{"id":4960,"date":"2010-04-27T15:22:37","date_gmt":"2010-04-27T14:22:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/?p=4960"},"modified":"2010-04-28T09:32:18","modified_gmt":"2010-04-28T08:32:18","slug":"im-angesicht-des-verbrechens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/2010\/04\/27\/im-angesicht-des-verbrechens\/","title":{"rendered":"Im Angesicht des Verbrechens"},"content":{"rendered":"<p>Passend zum vorangegangenen Beitrag <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/bibliotheken\/2010\/04\/27\/soko-buch\/\">SOKO \u201eBuch\u201c<\/a> ein Fernsehtipp f\u00fcr den heutigen Dienstag Abend, bei dem zwar Berlin die Hauptrolle spielt, es aber wohl nicht um B\u00fccher geht: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/suche\/3155534.html\">\u201eIm Angesicht des Verbrechens\u201c<\/a> von Dominik Graf. Irgendwo zwischen Polizeithriller und Familiensaga angesiedelt, erz\u00e4hlt der Zehnteiler von einem jungen Polizisten, j\u00fcdisch-lettischer Abstammung, der in Berlin in einen Bandenkrieg zwischen Zigarettenschmugglern und Zuh\u00e4ltern ger\u00e4t. \u201eDie Serie zeigt die Lebenswelt unterschiedlicher Ethnien in der Stadt, die alle versuchen, mit ihren hergebrachten Regeln und Gesetzen in der Metropole Berlin zu \u00fcberleben\u201c, <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/woche\/244,broadcastingNum=1102363,day=4,week=17,year=2010.html\">verspricht<\/a> der Fernsehsender.<\/p>\n<p>Genauso abenteuerlich wie der Kurzinhalt liest sich die Produktionsgeschichte. Bereits f\u00fcr Herbst 2009 war eine Ausstrahlung angek\u00fcndigt worden, dann verschuldete sich die Produktionsfirma. Regisseur Dominik Graf weigerte sich das Drehbuch zu \u00e4ndern, so feierte man erst im Februar 2010 Premiere \u2013 daf\u00fcr immerhin auf der Berlinale. Die Kritiker in den heutigen Feuilletons titeln voll des  Lobes: von einer \u201emeisterhaften TV-Serie\u201c (<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/russenmafia-in-berlin-weiss-wie-koks-rot-wie-blut\/1808966.html\">Tagesspiegel<\/a>), von \u201edicht, komplex, gro\u00dfartig\u201c (<a href=\"https:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2010%2F04%2F27%2Fa0010&amp;cHash=ea825f90a2\">taz<\/a>) bis hin zu einem \u201eNie war die Russenmafia so cool wie auf Arte\u201c (<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/fernsehen\/article7343538\/Nie-war-die-Russenmafia-so-cool-wie-auf-Arte.html\">Welt<\/a>) ist zu lesen. Ab heute Abend kurz nach zehn kann sich auch der \u201egemeine Fernsehzuschauer\u201c ein Urteil bilden, wenn die beiden ersten Teile ausgestrahlt werden.<\/p>\n<p>Dominik Graf gilt als einer der vielseitigsten deutschen Regisseure. Sein Spielfilmdeb\u00fct gab er 1982 mit \u201eDas zweite Gesicht\u201c, in dem sich ein junger Mann in eine Bibliothekarin (gespielt von Greta Scacchi) verliebt, die von unerkl\u00e4rlichen Erinnerungen gequ\u00e4lt wird (nein, es waren keine verstellten B\u00fccher ;)). Seither hat er an \u00fcber 30 Film- und Fernsehproduktionen gearbeitet und acht Grimme-Preise einheimsen k\u00f6nnen, zuletzt dieses Jahr f\u00fcr die Friedrich-Ani-Fernsehproduktion <em>Kommissar S\u00fcden und der Luftgitarrist<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Passend zum vorangegangenen Beitrag SOKO \u201eBuch\u201c ein Fernsehtipp f\u00fcr den heutigen Dienstag Abend, bei dem zwar Berlin die Hauptrolle spielt, es aber wohl nicht um B\u00fccher geht: \u201eIm Angesicht des Verbrechens\u201c von Dominik Graf. 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