Testzugriff für alle E-Zeitschriften von World Scientific

Bis zum 31. Juli 2020 kann über das FU-Uninetz auf das E-Zeitschriften-Angebot von World Scientific zugegriffen werden. Der weltweit agierende Verlag mit Hauptsitz in Singapur machte sich u. a. einen Namen durch die Herausgabe der renommierte Reihe Nobel Lectures der Nobel Foundation. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und einer vorhandenen Lizenz des Fachbereichs Mathematik/Informatik hat uns World Scientific den Zugriff auf alle Zeitschriftentitel eingeräumt.

Zugriff gibt es auf 186 E-Zeitschriften ab dem Jahrgang 2001 ff. folgender Fachgebiete:

Die einzelnen Artikel liegen als PDF- bzw. PDF-Plus-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen werden.

Sie möchten das Angebot über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

(Bildquelle: World Scientific)

VetCenter – Online-Portal zur Veterinärmedizin lizenziert

Nach einem Test ist die Datenbank VetCenter lizenziert worden und es kann weiterhin kostenfrei über das FU-Campusnetz darauf zugegriffen werden.

Das neue Online-Portal zur Veterinärmedizin vom zur Thieme Gruppe gehörenden Anbieter Enke preist punktgenaues Fachwissen für die Untersuchung und Diagnose im Praxisalltag an.

Angeboten werden über 49.000 E-Books und 1800 E-Zeitschriften mit Fachinformation, kombiniert mit einer intelligenten und vernetzten Suchfunktion. Neben Inhalten des Enke Verlags stehen auch Informationen von Anbietern wie Sonntag, Thieme und Schattauer sowie ein Mediacenter mit über 45.000 Bildern und 89 Videos bereit.

Mehr als 100 interaktive Diagnoseleitfäden stehen für die Untersuchung zur Verfügung – vom Leitsymptom bis zur Diagnose. Diese sollen auch bei komplizierten Fällen helfen. Per Mausklick gelangt man an weitere Krankheitsinformationen. Mit einem kostenfreien, persönlichen Login lassen sich Suchergebnisse personalisieren und  wichtige Inhalte mit Markierungen, Bookmarks, Notizen versehen oder mit anderen Nutzern teilen.

Zugriff auf 33x Online-Fachbibliografien von Oxford University Press

Ab sofort können über das FU-Campusnetz bis Ende 2020 insgesamt 33 neue Datenbanken von Oxford University Press (OUP) genutzt werden. Dabei handelt es sich um Titel der Reihe Oxford Bibliographies (OBO), von denen die FU Berlin bislang neun Datenbanken fest lizenziert hat.

Oxford Bibliographies verbinden Eigenschaften einer annotierten Bibliografie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen englischsprachigen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen zu 42 verschiedenen Disziplinen, mehrheitlich aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Inhalte werden laut Anbieter laufend aktualisiert und jede Fachbibliografie um bis zu jährlich 50-75 neue Artikel ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten kommentierten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Konferenz- und Festschriften, aber auch Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments (wenn dieses als Printausgabe an der FU verfügbar ist), außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Die 42 Datenbanken der Oxford Bibliographies im Überblick (* = bereits zuvor von der FU Berlin fest lizenziert):

Fachgebiet(e) Einträge
(Stand: 06/2020)
1) African American Studies 81
2) African Studies 185
3) American Literature 193
4) Anthropology* 243
5) Architecture Planning and Preservation 48
6) Art History 133
7) Atlantic History 336
8) Biblical Studies 243
9) British and Irish Literature 163
10) Buddhism 230
11) Childhood Studies 230
12) Chinese Studies* 168
13) Cinema and Media Studies 332
14) Classics* 348
15) Communication* 249
16) Criminology 281
17) Ecology 230
18) Education 251
19) Environmental Science 128
20) Evolutionary Biology 124
21) Geography 218
22) Hinduism 197
23) International Law* 211
24) International Relations* 285
25) Islamic Studies* 232
26) Jewish Studies 194
27) Latin American Studies 191
28) Latino Studies 124
29) Linguistics 262
30) Literary and Critical Theory 96
31) Management 191
32) Medieval Studies 267
33) Military History 189
34) Music 233
35) Philosophy 404
36) Political Science* 309
37) Psychology 263
38) Public Health 196
39) Renaissance and Reformation 413
40) Social Work 272
41) Sociology* 246
42) Victorian Literature 133

Sie möchten eine oder mehrere der OBO Fachbibliografien auch über 2020 hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Testzugriff für „wiso Videos Wirtschaft“

Bis zum 23. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank wiso Videos Wirtschaft getestet werden.

Das WISO-Videokurs-Modul enthält praxisnahe, überwiegend deutschsprachige Online-Tutorials der E-Learning-Anbieter digital publishing report – dpr (47 Videos), explainity (171) und Studyflix (49) zu den Wirtschaftswissenschaften, aber auch verwandten Themengebieten.

Blick auf das wiso-Datenbankverzeichnis mit der neu freigeschalteten Rubrik „Videokurse“

Die abgedeckten Themen im Überblick:

  • Berufliche Weiterbildung (61 Videokurse)
  • Gesellschaft (22)
  • Medizin (11)
  • Naturwissenschaften (6)
  • Politik (66)
  • Software & Programmieren (38)
  • Umwelt (8)
  • Versicherungen (7)
  • Wirtschaftswissenschaften (41)

Die Videokurse unterteilen sich nochmals in Playlists mit Einzelvideos bzw. Lektionen. Bei wiso Videos Wirtschaft liegt damit die Gesamtzahl bei über 260 einzelnen Lerneinheiten.

Ein Video auf YouTube erklärt innerhalb von dreieinhalb Minuten die Benutzung von wiso Videos, wobei die drei freigeschalteten Anbieter kein ergänzendes Lernmaterial oder Selbstlernkontrollen anbieten.

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Online-Test für Oxford Research Encyclopedia „Climate Science“

Bis zum 31. Juli 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Oxford Research Encyclopedia Climate Science getestet werden.

Von A wie „Adaptation to Current and Future Climate in Pastoral Communities Across Africa“ bis Z wie „Zoos and Aquariums as Informal Learning Environments for Climate Change Communication“ gegenwärtig über 230 Artikel zum Thema Klimatologie. Dabei handelt es sich um eine interdisziplinäre Wissenschaft de Fachgebiete Meteorologie, Geografie, Geologie, Ozeanografie und Physik. Als Herausgeber fungiert Hans von Storch, Professor am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg und an der Ocean University of China in Qingdao sowie ehemaliger Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf. Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) wurden die ORE-Produkte bei Einführung entsprechend mit mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweisen konzipiert.

Die Oxford Research Encyclopedias, als wissenschaftliche Alternative zu Wikipedia betitelt, enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge  sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.

Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.

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Testzugriff zum Online-Portal „Bloomsbury Popular Music“

Bis Ende Juni 2020 auf Weiteres kann über das Uninetz die Datenbank Bloomsbury Popular Music getestet werden.

Bei Bloomsbury Popular Music handelt sich um ein Online-Portal, das E-Books und Online-Artikel zur Musikwissenschaft, Ethnomusikologie, darstellenden Kunst, zu Medien- und Kommunikationswissenschaften, Kulturwissenschaft, Anthropologie und Soziologie zur Verfügung stellt.

Zum Angebot zählen:

  • Bände der „Bloomsbury Encyclopedia of Popular Music of the World“ (Bild: Bd. XII über Musikgenres in Subsahara-Afrika, 2019)
  • Über 150 Bände der renommierten Buchreihen „33 1/3“ und „33 1/3 Global“ mit detaillierten Analysen einflussreicher Musikalben zahlreichen Genres, von Caetano Veloso bis Public Enemy
  • Bloomsbury-Studienliteratur, darunter Biografien und geschichtliche Überblicke
  • Interaktive Zeitleiste bzw. Weltkarte, die ein Stöbern nach Büchern oder Aufsätzen von bestimmten Ländern oder Regionen zulässt.
  • Wissenschaftlich verlässliche Biografien hunderter Künstler und Musiker

2019 wurde Bloomsbury Popular Music vom Rezensionsdienst Choice zu den „Outstanding Academic Titles“ des Jahres gezählt. Für das Jahr 2020 sind über 180 neue Künstlerbiografien (u. a. zu Manic Street Preachers, Tim Maia, The Shangri-Las), E-Book-Titel aus der Reihe Bloomsbury Handbooks sowie vom Kooperationspartner ABC-Clio (inkl. Encyclopedia of Latin American Popular Music) angekündigt worden.

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JSTOR-Sonderzugriffe auf Zeitschriftenarchive bis Ende 2020 verlängert

Auch JSTOR gehörte zu den Anbietern, die ihre Zeitschriftenarchive in Zeiten der COVID-19-Pandemie für Hochschulen und ihre Angehörigen bereitwillig öffneten. War der Sonderzugriff ursprünglich „nur“ bis zum 30. Juni vorgesehen, gibt es nun eine Verlängerung bis Ende 2020.

Der Anbieter erfasst die Zeitschrifteninhalte von ihrem ersten Jahrgang an bis zu einer so genannten „moving wall“ (je nach Titel bis mehr als 10 Jahre vor dem aktuellen Jahrgang). Zusätzlich zu den bisher schon zugänglichen multidisziplinären Zeitschriftenarchiv-Beständen sind  folgende „Collections“ mit hunderttausenden Artikeln aus 16 Wissensgebieten nutzbar:

Collection Zeitschriftentitel (Auswahl)
1) Biological Sciences

(135 Zeitschriftentitel – Excel-Liste)

American Journal of Botany, American Naturalist, BioScience, Ecology, Evolution
2) Business

(ca. 218 Titel – Excel-Listen für Collections I, II, III, IV)

Academy of Management Journal,  Economic & Political Weekly, The American Economist,   Oxford Review of Economic Policy, Cambridge Journal of Economics
3) Business & Economics

(241 Titel – Excel-Liste)

American Economic Review, Economic Development and Cultural Change, Journal of Marketing, Journal of Consumer Research
4) Ecology and Botany

(ca. 116 Titel – Excel-Listen für Collections I, II)

Ecological Applications, Journal of Ecology, Seed Technology, Weed Science, Harvard Papers in Botany
5) Health & General Sciences

(25 Titel – Excel-Liste)

The British Medical Journal, Journal of Infectious Diseases, Epidemiology and Infection, Journal of Hygiene, American Journal of Nursing
6) Hebrew Journals

(52 Titel – Excel-Liste)

Leshonenu, ‘Atiqot, Cathedra, Jerusalem Studies in Hebrew Literature
7) Iberoamérica

(106 Titel – Excel-Liste)

Trimestre Económico, Anuario de Estudios Centroamericanos, Desarrollo Económico, Reis, Hispanic Review
8) Ireland

(74 Titel – Excel-Liste)

Irish Journal of Earth Sciences,  Irish Studies of International Affairs, History Ireland, Fortnight
9) Jewish Studies

(56 Titel – Excel-Liste)

Jewish Quarterly Review, Jewish Historical Studies, Studia Rosenthaliana, Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden
10) Language & Literature

(57 Titel – Excel-Liste)

American Speech, Language, Modern Philology, Nineteenth Century Literature, PMLA, Twentieth Century Literature
11) Lives of Literature + Extension

(ca. 100 Titel)

Angelicum, Carmina Philosophiae, Thomas Mann Jahrbuch, Woolf Studies Annual
12) Mathematics and Statistics

(83 Titel – Excel-Liste)

Annals of Mathematics (US), Bulletin mathématique de la Société des Sciences, Journal of Computational Mathematics (China), Brazilian Journal of Probability and Statistics
13) Music

(72 Titel – Excel-Liste)

Musical Times, Archiv für Musikwissenschaft, Musical Quarterly, World of Music, Popular Music
14) Religion & Theology

(88 Titel – Excel-Liste)

Journal of Religion, Religious Studies, Modern Judaism, Islamic Studies, Harvard Theological Review
15) Security Studies + Extension

(ca. 75 Titel)

Cyber Defense Review, Foreign Policy Analysis, Journal of Conflict and Security Law, Jahrbuch Terrorismus
16) Sustainability

(115 Titel)

Economics of Energy & Environmental Policy, Human Ecology Review, Renewable Agriculture and Food Systems, Urban Studies

Damit kann auf das gesamte JSTOR-Archiv mit über 12 Mio. wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln aller Fachgebiete zugegriffen werden. Detaillierte Titellisten für die Collections sind auf der Website von JSTOR verfügbar.

Ob über den 30. Juni 2020 hinaus auch auf die zusätzlich freigeschalteten 35.000 E-Books (s. Anbieter-Info) zugegriffen werden kann ist noch nicht bekannt. JSTOR steht noch in Verhandlungen mit den Anbietern, darunter die renommierten Universitätsverlage der Universitäten Columbia, Edinburgh, Harvard, NYU, Princeton und Yale. Wir bleiben dran und werden berichten 😉 …

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Datenbanken aus dem Bereich Judaistik lizenziert

Mit dem Responsa Project und dem Portal Cooperative Development Initiative können FU-Angehörige nun dauerhaft auf zwei Volltextdatenbanken aus dem Bereich Judaistik zugreifen.

Das Responsa Project der israelischen Bar-Ilan-Universität bietet jüdische Quellentexte in hebräischer Sprache. Die Sammlung umfasst einen Zeitraum von drei Jahrtausenden und eröffnet den Zugang zum gesamten Spektrum der rabbinischen und halachischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert. Sie enthält den Text der hebräischen Bibel und deren bedeutendste Kommentierungen, den Babylonischen Talmud mit dem Kommentar von Rashi (R. Schlomo ben Jitzchak, 1040-1105) und den Tosafot (Randglossen zum Talmud), den Jerusalemer Talmud, die Mishneh Torah von Rambam (R. Moshe ben Maimon, 1138-1204), den Shulchan Aruch mit Auslegungen, die halachischen und aggadischen Midrashim, den Zohar, über 400 Bände Responsen-Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 20.000 Artikel aus verschiedenen Thora-Zeitschriften und -Sammlungen sowie die Talmud-Enzyklopädie, die einen Zeitraum von über dreitausend Jahren abdeckt.
Die Texte können im Volltext nach einzelnen Stichwörtern oder Phrasen durchsucht werden und sind zusätzlich durch einen Themenindex erschlossen.

Die Plattform Cooperative Development Initiative umfasst drei Datenbanken für Judaistik, die in Kooperation mit dem Saul Lieberman Institute of Talmudic Research of the Jewish Theological Seminary und dem Bar Ilan University’s Institute for Computerization in Jewish Life herausgegeben werden.

• The Saul and Evelyn Henkind Talmud Text Databank:
Enthält über 200 Traktate des Babylonischen Talmuds. Ebenfalls inbegriffen sind Handschriften, erste Drucke, Fragmente der Cairo Genizah aus der Jewish Theological Seminary Library und der Ausgabe Vilna.

• The Index of References Dealing with Talmudic Literature:
Enthält genaue Zitate aus Hunderten klassischer und moderner wissenschaftlicher Arbeiten, die in direktem Zusammenhang mit der ausgewählten Passage in der talmudischen Literatur stehen.

• Primary Textual Witnesses to Tannaitic Literature

Sonderzugriff für BrepolsOnline-Angebote verlängert

Zu Hochzeiten der COVID-19-Pandemie mit geschlossenen Bibliotheken in ganz Europa gehörte auch der belgische Verlag Brepols zu den Anbietern, die ihre Inhalte bereitwillig mit Hochschulen und deren Angehörigen teilten. Nun ist der Sonderzugriff auf BrepolsOnline Books noch um einen weiteren Monat verlängert worden, bis zum 30. Juni 2020.

Das Angebot umfasst 1800 E-Books. Darunter befinden sich Monografien, Sammelwerke und Buchreihen. Bedient wird eine Vielzahl an geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, darunter u. a. Mediävistik, Religions- und Kirchengeschichte, Sprache und Literatur, Klassische und Mittellateinische Philologie, Buchgeschichte, Sozialgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie.

Bild: Nur einer von zahlreichen Titlen – The Tree: Symbol, Allegory, and Mnemonic Device in Medieval Art and Thought von Pippa Salonius & Andrea Worm (Serie: International Medieval Research, Bd. 20)

Die einzelnen Kapitel der jeweiligen E-Books liegen für den Testzeitraum im reinen Lesezugriff vor (keine Druck- oder Speichermöglichkeit). Der Großteil der Titel ist auch im FU-eigenen Bibliotheksportal Primo recherchierbar.

Darüber hinaus lockert Brepols auch weiterhin die Lizenzbedingungen für die Nutzung seines Datenbankangebots – weiterhin können unbegrenzt viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in Titeln wie L’Année Philologique, Lexikon des Mittelalters Online usw. recherchieren.

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4x Datenbanken zu historischen russischen Zeitschriften via Nationallizenz

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf vier Online-Archive historischer russischer Zeitungen bzw. Zeitschriften zugegriffen werden: Kavkaz aus dem Kaukasus, die englischsprachige Moscow News, die Exilzeitung Novoe russkoe slovo und die militärtheoretische Zeitschrift Voennaia Mysl. Via Nationallizenz stellt der Verlag East View die Ausgaben bzw. einzelne Seiten als PDF-Datei bereit, die in Auswahl auch für den Eigengebrauch abgespeichert oder ausgedruckt werden können. Gegenwärtig sind über 40 weitere Datenbanken des Anbieters im Uninetz verfügbar.

Die vier Datenbanken im Detail:

1) Kavkaz Digital Archive
Die Zeitung Kavkaz (Kaukasus) wurde zwischen 1846 und 1918 veröffentlicht. Sie war die erste russischsprachige Zeitung im Kaukasus und wurde in Tiflis, Georgien, veröffentlicht. Der Hauptzweck der Zeitung war einerseits die Förderung der russischen Kultur und des russischen Einflusses im Kaukasus und andererseits „die russische Öffentlichkeit mit dem Leben, den Gewohnheiten und Traditionen der Stämme im Kaukasus vertraut zu machen“.
1846 begann Kavkaz als Wochenzeitung, ab 1850 erschien sie zweimal pro Woche, 1868 änderte sich ihre Periodizität auf dreimal pro Woche und ab 1877 wurde sie bis zum Einstellen der Zeitung im Jahr 1918 eine tägliche Veröffentlichung.
In ihr erschienen offizielle Dokumente des Russischen Reiches sowie viele historische, kulturelle und archäologische Schriften der prominenten öffentlichen und kulturellen Persönlichkeiten der lokalen Intelligenz.
In der kurzen Zeit von 1846 bis 1847 hatte diese Zeitung auch ein armenischsprachiges Gegenstück.

2) Moscow News
„Moscow News“ (erschienen 1930 bis 2014) war die älteste englischsprachige Zeitung in Russland und wohl die Zeitung mit der längsten demokratischen Geschichte. Von einem Sprachrohr der Kommunistischen Partei zu einem einflussreichen Verfechter des sozialen und politischen Wandels spiegeln die Seiten der „Moscow News“ die sich wandelnden ideologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strömungen des letzten Jahrhunderts, sowohl in der Sowjetunion als auch in Russland.

3) Novoe Russkoe Slovo Digital Archive
Die 1910 in New York erstmals veröffentlichte Zeitung für russische Leser im Ausland, „Russkoe Slovo“ (Russisches Wort), neigte zunächst den Kommunisten zu, bevor sie ein Jahrzehnt später nominelle und ideologische Veränderungen durchlief. Unter dem neuen Namen „Novoe russkoe slovo“ (Neues russisches Wort) hat die Zeitung ihre Sympathien für den Kommunismus verloren und sich als führende Zeitung der russischen Emigrantengemeinschaft in New York und darüber hinaus etabliert.

4) Voennaia Mysl Digital Archive
Die Zeitschrift „Voennaia Mysl“ (Militärische Überlegungen) gilt allgemein als die maßgebliche militärtheoretische Zeitschrift in der UdSSR und später im postsowjetischen Russland. Das 1918, ein Jahr nach der Oktoberrevolution, als „Voennoe Delo“ gegründete Magazin wurde mehrmals umbenannt, bevor sich die Herausgeber des Journals 1937 auf den heutigen Namen „Voennaia Mysl“ einigten.

Die Informationen sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen. Der deutschlandweite Zugriff wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und den einschlägigen Fachinformationsdiensten (FID) ermöglicht. Einzelpersonen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich demnächst persönlich für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen, falls der Zugang über ein Hochschulnetz, bzw. über die wissenschaftliche Bibliothek, nicht zur Verfügung steht.