{"id":726,"date":"2018-07-06T18:00:33","date_gmt":"2018-07-06T16:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/?p=726"},"modified":"2018-07-04T21:56:19","modified_gmt":"2018-07-04T19:56:19","slug":"verantwortung-am-scheitern-des-ber-spd-und-linke-im-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/2018\/07\/06\/verantwortung-am-scheitern-des-ber-spd-und-linke-im-vergleich\/","title":{"rendered":"\u201cKonstruktion einer gro\u00dfen Verantwortungslosigkeit\u201d &#8211; SPD und Linke im Vergleich"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_727\" aria-describedby=\"caption-attachment-727\" style=\"width: 912px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-727 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild1Linke.png\" alt=\"\" width=\"912\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild1Linke.png 912w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild1Linke-300x225.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild1Linke-768x575.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-727\" class=\"wp-caption-text\">Leeres, gigantisches Flughafengel\u00e4nde<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Rahmen unseres Projektes hatten wir die Chance das Gel\u00e4nde des Flughafens BER in Sch\u00f6nefeld zu besichtigen. Dabei fiel vor allem eines auf: Der leere, riesige Flughafen wirkt fast wie aus der Zeit gefallen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist, dass auf den Computern auf dem Gel\u00e4nde noch immer das Betriebssystem Windows XP l\u00e4uft. Selbst wenn morgen fr\u00fch der erste Flieger starten w\u00fcrde, ist der Traum von einem modernen internationalen Luftkreuz in der Hauptstadt, auf dem neuesten Stand der Technik, das allen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt, l\u00e4ngst geplatzt.<br \/>\nJutta Matuschek von den Linken und Frank Zimmermann von der SPD, die beide im Untersuchungsausschuss des BER sa\u00dfen und dementsprechend einen sehr guten \u00dcberblick \u00fcber die Gesamtsituation haben, schilderten uns in Experteninterviews, wie es ihrer Meinung nach so weit kommen konnte.<\/p>\n<p>Obwohl die Parteien in vielerlei Hinsicht recht \u00e4hnliche Ansichten vertreten, Frank Zimmermann die Arbeit des Untersuchungsausschusses gar mit \u201eKonsens [in den wesentlichen Punkten]\u201c und \u201egute[r] Zusammenarbeit \u00fcber die Parteigrenzen hinweg\u201c beschreibt, sieht Jutta Matuschek die Situation \u201ekritischer\u201c. Die gro\u00dfe Koalition SPD\/CDU habe beispielsweise wenig Interesse an der Aufkl\u00e4rung der enormen Kosten gehabt, weshalb Linke und Gr\u00fcne noch ein Sondervotum abgaben, in dem ihre Interessen und Anliegen besser vertreten waren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_1047\" aria-describedby=\"caption-attachment-1047\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1047 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/07\/Foto-Beitrag-e1530729342427.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1047\" class=\"wp-caption-text\">Flughafen BER nutzt immer noch Windows XP Betriebssystem<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Wie war es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, dass die <a href=\"https:\/\/www.flughafen-berlin-kosten.de\/\">Kosten<\/a> zu solch gigantischen Summen in die H\u00f6he schossen und immer noch weitersteigen?<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Jutta Matuscheck nennt \u201eNachtr\u00e4ge durch [die] baubegleitende Planung und das st\u00e4ndige Nachschie\u00dfen von Forderungen durch die Firmen, eben durch die v\u00f6llige Vernachl\u00e4ssigung der \u00dcberpr\u00fcfung der Projektstruktur durch den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung\u201c als Gr\u00fcnde hierf\u00fcr. Sie kritisiert die Struktur des Projekts scharf, die zum \u201eKonstruieren einer gro\u00dfen Verantwortungslosigkeit\u201c mit einer mangelhaften Kommunikation zwischen der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, der Gesellschafterversammlung und dem Aufsichtsrat f\u00fchrte.<br \/>\nF\u00fcr alle Steuerzahler gibt es jedoch auch eine positive Nachricht. Laut Frank Zimmermann sei die Finanzierung des Berliner Anteils f\u00fcr die Fertigstellung des Projekts durch \u201eerhebliche \u00dcbersch\u00fcsse durch Steuereinnahmen\u201c und \u201eR\u00fcckstellungen\u201c gesichert, sodass der laufende Betriebshaushalt nicht tangiert werde.<\/p>\n<p><em>Aber wie kann es denn nun sein, dass der festgesetzte Termin immer weiter nach hinten geschoben werden musste, sodass nun bereits seit \u00fcber zehn Jahren am Flughafen gewerkelt wird?<\/em><br \/>\nFrank Zimmermann schilderte uns zu Beginn des Interviews seine Sicht der Dinge in einigen Punkten. Zun\u00e4chst sei die Standortwahl schlicht und ergreifend falsch gewesen. Am Alternativstandort Sperenberg in Brandenburg w\u00e4ren weitaus weniger Anwohner betroffen gewesen, was die L\u00e4rm- und Schallschutzthematik exorbitant vereinfacht h\u00e4tte. Dar\u00fcber hinaus stellte die Brandschutz- und Entrauchungsanlage in einem Terminal ein gro\u00dfes Problem dar, da sie so konzipiert war, entgegen der Physik, Rauch nach unten hin abzutransportieren, was den Bau extrem verkomplizierte. M\u00e4ngel an der Ausf\u00fchrungsplanung, ein Hin- und Herschieben von Schuld zwischen den Ausf\u00fchrenden und Planern des Projekts sowie eine mangelhafte Bau\u00fcberwachung betrachtet Zimmermann als weitere zentrale Punkte. Umbauten aufgrund erh\u00f6hter EU-Anforderungen, die viel Zeit und Geld kosteten, kamen hinzu. Ebenfalls wurde das Warnsystem zur Beurteilung der Baufortschritte manipuliert, sodass der Aufsichtsrat dachte, alles w\u00e4re im gr\u00fcnen Bereich, w\u00e4hrend eigentlich die Alarmglocken schon h\u00e4tten l\u00e4uten m\u00fcssen. \u201eDie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat systematisch den Aufsichtsrat \u00fcber die Zust\u00e4nde get\u00e4uscht.\u201c Zu allem \u00dcberfluss erschwerten viele personelle Wechsel sowie Machtk\u00e4mpfe und Parallelstrukturen in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung den Bau. \u201eSelbstbetrug\u201c und ein \u201ekollektive[r] Realit\u00e4tsverlust\u201c pr\u00e4gten die Bauphase des Flughafen BER.<br \/>\nMan hat das Gef\u00fchl, alles was bei einem Gro\u00dfprojekt falsch laufen kann, ist hier falsch gelaufen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_728\" aria-describedby=\"caption-attachment-728\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-728 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild2Linke-300x220.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild2Linke-300x220.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild2Linke-768x563.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild2Linke.png 937w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-728\" class=\"wp-caption-text\">Terminal im BER immer noch eine einzige Baustelle<\/figcaption><\/figure>\n<p>Um herauszufinden, wie ein solches Desaster in Zukunft verhindert werden k\u00f6nnte, fragten wir die Politiker nach \u201elessons learned\u201c, die sie aus dem BER-Projekt mitgenommen haben und was bei k\u00fcnftigen Gro\u00dfprojekten auf keinen Fall so passieren darf. Interessanterweise fiel das Fazit der beiden in zwei Punkten sehr \u00e4hnlich aus. F\u00fcr Frank Zimmermann muss zuk\u00fcnftig \u201emaximale Transparenz\u201c durch \u201einternes Controlling\u201c sichergestellt werden. Au\u00dferdem pl\u00e4diert er f\u00fcr eine \u201everl\u00e4ssliche und eher einfache Planung\u201c. Es sollten lieber weniger komplizierte Entw\u00fcrfe gefertigt werden, was zu geringeren Kosten und vor allem dazu, dass technische und architektonische Fehler vermieden werden k\u00f6nnen, f\u00fchren w\u00fcrde. Auch Matuschek nennt eine funktionierende \u201ebaubegleitende Planung\u201c und funktionierende \u201eKontrollmechanismen\u201c mit einer gewissen \u201eRisikodisziplin\u201c als ma\u00dfgebliche Punkte. Weiterhin sollte die Unternehmensf\u00fchrung ihre Rechte und Pflichten kennen und \u201esich nicht davor scheuen, [\u2026] die Unternehmensstruktur extern untersuchen zu lassen\u201c.<br \/>\nDie dritte Erfahrung f\u00fcr Frank Zimmermann ist, die Wichtigkeit \u201eeiner zusammengefassten baulichen Verantwortung f\u00fcr die gesamte Baustelle.\u201c Seiner Meinung nach h\u00e4tte man mit \u201eeinem Generalunternehmer eine viel bessere Steuerung des Gesamtunternehmens hinkriegen\u201c k\u00f6nnen.<br \/>\nJutta Matuschek sieht das anders. Sie glaubt, dass auch ein einzelner Generalunternehmer nicht alle Probleme h\u00e4tte l\u00f6sen k\u00f6nnen. Das Projekt w\u00e4re dann zwar nicht an der Struktur, aber sicherlich an anderen Faktoren gescheitert und sagt, dass \u201eauch \u00f6ffentliche Unternehmen durchaus in der Lage sein m\u00fcssen und sein k\u00f6nnen, Gro\u00dfprojekte zu stemmen.\u201c<\/p>\n<p>In einem weiteren Punkt sind sich Matuschek und Zimmermann allerdings sehr einig: \u201eEs gibt eigentlich gar keine andere vern\u00fcnftige Idee als fertig bauen, in Betrieb nehmen.\u201c (Matuschek) Und auch Frank Zimmermann ist \u00fcberzeugt, dass der Flughafen fertig gestellt werden m\u00fcsse.<br \/>\nDen Er\u00f6ffnungstermin im Herbst 2020 erachtet Frank Zimmermann nun aber &#8211; sofern nichts \u201eUnerwartetes passieren wird\u201c \u2013 f\u00fcr \u201erealistisch\u201c.<\/p>\n<p>Vergleicht man die Interviews von Jutta Matuschek und Frank Zimmermann in Hinblick auf ihre Einstellung zum Stakeholdermanagement, f\u00e4llt auf, dass Matuschek eher projektbezogenes Stakeholdermanagement bef\u00fcrwortet, um die gleichberechtigte Diskussion zwischen allen Beteiligten zu f\u00f6rdern und gemeinsam L\u00f6sungen zu erarbeiten, w\u00e4hrend Zimmermann eher den Blickwinkel des organisationsbezogenen Stakeholdermanagements vertritt, indem Stakeholdermanagement mehr von einer Organisation als Abwehr gegen \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse mit einzelnen Stakeholdern gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend unserer Recherche und den Interviews f\u00fcr unser Projekt ist uns dar\u00fcber hinaus besonders bewusst geworden, was f\u00fcr einen enormen Einfluss insbesondere die Medien auf Gro\u00dfprojekte dieser Art haben. Die Medien k\u00f6nnen nicht nur die Meinung der \u00d6ffentlichkeit durch Bashing einzelner Personen, wie z.B. im Fall Wowereit beeinflussen. Auch die Politik nutzt die Medien, um dem was in Parlamenten und Aussch\u00fcssen keinen Platz findet, eine Plattform zu geben und auf diese Weise an Reichweite zu gewinnen. Auch Jutta Matuschek sch\u00e4tzt \u201edas Nehmen und Geben zwischen Medien und Akteuren.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-729 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild3Linke.png\" alt=\"\" width=\"944\" height=\"651\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild3Linke.png 944w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild3Linke-300x207.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/files\/2018\/06\/Bild3Linke-768x530.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><em>Abschlie\u00dfend jedoch bleibt die Frage: H\u00e4tte das Scheitern des Projekts verhindert werden k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<p><em>H\u00e4tte ein einzelner privater Gro\u00dfunternehmer das Projekt zum Erfolg gef\u00fchrt, lag es an der mangelhaften Kommunikation zwischen allen Beteiligten oder an technischen und architektonischen Problemen?<\/em><\/p>\n<p>R\u00fcckblickend ist so viel schiefgelaufen, dass die Frage, woran das Scheitern genau gelegen hat, nicht eindeutig zu beantworten und die Schuld nicht nur bei einer Stakeholdergruppe zu suchen ist.<br \/>\nFest steht aber, dass die Politik und somit auch die Parteien SPD und Linke ihren Teil zur Verz\u00f6gerung des Gro\u00dfprojekts BER beigetragen haben. Zu hoffen bleibt nur, dass f\u00fcr die Fertigstellung dieses und weiterer Gro\u00dfprojekte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt werden wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen unseres Projektes hatten wir die Chance das Gel\u00e4nde des Flughafens BER in Sch\u00f6nefeld zu besichtigen. Dabei fiel vor allem eines auf: Der leere, riesige Flughafen wirkt fast wie aus der Zeit gefallen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist, dass auf den Computern auf dem Gel\u00e4nde noch immer das Betriebssystem Windows XP l\u00e4uft. 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