{"id":3999,"date":"2010-01-19T11:10:39","date_gmt":"2010-01-19T10:10:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/?p=3999"},"modified":"2010-01-21T09:48:44","modified_gmt":"2010-01-21T08:48:44","slug":"68er-nachlese-springer-ag-veroffentlicht-online-archiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/2010\/01\/19\/68er-nachlese-springer-ag-veroffentlicht-online-archiv\/","title":{"rendered":"68er-Nachlese: Springer AG ver\u00f6ffentlicht Online-Archiv"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 17.1.2010 bietet die Axel Springer AG einen Online-Zugang zu s\u00e4mtlichen Artikeln der wichtigsten Bl\u00e4tter des Konzerns aus der &#8222;hei\u00dfen Phase&#8220; der Studentenunruhen von 1968. Vertreten sind Beitr\u00e4ge aus Berliner Morgenpost, BILD Berlin, B.Z., DIE WELT Berlin, Hamburger Abendblatt, WELT am Sonntag, BILD am Sonntag; erg\u00e4nzend wurden aufgenommen: &#8222;DER TAGESSPIEGEL als eine repr\u00e4sentative b\u00fcrgerlich-liberale Stimme und der TELEGRAF als ein eher sozialdemokratisch orientiertes Berliner Blatt. Beide Zeitungen werden beispielhaft zu ausgew\u00e4hlten Ereignissen zitiert. Die Berichterstattung der Bl\u00e4tter des Verlags Axel Springer kann dadurch punktuell mit jener von Konkurrenzzeitungen verglichen werden.&#8220; (Quelle: Anbieter)<\/p>\n<p>Zusammengekommen sind rund 5.900 Beitr\u00e4ge, Kommentare, Leserbriefe, Karikaturen, Reportagen, Glossen und Interviews aus dem Zeitraum 2.12.1966 bis 31.12.1968, die zeigen, wie die Redaktionen von Axel Springer \u00fcber die 68er-Bewegung berichtet haben.<\/p>\n<p>Ob es dem Springer-Konzern damit allerdings gelingt, die These, &#8222;das Haus Axel Springer sei eine zentral gelenkte Meinungsmaschine gewesen, welche  die Studentenbewegung verhindern wollte&#8220; zu entkr\u00e4ften (Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG im Vorwort zum Medienarchiv), wird bereits mancherorts angezweifelt (vgl. u.a. taz, 13.01.2010, S. 17).<\/p>\n<p>Eine geschichtliche und politikwissenschaftliche Quelle ersten Ranges f\u00fcr die Zeit der Studentenunruhen ist das neue Medienarchiv68 aber allemal, vor allem auch, weil jeweils ganze Zeitungsseiten eingescannt worden sind, so dass der betreffende Kontext und die Relevanz eines Artikels besser eingesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu den Rechercheoptionen: &#8222;Die Datenbank enth\u00e4lt neben den Original-\u00dcberschriften zus\u00e4tzlich auch redaktionell bearbeitete Inhaltsangaben zu jedem Artikel, die einer Verbesserung der Suchergebnisse dienen. Eine Volltextsuche in den Zeitungsartikeln ist derzeit leider noch nicht m\u00f6glich. Um das Angebot m\u00f6glichst zeitnah zu starten, wurde die daf\u00fcr erforderliche automatische Texterkennung aufgrund der hohen Fehlerquote und damit langen Bearbeitungsdauer zun\u00e4chst zur\u00fcckgestellt. F\u00fcr eine Optimierung der Suchergebnisse ist diese Option aber f\u00fcr eine n\u00e4chste Ausbaustufe geplant.&#8220; (Quelle: Anbieter)<\/p>\n<p>Die Digitale Bibliothek der FU hat das <a href=\"https:\/\/vs13.kobv.de\/V\/?func=find-db-1-title&amp;mode=titles&amp;azlist=N&amp;scan_utf=&amp;scan_start=medienarchiv68&amp;search_type=contains&amp;restricted=all\">Medienarchiv68<\/a> bereits aufgenommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 17.1.2010 bietet die Axel Springer AG einen Online-Zugang zu s\u00e4mtlichen Artikeln der wichtigsten Bl\u00e4tter des Konzerns aus der &#8222;hei\u00dfen Phase&#8220; der Studentenunruhen von 1968. 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