
Interview mit Prof. Klaus Kisker am 5.11.2018.
Vieles, was wir über universitäre Sammlungen wissen, steht in keinem Katalog und in keiner Datenbank. Es steckt in Erinnerungen, Arbeitspraktiken und Erfahrungswissen der Menschen, die Sammlungen über Jahre aufgebaut, betreut, erforscht und erschlossen haben.
Interviews können dazu beitragen, dieses Wissen als Forschungsressource zu sichern – vorausgesetzt, sie werden methodisch fundiert vorbereitet, technisch sauber umgesetzt und langfristig nutzbar archiviert.
Am 29. und 30. Juni 2026 laden die Koordinatorin der Universitätssammlungen, das Team Digitale Interview-Sammlungen der Universitätsbibliothek und das BUA-Projekt Digitales Netzwerk Sammlungen zu zwei praxisorientierten Workshops rund um Interviews in universitären Sammlungen ein.
Workshop 1: Methodik
Montag, 29. Juni 2026 | 10:00–14:00 Uhr
Der erste Workshop vermittelt Grundlagen der Interviewführung und behandelt unter anderem:
- Vorbereitung und Strukturierung von Interviews
- Fragetechniken und Gesprächsführung
- Reflexion der Rolle von Interviewenden
Workshop 2: Technik, Rechtliches & Nachnutzung
Dienstag, 30. Juni 2026 | 10:00–16:00 Uhr
Der zweite Workshop richtet den Blick auf die praktische Umsetzung und nachhaltige Nutzung von Interviews:
- Aufnahmetechnik (inkl. Hands-on-Übung)
- Rechteklärung und Nutzungsvereinbarungen
- Archivierung und Nachnutzung von Interviews
- Spracherkennung und Transkription in der Interviewauswertung
Ort: CoWorking Space der Zentralbibliothek der Freien Universität Berlin, Garystr. 39, 14195 Berlin.
Anmeldung bis 15. Juni 2026 per E-Mail an: collections@berlin-university-alliance.de
Wir freuen uns auf den Austausch mit allen Interessierten aus Sammlungen, Forschung und Infrastrukturarbeit.