
Heute vor 1.600 Jahren, vermutlich am 24. August des Jahres 410, ereignete sich die Eroberung Roms durch die Westgoten unter Alarich I. Die Erstürmung und anschließende Plünderung der „ewigen Stadt“ markierte weithin sichtbar den Beginn des Niedergangs des weströmischen Reiches, der sich endgültig im Jahre 476 vollzog. Über die Umstände und die erheblichen, auch geistesgeschichtlichen, Erschütterungen und Nachwirkungen dieses Ereignisses informiert heute ein spannend aufgemachtes „Kalenderblatt“ des Deutschlandfunks.
Wenn Sie Interesse haben an der systematischen Ermittlung von Gedenktagen oder Ihre Umwelt gern mit umfangreichem Faktenwissen beeindrucken möchten, könnte Sie auch die Wissensdatenbank „Munzinger Online“ begeistern. Hier finden Sie – neben ergiebigen Nachschlagewerken zu Personen des 20. und 21. Jahrhunderts, Ländern, Popmusik, Film und Sport – auch einen Kalender mit Zugriff auf zahllose Gedenk-, Geburts- und Todestage.
Hätten Sie’s gewusst? Vor genau 20 Jahren wurde das Gesetz über den Verbleib der Stasi-Akten nach Vollzug der deutschen Einheit durch die Volkskammer der DDR verabschiedet (auch bekannt als: „Stasi-Unterlagen-Gesetz“) …
(Für BibliothekarInnen 😉 … 24.8.2010 = 50. Todestag von Erwin Ackerknecht …)
Zur Grafik: Die Eroberung Roms. Französische Miniatur aus dem 15. Jahrhundert. Mit Dank an Wikimedia Commons.
Marcel Reich-Ranicki, geachteter und gefürchteter Großmeister der deutschen Literaturkritik nach 1945, wird heute 90 Jahre alt. Wir gratulieren und erlauben uns bei dieser Gelegenheit den Hinweis auf die CD-ROM-Datenbank
Bis gestern noch schob sich die Kinnlade bei so manchem Benutzer unmerklich nach unten, sobald dieser nach den neuesten Jahrgängen der Süddeutschen Zeitung fragte. Das Münchener Blatt war „nur“ bis 2006 vollständig im FU-Bereich archiviert, das in der Digitalen Bibliothek vorhandene DVD-Archiv enthielt nur die Artikel von 1994 bis 2004. Doch die Universitätsbibliothek ist dieser Schwachstelle beigekommen. Gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek & Bibliothek des Osteuropa-Instituts haben wir einen Zugang für das