Mehr Internet-PCs in der UB

Die UB hat im Dezember fast alle PCs zu freien Internet-Rechnern umgewandelt. Gab es vor etwa 10 Jahren noch Listen, in die sich Nutzer/innen für maximal 2 Stunden pro Tag eintragen durften, um kostenfrei im Internet zu surfen, so hat sich die Situation in Zeiten günstiger Flatrates deutlich entspannt. Das heißt, wir müssen heute nicht mehr wie vor 10 Jahren Rechner für die Benutzung des Kataloges, der Digitalen Bibliothek mit den vielen lizenzierten E-Ressourcen reservieren. Die freien Rechner setzen das Bibliotheks-Login voraus (vgl. Bedienung der PCs auf der Homepage der UB).

Gästen ohne Benutzungsausweis für die Bibliotheken der FU Berlin stehen noch 12 Rechner zur Verfügung, die für relevante Links für die Literaturrecherche freigeschaltet sind.
Und wie sieht es mit Textverarbeitung aus? Die gibt es nur zum Lesen, für das Schreiben von Hausarbeiten etc. stehen die PC-Pools der ZEDAT in der Silberlaube oder der Fachbereiche zur Verfügung.
Und auch Multimedia – speziell Ton – ist für Bibliotheken nachvollziehbarer Weise nicht so geeignet und gesperrt. Eine Ausnahme bilden die Rechner beim Informationszentrum, mit denen man das „Visual History Archive“ mit Bild und Ton über Kopfhörer anhören und -sehen kann.
Übrigens – die Bildschirme gehen automatisch in einen sparsamen Standby-Modus zurück, wenn sie nicht gebraucht werden und schalten sich ab. Maus- oder Tastaturaktivitäten wecken sie sofort wieder auf. Alle Rechner haben USB-Schnittstellen und es kann von Ihnen kostenpflichtig gedruckt werden.

Zettelkataloge im Internetzeitalter?!

Da steht er noch, der Alte AK im 1. OG hinter dem Bereich Leihstelle und Informationszentrum.
Jahrzehntelang war er das zentrale Nachweisinstrument für Bücher, Serienwerke, Dissertationen in den Bibliotheken der FU (auch die Autorin hat tausende Kärtchen dafür produziert und eingelegt!). Seit 1990 wird EDV-gestützt katalogisiert – ein paar Jahre später wurde der Katalog endgültig abgebrochen, d. h. auch für Werke bspw. von 1800 werden seitdem keine Karten mehr produziert. Alles landet im Online-Katalog. Nun haben wir vor 2 Jahren ein Projekt zur Katalogisierung des Altbestandes der UB gestartet und mittlerweile sind die Daten von ca. 600.000 Kärtchen bereits im Online-Katalog zu finden. Der Rest folgt und das Projekt wird in 1-2 Jahren abgeschlossen sein. Dazu haben wir natürlich die Hilfe einer Firma einkaufen müssen – unsere Bibliothekare hätten das allein nie geschafft.

Und was ist mit den Altbeständen der Fachbibliotheken? Da gibt es bereits diverse Kataloge mit gescannten Katalogkarten im Internet. Gerade letztes Jahr sind 23 dieser Image-Kataloge neu dazugekommen. Wer mehr mehr wissen will, kann die Info-Datei vom November 2008 nachlesen.

Und was wir dann mit dem Platz anfangen, wenn wir den Zettelkatalog nicht mehr benötigen, diskutieren wir dann vielleicht 2011.