Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und 20. Jh. online

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Online-Datenbank art journals – Kunst- und Satirezeitschriften.

Mit dieser Datenbank bietet die UB Heidelberg den freien Zugang zu den von ihr digitalisierten Kunst- und Satirezeitschriften an. Schwerpunktmäßig handelt es sich um deutschsprachige und im europäischen Ausland erschienene Zeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Partner Collegium Artium sind zusätzlich wichtige polnische Kunstzeitschriften mit ihrem Gesamtbestand bis in die Gegenwart zugänglich.

Die Datenbank umfasst derzeit bereits über 100 Zeitschriftentitel mit dem Inhalt von ca. 50.000 Bänden im Volltext. Der Zugriff auf die Zeitschriftentitel kann sowohl über das Erscheinungsland, eine alphabetische Titelliste als auch nach Erscheinungsjahren erfolgen. Für die übergreifende Recherche innerhalb der bibliographischen Daten und Inhaltsverzeichnisse der digitalisierten Zeitschriftenbände steht eine Recherchemaske zur Verfügung (u.a. Autor-/Titelstichwortsuche). Die Volltextsuche ist für in Antiqua gedruckte Texte möglich. Die Karikaturen und Illustrationen der Satirezeitschriften werden zusätzlich in der von der UB Heidelberg betriebenen Bild- und Multimediadatenbank HeidICON erfasst und erschlossen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

British History Online, Veterans History Project, Digital Collections LoC

Folgende freie Ressourcen finden Sie neu in der Digitalen Bibliothek:

British History Online

British History Online ist eine Datenbank des Institute of Historical Research der University of London und des History of Parliament Trust. Die Datenbank enthält digitalisierte Primärquellen und Sekundärtexte zur Geschichte der Britischen Inseln vom 11. bis zum 19. Jahrhundert. Es lassen sich Dokumente aus folgenden Bereichen finden: Verwaltungs- und Rechtsgeschichte, Kirchengeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Wissenschafts- und Kulturgeschichte, Regional- und Stadtgeschichte sowie Parlamentaria. Zusätzlich kann auf umfangreiches historisches Kartenmaterial zugegriffen werden. Neben einer Volltextsuche gibt es die Möglichkeit, durch die digitale Sammlung der British History Online zu browsen – regional, thematisch und/oder zeitlich. Interessante Quellen zur regionalen Geschichte lassen sich zudem auch über eine interaktive Karte auffinden (derzeit noch im BETA-Stadium).

Veterans History Project

Das Veterans History Project des American Folklife Center (Library of Congress) ist ein Oral History-Projekt, das Interviews mit amerikanischen Kriegsveteranen (vom Ersten Weltkrieg bis zu den gegenwärtigen Konflikten) sammelt, bewahrt und zur Verfügung stellt. Zusätzlich zu den (zumeist auch transkribierten) Audio- und Videointerviews werden niedergeschriebene Erinnerungen, Korrespondenzen, Tagebücher sowie Fotografien, Zeichnungen und Skizzen gesammelt.

Digital Collections / Library of Congress

Seit 1994 digitalisiert die Library of Congress in verschiedensten Projekten Teile ihrer Bestände. Die Digital Collections der Library of Congress bieten Zugang zu den digitalisierten Print-, Bild- und Audiobeständen der LoC. Die digitalen Sammlungen umfassen Digitalisate von Fotografien, Manuskripten, Karten, Tonaufnahmen, Filmen und Büchern ebenso wie originär digitale Materialien, wie z.B. Websites.

Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

Neu in der Digitalen Bibliothek: Arachne, Connected Histories, Wasserzeichenkartei Piccard

Ab sofort sind folgende freie Ressourcen in der Digitalen Bibliothek zu finden:

Arachne

Arachne ist die zentrale Objektdatenbank des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und des Forschungsarchivs für Antike Plastik des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln.
Die Datenbank verwaltet über 250.000 Objekte und mehr als 836.000 Scans in einem einheitlichen Datenmodell. Verschiedene, an Objektklassen angepasste Module versorgen sich aus dem einheitlichen Datenpool: etwa der Buchbrowser iDAI.books, die Browser für bilderreiche Denkmäler, die Browser für minoische Siegel oder antike Sarkophagreliefs.

Das Projekt verfolgt einen Semantic-Web-Ansatz, indem archäologische Objekte, ihre Beschreibungen (Metadaten), zugehörige Abbildungen und Referenzen in der wissenschaftlichen Literatur miteinander verknüpft werden. Als Ontologie wird das CIDOC Conceptual Reference Model (CIDOC-CRM) zugrundegelegt.
Zugleich werden im Modul iDAI.BookBrowser urheberrechtsfreie archäologische Grundlagenwerke (v.a. Abbildungswerke) in digitaler Form bereitgestellt und auf die Objektdatenbank referenziert.
Arachne dient darüber hinaus der Informationssicherung von Dokumenten auf gefährdeten Trägern – u.a. werden Fotografien aus den Archiven des DAI digital bereitgestellt – sowie als Materialplattform für Publikationen, etwa bei der Neuaufnahme der Basilica Aemilia. Das Ziel ist die Kontextualisierung der Objekte.
Zu den geplanten oder bereits in Durchführung befindlichen Projekten zählen die Dokumentation der Skulpturen der Berliner Antikensammlung im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten „Berliner Skulpturennetzwerks“ sowie die Online-Edition des Corpus der antiken Sarkophagreliefs.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

 

Connected Histories

In der Metasuchmaschine Connected Histories werden 22 Fachdatenbanken zur britischen Geschichte von 1500 – 1900 ausgewertet. Neben Primär- und Sekundärliteratur werden auch digitalisierte Zeitschriften und Zeitungen sowie historische Bilder angeboten. Die meisten Materialien sind frei verfügbar, einige nur durch Lizenzierung erhältlich. Hilfreich bei der fachlichen Suche sind die so genannten „Guides“.

Danke für dieses Posting an Mara L. Diehl, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek.

 

Wasserzeichenkartei Piccard

Komplette Wasserzeichensammlung Piccard mit mehr als 92.000 Einträgen. Sowohl die unpublizierten Karten als auch alle den gedruckten Findbüchern zugrunde liegenden Abzeichnungen stehen über das Internet zur Verfügung.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

 

 

 

„Illustrated London News“ online testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 8. April 2013 können FU-Angehörige kostenfrei das Illustrated London News Historical Archive testen.

Die Illustrated London News (kurz „ILN“) wurde 1842 von Herbert Ingram gegründet. Der frühere Drucker und Zeitungshändler hatte beobachtet, dass der Zeitungsverkauf zunahm, sobald die Ausgabe über einen Holzschnitt zur Illustration verfügte. Gleichzeitig hatten seine Kunden häufig nach den „Londoner Neuigkeiten“ gefragt. Daraufhin brachte er mit der Illustrated London News ein eigenes wöchentliches Magazin heraus, dessen erste Ausgabe auf 16 Seiten 32 Holzschnitte enthielt. Der Erfolg der „ersten“ illustrierten Zeitschrift der Welt war mit allein 26.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche überwältigend. Schon 1843 folgten Ableger in Frankreich (L’Illustration, Paris) und Deutschland (Illustrirte Zeitung, Leipzig).

Bild: Titelblatt aus dem Jahr 1889, das von einem verheerenden Zyklon auf Samoa berichtet.

Die Illustrated London News berichteten bis Juli 2003 über in- und ausländische Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. In den früheren Jahrzehnten der Zeitschrift konnten u. a. so bekannte Fotografen wie Felice Beato, Antoine Claudet, Joseph Cundall oder Roger Fenton für Illustrationen gewonnen werden. Auch entsandte die Zeitschrift Kriegszeichner zu Konflikten nach Kontinentaleuropa.
Ab den 1960er und 1970er Jahren konnten die Illustrated London News mit dem Erfolg der Nachrichtenberichterstattung im Fernsehen nicht mithalten und sie erschienen quartalsweise und zuletzt zweimal im Jahr.

Das Online-Archiv gewährt Zugriff auf alle erschienenen Ausgaben von 1842 bis 2003 als digitalisierte Faksimiles. Über 260.000 Seiten können im Volltext durchsucht werden. Einzelne Artikel oder Seiten kann man ausdrucken bzw. im PDF-Format abspeichern. Zitate können direkt in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote oder RefWorks übernommen werden.

Großbritannien und die Europäische Union

Angesichts der lebhaften Debatte in den Medien über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens geben wir einen Lektüre-Tipp aus dem Kreis der britischen Europäischen Dokumentationszentren (EDZ) weiter: „Das von der University Association for Contemporary European Studies (UACES) herausgegebene Journal  of Contemporary European Research veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe „detailed articles on 40 Years of EU Membership: The UK, Scotland, Wales and Northern Ireland“.

Die Zeitschrift ist online frei zugänglich.

Queen Victoria’s Journals im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 5. Dezember 2012 können FU-Angehörige kostenfrei die Datenbank Queen Victoria’s Journals testen.

Sie bietet Online-Zugriff auf 141 digitalisierte Bände der privaten Tagebücher der britischen Königin Viktoria (1819-1901). Viktoria regierte mehr als 63 Jahre, länger als jeder andere britische Monarch vor ihr. Diese Zeit, die heute als Viktorianisches Zeitalter bekannt ist, ging als Glanzperiode mit höchster politischer Machtentfaltung, wirtschaftlichem Wohlstand und imperialistischer Expansion in die Geschichte Großbritanniens ein, hatte aber auch kulturelle Verflachung und Prüderie zufolge.

Viktorias Tagebücher sind in vier verschiedene Versionen aufgeteilt – handgeschriebene Original-Bände Viktorias (Zeitraum: 1832-1836), übertragene Schreibmaschinenmanuskripte für Lord Esher (1832-1840), handgeschriebene Kopien von Viktorias jüngster Tochter Beatrice (1837-1901) sowie ein kleiner Teil an handschriftlichen Entwürfen Viktorias (1843-1855).

Oftmals fehlen in der Datenbank noch Transkripte für handgeschriebene Einträge. Die digitalisierten Einträge selbst liegen in einer sehr guten Qualität vor und lassen sich als PDF-Dateien (Faksimile-Version der Originalmanuskripte) herunterladen.

Die Veröffentlichung der Dokumente erfolgte Ende Mai 2012 im Rahmen des diamantenen Thronjubiläums von Königin Elisabeth II., Ur-Ur-Enkelin Victorias. Die Bände wurden in Zusammenarbeit mit den Royal Archives, den Bodleian Libraries der Oxford University und dem US-amerikanischen Verlag ProQuest digitalisiert.

Bild: Königin Viktoria an ihrem goldenen Thronjubiläum im Jahr 1887

Online-Archiv der „Illustrated London News“ testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 3. März 2012 können FU-Angehörige das Illustrated London News Historical Archive testen.

Die Illustrated London News (kurz „ILN“) wurde 1842 von Herbert Ingram gegründet. Der frühere Drucker und Zeitungshändler hatte beobachtet, dass der Zeitungsverkauf zunahm, sobald die Ausgabe über einen Holzschnitt zur Illustration verfügte. Gleichzeitig hatten seine Kunden häufig nach den „Londoner Neuigkeiten“ gefragt. Daraufhin brachte er mit der Illustrated London News ein eigenes wöchentliches Magazin heraus, dessen erste Ausgabe auf 16 Seiten 32 Holzschnitte enthielt. Der Erfolg der „ersten“ illustrierten Zeitschrift der Welt war mit allein 26.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche überwältigend. Schon 1843 folgten Ableger in Frankreich (L’Illustration, Paris) und Deutschland (Illustrirte Zeitung, Leipzig).

Bild: Titelblatt aus dem Jahr 1889, das von einem verheerenden Zyklon auf Samoa berichtet.

Die Illustrated London News berichteten bis Juli 2003 über in- und ausländische Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. In den früheren Jahrzehnten der Zeitschrift konnten u. a. so bekannte Fotografen wie Felice Beato, Antoine Claudet, Joseph Cundall oder Roger Fenton für Illustrationen gewonnen werden. Auch entsandte die Zeitschrift Kriegszeichner zu Konflikten nach Kontinentaleuropa.
Ab den 1960er und 1970er Jahren konnten die Illustrated London News mit dem Erfolg der Nachrichtenberichterstattung im Fernsehen nicht mithalten und sie erschienen quartalsweise und zuletzt zweimal im Jahr.

Das Online-Archiv gewährt Zugriff auf alle erschienenen Ausgaben von 1842 bis 2003 als digitalisierte Faksimiles. Über 260.000 Seiten können im Volltext durchsucht werden. Einzelne Artikel oder Seiten kann man ausdrucken bzw. im PDF-Format abspeichern. Zitate können direkt in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote oder RefWorks übernommen werden.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund eines fehlenden Plugins kommt es beim Aufrufen der PDF-Dokumente über den Browser an den Benutzerarbeitsplätzen (ThinClients) in den FU-Bibliotheken momentan zu Darstellungsproblemen. Einzelne Seiten oder ganze Artikel können behelfsmäßig über den Menüpunkt „Save“ separat heruntergeladen werden – automatisch öffnet sich dann in einem neuen Fenster der PDF-Reader.

Oral-History-Datenbank „Refugee Voices“ lizenziert

Als erste Einrichtung in Deutschland bietet die Freie Universität Berlin Zugriff auf die Oral-History-Sammlung Refugee Voices der Association of Jewish Refugees (AJR). Die Datenbank enthält 150 lebensgeschichtliche Video-Interviews von jüdischen Überlebenden des Nationalsozialismus (NS) und ergänzt die bisher angebotenen Plattformen Visual History Archive (ca. 52.000 Interviews) sowie Zwangsarbeit 1939-1945 (ca. 590).

Das Archiv umfasst insgesamt 450 Interviewstunden. Die Interviews wurden in englischer Sprache geführt. Die Interviewpartner sind zumeist selbst Mitglieder der AJR. Sie wurden zum großen Teil in Deutschland und Österreich geboren und sind während oder nach dem Nationalsozialismus nach Großbritannien immigriert. Neben dem Leben im nationalsozialistischen Deutschland und in den von Deutschland besetzten Ländern werden insbesondere Migrations- und Exilerfahrungen wiedergegeben.

Unter den Interviewten finden sich auch so bekannte Namen wie der Oscar-prämierte Filmausstatter Ken Adam, die Psychotherapeutin Helen Bamber, die Künstlerin Milein Cosman, der Historiker Edgar Feuchtwanger (Neffe von Lion Feuchtwanger), die Schriftstellerin Eva Figes, der Zionistenführer Arieh Handler, der Komponist Joseph Horovitz sowie der Wissenschaftler und Fernsehmoderator Heinz Wolff.

Die Video-Interviews sind vollständig transkribiert. Die Transkriptionen sind mit einem Timecode versehen, der ein einfaches Auffinden der entsprechenden Stellen in den Video-Aufzeichnungen und umgekehrt ermöglicht. Zwar entfällt im Gegensatz zu VHA und Zwangsarbeiter-Archiv die kostenfreie Registrierung, dafür verfügt Refugee Voices leider über keine komfortable Suchfunktion. Einzig über den Transcript Catalogue („Catalogue“) – eine statische Liste mit Informationen zu allen 150 Interviewten (mehr als 40 unterschiedliche Kategorien) – ist ein strukturierter(er) Zugriff möglich.

Wichtiger Hinweis: Momentan gibt es Schwierigkeiten, die Datenbanken Refugee Voices und Visual History Archive an den Arbeisplätzen in den FU-Bibliotheken („Thinclients“) zu nutzen. Wir bemühen uns, das Problem bis spätestens Mitte November Dezember in den Griff zu bekommen!

Bild: Einfahrt zum KZ Auschwitz (Bundesarchiv, Bild 175-04413 / CC-BY-SA)

„Bibliography of British and Irish History“ im Test

Bis zum 3. November 2011 können FU-Angehörige kostenfrei die Bibliography of British and Irish History (BBIH) testen.

Die fachbibliographische Datenbank bietet mehr als 470.000 Literaturnachweise zur Geschichte Großbritanniens und Irlands an (inkl. Empire und Commonwealth). Dabei wird ein Zeitraum von der römisch-britischen Frühzeit bis zur Gegenwart abgedeckt. Erfasst werden Monographien, Zeitschriftenaufsätze und Beiträge aus Sammelwerken. Vollständig enthalten sind u. a. die Nachweise der gedruckten Bibliographien Writings on British History (1901-1974) und Annual Bibliography of British and Irish History (1975 ff.). Der Datenbestand wird viertelmonatlich aktualisiert und wächst jährlich um ca. 10.000 Litertaturnachweise an.

BBIH Online ging aus den bis 2009 kostenfrei angebotenen Datenbanken Royal Historical Society Bibliography des UK Arts and Humanities Research Council (AHRC), London’s Past Online sowie die noch existierende freie Datenbank Irish History Online (über 75.000 Literaturnachweisen zur Geschichte Irlands von der Frühzeit bis zur Gegenwart) hervor. Nach Einstellung der Finanzierung durch das AHRC haben sich das britische Institute of Historical Research und die Royal Historical Society mit dem kommerziellen Anbieter Brepols zusammen getan, um die Datenbank unter neuem Namen kostenpflichtig anbieten zu können.

Die Datenbank selbst präsentiert sich mit einem neuen Interface einfach und intuitiv in der Bedienung und verfügt u. a. auch über eine deutschsprachige Menüführung. Eine „Autocomplete-Funktion“ ermöglicht die schnellere Eingabe von Suchbegriffen. Icons weisen ähnlich wie in Primo bereits auf die Medienart (Monografie oder Artikel) hin. BBIH Online unterstützt u. a. den Export in die Literaturverwaltungsprogramme EndNote und RefWorks.

Deutsche Geisteswissenschaften am Scheideweg

Im Tagesspiegel-Artikel „Professoren, schreibt mehr Bücher!“ vergleicht Christopher Young, Leiter der Faculty of Modern and Medieval Languages an der Uni Cambridge und gegenwärtig FU-Gastwissenschaftler, die angloamerikanische und die deutsche Gelehrtenwelt. Sein Fazit fällt entsprechend negativ aus. Deutsche Geisteswissenschaftler bleiben international außen vor – werden aber dennoch von ihren angelsächsischen Kollegen gebraucht.