheres<br \/>\nFilialnetz entwickeln. Gr\u00f6\u00dfere Verkaufsfl\u00e4chen sind daf\u00fcr sowohl jetzt<br \/>\nschon als auch erst recht in der Zukunft unverzichtbar. Mit der<br \/>\nMischnutzung bekommen wir so Vorteile f\u00fcr alle Beteiligten:<br \/>\nEinzelhandelsfl\u00e4chen, Nachverdichtung und dringend ben\u00f6tigten Wohnraum.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>4. Was sind die Risiken f\u00fcr ALDI im Einstieg in den Immobilienmarkt?<\/strong><\/summary>\n<p>Die Unternehmensgruppe ALDI Nord zeichnet sich durch schlanke<br \/>\nStrukturen, effektives Management sowie jahrzehntelange Erfahrung in der<br \/>\nBaubranche aus. Dar\u00fcber hinaus profitieren wir von einem starken<br \/>\nNetzwerk.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>5. Werden die Wohnungen ausschlie\u00dflich auf bestehenden M\u00e4rkten gebaut<\/strong><br \/>\n<strong>oder gibt es Bestrebungen Wohnungen auch ohne ALDI-Markt zu errichten?<\/strong><\/summary>\n<p>Bei den entsprechenden Fl\u00e4chen handelt es sich um Bestandsstandorte.<br \/>\nDie M\u00e4rkte werden an den jeweiligen Standorten erneuert. Grunds\u00e4tzlich<br \/>\nkann man sagen, dass bei den ausgew\u00e4hlten Projekten der Markt<br \/>\n(Giebeldach) abgerissen wird. Der Neubau hat im Erdgeschoss einen ALDI<br \/>\nMarkt, dar\u00fcber liegend entstehen Etagen mit Wohnungen. Eine<br \/>\n&#8222;Erweiterung&#8220; oder &#8222;Aufstockung&#8220; eines bestehenden Marktes ist statisch<br \/>\nnicht m\u00f6glich.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>6. Es scheint eine win-win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten zu sein.<\/strong><br \/>\n<strong>Welche negativen Seiten gibt es?<\/strong><\/summary>\n<p>Der Entschluss f\u00fcr unsere Immobilienvorhaben ist die Symbiose aus dem<br \/>\nInteresse der Stadt Berlin an bezahlbarem Wohnraum und gro\u00dffl\u00e4chigen<br \/>\nALDI Verkaufsstellen \u2013 eine Win Win-Situation f\u00fcr beide Seiten.<\/p>\n<p>Da wir uns mit unseren Vorhaben in einer Reihe mit s\u00e4mtlichen gro\u00dfen<br \/>\nBauvorhaben in Berlin befinden, kann es aufgrund der Komplexit\u00e4t<br \/>\nunterschiedlicher Abstimmungen und Genehmigungsverfahren nat\u00fcrlich zu<br \/>\nVerz\u00f6gerungen kommen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns \u00fcber die positive<br \/>\nBegleitung und Unterst\u00fctzung unserer Planungen seitens der<br \/>\nverantwortlichen Stellen des Landes Berlin sowie der jeweiligen<br \/>\nStadtbezirke. Auf diese vertrauensvolle Zusammenarbeit setzen wir auch<br \/>\nweiterhin.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>7. Woher nimmt ALDI die Expertise f\u00fcr dieses Projekt?<\/strong><\/summary>\n<p>Wir sind in diesem Bereich gut aufgestellt und arbeiten erfolgreich mit<br \/>\nlangj\u00e4hrigen Partnern zusammen.<\/p>\n<\/details>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><small>[Zum \u00d6ffnen der Antworten bitte die Fragen anklicken.]<\/small><br \/>\n<strong>Der St\u00e4dteplaner <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1248\" aria-describedby=\"caption-attachment-1248\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1248 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/park-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/park-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/park-768x511.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2019\/06\/park.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1248\" class=\"wp-caption-text\">Die st\u00e4dtischen Gr\u00fcnfl\u00e4chen sollten nicht bebaut sondern weiter als Erholungsfl\u00e4chen genutzt werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch aus der Perspektive der Stadtplanung <strong>ist das Vorhaben selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcnschenswert<\/strong>. Schlie\u00dflich ist es die Vorgabe der Stadt, dass Lebensmittelm\u00e4rkte die Fl\u00e4che nicht mehr einst\u00f6ckig bebauen sollen. Das entspricht dem Vorhaben der Nachverdichtung ohne neue Fl\u00e4chen zu versiegeln. Aus Sicht der Stadtplanung kann die L\u00f6sung des Wohnungsmangels nicht das Zubauen der freien Fl\u00e4chen sein. St\u00e4dte leben von gr\u00fcnen Erholungsfl\u00e4chen.<br \/>\nBesonders positiv wird der Leuchtturmcharakter des Projekts hervorgehoben. Dieser kann andere Unternehmen dazu motivieren, es ALDI nachzutun.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch Probleme bei diesem Model. ALDI darf seine Verkaufsfl\u00e4che vergr\u00f6\u00dfern, da es sich der Konzern leisten kann, Wohnungen dar\u00fcber zu bauen. Wie sieht es aber mit Unternehmen aus, die finanziell nicht dazu in der Lage sind? Hier m\u00fcsste sicherlich im Einzelfall verhandelt werden, um nicht unfaire Wettbewerbsvorteile zu generieren. Ebenfalls unklar ist die Frage nach den zus\u00e4tzlichen Stellpl\u00e4tzen f\u00fcr die Autos der Mieter. Die beste L\u00f6sung w\u00e4re sicherlich eine Tiefgarage aber die ist sehr kostenintensiv.<\/p>\n<p><strong>Die Studenten<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind urspr\u00fcnglich mit der Annahme an unsere Betrachtung gegangen, dass ALDI ein klassisches Diversifikationsprojekt durchf\u00fchrt. Dies ist nicht der Fall. Tats\u00e4chlich ist der Discounter eher zur\u00fcckhaltend, beim Einstieg in den neuen Markt, da es nicht um eine breitere Aufstellung geht. Es sollen schlicht effiziente M\u00f6glichkeiten gefunden werden, um das Kerngesch\u00e4ft voranzutreiben. ALDI f\u00fchrt diese Projekte auch nicht allein, sondern beauftragt Partnerunternehmen. Eine Art Ausflug per Anhalter sozusagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr unseren zweiten Blogeintrag haben wir uns etwas Hilfe geholt. Hatten wir im letzten Blogbeitrag unsere eigenen Rechercheergebnisse pr\u00e4sentiert, wollten wir nun zus\u00e4tzlich Experten zum Thema Aldi und Wohnungsmarkt befragen. Hierzu hat sich freundlicherweise der leitende Redakteur Immobilien der Zeitung DIE WELT, Michael Fabricius, zur Verf\u00fcgung gestellt. 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