75 Jahre UN – 2020 und darüber hinaus

Die Vereinten Nationen feiern ihr 75-jähriges Bestehen in einer Zeit, die geprägt ist durch eine beispiellose globale Gesundheitskrise mit schwerwiegenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen. Bereits mehrfach haben wir hier im Blog über einzelne Aktionen zum 75-jährigem Bestehen der Vereinten Nationen berichtet.

Die Vereinten Nationen haben eine Umfrage auf eine Webseite gestellt (www.un75.online), auf der herausgefunden werden soll, welche Aktionsfelder in Zukunft noch stärker bedient werden sollen. Außerdem gibt es ein Update-Bericht zur Arbeit des UN75-Büros, welcher hier gelesen werden kann.

Auch ein Podcast zum Thema „75 Jahre UN“ in der Reihe mit dem Namen „UNcomplicated“ wurde veröffentlicht. Dort reden Gastgeber Sinduja Srinivasan und Jason DeWall mit Fabrizio Hochschild über die Sorgen der momentanen Generationen und über die Pläne, die Relevanz der Vereinten Nationen auch in der Zukunft zu wahren.

Die Dag Hammarskjöld Library präsentiert zum 75 Jahre Jubiläum 75 Schlüsseldokumente, die die Vereinten Nationen und damit die Welt geprägt haben.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

16. September 2020: Rede zur Lage der Europäischen Union 2020

Jedes Jahr im September hält der/die Präsident/in der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Parlament eine Rede zur Lage der Europäischen Union, in der eine Bestandsaufnahme der Erfolge des vergangenen Jahres erfolgt und Prioritäten für das kommende Jahr vorlegt werden.

Erläutert wird auch, wie die Kommission die dringendsten Herausforderungen für die Europäische Union angehen und Ideen für die Gestaltung der Zukunft der Europäischen Union entwickeln wird. Es gelten weiterhin die Prioritäten, die zu Beginn des Mandats festgelegt wurden: die Umsetzung des European Green Deal und die Digitale Strategie.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, wird am Mittwoch dem 16. September 2020 ihre Ansprache halten. Auf die Rede folgt eine Plenardebatte mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments. Über den Audiovisual Service der Europäischen Kommission können Sie die Rede und Debatte ab 9:00 Uhr live verfolgen.

Im Anschluss lädt die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland zu einer Online-Diskussion:

Dr. Linn Selle (Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland e.V.) und Lucas Guttenberg (stellvertretender Direktor des Jacques Delors Centre an der Hertie School of Governance) werden die Rede kommentieren und diskutieren 

Moderation: Cerstin GammelinSüddeutsche Zeitung

Nehmen Sie an der Diskussion am 16. September 2020, von  10.00 – 11.00 Uhr im Livestream auf YoutubeFacebook und Twitter teil.

Stellen Sie Ihre Fragen auf Sli.do (#SOTEUinDE) oder in den Kommentaren unter dem Livestream auf der von Ihnen ausgewählten Plattform.

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European Research and Innovation Days – 22. – 24.09.2020

Die Europäische Kommission veranstaltet vom 22. bis 24.09.2020 die „European Research and Innovation Days(#RiDaysEU). Das Event ist komplett online und für Studierende, Forscher*innen, Start-Ups sowie interessierte Bürger*innen konzipiert.

Zu den #RiDaysEU gehören eine Konferenz und die „Science is Wonderful!“-Ausstellung. 

Die Konferenz bietet Plenarsitzungen zu verschiedenen Themen und ist in zehn Unterthemen aufgeteilt. Jedes dieser Unterthemen befasst sich mit einem zentralen Forschung- und Innovationsthema der EU, etwa mit dem European Green Deal, der Europäische Digitalisierung Strategie oder den internationalen Kooperationen. 

Die “Science is Wonderful!”-Ausstellung (#ScienceIsWonderful) ist eine Plattform für spannende Online-Aktivitäten rund um Forschung und Wissenschaft. Sie ist auch für Schulen interessant, da sie interaktive Spiele, Experimente und interessante Videos beinhaltet. Außerdem bietet sie die Möglichkeit, Forscher*innen virtuell zu treffen und ihnen Fragen zu stellen.

Hier finden Sie das vorläufigen Programm.

Das Event findet komplett online statt und ist kostenlos – hier kann man sich registrieren. Weitere Informationen finden sich hier.

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75 Jahre VN: Online-Workshop 1: „New Kids on the Block“ der DGVN

Im Rahmen der Kampange „The Future We Want, the United Nations We Need“ zum 75. Gründungsjahr der Vereinten Nationen beteiligt sich die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) mit einer Reihe von digitalen Workshops.

In diesen Workshops soll darüber diskutieren werden, wie die Vereinten Nationen sich neuen Herausforderungen stellen können, um ihrem Anspruch als globales Friedensprojekt auch in Zukunft gerecht zu werden.

Der erste Workshop findet am 17. September 2020 von 10 bis 12.30 Uhr per ZOOM statt.

Programm Workshop 1: „New Kids on the block“

  • 10:00-11:00 Uhr Offenen Runder Tisch
  • Begrüßung und Moderation durch Manuela Scheuermann (DGVN-Vorstand) und Alfredo Märker (DGVN-Generalsekretariat)
  • “Recalling the opening ceremony”, Videostatement des UN-Sonderbeauftragten für die UN 75th Kampagne Fabrizio Hochschild
  • Kennenlernen der Berichterstatter (Inessa Pambukhchyan, UNA Armenia und Paul Klare, UN-Jugenddelegierter 2020)
  • Mentimeterrunde “ Welche Akteure fördern Frieden?“ 
  • 1. Umfragerunde
  • Offenes Forum Teil 1
  • 2. Umfragerunde 
  • Offenes Forum Teil 2
  • 11:15-12:15 Uhr Fokusgespräch mit Q&A
  • Andreas Bummel (Direktor von Democracy without Borders),
  • Nicola Popovic (Direktorin & Mitgründerin von Gender Associations),
  • UNA UK (tbc, Präsentation der „Together First Initiative“),
  • Olivia Labonte (vormaliges Mitglied im UN Habitat Youth Board, heute im Team für Torontos COVID-19-Aktivitäten tätig)
  • 12:15-12:30 Uhr Schlussrunde mit Berichterstattern und Verabschiedung

Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. Ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich außerdem beim Offenen Forum mit Wortbeiträgen zum Thema „New Kids on the Block” (Welche Akteure fördern Frieden? Wo stehen wir? Was muss passieren?) einbringen. Dafür bitten wir, im Anmeldeformular auch die Rubrik “Mein Statement/Meine Idee” auszufüllen und Ihre Ideen stichwortartig zu skizzieren.

Die ZOOM-Einwahldaten erhalten die Teilnehmer*innen per E-Mail. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird gedolmetscht.

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„75 Jahre – 75 Dokumente“

Die Vereinten Nationen werden 75 Jahre alt. Die Dag Hammarskjöld Library präsentiert aus diesem Anlass 75 Schlüsseldokumente, die die Vereinten Nationen und damit die Welt geprägt haben.

Die ausgewählten Dokumente würdigen die Arbeit der Vereinten Nationen in den Bereichen Frieden und Sicherheit, humanitäre Hilfe, Entwicklung und Menschenrechte.

Beginnend mit der Inter-allied Declaration of St. James’s Palace aus dem Juni 1941, der Charter of the United Nations and Statute of the International Court of Justice vom 26. Juni 1945, der ersten Peacekeeping Mission 1956, der Declaration of the Rights of the Child von 1959, dem Report of the UN Water Conference von 1977, der ersten Resolution zum Protection of global climate for present & future generations of mankind von 1988, der Security Council resolution on the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia 1993, dem The Kyoto Protocol to the United Nations Framework Convention on Climate Change 1997, der Declaration of Commitment on HIV/AIDS 2001 über die Gründung von UN Women 2010 bis hin zur Global solidarity to fight the coronavirus disease 2019 (COVID-19) in 2020, um nur einige zu nennen.

Vieles erscheint uns heute selbstverständlich oder gar inzwischen überflüssig aber jedes dieser 75 Dokumente ist ein wahrer Meilenstein in der Menschheitsgeschichte. Es gilt diese gemeinsamen Nenner aller Nationen zu schützen und zu wahren. Denn auch nach 75 Jahren Vereinte Nationen, leben die Menschen auf der Welt alles andere als friedlich miteinander, schützen nicht selbstverständlich die Umwelt in der sie leben und werden die Rechte der Menschen vielerorts mit Füßen getreten.

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Livestream: Mein Europa – junge Menschen und ihre Vorstellungen zur Zukunft Europas

Wie stellen sich junge, engagierte Europäerinnen und Europäer die Zukunft Europas vor? Was ist ihnen wichtig und was erwarten sie von europäischen Politikerinnen und Politikern? Wie möchten sie an der Gestaltung der Europäischen Union mitwirken? Wie berührt sie die Europäische Union in ihrem täglichen Leben?

Am Mittwoch dem 02. September 2020 von 16:00 -17:00 Uhr, diskutieren darüber Helena Marschall (Aktivistin von Fridays for Future) und Jörg Woran (Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland) im Livestream.

Ihre Fragen können sie auf Facebook oder über sli.do, event code: 42239 stellen. Den Link zum Live-Stream finden Sie auf der Facebookseite der Europäischen Kommission – Vertretung in Deutschland.

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Jugendfriedenspreis der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen – jetzt bewerben

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ruft junge Menschen, die sich mithilfe von eigenen initiierten Projekten für eine gerechtere Welt einsetzen, auf, sich für den Jugendfriedenspreis der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen zu bewerben.

Der DGVN Jugendfriedenspreis 2020 – dotiert mit 3000 Euro – wird voraussichtlich am 21. September 2020 an wegweisende junge Menschen und ihre Projekte verliehen. Damit soll ihr aktives Wirken für z.B. ein gleichberechtigtes, menschenwürdiges Leben Aller, das Engagement für bessere Bildung von benachteiligten Kindern, gewürdigt und gefördert werden.

Bewerben können sich junge Menschen bis 29 Jahren, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen bzw. gemeldet sind. Schülerinnen und Schüler, Jugendliche welche ein soziales, kulturelles oder ökologisches Jahr absolvieren, BUFDIs, Azubis, Studierende, Berufsanfänger oder Vergleichbares bilden die Zielgruppe.

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Die sechs Prioritäten der Europäischen Kommission für 2019-2024

Die Europäische Kommission hat sich auf sechs Prioritäten geeinigt, die es im Zeitraum 2019-2024 umzusetzen gilt:

  • der europäische Green Deal – Europa wird der erste klimaneutrale Kontinent
  • Europa für das digitale Zeitalter fit machen – aktive Teilhabe mit einer neuen Technologiegeneration
  • Eine Wirtschaft im Dienste der Menschen – Soziale Gerechtigkeit und Wohlstand
  • Stärkeres Europa in der Welt – Festigung der verantwortungsvollen globalen Führungsrolle Europas
  • Förderung unserer europäischen Lebensweise – Schutz unserer Bürger und unserer Werte
  • Neuer Schwung für die Demokratie Europas – Förderung, Schutz und Stärkung unserer Demokratie

In loser Folge werden wir die einzelnen Ziele etwas genauer vorstellen.

Der europäische Green Deal

Das ambitionierte Ziel ist es, Europa zum erster klimaneutraler Kontinent werden zu lassen. Und das sind die Maßnahmen:

  • Biodiversität – Maßnahmen zum Schutz unseres empfindlichen Ökosystems: Neben der Schaffung von Schutzzonen (30 % der Landgebiete und ca. 30 % der Meeresgebiete Europas) und die Wiederherstellung von Land- und Meerökosystemen in Europa, geht es hier um einen wirtschaftlichen Aspekt: Mehr als die Hälfte des weltweiten BIP – rund 40 Billionen Euro – ist naturabhängig.
  • Vom Hof auf den Tisch – Gewährleistung einer nachhaltigeren Lebensmittelkette: Hier nimmt die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. In erster Linie geht es darum die Versorgung der Europäer mit erschwinglichen und nachhaltigen Lebensmitteln zu gewährleisten, dabei den Klimawandel zu bekämpfen, die Umwelt zu schützen, die Biodiversität zu erhalten und den Anteil des ökologischen Landbaus zu erhöhen.
  • Sustainability in EU agriculture and rural areas thanks to the common agricultural policy (CAP): Die gemeinsame Agrarpolitik (CAP) verfolgt das Ziel der nachhaltigen Landwirtschaft. Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit sollen der Weg zu eine nachhaltigen Landwirtschaft sein.
  • Saubere Energien – Perspektiven für alternative, saubere Energiequellen. Grundprinzipien sind: der Schwerpunkt wird auf Energieeffizienz und Entwicklung eines Energiesektors, der sich weitgehend auf erneuerbare Energiequellen stützt, gelegt. Sichere und erschwingliche Energieversorgung der EU und vollständig integrierter, vernetzter und digitalisierter EU-Energiemarkt.
  • Nachhaltige Industrien – Für nachhaltige und umweltfreundlichere Produktionszyklen. Die Verwirklichung der Klima- und Umweltziele der EU erfordert eine neue Industriepolitik auf der Grundlage der Kreislaufwirtschaft.
  • Gebäude und Renovierungen – Notwendigkeit eines umweltfreundlicheren Bausektors. Auch hier geht es um Kreislaufwirtschaft aber auch um Energieeffizienz von Gebäuden.
  • Nachhaltige Mobilität – Förderung umweltverträglicher Verkehrsmittel. Die Emissionen des Verkehrssektors müssen weiter und schneller verringert werden. Hierzu müssen Subventionen für fossile Brennstoffe abgeschafft werden, der europäische Emissionshandel auf den Seeverkehr ausgeweitet werden, wirksame Straßenbenutzungsgebühren eingeführt und die Verringerung der, den Luftverkehrsunterneh­men im Rahmen des Emissionshandelssys­tems kostenlos zugeteilten Zertifikate, erreicht werden. Gleichzeitig muss die Versorgung mit nachhaltigen alternativen Kraftstoffen verbessert werden.
  • Beseitigung von Umweltverschmutzung – Maßnahmen zur raschen und wirksamen Bekämpfung der Umweltverschmutzung. Um die Menschen und die Ökosysteme Europas zu schützen wird der Null- Schadstoff-Aktionsplan angenommen, um die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden zu verhindern.
  • Climate Action – Europa wird bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden.

Eine Fülle von nachvollziehbaren Einzelzielen, deren Umsetzung einige Kraftanstrengungen bedarf. Die aktuelle weltweite Corona-Krise, wird es den Staaten der Europäischen Union erneut erschweren die Ziele in Angriff zu nehmen.

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International Youth Day 2020

I call on leaders and adults everywhere to do everything possible to enable the world’s youth to enjoy lives of safety, dignity and opportunity and contribute to the fullest of their great potential.“ The Secretary-General of the United Nations (Video Massage on International Youth Day – 12 August 2020)

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte 1999 den 12. August zum Internationalen Jugendtag. Dies ging mit der Empfehlung einher, öffentliche Informationsaktivitäten zu organisieren, um den Tag zu unterstützen und das Bewusstsein für das, von der Generalversammlung 1995 verabschiedete Weltaktionsprogramm für die Jugend, zu fördern.

Jedes Jahr wird ein spezielles Schwerpunktthema gewählt. 2020 heiß es: „Youth Engagement for Global Action“. Es soll daran erinnern, wie das Engagement junger Menschen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene, nationale und multilaterale Institutionen und Prozesse bereichert und sich in der formalen institutionellen Politik niederschlägt.

In einer Welt in der das Vertrauen in öffentliche Institutionen schwindet, die Welt sich polarisiert und die Legitimität der Vereinten Nationen in Frage gestellt wird, erscheint es um so wichtiger, die Jugend einzubeziehen und gemeinsam die Fähigkeit des internationalen Systems zu stärken sowie Lösungen für drängende Herausforderungen und für bestehende und kommende Bedrohungen zu finden. Die Einbeziehung der Jugend in formelle politische Mechanismen erhöht die Fairness politischer Prozesse.

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Welttag gegen Menschenhandel

Heute ist der Welttag gegen den Menschenhandel. Der Tag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in ihrer Resolution A/RES/68/192 ausgerufen.

Menschenhandel ist ein schweres Verbrechen und eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte. Jedes Jahr geraten Tausende von Männern, Frauen und Kindern in die Hände von Menschenhändlern, im In- und Ausland. Fast jedes Land der Welt ist von Menschenhandel betroffen, sei es als Herkunfts-, Transit- oder Zielland der Opfer. Als Hüterin des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC) und der dazugehörigen Protokolle unterstützt das UNODC (Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung) die Staaten bei ihren Bemühungen um die Umsetzung des Protokolls zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels.

Das Thema des Welttages gegen Menschenhandel im Jahr 2020 wird sich auf die Ersthelfer*innen im Kampf gegen den Menschenhandel konzentrieren. Dies sind die Menschen, die in verschiedenen Bereichen tätig sind – sie identifizieren, unterstützen, beraten und suchen Gerechtigkeit für die Opfer des Menschenhandels und setzen sich gegen die Straflosigkeit der Menschenhändler ein.

Während der COVID-19-Krise ist die wesentliche Rolle der Ersthelferinnen und Ersthelfer noch wichtiger geworden. Zumal die durch die Pandemie auferlegten Einschränkungen ihre Arbeit noch schwieriger gemacht haben. Dennoch wird ihr Beitrag oft übersehen und nicht anerkannt.

Weiterführende Webseiten:

https://www.un.org/en/events/humantrafficking/

https://www.unodc.org/unodc/en/human-trafficking/what-is-human-trafficking.html?ref=menuside

https://www.ohchr.org/en/issues/trafficking/pages/featurestories.aspx

https://www.unodc.org/documents/Advocacy-Section/HTMSS_Thematic_Brief_on_COVID-19.pdf

https://www.ohchr.org/EN/Issues/Trafficking/Pages/TraffickingIndex.aspx

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