Sacharow-Preis im europäischen Parlament verliehen

Heute wurde im europäischen Parlament der Sacharow-Preis für geistige Freiheit an Raif Badawi verliehen. Stellvertretend nahm seine Frau Ensaf Badawi den Preis in Strasburg entgegen. Der saudische Blogger sitzt seit drei Jahren als politischer Gefangener in Haft.

Am Freitag kommt seine Frau nach Berlin und es kann mit ihr abends live in der Akademie der Künste diskutiert werden.

Wann? Freitag, 18. Dezember 2015, 20.00 – 21.30 Uhr
Wo? Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
(Plenarsaal)

Weitere Informationen und Anmeldung zur Teilnahme gibt es hier.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Europäischer Salon: „Solidarität in der Europäischen Union … Von der Euro- und Flüchtlingskrise zur Krise der EU?“

Zum fünften Mal lädt der Eurpäische Salon zur Podiumsdiskussion ein.

Hinter dem Europäischen Salon steht der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht der Freien Universität Berlin, unter Leitung von Prof. Dr. Christian Calliess (LL.M.). Dieser wird auch die Moderation der Veranstaltung übernehmen.

Zum Thema „Solidarität in der Europäischen Union … Von der Euro- und Flüchtlingskrise zur Krise der EU?“ werden diskutieren

  • Elmar Brok
    Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EP (AFET), außerdem Außenpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament
  • Manuel Sarrazin
    Mitglied des Deutschen Bundestages und dort im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, zudem Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grüne
  • Anne-Laure De Coincy (angefragt)
    Französische Botschaft, Gesande für Wirtschaftsangelegenheiten und Leiterin der Finanz- und Wirtschaftsabteilung
  • Victoria Kupsch
    Programmleiterin und Geschäftsführerin des European Democracy Lab, einem jungen Think Tank mit Sitz in Berlin

und um diese Themen wird es unter anderem gehen:

  • Von der Eurokrise zur Flüchtlingskrise zur Krise der Europäischen Union: Steuert der europäische Staaten- und Verfassungsverbund aufgrund fehlender Solidarität auf eine strukturelle Krise zu?
  • „Solidarität ist keine Einbahnstraße“: Wie kann dem aufkommenden Akzeptanzverlust der EU begegnet werden? Birgt der wiedererstarkte Rechtspopulismus eine Gefahr für die Demokratie?
  • Politik und Mitgliedstaaten an den Grenzen des EU-Rechts: Kann die vielbeschworene europäische Solidarität die Konstruktionsfehler in den EU-Verträgen abmildern?
  • Ausblick: Europa in einer Sinn- und Identitätskrise? Welche Chance liegt womöglich in der Krise und können neu definierte Werte und Regeln dem Prinzip Solidarität wieder mehr Kontur und Schärfe verleihen?

Wann und Wo?

Freitag, 4. Dezember 2015, 18:00 Uhr
Auditorium Friedrichstraße, Quartier 110, Friedrichstr. 180, 10117 Berlin-Mitte

Um Anmeldung wird gebeten unter: anmeldung@eu-salon.de. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

 

Mehr Literatur zu den Themen findet sich auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Reminder und Update: Berliner Europa-Dialog am 17.11.2015: Wege der Flucht – Formen der Solidarität

Wir möchten an die Veranstaltung des Dokumentationszentrum UN-EU am kommenden Dienstag erinnern: Berliner Europa-Dialog: Wege der Flucht – Formen der Solidarität.

Die Veranstaltung findet am 17.11.2015 von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Thielplatz) statt.

Die aktuelle Gästeliste für das Podium:

  • S.E. Ranko Vilović , außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der
    Republik Kroatien
  • Dr. Ulrich Brückner, Mitglied im Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen
    Kommission
  • Jochen Schwarz, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
  • Marta Orosz, Journalistin u. a. für den ungarischen Rundfunk

 

Im Netz haben wir zwei Visualisierungen zum Thema gefunden. Die erste Visualisierung bezieht sich auf den Beschluss der EU-Innenminister im September, einen Teil der Flüchtling mithilfe einer Quotenregelung auf die Mitgliedsstaaten umzuverteilen. Damit sollen die stark vom Flüchlingsstrom betroffenen Länder Italien, Ungarn und Griechenland entlastet werden. Die Darstellung der Data Design Company macht sichtbar, wie hoch die Qoute ist, die dem jeweilligen Mitgliedsstaat zugeordnet wurde und ob er diese schon erfüllt hat.

Die zweite Visualisierung vom gleichen Anbieter vergleicht die Anzahl der Asylanträge vier Mitgliedsstaaten der EU mit den meisten Asylanträgen seit Beginn des Jahren und die USA miteinander.

Mehr Literatur zur Flüchtlingspolitik findet sich auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Berliner Europa-Dialog am 17.11.2015: Wege der Flucht – Formen der Solidarität

Die Europäische Union befindet sich aktuell vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte: Viele zehntausend Flüchtlinge drängen auf der Flucht vor Bürgerkriegen und Staatszerfall in die Europäische Union – und hier vor allem nach Deutschland. Allein in diesem Jahr wird mit einer Million Flüchtlingen hierzulande gerechnet. Die Medien berichten sehr positiv über eine neue Willkommenskultur, die entsprechenden Umfragewerte sind positiv – nicht zuletzt durch das Voranschreiten von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer Aussagen „Wir schaffen das!“ bzw. „…dann ist das nicht mein Land“. Gleichzeitig steigen die Übergriffe auf Flüchtlinge, sowohl auf Unterkünfte als auch direkt auf Menschen.

Darüber hinaus steht die europäische Solidarität – und damit eine Grundlage der EU – vor einer schweren Belastungsprobe. Die Flüchtlingskrise sei kein europäisches, sondern ein deutsches Problem, so der ungarische Regierungschef Viktor Orbán, der die Grenze zu Serbien hermetisch abriegeln lässt und Gleiches mit der Grenze zu EU-Nachbar Rumänien plant. Viele EU-Staaten, allen voran die so genannten Visegrád-Staaten, verweigern ein Eingehen auf den Vorschlag der EU-Kommission einer festen Quote für eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, fordert einen „großen Kraftakt europäischer Solidarität.“

Wie steht es um die europäische Solidarität? Zeigt sich Europa doch noch als Wertegemeinschaft oder obsiegt das Verständnis von einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft? Was können Bürgerinnen und Bürger konkret vor Ort tun, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen zum Ausdruck zu bringen? Wie unterstützen EU, Bund und Land dabei? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Podiums diskutieren.

Die Veranstaltung findet am 17.11.2015 von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Thielplatz) statt. Sie wird moderiert von Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin.

Auf dem Podium sind vertreten:

  • S.E. Ranko Vilović , außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der
    Republik Kroatien
  • Dr. Ulrich Brückner, Mitglied im Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen
    Kommission
  • Jochen Schwarz, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
  • Marta Orosz, Journalistin u. a. für den ungarischen Rundfunk

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 15.11.2015 an info@eu-infozentrum-berlin.de. Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e.V.), dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin
sowie der Europa-Union Berlin e.V.

Wandel durch Handel? Die Debatte um TTIP

Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) wird in der Öffentlichkeit heiß diskutiert. Auf der Informationsveranstaltung des Dokumentationszentrums Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, der Deutschen Gesellschaft e.V und der Europa-Union Berlin e. V. mit dem Titel „Wandel durch Handel? Die Debatte um TTIP“ können Sie sich selbst ein Bild machen und den Diskutanten gerne Ihre Fragen stellen.
Ort: Seminarzentrum der Freien Universität Berlin, Silberlaube (Erdgeschoss), Raum L115 , Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Dahlem Dorf)
Zeit: 30.10.2014, 18:30 – 20:30 Uhr.
Neu: Die Veranstaltung wird in den Hörsaal 1B in der Silberlaube, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin verlegt!

Es diskutieren
Dr. Martin Beckmann, Ressort 1 / Politik und Planung, ver.di Bundesverwaltung
Dr. Thilo Bode, Geschäftsführer, foodwatch e.V.
Dr. Berend Diekmann, Referatsleiter „USA, Kanada und Mexiko“, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Freya Lemcke, Leiterin des Referats Handelspolitik, EU-Zollfragen, Transatlantische Beziehungen, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK e.V.) Brüssel
Michael Vollprecht, Referent Wirtschaft und Finanzen, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Moderation: Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Inhaberin des Jean Monnet Lehrstuhls und Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin.

Einladung

Neuer b2i-Veranstaltungskalender

Wie der Webis-Blog Ende letzten Monats meldete, wartet das Fachportal b2i mit einem zusätzlichen Feature in seiner „News“-Rubrik auf.

Seit ein paar Wochen kann man sich mit Hilfe eines Veranstaltungskalenders („b2i-Event“) über vorwiegend wissenschaftliche Veranstaltungen aus den Bereichen Bibliothekswissenschaft, Informationswissenschaft und Buchwissenschaft (inkl. Archiv- und Dokumentationswesen sowie Museologie) auf dem Laufenden halten. Die Portal-Redaktion wählt passende Konferenzen, Workshops, Call for Papers usw. aus und stellte diese vor.
Über ein Formular kann man auch geeignete Veranstaltungen melden, die dann von der Redaktion bearbeitet und veröffentlicht werden.

Das Wissenschaftsportal b2i gilt als zentrales Internetportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die verstreuten Fachinformationen in den drei eng benachbarten Disziplinen zu bündeln und unter einer Suchoberfläche zusammenführen. Mit einer einzigen Suchanfrage recherchiert der Nutzer in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten für gedruckte und elektronische Materialien, Internetressourcen und Fakteninformationen.

Bibliotheksstipendiaten des John-F.-Kennedy-Instituts stellen Projekte vor

Zum ersten Mal präsentieren BibliotheksstipendiatInnen des John-F.-Kennedy-Instituts ihre Projekte öffentlich. Am Mittwoch, den 16. Februar um 16 Uhr c.t. laden wir Sie in den Schulungsraum der Bibliothek ein, um unsere drei aktuellen StipendiatInnen und ihre Forschungsthemen kennenzulernen:

  • Prof. em. Ana Olos, Baia Mare, Romania – „Cultural Polyphony in G. E. Clarke’s Work: Sources and Representations of Canadian Multiculturalism“
  • Dr. Jaroslav Kusnír, Presov, Slovakia – „Postmodern Fiction and After“
  • Dr. Sven Cvek, Zagreb, Croatia – „Towering Figures: Reading the 9/11 Archive“

In Kurzreferaten werden die StipendiatInnen ihre Themen präsentieren. Anschließend besteht die Möglichkeit für Fragen und zum Austausch.

Ausstellungseröffnung in der Bibliothek des Kennedy-Instituts

Am Freitag, den 11. Februar um 18:00 Uhr eröffnet das John-F.-Kennedy-Institut die Fotoausstellung WorkSpace Canada in den Räumen seiner Bibliothek. Die Bibliothek schließt daher an diesem Tag ausnahmsweise bereits um 17:30 Uhr. Wir bitten um Entschuldigung für entstehende Unannehmlichkeiten und laden Sie herzlich ein, an der Eröffnung teilzunehmen.