Neu in der Digitalen Bibliothek: Archivportal Europa, Epigraphik-Datenbank

Ab sofort sind folgende freie Ressourcen in der Digitalen Bibliothek zu finden.

Archivportal Europa
Das Archivportal Europa ist eine Rechercheplattform mit archivischen Erschließungsinformationen aus 27 europäischen Ländern sowie allgemeinen Informationen zu Archiven aus ganz Europa. Durch die gemeinsame Präsentation des Archivmaterials bietet das Portal die Möglichkeit, in den Beständen europäischer Archive über nationale Grenzen hinweg gemeinsam zu recherchieren und so Zusammenhänge und historisch gewachsene Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern zu entdecken. Dabei werden gleichermaßen auch die Unterschiede der nationalen und regionalen Entwicklungen sichtbar. Beständeübersichten geben einen allgemeinen Überblick über die Bestände und Sammlungen eines Archivs. Sie sind mit detaillierteren, hierarchisch strukturierten Beschreibungen des Materials in den Findbüchern verlinkt. Von dort führen wiederum Links zu Digitalisaten des Archivguts in den Onlinepräsentationen der bereitstellenden Archive. Bisher kann über das Archivportal Europa bereits in fast 24 Millionen Akteneinheiten mit Links zu mehr als 40 Millionen Digitalisaten von 94 Archiven recherchiert werden.

Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby
In der kostenfreien Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby (Eichstätt) sind ein Großteil aller lateinischen Inschriften erfasst. Es sind fast 670.000 Datensätze zu etwa 452.000 Inschriften aus über 1.800 Publikationen für mehr als 21.600 Orte mit ca. 70.000 Fotos aufgenommen. Die Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die Präsentation der Texte ist so einfach wie möglich gestaltet.

(Quelle: Anbieter)
Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

Musikwissenschaftliche Datenbank RILM im Test

„Die auf dem Répertoire international de littérature musicale (RILM) basierende Datenbank verzeichnet internationale Literatur zu allen Bereichen der Musikwissenschaft sowie verwandter Gebiete. Nachgewiesen werden Aufsätze aus 950 permanent ausgewerteten Zeitschriften, Monographien, Dissertationen, Festschriften, Filme und Videos, Kataloge, Kongressbeiträge, Konzertrezensionen etc. Die Datenbank umfasst über 620.000 bibliographische Nachweise von 1967 bis heute, die zum größten Teil durch Abstracts erweitert werden.“

Detaillierte Informationen finden Sie direkt bei Proquest.

Die Datenbank steht bis zum 15. März als Testangebot zur Verfügung.

Tausende deutsche Stiftungen auf einen Blick

Neu in die Digitale Bibliothek aufgenommen ist die Maecenata Stiftungsdatenbank. Sie enthält Angaben zu ca. 15.000 deutschen Stiftungen. 1989 aufgebaut, fungiert seit 1997 das Maecenata Institut als Herausgeber.

Die Datenbank ist relativ simpel gestaltet, so dass es nicht langer Erklärungen zur Benutzung bedarf. Neben den Kontaktdaten findet man in den Einträgen meist auch weitere Informationen wie die Rechtsform, Errichtungsjahr und den Stiftungszweck.

Infos zu Filmen aus den USA und Großbritannien

Mit dem AFI Catalog of Feature Films und dem Angebot des British Universities Film & Video Council sind neue Datenbanken in der Digitalen Bibliothek abrufbar, die Auskunft über US-amerikanische und britische Filme geben.

Der Katalog des American Film Institute (kurz „AFI“) verzeichnet ca. 60.000 Spielfilme sowie 17.000 Kurzfilme der Jahre 1893 bis 2011, die in den USA produziert bzw. von einem amerikanischen Unternehmen finanziert wurden. Jeder Eintrag gibt Auskunft über Thema/Genre, Schauspielbesetzung, technischen Stab (Regisseure, Kameraleute etc.), Filmhandlung und teilweise auch Notizen zum Produktionshintergrund und Trivia. So erfährt man z. B. im Eintrag zum Oscar-Preisträger Casablanca mehr über das Besetzungskarussell, ehe endgültig Humphrey Bogart und Ingrid Bergman die Hauptrollen übernahmen oder das „Sams” Original-Piano 1988 für 154.000 US-Dollar nach Japan verkauft wurde. „No other source of information is as complete and accurate, and no other source is produced with the scrupulous level of attention to scholarship and research as the AFI Catalog”, wird Kultregisseur Martin Scorsese schon auf der Eingangsseite zitiert.

Das British Universities Film & Video Council (BUFVC) stellt dagegen im Beta-Test mehrere Datenbanken für den Nachweis von Film- und Tonbeiträgen in Großbritannien zur Verfügung, teilweise mit Links auf weiterführende Online-Angebote. Drei davon sind frei nutzbar. News on Screen (NoS) enthält Bestandsnachweise zu ca. 180.000 Wochenschau- und Kinomagazin-Beiträgen. Die Datenbank „Find DVD / Hermes“ bietet Einträge zu mehr als 25.000 audiovisuellen Programmen (u. a. Kino, TV, Radio), die in Großbritannien vertrieben werden, während Shakespeare on Film, Television and Radio internationale Film-, Fernseh-, Radioproduktionen sowie Video-Aufnahmen zum Thema Shakespeare bereithält.

Grafik: Bromskloss (GFDL, CC-BY-SA)

Statista jetzt lizenziert

Was denken Sie: Sollten die Anti-Terror-Gesetze unbefristet verlängert werden oder sollten sie befristet verlängert werden oder sollte zunächst überprüft werden, welche Maßnahmen nötig sind und welche nicht? Wie viele Zimmereibetriebe gibt es in Deutschland? Wie hoch ist der durchschnittliche Bruttojahresverdienst in der Gastronomie? (zu finden unter: Aktuelle Statistiken)

Statista liefert Antworten. In den Datenbanken eines der größten deutschen Statistikunternehmen finden Sie Fakten, Studien von Marktforschern, Verbänden, Fachpublikationen sowie staatlichen Quellen und Statistiken zu mehr als 60.000 Themengebieten.

Hier haben Sie außerdem die Möglichkeit, die Statistiken als PowerPoint- und Excel-Dateien herunterzuladen und direkt in Ihre Unterlagen zu integrieren.

Statista wurde im Anschluss an den Test vom letzten Jahr regulär für FU-Angehörige und BibliotheksnutzerInnen vor Ort lizenziert (vgl.: Zugangsberechtigungen).

Volltextdatenbank „Social Theory“ freigeschaltet

Im Rahmen der DFG-Nationallizenzen wurde „Social theory“, eine umfassende Volltextdatenbank zur soziologischen Theorie von den Anfängen der Soziologie im 19. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert für die Freie Universität Berlin freigeschaltet.

Die international und interdisziplinär angelegte Textsammlung zu gegenwärtigen und klassischen Theorien der Gesellschaft und des Sozialen umfasst u.a. Schriften von Max Weber, Karl Marx, Robert Merton, George Mead, Auguste Comte, Jean Baudrillard, Michel Foucault, Saul Howard Becker, Nancy Chodorow, Herbert Spencer, Antonio Gramsci, Mary Wollstonecraft, Alexis de Tocqueville, Harriet Martineau, Erving Goffman, Robert Merton, Talcott Parsons, Georg Simmel und Émile Durkheim sowie von Autoren wie Anthony Giddens, Simone de Beauvoir, Søren Kierkegaard, Norbert Elias, Pierre Bourdieu, Theodor W. Adorno, Niklas Luhmann, Jürgen Habermas u.a.

Neben monographischen Veröffentlichungen umfasst die Sammlung auch einschlägige Beiträge in Zeitschriften oder Sammelwerken.

Making of Modern Law jetzt abgeschlossen

Making of Modern Law: Primary Sources 1620 -1926 (MOML 4) ist der letzte Teil der Serie und stellt auf 1.850.000 Seiten 1.740 Titel mit Quellenmaterial der US-amerikanischen Rechtsgeschichte bereit. Die Materialien entstammen mehrheitlich der Lillian Goldman Law Library der Universität Yale. Die Datenbank beinhaltet Texte aus verfassungsgebenden Versammlungen (u. a. Protokolle, Berichte), Stadtrechte und frühe Gesetzgebung der Bundesstaaten, historische juristische Nachschlagewerke sowie der Primary Source Microfilm-Sammlung Published Records of the American Colonies entnommene Aufzeichnungen aus der Kolonialzeit. Dieses für die Rechts-, Kultur- und Sozialgeschichte des anglo-amerikanischen Kulturraums wichtige digitale Archiv ist im Volltext recherchierbar.

Alle vier Teile (Making of Modern Law: Legal Treatises 1800-1926 , Primary Sources 1620 -1926, Trials 1600-1926, U.S. Supreme Court Records and Briefs 1832 – 1978) werden im Rahmen einer DFG-Nationallizenz zur Verfügung gestellt.

Financial Times jetzt komplett recherchierbar

Im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen ist das Financial Times Historical Archive (1888-2006) in die Digitale Bibliothek und das Bibliotheksportal aufgenommen worden.

Es umfasst die vollständigen Inhalte aller Druckausgaben der weltweit renommierten Wirtschaftszeitung „Financial Times“ von 1888 – 2006. Zum Archiv gehören auch die Supplemente „Financial Times Magazine“ und „How to Spend it“.

Die 811.373 bereitgestellten Seiten umfassen 6.172.712 Artikel. Die Inhalte können im Volltext durchsucht werden, die enthaltenen Statistiken und Tabellen sind exportfähig und können heruntergeladen werden. Gleichzeitig ist jede einzelne Ausgabe separat recherchierbar.

Artikel ab 1994 ff. sind über die Datenbank Academic OneFile zugänglich, die Artikelnachweise aus fast 13.000 ausgewertete Publikums- und Fachzeitschriften aller Fachbereiche anbietet.

Datenbanktest für American Film Scripts Online

American Film Scripts Online (AFSO) beinhaltet rund 1000 englischsprachige Filmdrehbücher, die nach Kriterien wie Autor, Jahr, Charaktere, Thema, Bezug zu einem historischen Ereignis aufwändig erschlossen wurden. Durch die Datenbank wird nicht nur der Zugang zu vielen bisher noch nicht veröffentlichten Drehbüchern ermöglicht, sondern diese sollen vielmehr auch als literarische Gattung etabliert werden.

Die kostenlose Nutzung für FU-Angehörige ist der FU Berlin bzw. Zugriffe aus den FU-Netz zunächst bis zum 21.04.2011 möglich.

Danke für das Bild an WikiCommons!

JURA-Kartei jetzt online testen

Den meisten Rechtswissenschaftsstudenten sollten sie bekannt sein – die blauen Karteikarten, die seit 1979 in jedem Heft der Zeitschrift JURA beliegen und schon den ein oder anderen erfolgreich durchs Examen begleitet haben. Seit kurzer Zeit wird der Inhalt sämtlicher Karteikarten von der Datenbank JURA-Kartei (JK) online erschlossen. Diese kann von FU-Angehörigen ab sofort bis zum 15. Dezember 2010 kostenfrei getestet werden.

Die JURA-Kartei (JK) online wurde ab dem 1. Januar 2011 lizenziert und ist für alle FU-Angehörigen nutzbar.

Die Datenbank enthält alle rund 6.000 bisher erschienenen Karteikarten und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. In jedem Heft werden von den JURA-Herausgebern 16 examensrelevante Entscheidungen aus den Bereichen Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht besprochen und didaktisch aufbereitet. Die Kernaussagen der jeweiligen Entscheidung werden erläutert und dabei in einen Gesamtkontext eingeordnet.

Jede Karteikarte ist systematisch aufgebaut: Nach Titel, Leitsatz und Sachverhalt folgt die Einführung in die Problemstellung mit der daraus entwickelten Lösung. In der Online-Datenbank kann der gesamte Kartenbestand einfach und schnell recherchiert werden – auf der Suche nach bestimmten Karteikarte zu einer Entscheidung? Einfach Suchfelder wie „Gericht“, „Aktenzeichen“, „Datum“ oder „Amtliche Fundstelle“ anwählen!

Ist die Fundstelle der Karteikarte bekannt, kann diese mit Hilfe der Felder „Gesetz“, „Paragraph“ und „Karten-Nr.“ gezielt aufgerufen werden. Eine themenbezogene Suche kann über die Stichwortsuche, unterstützt durch Suchoperatoren und Indizes, vorgenommen werden. Die Texte können ausgedruckt, per PDF-Datei abgespeichert oder per E-Mail verschickt werden.

Obiger Text ist im Wesentlichen der JURA-Kartei-Webseite entnommen.