{"id":18971,"date":"2016-02-05T14:05:13","date_gmt":"2016-02-05T13:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/?p=18971"},"modified":"2016-02-11T17:06:21","modified_gmt":"2016-02-11T16:06:21","slug":"primo-und-die-chinesischen-schriftzeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/2016\/02\/05\/primo-und-die-chinesischen-schriftzeichen\/","title":{"rendered":"Primo und die chinesischen Schriftzeichen"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei Graduiertenschulen im Bereich Ostasien wird an der Freien Universit\u00e4t ein deutschlandweit einzigartiger Bestand von ostasiatischer Literatur aufgebaut. Im FU-Katalog des Bibliotheksportals Primo[1] verzeichnen wir derzeit rund 50.000 originalschriftliche Medien in chinesischer, koreanischer und japanischer Schrift, Tendenz steigend.<\/p>\n<p>Bisher mussten chinesische Schriftzeichen, die nicht nur in China und Taiwan sondern auch in Japan sowie Nord- und S\u00fcdkorea verwendet werden, in unterschiedlichen Schreibweisen eingegeben werden, um alle vorhandenen Best\u00e4nde im Bibliotheksportal zu finden. Ursache ist die Herausbildung verschiedener Schreibvarianten der chinesischen Schriftzeichen, die im Verlauf der Jahrtausende ihres Gebrauchs entstanden sind (die \u00e4lteste Verwendung von Schriftzeichen datiert auf die Zeit 1200-1050 v. Chr.). Um solche ideographischen Varianten bei der Suche zu ber\u00fccksichtigen, wurde im Dezember 2015 auf Initiative der Campusbibliothek der Freien Universit\u00e4t Berlin die TSVCC Mapping Table[2] der Hong Kong Innovative Users Group (HKIUG) eingespielt, die die Vollst\u00e4ndigkeit der Suchergebnisse deutlich verbessert. So m\u00fcssen \u00e4quivalente Schreibweisen nicht mehr manuell ber\u00fccksichtigt werden (z.B. \u9f9f OR \u9f9c), sondern werden automatisch von der Suchmaschine einbezogen.<\/p>\n<p>Ein Hinweis f\u00fcr Profis: Derzeit ist die Suche in CJK-Originalschriften noch nicht zuverl\u00e4ssig, weil die in Primo implementierte Indexierung bisher nur f\u00fcr lateinische Schriften optimiert ist. Wir arbeiten an einer L\u00f6sung und erwarten weitere Verbesserungen im Herbst 2016.<\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/primo.fu-berlin.de\" target=\"_blank\">https:\/\/primo.fu-berlin.de<\/a><br \/>\n[2] <a href=\"https:\/\/hkiug.ln.edu.hk\/unicode\/hkiug_tsvcc_table-UnicodeVersion-1.0.html\" target=\"_blank\">https:\/\/hkiug.ln.edu.hk\/unicode\/hkiug_tsvcc_table-UnicodeVersion-1.0.html<\/a><\/p>\n<p>Der Text f\u00fcr dieses Postings wurde von Cosima Wagner, Amir Moghaddass aus der Campusbibliothek und Johannes Hercher aus der UB erarbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei Graduiertenschulen im Bereich Ostasien wird an der Freien Universit\u00e4t ein deutschlandweit einzigartiger Bestand von ostasiatischer Literatur aufgebaut. Im FU-Katalog des Bibliotheksportals Primo[1] verzeichnen wir derzeit rund 50.000 originalschriftliche Medien in chinesischer, koreanischer und japanischer Schrift, Tendenz steigend. 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