{"id":905,"date":"2018-07-02T18:00:15","date_gmt":"2018-07-02T16:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/?p=905"},"modified":"2018-07-11T19:12:21","modified_gmt":"2018-07-11T17:12:21","slug":"ber-interview-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/ber\/2018\/07\/02\/ber-interview-medien\/","title":{"rendered":"Der BER aus Sicht der Medien"},"content":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge \u00fcber das Scheitern des BER gibt es unz\u00e4hlige. W\u00e4re es nicht einmal interessant das Thema BER nicht durch Medien, sondern aus der Perspektive der Journalisten zu erfahren?<\/p>\n<p>Genau das wurde im Rahmen des Moduls Projektmanagement an der Freien Universit\u00e4t Berlin erm\u00f6glicht. Durch das Engagement des Juniorprofessors Herrn Dr. Timo Braun und sein Team gelang es etliche Experten rund um das Thema BER zu akquirieren. In enger Kooperation mit den Experten fanden Interviews statt, die einen Eindruck verschiedenster Stakeholder-Gruppen wiederspiegelten.<\/p>\n<p>Als Vertreter der Medien befragten die Studenten, den seit 2018 leitenden Redakteur der Rubrik Immobilien in der Tageszeitung WELT, Michael Fabricius (M.F.). Eine Ausbildung an der K\u00f6lner Journalistenschule f\u00fcr Politik und Wirtschaft, ein Studium in Volkswirtschaftslehre und mehr als 20 Jahre Berufserfahrung pr\u00e4gen seine Kompetenzen und seine berufliche Laufbahn. Zudem wurde Lorenz Maroldt (L.M.), der seit 2004 Chefredakteur des Tagesspiegels ist, als Gast begr\u00fc\u00dft. Er absolvierte ein Studium in Politikwissenschaften und konnte ebenfalls durch mehr als 20 Jahre Berufserfahrungserfahrung kompetentes Wissen im Bereich Journalismus vermitteln.<\/p>\n<p>Der Auszug des Interviews der beiden Experten betont verschiedene Ans\u00e4tze und \u00dcberlegungen hinsichtlich des BERs. Es wird ersichtlich, wie heterogen, an sich homogene Stakeholder, untereinander agieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was sind Ihrer Meinung nach die Ursachen des Scheiterns des Gro\u00dfprojekts BER?<\/strong><\/p>\n<p>L.M.: <em>\u201e<\/em><em>Die Frage was ist eigentlich das Scheitern des Projekts kann man ja auch nochmal aufsplittern [&#8230;]. Es gibt ja nicht nur schwarz oder wei\u00df und Schuld oder Unschuld bei dem Ding. Der Kardinalfehler war glaube ich schon politisch verursacht: Die Ausschreibung zu stoppen und das Ding in kleine Lose zu verteilen. So fing der ganze \u00c4rger an. [&#8230;] Sowohl die Planer engagiert zu haben, die mit dem Ding \u00fcberfordert waren, als auch die Planer rauszuschmei\u00dfen und ihnen die ganzen Unterlagen mitzugeben, hat nat\u00fcrlich auch das Projekt massiv zur\u00fcckgeworfen. Nat\u00fcrlich wird das die Hauptursache f\u00fcr die ganzen Punkte sein, die jetzt abzuarbeiten sind. [&#8230;]Das hat die Sache nat\u00fcrlich nach der geplatzten Er\u00f6ffnung teilweise um Jahre zur\u00fcckgeworfen. Diese Sachen zu rekonstruieren, wo liegen \u00fcberhaupt hier alles Kabel und welche Kabel sind das? Da gibt\u2018s ja keine Unterlagen mehr dar\u00fcber. So, das hei\u00dft also sowohl das Engagieren eines Planungsb\u00fcros, das \u00fcberfordert war, als auch das einfach jetzt weg mit denen, das sind die Schuldigen, hat zu diesen Verz\u00f6gerungen beigetragen. Ich w\u00fcrde mal tippen, kalkulieren: 1\/3 Politik, 2\/3 Planung. [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p><em>Wobei die Sch\u00f6nheit des Flughafens ist schon auch ein wichtiges Thema. [&#8230;]Da sind ganz ganz viele Sachen gemacht worden, weil man damals einen auf dicke Hose machen wollte. Also wir wollen den sch\u00f6nsten Flughafen haben. Dabei wei\u00df jeder im Grunde genommen, bei einem Flughafen kommt es nicht darauf an, dass er sch\u00f6n ist, sondern dass er funktioniert. Ich m\u00f6chte halt schnell durch die Sicherheitskontrolle und es nutzt mir nichts, wenn ich irgendwie \u2018ne halbe oder \u2018ne Stunde l\u00e4nger dastehe, dass die Wand sch\u00f6n anget\u00fcncht ist. Und dass ich keine Entrauchungsanlage sehe, weil sie irgendwie dreimal um die Ecke gedreht sich unter \u2018ner Decke verbirgt. Also diesen Fehler wird man nicht noch einmal machen. Und \u00fcberall weltweit sind Flugh\u00e4fen nicht die sch\u00f6nsten Flugh\u00e4fen, sondern es sind eben die effektivsten Flugh\u00e4fen, die die besten sind. Das ist \u00fcbrigens einer der gro\u00dfen politischen Fehler gewesen damals, dass man eben versucht hat einen Flughafen zu bauen, der sch\u00f6n sein soll.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie die lokale und bundesweite Berichterstattung \u00fcber den BER beschreiben und k\u00f6nnen Sie uns auch etwas \u00fcber die internationale Berichterstattung erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p>L.M.: \u201e\u201e<em>Sie kommen aus der Stadt mit dem Flughafen\u201c <\/em><em>\u2013<\/em><em> das begegnet dir auch in Rio. Das ist so, das kennt jeder. Das ist als willkommener Kontrapunkt zu dem Ruf, den Deutschland auch international genie\u00dft, eben besonders effizient zu sein. Da wird das gerne genommen. Das begegnet einem auf der ganzen Welt. Das kennt jeder, dass Berlin die Stadt ist, die den Flughafen nicht er\u00f6ffnet bekommt. Was die Berichterstattung angeht ist es auch logisch: viele, die von au\u00dferhalb berichten, berichten teilweise Nonsens, schreiben ab oder behaupten irgendetwas, das einfach nicht stimmt. Machen halt Witze \u00fcber Dinge, die l\u00e4ngst erledigt sind, das ist ja klar, wenn man nicht vor Ort ist und das ganz intensiv betreibt. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p><em>Die Bereitschaft mit H\u00e4me auch in Deutschland \u00fcber diesen Flughafen Berlin zu berichten ist nat\u00fcrlich erkennbar. Also die Berichte in der S\u00fcddeutschen und zum Teil auch in der FAZ sind sehr sehr viel h\u00e4mischer. Bei uns sind die insgesamt ironischer, also die haben glaube ich in der Regel nicht so ein Zynismus und auch nicht sone H\u00e4me sondern versuchen es irgendwie eher ein bisschen auf die Leichte zu nehmen. Einfach um \u2018nen Kontrapunkt zu setzen auch zu den ganzen komplizierten Geschichten, die man eben nebenbei erkl\u00e4ren muss.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p>M.F.: \u201e<em>[&#8230;]. Man muss immer aufpassen beim Konsum von Boulevardzeitungen: das ist Knallhart, ich kenne das Gesch\u00e4ft, ich kenne die Redaktionskonferenzen von der BILD. Das ist unfassbar hart [..] Jeden Morgen, wenn die die Redaktionskonferenz machen, besteht die Aufgabe darin, wir schreiben jetzt ausschlie\u00dflich Dinge, die nicht schon in den Presseagenturen laufen oder im Internet stehen. Die m\u00fcssen jeden Tag irgendwas Eigenes bringen.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>Vor diesem Hintergrund [&#8230;] muss man die Berichterstattung der Boulevardzeitung betrachten, die machen da ja ganz eigenes Agenda-Setting und die transportieren mehr Gef\u00fchl und Meinung als Fakten. [&#8230;] Die \u00fcberregionale Bildzeitung macht das anders. Die haben tats\u00e4chlich auch gute Interviews.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der lokalen Berichterstattung bei dem Thema Flughafen besteht die Hauptaufgabe der BZ und der Bild darin, Emotionen zu transportieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Sie haben gesagt, dass sich die Berichterstattung durch das Interesse<\/strong> <strong>der Bev\u00f6lkerung, und durch neue oder r\u00fcckwirkende Erkenntnisse, ver\u00e4ndert hat.<\/strong><strong>\u00a0Inwieweit w\u00fcrden sie\u00a0sagen, dass auch das Stimmungsbild in der Bev\u00f6lkerung die Berichterstattung beeinflusst oder sagen sie, es ist g\u00e4nzlich andersherum, sodass eher die Medien ein starkes Interesse daran haben, das Meinungsbild zu pr\u00e4gen?<\/strong><\/p>\n<p>L.M.: <em>\u201e<\/em><em>Es gibt nat\u00fcrlich eine Wechselwirkung. Und die besteht nat\u00fcrlich aus Neugier beim Publikum und aus \u00dcberdruss. Also wenn man immer wieder schreibt: der Flughafen ist \u2018ne Schrottbaustelle, das ist ja so wie jeden Tag geht die Sonne auf, das will ja auch nicht jeden Tag einer lesen. Es gibt einen Abnutzungseffekt und dann gibt es nat\u00fcrlich immer wieder neues Interesse. Also ein neuer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer weckt neues Interesse. Eine neue Superpleite weckt auch neues Interesse. Also insofern besteht das Interesse auch in einer Wechselbewegung. Nat\u00fcrlich wollen wir nicht an unserem Publikum vorbei schreiben, arbeiten, das ist ja logisch, aber wir nehmen darauf nicht 100prozentig R\u00fccksicht. Sonst h\u00e4tten wir teilweise monatelang keine Zeile \u00fcber den BER geschrieben, weil die Leute tats\u00e4chlich irgendwann auch mal pappsatt sind und es nicht mehr lesen k\u00f6nnen. Das kann ja aber nicht sein, dass wir dann sagen: \u201eDann berichten wir nicht mehr dar\u00fcber\u201c. Denn wir verstehen unsere Aufgabe ja schon auch als Kontrollinstanz und insofern muss man nat\u00fcrlich ein bisschen austarieren, dass man die Leute nicht v\u00f6llig \u00fcberfordert aber wir bringen regelm\u00e4\u00dfig immer wieder auch sehr sehr detaillierte Texte, von denen wir schon auch wissen, also jetzt ein Burner wird das nicht, ne. Das lesen halt irgendwie die Leute, die sich damit intensiv besch\u00e4ftigen und alle anderen sagen: \u201eSchon wieder 180 Zeilen \u00fcber den BER. Sagt mir Bescheid, wenn das Ding aufgemacht wird.\u201c Aber dann kann man ja nicht sagen, wir stellen die Berichterstattung deswegen ein.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Wer pr\u00e4gt die \u00d6ffentliche Meinung neben den Medien am meisten?<\/strong><\/p>\n<p>M.F.: \u201e<em>Knifflige Frage, weil ich halt so die Lokalpolitik nicht so im Auge habe.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber so aus meiner Sicht, w\u00fcrde ich sagen, diejenigen die am lautesten schreien, haben immer \u2018ne h\u00f6here Pr\u00e4senzchance. Das ist leider vollkommen banal, aber Journalisten gehen doch fr\u00fcher oder sp\u00e4ter immer zu dem hin, der am lautesten schreit, weil sie denken, da muss ja irgendwas sein, wenn der hier so rumschreit [&#8230;].\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Ist es wirklich so, dass \u00fcber die die am lautesten schreien berichtet wird oder pr\u00e4gt vielleicht auch das Bild der Medien, die Meinung der Leute die aufschreien? Was war als erstes da? <\/strong><\/p>\n<p>M.F.: \u201e<em>Ja da gibt es sich selbst verst\u00e4rkende Effekte. Also ich wollte das jetzt auch nicht ganz so zugespitzt sagen: mit dem \u00b4am lautesten schreien\u00b4, das erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit, dass man platziert wird in den Medien. Hier kommt ja noch ein besonderer Faktor dazu: die Leute sind wahnsinnig genervt vom BER. Alle wissen, dass es Milliarden Steuergelder kostet. Die Verz\u00f6gerung hat die Stadt und die ganze Region wahnsinnig viel Geld gekostet. Es ist irgendwie frustrierend, es ist peinlich. Jemand der da drauf haut, der irgendwie sagt: \u201eDer BER ist das peinlichste Bauprojekt der Bundesrepublik Deutschland\u201c, der f\u00e4llt mit dieser \u00c4u\u00dferung sofort auf fruchtbaren Boden, weil die meisten Leute n\u00e4mlich auch so denken.\u201c <\/em><\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie die Berichterstattung beschreiben? <\/strong><\/p>\n<p>M.F.: \u201e<em>Die Berichterstattung hat sich emotionalisiert. Das liegt tats\u00e4chlich an dem Social Media Effekt, an dem Effekt der digitalen Berichterstattung, dieser Unmittelbarkeit der Berichterstattung. Ich habe das Gef\u00fchl ich bin sehr schnell sehr drin in diesem Berichterstattungsfeld. Die Politiker benutzen die Medien auch anders. Die S\u00e4tze sind k\u00fcrzer. Die Analysen sind k\u00fcrzer. Und so war das eher gemeint. Wer was Schlechtes \u00fcber den BER sagt, redet dem Volk nach dem Mund und dem Volk nach dem Mund reden das kommt immer gut. [&#8230;] Und es gibt auch bei der Berichterstattung sone gewisse Sehnsucht nach dem Scheitern, Sehnsucht nach der Katastrophe. Nat\u00fcrlich haben Journalisten auch \u2018ne gewisse Katastrophensehnsucht. [&#8230;] Ein totales Scheitern ist immer super. Warum? Weil sie k\u00f6nnen damit eines der Urinstinkte der Zuschauer bedienen. N\u00e4mlich [&#8230;] die Lust daran andere Leute untergehen zu sehen.\u201c <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie sehen Sie die aktuelle mediale Debatte? Hat die Berichterstattung noch Informationsgehalt? <\/strong><\/p>\n<p>M.F.: \u201e<em>[&#8230;] Da gab es so eine Phase, wo der Ton immer aggressiver geworden ist und immer mehr verr\u00fcckte Sachen geschrieben worden sind. Wo auch drin stand: \u201ader Flughafen wird nie fertig\u00b4. Und pl\u00f6tzlich hie\u00df es, das Terminal soll abgerissen und wieder aufgebaut werden [&#8230;] also total crazy Zeugs. L\u00fctke Daldrup hat im Winter dieses eine besagte Hintergrundgespr\u00e4ch gemacht. [&#8230;] Das war so ein Turning Point irgendwie. Danach hat sich die Tonalit\u00e4t in der Berichterstattung, finde ich, ge\u00e4ndert. Da waren wirklich sehr viele Leute dabei. Da waren bestimmt 18 Journalisten. Er hat erstmals richtig erz\u00e4hlt \u00fcber die Vertr\u00e4ge, \u00fcber die verschiedenen Baufirmen, \u00fcber das was schiefgelaufen ist. Das haben die Leute dann verstanden und haben pl\u00f6tzlich selber das auch eingebaut und haben auch gemerkt, was ist eigentlich vern\u00fcnftig zu schreiben und was ist nicht vern\u00fcnftig zu schreiben. Die hatten irgendeinen \u201eVernunftsfilter\u201c nach diesem Termin. Das hat man deutlich gemerkt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Haben sie die Konferenz am 17.12.17 mit L\u00fctke Daldrup auch als Wendepunkt der Berichterstattung wahrgenommen, der den Medien einen \u201eVernunftsfilter\u201c aufsetzte? <\/strong><\/p>\n<p>L.M.: <em>\u201e<\/em><em>Nee, also wir wenden bei der Berichterstattung beim BER an, was wir sonst auch anwenden. Und da richten wir uns nicht danach, wem k\u00f6nnte etwas gefallen oder nicht gefallen oder wir machen \u2018ne Konferenz, wir m\u00fcssen jetzt weniger kritisch sein, weil oder so<\/em><em>\u2026<\/em><em> Oder besonders kritisch. Ehrlich gesagt, das ist sone Vorstellung wie Journalismus funktioniert, die nur aus dem Fernsehen kommen kann oder aus schlechten Filmen. Also so funktioniert es nicht. Also alle die sich als Journalisten verstehen, die haben ja den Ehrgeiz m\u00f6glichst viel rauszukriegen und das auch zu schreiben. Und nicht irgendwie einen Filter draufzusetzen und zu sagen dem will ich nicht schaden oder dem will ich ganz besonders schaden. Also mir sind diese Kategorien auch v\u00f6llig fremd.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie sch\u00e4tzen Sie die zuk\u00fcnftige Entwicklung des BER ein?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Denken Sie, dass der BER zum geplanten Termin im Oktober 2020 er\u00f6ffnet wird?<\/strong><\/p>\n<p>L.M.: <em>\u201e<\/em><em>Ich gehe mal davon aus, dass der Flughafen er\u00f6ffnet. Ob er so er\u00f6ffnet wird, wie sie es jetzt noch geplant haben, machen wir mal ein Fragezeichen dran [&#8230;] Es ist ja ein Puffer eingebaut, ein zeitlicher f\u00fcr die Dinge die nicht funktionieren. Und nach unserer Berechnung ist der jetzt auf zwei Monate zusammengeschrumpft. D.h. wenn jetzt alles optimal l\u00e4uft, hat man nur noch einen zeitlichen Pannenpuffer von zwei Monaten. Das ist eigentlich zu wenig, um das noch hinzukriegen. Also es ist in dem Projekt noch nie so gewesen, dass \u00fcber so einen langen Zeitraum, [&#8230;] jetzt haben wir 2018 und das sind jetzt noch zwei<\/em> <em>Jahre hin, dass da nicht noch irgendetwas passiert ist fast ausgeschlossen. D.h. also ich rechne schon damit, dass es ultra knapp wird oder nochmal verschoben wird.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p>M.F.: <em>\u201e<\/em><em>Ich habe diesen L\u00fctke Daldrup jetzt \u0301n paar Mal kennengelernt und ich nehme dem ab, dass der es schafft diesen Flughafen im Jahr 2020 zu er\u00f6ffnen.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge \u00fcber das Scheitern des BER gibt es unz\u00e4hlige. W\u00e4re es nicht einmal interessant das Thema BER nicht durch Medien, sondern aus der Perspektive der Journalisten zu erfahren? Genau das wurde im Rahmen des Moduls Projektmanagement an der Freien Universit\u00e4t Berlin erm\u00f6glicht. 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