Auch im Wintersemester 2025/26 lädt die Fachbibliothek Geowissenschaften wieder zu ihren Coffee Lectures ein. JedenDonnerstag von 15:15 bis 15:45 Uhr gibt es eine halbe Stunde konzentriertes Wissen – vor Ort in Lankwitz oder bequem online: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m8c69ef4bc6d31387a76bb697607e5dd1. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich, vor Ort stehen rund 20 Plätze zur Verfügung. Natürlich gibt es wieder kostenlosen Kaffee.
Die Vorträge decken ein breites Spektrum an Themen ab: von Literaturrecherche, Rechercheinstrumenten und Qualitätskriterien wissenschaftlicher Quellen über Open Science, Creative-Commons-Lizenzen und Urheberrecht bis hin zu Literaturverwaltung und Zitierregeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Künstlicher Intelligenz – mit Sessions zu KI-Grundlagen, datenschutzkonformen KI-Angeboten der FU sowie dem neuen Primo Research Assistant.
Viele dieser Inhalte sind fachübergreifend relevant und richten sich nicht nur an Studierende und Forschende der Geowissenschaften, sondern an alle, die ihre Kompetenzen in Recherche, wissenschaftlichem Arbeiten und dem Umgang mit KI erweitern möchten.
Die Coffee Lectures finden je nach Thema auf Deutsch oder Englisch statt; der Livestream wird nicht aufgezeichnet. Präsentationsfolien werden auf der Website bereitgestellt. > Zur Übersicht
Vorbeikommen, reinhören, mitdiskutieren – wir freuen uns auf Sie!
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Literaturverwaltung sowie Wiki- und KI-Workshops für Lehrende – online, vor Ort oder hybrid.
Laut Anbieter Gale ist die „Illustrated London News“ die erste vollständig illustrierte Wochenzeitung der Welt und markierte eine Revolution im Journalismus und in der Berichterstattung.
Die Datenbank bietet Zugang zu jeder veröffentlichten Ausgabe der Zeitung von der ersten im Jahr 1842 bis zur letzten im Jahr 2003. Das Archiv ist vollständig im Volltext durchsuchbar und verfügt über hochwertige digitale Bilder. Thematisch werden alle Aspekte aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport in Großbritannien und weltweit behandelt.
Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!
Neue Fortbildungen im Wintersemester! Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin lädt Forschende und Lehrende wieder dazu ein, ihre digitalen Kompetenzen gezielt auszubauen. Die neue Fortbildungsreihe rund um Künstliche Intelligenz, Open Science und Forschungsdatenmanagement vermittelt praxisorientiertes Wissen und aktuelle Entwicklungen in zentralen Bereichen wissenschaftlicher Arbeit.
Von Open Science bis Forschungsdatenmanagement: Themenvielfalt mit Praxisbezug
Unsere Workshops greifen aktuelle Themen und Trends auf, die Forschung und Lehre akut beschäftigen – von generativer KI und Prompting-Techniken über automatische Transkription bis hin zu Data Management Plans, Open Access und Open Educational Resources (OER). Teilnehmende können erfahren, wie sie diese Tools und Methoden sinnvoll in ihre Forschungs- und Lehrpraxis integrieren können.
Im Fokus steht für uns die Frage, wie digitale Technologien und offene Wissenschaft den Forschungsalltag erleichtern, die Sichtbarkeit von Ergebnissen erhöhen und den Austausch innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft (und der Freien Universität Berlin) fördern können.
Für alle Fachrichtungen, kostenfrei und online
Die Workshops richten sich an Forschende und Lehrende aus allen Fachbereichen. Die Veranstaltungen finden online statt und sind kostenfrei für Angehörige der Freien Universität Berlin. Zwischen November 2025 und März 2026 haben Interessierte die Möglichkeit, sich gezielt weiterzubilden, neue Werkzeuge kennenzulernen und sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen auszutauschen.
Die Fortbildungsreihe wird von der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin angeboten. Sie ist Teil des Engagements der Freien Universität Berlin, Forschende und Lehrende bei der Umsetzung von Open Science, digitaler Forschungskompetenz und verantwortungsvollem KI-Einsatz zu unterstützen.
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, KI sowie Literaturverwaltung – online oder vor Ort.
Seit Mai kam es zu technischen Schwierigkeiten bei der Erstellung unserer Mahnungen. Gemeinsam mit der Anbieterin unserer Bibliothekssoftware konnten wir das Problem inzwischen vollständig beheben.
Ab dem 3. November 2025 kehren wir wieder zum Normalbetrieb mit gebührenpflichtigen Mahnungen für die entsprechenden Statusgruppen zurück.
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Fachdatenbanken, Literaturverwaltung und den neuen KI-Chatbot der Freien Universität – online, vor Ort oder hybrid.
Das Angebot der 44. Kalenderwoche im Überblick:
Dienstag, 28.10.2025 | 9:30–10:00 🏃♂️ Guided Tour – Philological Library (on-site – no advance registration required; weitere deutschsprachige Führungen diese Woche) Veranstalterin: Philologische Bibliothek
Dienstag, 28.10.2025 | 10:15–11:15 🏃♂️ Fit4Bib für Neustudierende (Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich, weiterer Termin am 30.10., 16:00– 17:00) Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Dabei handelt es sich um eine neue, digitale wissenschaftliche Gesamtausgabe der Werke Voltaires. Sie basiert auf der 205 Bände umfassenden Druckausgabe „The complete works of Voltaire / Les œuvres complètes de Voltaire“ (Oxford, Voltaire Foundation, 1967-2022).
Die Plattform bietet erweiterte Such-, Filter-, Browse- und Navigationsfunktionen. So ist beispielsweise eine Suche nach in den Metadaten definierten Entitäten wie Personen und Orten möglich.
Oxford University Voltaire geht offiziell Anfang 2026 an den Start. Im Rahmen des aktuellen Testzugriffs sind alle veröffentlichten Werke und Notizbücher Voltaires verfügbar.
Für die Zukunft sind Aktualisierungen geplant, beginnend mit den folgenden Ergänzungen:
Voltaires Korrespondenz im Januar 2026
Voltaires Marginalien im Sommer 2026
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Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Literaturverwaltung, Publikationsstrategien für Wissenschaftler*innen und Blended-Learning-Konzepte für Lehrende – online, vor Ort, hybrid oder als Selbstlernkurs.
Mittwoch, 22.10.2025 | 10:00–12:00 ⌨️ Hörsaalinteraktion mit Slido (online für Lehrende und lehrunterstützende Personen – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: FUB-IT
Anfang dieser Woche ist im Frankfurter Römer der Deutsche Buchpreis für den besten „Roman des Jahres“ verliehen worden. War 2024 noch die Leipzigerin Martina Hefter (Hey guten Morgen, wie geht es dir?) erfolgreich, ging die Auszeichnung des Deutschen Buchhandels nun an Dorothee Elmiger für Die Holländerinnen (im Bibliotheksportal Primo vormerkbar). Der Titel erschien im August im Hanser Verlag. Die Schweizer Autorin und Übersetzerin, die mittlerweile in New York lebt, ist keine Unbekannte für unsere Hochschule – sie studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Luzern und der Freien Universität Berlin und war im Wintersemester 2021/22 Samuel-Fischer-Gastprofessorin.
Protagonistin in Elmigers Roman ist eine namenlose Schriftstellerin, die sich mit einem Theaterregisseur und Gefolge auf eine Expedition nach Panama begibt. Anlass für die Reise ist der (tatsächlich zugetragene) mysteriöse Tod zweier niederländischer Touristinnen, die im Jahr 2014 der „Pianista Trail“ zum Verhängnis wurde (vgl. englischsprachigen Wikipedia-Artikel). Je tiefer es für die Gruppe um die Autorin in den Dschungel geht, desto mehr verliert sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen. Um das Unbegreifliche für die Leser*innen erfahrbar zu machen, griff Elmiger in ihrem 160-seitigen Text häufig zum Konjunktiv. Sie interessierte das „Nicht-Wissen“ und verbindet in ihrem Roman Collagen, Zitate und Fragmente. Die Literaturkritik zog Vergleiche zu Joseph Conrads Herz der Finsternis sowie zu Werken W. G. Sebalds, True-Crime-Büchern, Filmen Werner Herzogs und sogar zum Horrorstreifen Blair Witch Project. Aufgrund des großen Interesses nach der Preisverleihung ist Die Holländerinnen zeitweise nicht lieferbar.
„Je tiefer sie sich im Dickicht und Morast verläuft, desto mehr reißt Elmiger die Leser*innen in einen Sog der Angst. Ihr Roman erzählt von Menschen, die in ihr ‚dunkelstes Gegenteil‘ verfallen. Indirekt ist dabei nicht nur Elmigers Sprache, sondern auch ihr Verweis auf unsere Gegenwart, die Schritt für Schritt in Selbstüberhebung versinkt. Elmigers Stil ist gleichzeitig distanziert und doch fesselnd. Die Holländerinnen – Ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis.“
Auszug aus der offiziellen Begründung der Buchpreis-Jury
Dorothee Elmiger darf sich über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen. Ihre fünf Mitfinalist*innen auf der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro, darunter der mitfavorisierte FU-Alumni Thomas Melle.
Christine Wunnicke – Wachs (Berenberg Verlag, März 2025)
Für den Hanser Verlag ist es die zweite Ehrung nach Arno Geigers Es geht uns gut, der bei der ersten Verleihung 2005 siegreich war. Werke von den mehrfach in der Vergangenheit ausgezeichneten Verlagen Suhrkamp, Rowohlt oder S. Fischer waren für die Shortlist unberücksichtigt geblieben.
Die Jury bestand aus sieben Mitgliedern, v. l. n. r.: Laura de Weck (Schweizer Radio und Fernsehen), Kathrin Matern (Buchhändlerin), Friedhelm Marx (Universität Bamberg), Shirin Sojitrawalla (freie Kritikerin), Jürgen Kaube (FAZ), Maria Carolina Foi (Universität Triest) und Lara Sielmann (Deutschlandfunk Kultur) / (Bildquelle: Mo Wüstenhagen)
Beginn der Frankfurter Buchmesse und Ehrung für Karl Schlögel
Traditionell startet zwei Tage nach der Verleihung des Deutschen Buchpreises die Frankfurter Buchmesse. Bis 19. Oktober werden 200.000 Besucher*innen und mehr als 1000 Autor*innen erwartet. Über 4000 Aussteller aus 95 Ländern sind für die 77. Auflage gemeldet. Gastland dieses Jahr sind die Philippinen.
Am letzten Messetag wird außerdem in der Frankfurter Paulskirche dem deutschen Historiker und Essayisten Karl Schlögel der Friedenspreis des deutschen Buchhandels überreicht. Laut Jurybegründung habe er als einer der Ersten „vor der aggressiven Expansionspolitik Wladimir Putins und seinem autoritär-nationalistischen Machtanspruch gewarnt“. Im Jahr 2018 wurde sein Sachbuch Das sowjetische Jahrhundertmit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Schlögel mahnt, dass es „ohne eine freie Ukraine […] keinen Frieden in Europa geben“ könne. Viele seiner Werke sind in Primo als E-Book vorrätig.
Schlögel studierte ab 1969 an der Freien Universität Berlin osteuropäische Geschichte, Philosophie, Soziologie und Slawistik. 1981 promovierte er dort auch zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Arbeiterkonflikte in der poststalinistischen Sowjetunion.